Schlagwort-Archive: Mantel

Einhörner – Carina P., Idar-Oberstein

einhörner7 (Copy)Zwei Mäntel nach den Wünschen meiner Mädels

Meine Zwillingsmädels hatten sich Mäntel gewünscht. Entstanden sind diese im Zuge des Designnähens der Einhorn Liebe von Lala unf Fluse.

Die Mäntel habe ich nach einem Freebook von Sternenhimmel genäht, jedoch ein paar kleine Sachen extra hinzugefügt. Das ist ja gerade das Schöne am Nähen, dass man auch mal etwas anders machen kann als es gedacht ist. So bekamen unsere Mäntel noch versteckte Nahttaschen und Bündchen an den Kapuzen, damit man diese auch mal zubinden kann. Weiterlesen

Eine kleine Zeitreise – Tina K., Bremen

3_KragenMan stelle sich vor, man lebe zum Ende des 19. Jahrhunderts. Zu der Zeit, als Charles Frederick Worth für Königin, Fürstin und Kaiserin Mode kreierte. Zu der Zeit, als Kleidung ein weit aus größerer Stellenwert beigemessen wurde als heute. Zu der Zeit, als es Abendkleider, Ausgehkleider, Empfangskleider und Tageskleider gab. Als man Brokat, Spitze und Seide verwendete. Zu der Zeit, als Stickereien und Rüschen nicht belächelt sondern bestaunt wurden.

Wo ist diese Zeit hin? Wo ist das Bewusstsein für schöne Stoffe und aufwändige Verarbeitung hin?

Für meine Projektarbeit des aktuellen Semesters war es mein Ansinnen ein Kleidungsstück zu entwerfen, das den Stellenwert der Kleidung zum Ende des 19. Jahrhunderts widerspiegelt, aber im Hier und Jetzt tragbar ist. So entstand dieser Wollmantel mit Falten und Ballonform, abgeleitet von den ausladenden Silhouetten vergangener Zeit.

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Im Traum kann ich fliegen – Yvonne H., Calau

1 (Copy)Wir erwarten, interpretieren, fordern oder maskieren manchmal unsere Kinder, sodass wir ganz vergessen, was für wundervolle Gedanken und eigene Vorstellungen unsere Mäuse haben.

Ich sehe mein Kind im Regen in einer Pfütze sitzen und denke an die Wäsche, eine Erkältung und die Dreckkruste, die ich ihr abkratzen werden muss..Und Zeit ist auch keine, man muss ja noch so viel erledigen und das Kind macht Unsinn. Doch, sie sitzt dort.. fühlt das Wasser in ihren Schuhen zwischen die Zehen laufen, hört den Regen der melodisch um sie herum tanzt, sieht wie kleine Wellen entstehen, wenn sie mit der flachen Hand in die Pfütze patscht. Aufregend! Neu! Intensiv!

Und ich bin ein bisschen neidisch, denn mein Kopf ist voller anderer Sachen, „wichtiger“ Sachen.

Lange habe ich immer darauf geachtet, ein vorbildliches Töchterchen vorweisen zu können, um als Alleinerziehende nicht in Missgunst zu fallen. Sie hat sich bemüht, sich benommen, doch im Inneren ist ihre Welt viel bunter, was ich zu oft vergessen habe.
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Sommermantel „Tiefsee“– Josi G., Ingolstadt

sommermantel tiefsee 107Ich habe bereits sehr früh mit dem Nähen begonnen. Mein erstes Kostüm, es war ein „Sailor Moon“-Kostüm, habe ich aus alten Bettlaken und auch mit der Hand genäht.  Als meine Oma mir dann das Nähen mit der Nähmaschine beibrachte, habe ich mir mit 10 Jahren einen Wickelrock selbst genäht. Damals war es der Rock und heute sind es Jacken, welche mich faszinieren. Davon kann ich jede Menge in unterschiedlichen Stoffen und Formen haben. Bei diesem Sommermantel habe ich einen leichten Baumwollstoff mit Print und Lederimitat kombiniert. Weiterlesen

Rotkäppchenmantel – Alwy W., Duisburg

OLYMPUS DIGITAL CAMERAFantastisch ist zum Beispiel mein Mantel aus rotpinkem Wollwalk nach dem Schnittmuster Mamakäppchen von Tante Adel Upcycling Designerin. Hier habe ich selbst Flügelärmel dazu gebastelt, und auch die an Steampunk angelehnten Brustriegel aus Kunstleder, gehalten von Metallknöpfen, habe ich selbst designt. Der Gürtel aus Kunstleder ist ebenfalls selbst genäht und hilft besonders dabei, die Sanduhr-Silhouette zu betonen.
Der Wollwalk in meiner Lieblingsfarbe wartete ein ganzes Jahr auf seine Bestimmung, ihn hatte ich nämlich äußerst günstig im WSV erstanden. So kostete mich das ganze Stück keine 25€, für so wenig Geld bekommt man sonst höchstens einen Viertelmantel.
Der Mantel ist mein vorläufiges Meisterwerk und wunderbar warm. Allerdings ist er immer noch nicht fertig, es werden noch Leistentaschen und Ärmelriegel folgen, um das Ensemble zu vervollständigen. Doch auch jetzt schon fühle ich mich wie im Märchen mit diesem Rotkäppchenmantel.

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Suddenly I saw a discobear – Künstlerduo isterika (Nata D./Alex P.), Fürth

Suddenly I saw a discobaer_01 (Copy)Wir sind das Künstlerduo isterika (Nata D. + Alex P.). Unser Schwerpunkt liegt in der bildenden Kunst und Lichtinstallationen. Mit unserem Fashion-Projekt Moonpeople leben wir unseren abstrakten Lebensstill vor. Inspiriert durch Musik und Tanz kreieren wir unsere eigene Kleidung.

Wir sind Autodidakten und gehen alles eher intuitiv an. Wir entwerfen Schnitte, Bemalen und Bedrucken Stoffe, stellen eigene Holzknöpfe her, verwenden Häkeleien und Stickereien. Fleece, Softshell, Sweat, Baumwolle, Wolle sowie unterschiedliche Kunstfasern setzten wir zu abstrakten geometrischen Mustern zusammen.
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Feen-Mantel – Erika G., Phyn

FEEN-MANTEL 2Feingefilztes
Meine Kreationen sind aus Merino-Wolle und Seide gearbeitet. Diese Materialien feingefilzt ergeben Kostbarkeiten in erstaunlich leichter Qualität. Das Material des Hochzeitskleides: auf 0,5 Pongéseide ist leichte Lage von Merinowolle ausgelegt, ebenso sind feine „Sari-Seiden-Fäden“ und Maulbeerseide eingefilzt. Durch das einfilzen der Seide (Nuno-Filz-Technik) ergibt es auf der Rückseite, resp. auf dem umgelegten Kragen – einen Crash-Effekt, indem die Wolle die Seide aufnimmt und durch die Seide dringt.

Die selbe Technik habe ich auch bei dem „Feen-Mantel“ angewendet, dabei sind min. 10m Seide verarbeitet. Die aufgelegten Blütenblätter sind aus einem Merino Vorfilz ausgeschnitten und eingefilzt. Das Muster, die großzügig geschnittene Kapuze und die Kellerfalte verleihen dem Mantel einen märchenhaften Touch.
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Transformation #3 – Maj-Britt K., Düsseldorf

Teilnahmeformular-2018-V1-sp-1.jpgTRANSFORMATION

AUTUMN / WINTER 2017/2018 MAJ-BRITT K.

Raus

„Versilberte Welt, du drehst dich, wie ein Karussell

Versilberte Welt, du drehst dich wie ein Karussell. Bei dem Lärm und der Musik vergesse ich mein Selbst. Du zeigst mir, wie man atmet, arbeitet und schwitzt. Doch den Weg der Wege, den verrätst du nicht. Lass die Fünf mal gerade sein funktioniert nicht. Hirn raus, Hirn rein, Frankenstein regiert mich. Augen bis zum Tellerrand, niemals drüber.
Viel zu große Angst vor dem wahren Gegenüber. Im Labyrinth, verworrene Gänge, mit Gedanken vollgestopft. Ich dreh am Rad, nehme kurz Rast, raste aus. Im Schleudergang von Ecke zu Ecke finde nicht mehr raus.“

Songtext – „Raus“ von Planetarium

Menschliche Anpassung

In der heutigen Zeit geht es oftmals vor allem darum, nicht aufzufallen, sich der Gesellschaft und seinen Mitmenschen anzupassen.

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Transformation #1 – Maj-Britt K., Düsseldorf

Teilnahmeformular-2018-V1-sp-1.jpgTRANSFORMATION

AUTUMN / WINTER 2017/2018 MAJ-BRITT K.

Raus

„Versilberte Welt, du drehst dich, wie ein Karussell

Versilberte Welt, du drehst dich wie ein Karussell. Bei dem Lärm und der Musik vergesse ich mein Selbst. Du zeigst mir, wie man atmet, arbeitet und schwitzt. Doch den Weg der Wege, den verrätst du nicht. Lass die Fünf mal gerade sein funktioniert nicht. Hirn raus, Hirn rein, Frankenstein regiert mich. Augen bis zum Tellerrand, niemals drüber.
Viel zu große Angst vor dem wahren Gegenüber. Im Labyrinth, verworrene Gänge, mit Gedanken vollgestopft. Ich dreh am Rad, nehme kurz Rast, raste aus. Im Schleudergang von Ecke zu Ecke finde nicht mehr raus.“

Songtext – „Raus“ von Planetarium

Menschliche Anpassung

In der heutigen Zeit geht es oftmals vor allem darum, nicht aufzufallen, sich der Gesellschaft und seinen Mitmenschen anzupassen.

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Transformation #2 – Maj-Britt K., Düsseldorf

Teilnahmeformular-2018-V1-sp-1.jpgTRANSFORMATION

AUTUMN / WINTER 2017/2018 MAJ-BRITT K.

Raus

„Versilberte Welt, du drehst dich, wie ein Karussell

Versilberte Welt, du drehst dich wie ein Karussell. Bei dem Lärm und der Musik vergesse ich mein Selbst. Du zeigst mir, wie man atmet, arbeitet und schwitzt. Doch den Weg der Wege, den verrätst du nicht. Lass die Fünf mal gerade sein funktioniert nicht. Hirn raus, Hirn rein, Frankenstein regiert mich. Augen bis zum Tellerrand, niemals drüber. Viel zu große Angst vor dem wahren Gegenüber. Im Labyrinth, verworrene Gänge, mit Gedanken vollgestopft. Ich dreh am Rad, nehme kurz Rast, raste aus. Im Schleudergang von Ecke zu Ecke finde nicht mehr raus.“

Songtext – „Raus“ von Planetarium

Menschliche Anpassung

In der heutigen Zeit geht es oftmals vor allem darum, nicht aufzufallen, sich der Gesellschaft und seinen Mitmenschen anzupassen.

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Mantel für die Übergangszeit – Jana M., Bochum

K800_Mantel für die Übergangszeit (1)Mantel für die Übergangszeit

Mein alter gekaufter Mantel (wenn man ihn noch so nennen darf) besteht nur noch aus einem Haufen Stoff. Das Futter riss schon nach einer Woche tragen und die Knöpfe waren auch alle so gut wie verschwunden.
Endlich hatte ich einen Grund einen Mantel zu nähen, wie ich ihn wollte.
Er sollte etwas Vintage aussehen und zu meinen vielen Kleidern und Röcken passen. Also entschied ich mich für das Modell mit einem ausladenen Tellerrock als Unterteil. Dazu einen hübschen Stehkragen, den Kapuzen kann ich nicht tragen und einen Schal trage ich auch nicht wirklich gerne.

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