Was wurde aus

Rückblick auf den DDA 2017 – Die ehmalige Preisträgerin Stefanie Schwietert berichtet

DORTEX Design-Award – Rückblick auf 2017

Das große Finale der DORTEX Design-Awards 2018 steht an: Am Dienstag, den 13. März 2018, findet im blabla.cafe die Jurysitzung und Preisverleihung statt. Und es wird sicher wieder spannend werden.

Wir nutzen diesen Anlass für einen Rückblick. Stefanie Schwietert aus Esslingen gewann in der Kategorie „Best of Stricken & Häkeln“ – sie hat uns geschrieben und berichtet, wie sich ihre kreative Arbeit durch die Teilnahme am DORTEX Design-Award verändert hat.

An dieser Stelle bedanken wir uns für die netten Worte: Danke, Stefanie! Weiterlesen

Tabea Geiger alias Caprea Cosplay

DSC02936h-1200 (Copy)Letztes Jahr gewann Sie den DORTEX Design-Award 2016 in der Sonderkategorie für unter-18-Jährige: Tabea Geiger aus Oberhausen überzeugte die Fachjury mit ihrem Kostüm „Glurak“ und staubte 1000 Euro Preisgeld ab.

Cosplay wird bei ihr groß geschrieben. Sie bleibt ihrer Linie treu und entwickelte in der Folgezeit weitere „Pokemon“-Kostüme.  Uns hat sie auf Anfrage erzählt, was sie in der Zwischenzeit so getrieben hat… Weiterlesen

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Was wurde aus… Anja Tonk?

DORTEX Design-Award – die ehemaligen Preisträger/-innen

Der DORTEX Design-Award geht in diesem Jahr in die 3. Runde. Gerne möchten wir diesen Anlass für einen kleinen Rückblick nutzen. Wie hat sich die kreative Arbeit der letztjährigen Preisträger/-innen durch die Teilnahme am DORTEX Design-Award verändert?

Anja Tonk

Anja Tonk aus Dresden gewann beim DORTEX Design-Award 2015 den 2. Preis in der Kategorie „Textilkunst“ – http://www.dortex-design-award.de/preistraeger2015/.

Was tut Anja heute? Wir haben nachgefragt und Anja hat uns geantwortet…

„Mein Name ist Anja Tonk und ich lebe und arbeite in Dresden.

Unter dem Label The Pearlfactory designe ich Schmuck und Accessoires, zum Beispiel Handtaschen. Ich möchte Schmuckstücke herstellen, die es nur einmal auf dieser Welt gibt und die nicht von der Stange sind. Für Menschen, die es sich wert sind und die Individualität lieben. Mir ist es wichtig, dass meine Schmuckstücke polarisieren. Dass der Betrachter sich damit auseinander setzt und eine eigene Meinung entwickelt.

Oft möchte ich mit meinen Schmuckstücken auch eine Aussage treffen, wie ein Maler es mit seinem Bild tun möchte. Ich möchte mit ihnen Bilder malen. So benutze ich gern auch Materialien, die andere Menschen gar nicht erst als Schmuckteil in Betracht ziehen würden, zum Beispiel Muttern und Schrauben, Knochen, Puppenköpfe, Glasaugen, Äste und Zweige, Steine und Schnecken, Motherboards und vieles mehr. Desweiteren erstelle ich auch Recyclingschmuck aus ausgedienten oder kaputten Schmuck und Uhrenteilen, Kronkorken und Dosen.

Als Haupttechnik für die Schmuckherstellung verwende ich die Bead Embroidery – oder auch Perlenstickerei.Dabei werden Perlen und oben genannte Materialien auf einen Untergrund aus Stoff gestickt. Bei dieser Technik hat die Fantasie so gut wie keine Grenzen und man kann sogar in 3D arbeiten.

Als Gewinner des 2. Platzes des Dortex Design-Awards 2015 in der Kategorie „Textilkunst“ wurde ich bestätigt, dass es sich auszahlt, wenn man seinen Idealen treu bleibt und unbeirrbar seinen Weg geht. Dass es trotz des sehr speziellen Designs doch Menschen gibt, die Kunst zu schätzen wissen. Mit dem Award hat sich – außer einer Portion Selbstbewusstsein – erst einmal nichts an meiner Arbeit geändert. Aber das war für mich auch keine Voraussetzung für die Teilnahme. Ich wollte nur wissen: Kann ich bestehen zwischen all den Profis in der Textil- und Schneiderkunst? Bin ich so weit, dass ich an eine breite Öffentlichkeit gehen kann mit meinen Designs?

Da die Kaufmentalität der Menschen durch die Medien leider immer stärker in eine Ecke gelenkt wird, die es für Künstler fast unmöglich macht, von ihren Arbeiten zu leben, war diese Bestätigung sehr wichtig für mich.

Immer wieder erkläre ich den Interessierten gern den Unterschied zwischen einem billig in Masse und am Fließband produzierten Werkstück und einer Arbeit, die von einer Idee, über eine Skizze, weiter über das penible Aussuchen der Materialien und das aufwendige Anfertigen von Hand Charakter und Wert bekommt. In jedem einzelnen meiner Schmuckstücke stecken mehrere Tage bis Wochen an Arbeit, was man von den Angeboten bekannter Handelsketten nicht sagen kann.

Für Kreative wie mich sind Möglichkeiten wie der Dortex Design-Award eine wichtige Plattform, um Motivation nachzutanken.

Vielen Dank, dass ich 2015 dabei sein durfte :-)“

 

Danke, Anja!

Webshop: www.pearlfactory.de
Blog-Schmuck: www.pearlfactory.blogspot.com
Blog-Literatur: www.murielleland.blogspot.com

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Was wurde aus… Christine Suittenpointner?

DORTEX Design-Award – die ehemaligen Preisträger/-innen

Der DORTEX Design-Award geht in diesem Jahr in die 3. Runde. Gerne möchten wir diesen Anlass für einen kleinen Rückblick nutzen. Wie hat sich die kreative Arbeit der letztjährigen Preisträger/-innen durch die Teilnahme am DORTEX Design-Award verändert?

Christine Suittenpointner

Christine Suittenpointner aus Mittergars gewann beim DORTEX Design-Award 2015 den 3. Preis in der Kategorie „Kostüm-Design“ – http://www.dortex-design-award.de/preistraeger2015/.

Was macht Christine heute? Wir haben nachgefragt und Christine hat uns geantwortet…

„2015 war ein wundervolles Jahr – nicht zuletzt wegen der Kostüme, die fertig wurden…

Es war auf jeden Fall im letzten Jahr eine wunderbare Erfahrung, sei es nun die Creativa an sich, die absolut einen Besuch wert war oder die tolle Betreuung durch das Dortex-Team – es war etwas ganz besonderes!

Ich habe durch den Gewinn 2015 auch wirklich einen richtigen Schub bekommen, mich auch an große, komplizierte Kostüme zu wagen und am Ball zu bleiben und – das ist eigentlich das Beste daran – mit meinem neuen Kostümpartner einen wundervollen Freund zu gewinnen. Mit dem Preisgeld kauften wir Material für den Wizard, der im Video auch ein bisschen näher vorgestellt wird und hatten eine wunderbare gemeinsame Zeit in Köln und auf der GamesCom. Ein kleinerer Betrag floss dann noch in meine Cydaea (Herrin der Schmerzen), sodass ich auch dieses Kostüm fertigstellen konnte.

Ganz liebe Grüße und ein erfolgreiches, glückliches Neues Jahr!

Christine Suittenpointner“

 

Danke, Christine!

Was wurde aus… Edda Wielert?

DORTEX Design-Award – die ehemaligen Preisträger/-innen

Der DORTEX Design-Award geht in diesem Jahr in die 3. Runde. Gerne möchten wir diesen Anlass für einen kleinen Rückblick nutzen. Wie hat sich die kreative Arbeit der letztjährigen Preisträger/-innen durch die Teilnahme am DORTEX Design-Award verändert?

Edda Wielert

Edda Wielert aus Hannover gewann beim DORTEX Design-Award 2015 den 1. Preis in der Kategorie „Textilkunst“ – http://www.dortex-design-award.de/preistraeger2015/.

Was macht Edda heute? Wir haben nachgefragt und Edda hat uns geantwortet…

„Tatsächlich versuche ich gerade, mit einer Freundin zusammen ein Start Up auf die Beine zu bringen und dafür habe ich den Gewinn auch verwendet. Wir haben unter dem Namen SCHØN ein Label gegründet, unter dem wir handgefertigte Taschen und Wohnaccessoires anbieten. Wir setzen dabei auf klare Formen, handgestickte Muster und besondere Materialien wie veganes Leder, Bio-Baumwolle und Holz – cooles, nordisches Design mit ökologischem Bewusstsein.

Wir hatten bei einer Designausstellung den Newcomer-Preis gewonnen und konnten dann am 12./13. Dezember 2015 bei designachten in Hannover erstmals unsere Sachen zeigen.

Wir sind schon aufgeregt und fleißig am Werkeln. Ich bin auch schon sehr gespannt auf den Design-Award 2016.

Herzliche Grüße
Edda“

 

Danke, Edda!

http://www.designachten.net/aussteller-2015/schon/
https://www.facebook.com/Schoen.Maker.Bande

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Was wurde aus… Gudrun Leitner?

DORTEX Design-Award – die ehemaligen Preisträger/-innen

Der DORTEX Design-Award geht in diesem Jahr in die 3. Runde. Gerne möchten wir diesen Anlass für einen kleinen Rückblick nutzen. Wie hat sich die kreative Arbeit der letztjährigen Preisträger/-innen durch die Teilnahme am DORTEX Design-Award verändert?

Gudrun Leitner

Gudrun arbeitet seit 2005 daran, Bilder aus Baumwollstoffen zu erstellen. Die vorgegebene Farbe und Struktur der Baumwollstoffe, das Applizieren der Stoffflächen sowie das Umranden jeder Stoffkante mit dem Nähgarn von Alterfil ergibt ein leichtes Relief, eine leichte räumliche Wirkung, eine intensive Klarheit: eine neue Darstellung von Bildern.

Die neuen Bilder entstanden durch die Zusammenarbeit mit dem Fotografen Manfred Klimek.
Uns beide verbindet die Faszination am Echten, Authentischen, das erkennen von Emotionen, das Gelebte.

Damit ich unbefangen arbeiten kann, habe ich mir bewusst Fotos von Personen herausgesucht, die ich nicht kannte und habe erst nach der Fertigstellung der Bilder mich nach den Namen erkundigt.

Es sind und waren großartige Künstler.

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Nikolaus Harnoncourt, Detail, 2015.

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Nikolaus Harnoncourt, 2015, 150 cm x 90 cm, Baumwolle appliziert.

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Bernhard Minetti, Detail, 2015.

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Bernhard Minetti, 2015, 300 cm x 150 cm, Baumwolle appliziert.

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Patricia Highsmith, Detail, 2015.

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Patricia Highsmith, 2015, 150 cm x 150 cm, Baumwolle appliziert.

Homepage von Gudrun Leitner und Facebook-Seite von Gudrun Leitner

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Was wurde aus… Hedda Schmidt?

DORTEX Design-Award – die ehemaligen Preisträger/-innen

Der DORTEX Design-Award geht in diesem Jahr in die 3. Runde. Gerne möchten wir diesen Anlass für einen kleinen Rückblick nutzen. Wie hat sich die kreative Arbeit der letztjährigen Preisträger/-innen durch die Teilnahme am DORTEX Design-Award verändert?

Hedda Schmidt

Hedda Schmidt aus Sonsbeck gewann beim DORTEX Design-Award 2015 den Preis als Best Youngster in der Kategorie „Textilkunst“ – http://www.dortex-design-award.de/preistraeger2015/.

Was tut Hedda heute? Wir haben nachgefragt und Hedda hat uns geantwortet…

„Hallo liebes Dortex-Team,

gerne berichte ich von mir, wie mein letztes Jahr nach dem Dortex-Design-Award verlaufen ist. Heute denke ich noch gerne an die Preisverleihung im Rahmen des Dortex Design-Awards im letzten Jahr. Von vielen Leuten wurde ich darauf angesprochen und gelobt. Ich wurde interviewt und stand in mehreren Zeitungen mit meiner Puppe. Sogar der Bürgermeister von Sonsbeck gratulierte mir schriftlich zu meinem Erfolg. Mit so viel Aufmerksamkeit hätte ich gar nicht gerechnet. Von meinem Gewinn habe ich eine Freundin ins Kino eingeladen und der Rest des Geldes ging auf mein Sparbuch. Dieses Jahr wäre ich auch gerne bei den Bewerbungen dabei, aber leider kann ich nicht mitmachen, da ich letztes Jahr gewonnen habe. Doch nächstes Jahr werde ich mein Glück bestimmt noch einmal versuchen. : )

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Mein Hobby ist immer noch das Nähen und mein großer Traum ist es, ein eigenes Kleid zu entwerfen und mit schönen Stoffen umzusetzen. Aber ich bastele auch sehr gerne und probiere viele neue Sachen aus. Zeichnen und Malen ist auch eine meiner liebsten Beschäftigungen und eins meiner Lieblingsfächer in der Schule. Beruflich würde ich später gerne etwas Kreatives machen.
Doch bis dahin habe ich noch ein wenig Zeit und mache erstmal meinen Schulabschluss. Für mich war 2015 ein sehr aufregendes Jahr durch den Dortex Design-Award, der mir sehr viel Spaß gemacht hatte und bei dem ich auf jeden Fall irgendwann wieder mitmachen werde! : )

Liebe Grüße, eure Hedda“

 

Danke, Hedda

Was wurde aus… Joyce van den Goor

DORTEX Design-Award – die ehemaligen Preisträger/-innen

Der DORTEX Design-Award geht in diesem Jahr in die 3. Runde. Gerne möchten wir diesen Anlass für einen kleinen Rückblick nutzen. Wie hat sich die kreative Arbeit der letztjährigen Preisträger/-innen durch die Teilnahme am DORTEX Design-Award verändert?

Joyce van den Goor

Joyce van den Goor aus Margraten gewann beim DORTEX Design-Award 2015 den 1. Preis in der Kategorie „Kostüm-Design“ – http://www.dortex-design-award.de/preistraeger2015/.

Was tut Joyce heute? Wir haben nachgefragt und Joyce hat uns geantwortet…

„Zunächst einmal bin ich so dankbar, dass ich den diesjährigen DORTEX Design-Award gewinnen konnte. Es war wirklich eine großartige Erfahrung, die ich niemals vergessen werde.

Im Jahre 2015 gewann ich den DORTEX Design-Award in der Kategorie „Kostüm-Design“. Mit dem Preisgeld kaufte ich meine Bernina Nähmaschine, welche mir erlaubte, Projekte mit mehr Freude und Leichtigkeit anzugehen. Auch startete ich mein eigenes Geschäft – ich kreiere Vlies-Hüte, Schals und Kapuzenpullis und vertreibe diese auf Fantasy/Anime-Conventions und Messen. Am 5. und 6. Dezember hatte ich sogar einen eigenen Stand, um meine Eigenkreationen bei der deutschen Comic Con in der Westfalenhalle in Dortmund auszustellen. Am gleichen Ort, an dem die CREATIVA stattgefunden hatte. Letztes Jahr hätte ich davon nur träumen können.

Ich entwerfe Kostüme und poste Entstehungsfotos und -videos in Social Media, um anderen zu helfen und zu inspirieren, auch tolle Kostüme zu entwerfen! Es fühlt sich an wie ein wahr gewordener Traum, dass ich meine Passion zu einen Vollzeit-Job machen kann! Den DORTEX Design-Award zu gewinnen, war richtig gut für mich, da ich fühlte, dass meine Arbeit wertgeschätzt wurde und die Leute mochten, was ich gewerkelt hatte. Und natürlich war ich im Stande, die Nähmaschine meiner Träume zu kaufen, um sogar noch mehr zu entwerfen. Ich ermutige jeden, auch am DORTEX Design-Award teilzunehmen, denn, wenn ihr an euch selbst und an eure Kreationen glaubt, sollte euch nichts zurückhalten, es der Welt zu zeigen!

So, das ist meine Geschichte!

Viel Glück mit dem Award im Jahr 2016! Ich bin sicher, dass Sie viele tolle Einsendungen erhalten werden.

Schöne Grüße
Joyce van den Goor
Pretzl Cosplay“

 

Danke, Joyce!

www.facebook.com/pretzlcosplay

 

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Was wurde aus… Michala Gohlke?

DORTEX Design-Award – die ehemaligen Preisträger/-innen

Der DORTEX Design-Award geht in diesem Jahr in die 3. Runde. Gerne möchten wir diesen Anlass für einen kleinen Rückblick nutzen. Wie hat sich die kreative Arbeit der letztjährigen Preisträger/-innen durch die Teilnahme am DORTEX Design-Award verändert?

Michala Gohlke

Michala Gohlke aus Geesthacht gewann beim DORTEX Design-Award 2015 den 3. Preis in der Kategorie „Textilkunst“ – http://www.dortex-design-award.de/preistraeger2015/.

Was macht Michala heute? Wir haben nachgefragt und Michala hat uns geantwortet…

„Ich habe mich sehr über die Nachfrage gefreut und das Interesse an meinem Werdegang. Es ist so, dass ich Schmuck für Hörgeräte und Cochlea-Implantate erstelle und dafür von Ihnen ausgezeichnet wurde. Ich bin auf diese Idee gekommen, weil meine Tochter ihr Gehör verloren hatte. Nun wurde meine Tochter aber eine Woche nach der Preisverleihung 2015 ein zweites Cochlea-Implantat gesetzt. So stand das ganze letzte Jahr im Zeichen der OP und ihrer Nachversorgung. Erst jetzt komme ich wieder wirklich zum Nähen und gestalten. Ich arbeitete gerade an einem Großprojekt.

Gruß, Michala Gohlke“

 

Danke, Michala!