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„CLOSE.D Outfit 3“ – Julia G.-M., Trier

Outfit3.2Kontext

Intimität ist ein Zustand tiefster Vertrautheit. Ein Bereich, der uns ganz alleine gehören kann und Außenstehende ausschließt. Sie hat viele Gesichter, die von körperlicher Nähe und Berührungen, bis hin zur Sexualität und Lust reichen.

Die vorliegende Kollektion „CLOSE.D“ beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Thema der emotionalen Intimität, wie wir in der heutigen Zeit mit Intimität umgehen und sie nach außen tragen.

Obwohl wir selbst bestimmen können, ob wir unsere Intimsphäre mit jemandem teilen wollen, macht es manchmal den Anschein, als hätten wir ein Bedürfnis uns zu zeigen und gesehen zu werden. Aufgrund unserer mobilen Gesellschaft sind wir immer auf der Suche nach neuen Formen von Gemeinschaft, die uns Nähe und Gemeinsamkeit kommunizieren. Um möglichst schnell zu diesem Ziel zu gelangen, müssen wir jedoch imstande sein, unsere geschlossene Sphäre des Privaten aufzubrechen und mit der Öffentlichkeit zu teilen. Der Widerspruch zwischen innen und außen, Intimität und Öffentlichkeit verschwimmt. Intimität stellt keinen statischen Zustand mehr da, sondern einen fließenden Prozess, der von wechselseitigem Durchdringen von Verschlossenheit und Offenheit geprägt ist. Die Grenzen von Intimität können je nach Situation anders definiert werden. Sie sind genauso flexibel geworden, wie der Mensch selbst.

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„CLOSE.D Outfit 1“ – Julia G.-M., Trier

Outfit1.2Kontext

Intimität ist ein Zustand tiefster Vertrautheit. Ein Bereich, der uns ganz alleine gehören kann und Außenstehende ausschließt. Sie hat viele Gesichter, die von körperlicher Nähe und Berührungen, bis hin zur Sexualität und Lust reichen.

Die vorliegende Kollektion „CLOSE.D“ beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Thema der emotionalen Intimität, wie wir in der heutigen Zeit mit Intimität umgehen und sie nach außen tragen.

Obwohl wir selbst bestimmen können, ob wir unsere Intimsphäre mit jemandem teilen wollen, macht es manchmal den Anschein, als hätten wir ein Bedürfnis uns zu zeigen und gesehen zu werden. Aufgrund unserer mobilen Gesellschaft sind wir immer auf der Suche nach neuen Formen von Gemeinschaft, die uns Nähe und Gemeinsamkeit kommunizieren. Um möglichst schnell zu diesem Ziel zu gelangen, müssen wir jedoch imstande sein, unsere geschlossene Sphäre des Privaten aufzubrechen und mit der Öffentlichkeit zu teilen. Der Widerspruch zwischen innen und außen, Intimität und Öffentlichkeit verschwimmt. Intimität stellt keinen statischen Zustand mehr da, sondern einen fließenden Prozess, der von wechselseitigem Durchdringen von Verschlossenheit und Offenheit geprägt ist. Die Grenzen von Intimität können je nach Situation anders definiert werden. Sie sind genauso flexibel geworden, wie der Mensch selbst.

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