Endrunde 2018

„Deckel gegen Polio – 500 Deckel für 1 Leben ohne Kinderlähmung“ – Jin-Ju L., Leverkusen

20180201_082539Inspiration:

Vor rund einem Jahr wurde ich auf eine bundesweite Spendenaktion aufmerksam. Die Poliomyelitis , Kinderlähmung oder Heine-Medin-Krankheit ist eine vorwiegend im Kindesalter hervorgerufene Infektionskrankheit die zu schwerwiegenden, bleibenden Lähmungen führen kann.
Leider kommt diese Krankheit in vielen Ländern immer noch vor. Beispielsweise in Afghanistan, Pakistan und Nigeria , stellt diese Krankheit ein großes Problem dar.

Nach einem Projekt aus Portugal wurde 2014 ein gemeinnütziger Verein namens ,,Deckel drauf e.V‘‘ ins Leben gerufen. Bundesweit kooperieren und kommunizieren Entsorger und zahlreiche weitere Sammelstellen mit regionalen Rotary Clubs und unterstützen die Initiative ,,End Polio now‘‘.

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„CLOSE.D Outfit 1“ – Julia G.-M., Trier

Outfit1.2Kontext

Intimität ist ein Zustand tiefster Vertrautheit. Ein Bereich, der uns ganz alleine gehören kann und Außenstehende ausschließt. Sie hat viele Gesichter, die von körperlicher Nähe und Berührungen, bis hin zur Sexualität und Lust reichen.

Die vorliegende Kollektion „CLOSE.D“ beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Thema der emotionalen Intimität, wie wir in der heutigen Zeit mit Intimität umgehen und sie nach außen tragen.

Obwohl wir selbst bestimmen können, ob wir unsere Intimsphäre mit jemandem teilen wollen, macht es manchmal den Anschein, als hätten wir ein Bedürfnis uns zu zeigen und gesehen zu werden. Aufgrund unserer mobilen Gesellschaft sind wir immer auf der Suche nach neuen Formen von Gemeinschaft, die uns Nähe und Gemeinsamkeit kommunizieren. Um möglichst schnell zu diesem Ziel zu gelangen, müssen wir jedoch imstande sein, unsere geschlossene Sphäre des Privaten aufzubrechen und mit der Öffentlichkeit zu teilen. Der Widerspruch zwischen innen und außen, Intimität und Öffentlichkeit verschwimmt. Intimität stellt keinen statischen Zustand mehr da, sondern einen fließenden Prozess, der von wechselseitigem Durchdringen von Verschlossenheit und Offenheit geprägt ist. Die Grenzen von Intimität können je nach Situation anders definiert werden. Sie sind genauso flexibel geworden, wie der Mensch selbst.

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„CLOSE.D Outfit 2“ – Julia G.-M., Trier

Outfit2.1Kontext

Intimität ist ein Zustand tiefster Vertrautheit. Ein Bereich, der uns ganz alleine gehören kann und Außenstehende ausschließt. Sie hat viele Gesichter, die von körperlicher Nähe und Berührungen, bis hin zur Sexualität und Lust reichen.
Die vorliegende Kollektion „CLOSE.D“ beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Thema der emotionalen Intimität, wie wir in der heutigen Zeit mit Intimität umgehen und sie nach außen tragen.

Obwohl wir selbst bestimmen können, ob wir unsere Intimsphäre mit jemandem teilen wollen, macht es manchmal den Anschein, als hätten wir ein Bedürfnis uns zu zeigen und gesehen zu werden. Aufgrund unserer mobilen Gesellschaft sind wir immer auf der Suche nach neuen Formen von Gemeinschaft, die uns Nähe und Gemeinsamkeit kommunizieren. Um möglichst schnell zu diesem Ziel zu gelangen, müssen wir jedoch imstande sein, unsere geschlossene Sphäre des Privaten aufzubrechen und mit der Öffentlichkeit zu teilen. Der Widerspruch zwischen innen und außen, Intimität und Öffentlichkeit verschwimmt. Intimität stellt keinen statischen Zustand mehr da, sondern einen fließenden Prozess, der von wechselseitigem Durchdringen von Verschlossenheit und Offenheit geprägt ist. Die Grenzen von Intimität können je nach Situation anders definiert werden. Sie sind genauso flexibel geworden, wie der Mensch selbst.

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„CLOSE.D Outfit 3“ – Julia G.-M., Trier

Outfit3.2Kontext

Intimität ist ein Zustand tiefster Vertrautheit. Ein Bereich, der uns ganz alleine gehören kann und Außenstehende ausschließt. Sie hat viele Gesichter, die von körperlicher Nähe und Berührungen, bis hin zur Sexualität und Lust reichen.

Die vorliegende Kollektion „CLOSE.D“ beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Thema der emotionalen Intimität, wie wir in der heutigen Zeit mit Intimität umgehen und sie nach außen tragen.

Obwohl wir selbst bestimmen können, ob wir unsere Intimsphäre mit jemandem teilen wollen, macht es manchmal den Anschein, als hätten wir ein Bedürfnis uns zu zeigen und gesehen zu werden. Aufgrund unserer mobilen Gesellschaft sind wir immer auf der Suche nach neuen Formen von Gemeinschaft, die uns Nähe und Gemeinsamkeit kommunizieren. Um möglichst schnell zu diesem Ziel zu gelangen, müssen wir jedoch imstande sein, unsere geschlossene Sphäre des Privaten aufzubrechen und mit der Öffentlichkeit zu teilen. Der Widerspruch zwischen innen und außen, Intimität und Öffentlichkeit verschwimmt. Intimität stellt keinen statischen Zustand mehr da, sondern einen fließenden Prozess, der von wechselseitigem Durchdringen von Verschlossenheit und Offenheit geprägt ist. Die Grenzen von Intimität können je nach Situation anders definiert werden. Sie sind genauso flexibel geworden, wie der Mensch selbst.

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Anika Lohwasser

Preisträgerin  in der Kategorie „Nähen & Schneidern“

Sie ist ein Filmjunkie. Aber sie bezieht die Inspirationen für ihre Nähprojekte nicht nur aus Filmen, auch Musik oder die Vorhänge der Großmutter können Ideengeber sein.
Was Anika beim Nähen so fasziniert ist die Vielfältigkeit, wie unterschiedlich Textilien in Form und Farben kombiniert werden können. Wie daraus entstandene Kleidung, Stile und Lebensgefühle oder gar ganze Zeitepochen repräsentiert werden können.
Sie mag es feminin und elegant. Daher bedient sie sich bei ihren Projekten gern an Stilelementen aus den 40er und 50er Jahre.

Presse: Ein bordeauxfarbender Traum aus Taft und Tüll (www.swp.de)


Blätterponcho – Denise K., Hattingen

1474980550049 (Copy)Als erstes möchte ich Ihnen gerne meinen “ Blätterponcho “ zeigen.
Ich liebe den Herbst, zugegeben, nicht den Regen, aber die wunderschönen Farben im Herbst und vor allem wenn die Sonne durch die Baumkronen fällt.
Als ich die Wolle zufällig im Internet sah, wusste ich sofort was ich daraus machen will und so wurde sie prompt in sämtlichen Herbstfarben bestellt.
Das Garn ist aus Baumwolle und hatte kleine Blätter und kleine braune Holzperlen aufgefädelt so das es aussieht wie Kastanien oder Nüsse.

Gehäkelt hab ich mit einer 5er Nadel und im Zickzackmuster mit Stäbchen und Zunahmen in den Spitzen damit der Poncho auch nicht zu eng wird.
Die Farbreihenfolge wollte ich so anlegen wie sich das Blatt natürlich im Herbst verfärbt, also von frischem grün zum dunklen ton.
Es sieht vielleicht gar nicht so aus, aber es hat eine ganze Weile gedauert bis er endlich fertig war.
Lustigerweise hatte ich schon die passenden Schuhe und Handtasche damit das Outfit dann auch perfekt ist.

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Blaues Kleid – Lisa G., Strausberg

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Für das blaue Kleid fand ich meine Inspiration in das 70 Jahre alte Kleid meiner Ur-Großmutter, das sich in meinem Besitz befindet und dessen filigrane, blaue Spitze, ich sehr mag und bewundere. Die Spitze erstreckt sich über das gesamte Kleid. Besonders die zarten, kaum erkennbaren Bestickungen zwischen den einzelnen Blüten erweckten meine große Begeisterung.

So begann ich ein Kleid zu kreieren, das etwas von der Schlichtheit des vorangegangenen Kleides abwich, jedoch nicht überladen wirkte, um die feinen Stickereien mit Häkelelementen, die sich auf beide Ärmel und den Dekolleté-Bereich befinden, zur Geltung zu bringen. Auch dieses Kleid besteht aus unzähligen Luft- und festen Maschen, sowie halben, einfachen und doppelten Stäbchen, die mit den Muschelmuster kombiniert wurden. Die Herangehensweise ähnelt stark, die des cremefarbenen Kleides, nur im Design gibt es leichte Abweichungen des Vorgehens meiner Häkelei und der dazu kommenden Stickereien mit Häkelelementen wie Blumen, Blätter und einzelne Blüten.

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Cremefarbenes Kleid – Lisa G., Strausberg

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Entzückt und inspiriert von der Mode des 17., 18. Und 19. Jahrhunderts, insbesondere von den Barockkleidern, die mit ihrer üppigen prachtvollen Erscheinung ein kunstvoll, anders anmutendes Bild einer Frau wiedergeben, gepaart mit der gleichsamen Entzückung und völligen Faszination zur Häkelei, begab ich mich schon in Kindertagen auf ein kreatives Abenteuer mit großen Herausforderungen. Herausforderungen, die die Umsetzungen von Kleidungsstücken beinhalteten, die für gewöhnlich nur mit Stoffen umgesetzt werden.

Seit 2009 erarbeite ich mir die unterschiedlichsten Kleider mit dem Material des feinen doppeltveredelten (mercerisierten, gasierten) Häkelgarns aus 100% Baumwolle und einer Häkelnadelstärke von 1-1,5.

Mein erstes Barockkleid besitzt ein schlichtes Design mit einfachen Techniken, wie die der Luftmaschen, der festen Maschen, der Stäbchen, des Muschelmusters und des vielfältig einsetzbaren Ananas-Musters, das ich sowohl in senkrechter als auch in waagerechter Form verwendete. Um den Halsausschnitt zu schmeicheln, wählte ich das waagerechte Ananas-Muster, das wie eine zarte Blätterranke über den Schultern,  dem Dekolleté und dem Rückenausschnitt entlang verläuft. An deren Unterkante arbeitete ich ein gitterartiges Gebilde, bestehend aus Stäbchen und Luftmaschen heran. Es schließt sich zu einem geraden Abschluss über der Brust ab und geht zum Muschelmuster über.

Das Muschelmuster wiederum, wurde bis kurz unterhalb der Hüfte gehäkelt. Auf der Rückseite sind die Außenkanten des waagerechten Ananas-Musters, des Häkelgitters, sowie des Muschelmusters mit senkrecht gearbeiteten festen Maschen abgeschlossen und als Knopfleiste verarbeitet worden. Die Knopfleiste selbst ist sehr schmal gehalten mit vielen cremefarbenen Knöpfen in sehr kurzen Abständen.

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Daniela Hermann

Preisträgerin in der Kategorie „Mode-Design“

Ihr Studium beendete sie erst vor kurzem an der Königlichen Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen und beschäftigte sich in ihrer Abschlussarbeit mit dem Vorgang des Ausziehens. Dabei entstand ihre womens wear Kollektion „OPEN YOUR I“.
Daniela untersucht in wie weit TrägerInnen durch bewusstes Ablegen und vor Auge führen der Kleidung, den Prozess des ständigen Kleiderwechselns entschleunigen können. Durch dieses Bewusstsein, soll die Signifikanz von Kleidung hervorgehoben werden.


Denise Karg

Preisträgerin in der Kategorie „Stricken & Häkeln“

Als Inspiration dienen ihr abstrakte und völlig unterschiedliche Dinge, wie die Farben des Herbstes oder die Anleitung zu einer Häkeldecke aus einer alten Zeitschrift.
Sie selber sagt, dass sie die Wolle sieht, weiß was es werden soll und sofort drauf los häkelt. Bei ihrem „Blätterponcho“ war es zum Beispiel Wolle die mit Bättern und Kastanien versehen war. Bei ihrer Weste und ihrer Tunika war es eine alte Häkelzeitung durch die sie inspiriert wurde.


Der Narr – Nils B., Berlin

nils blumreiter 01 (Copy)Eine Maske ist nicht nur eine „Rolle“ sondern ein eigenständiger Charakter. Dieser Charakter ist aber nicht bloße Oberfläche sondern Ausdruck einer Emotion im Inneren. Auch wenn die Maske eine „Außenwirkung“ hat, so ist sie keine Grenze, sondern Verbunden mit dem inneren und der Emotion des Trägers. Hinter der Maske(Make-up/Bodypainting/Kostüm) gibt es einen unendlichen Raum. Nur wer sich dieser Maske(Character/kostüm/ect.) als betrachter „stellt“ überwindet die Grenze und entdeckt den Raum dahinter. Weiterlesen

Fritz Fromm

Preisträger in der Kategorie „Best Youngster“

In der Kategorie für den Sonderpreis „Best Youngster“ hat es unter anderem der 17 jährige Fritz Fromm mit seiner Herrenkollektion unter die Finalisten geschafft.
Er näht seit drei Jahren und strebt den Beruf des Modedesigners an.
Inspiriert wurde er durch die Kostüme von Lady Gaga, die er erst nachzeichnete, später mit eigenen Ideen selbst entwarf und sie schließlich auch in die Tat umsetzen wollte.


Haarband – Marie K., Wien

Haarband_2Haarband

Freunde spendeten Material und Inhalte. Das Verweben der Haare wurde begleitet von der Anwesenheit der ehemaligen TrägerInnen.
Haare brauchen Zeit um zu wachsen. Sie schenkten mir diese Haare und teilten mit mir die Zeit die ich zum Weben brauchte. Es ist ein Versuch Freundschaften einen materiellen Anker zu geben. Das Material besteht aus einem Baumwoll-Leinengarn für die Kette und für den Schuss wurden Menschenhaare, Hundehaare sowie den Baumwoll-Leinengarn verwendet.

Die Maße sind variabel und Arbeit entstand von 2016-2017.

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Hände – Marie K., Wien

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Die Angst vor sich selbst und die damit verbundene Handlungsunfähigkeit wurde für mich zum Thema.
Das auftragen meiner Hände auf ein Textil und das Zusammennähen der Stofffinger erzeugen die Geste, die die Arbeit bestimmt Die geformte Hand kann verbergen und schützen, aber sie wird auch zu einer Schale die schöpft und bewahrt. Das Material Leinen, wurde auf ein Bügelvlies gebügelt um den Stoff fester und steifer zu bekommen.

Das Maß der Arbeit hat 130x 157cm und entstand 2017.

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High-Low Kleid – Jule K., Düsseldorf (16 Jahre)

High-Low Kleid 2Dieses Kleid habe ich auch für das Schulkonzert angefertigt jedoch im Gegensatz zum anderen für mich selber. Das Kleid ist mein absolutes Traumkleid. Das Kleid habe ich komplett nach meinen Vorstellungen angefertigt. Sprich, den High Low artigen Rock, das Pailletten Oberteil mit an den Schultern herunterhängenden Trägern und einer schönen Strass Kette, die von Hand an die Taille genäht wurde.
Das Oberteil besteht komplett aus Pailletten, die auf ein Gummi gezogen sind, sodass das Oberteil sehr elastisch ist. Der High Low artige Rock (vorne kurz, hinten lang) besteht aus 6 Metern Chiffon.

Damit es blickdicht ist, habe ich auch hier Futter unter den Chiffon genäht, welches an das Futteroberteil dran genäht ist. An die Taille (Naht vom Rock und Oberteil) ist mit Hand eine Strass Kette angenäht.

Auch hier ist natürlich ein nahtverdeckter Reißverschluss an der Seite eingearbeitet und der Saum mit einem Rollsaum Stich versäubert worden.
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Hose – Fritz F., Freiburg (17 Jahre)

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Ich, Fritz F. aus Freiburg,17 Jahre jung, nähe seit ca. 3 Jahren und strebe, so wünsch ich mir das zumindest, eine Kariere in der Modebranche an. Ich bin damals durch Lady Gaga Kostüme, welche ich als ihr großer Fan immer nachgezeichnet und später dann mit eigenen Ideen selbst entworfen habe, zum Nähen gekommen weil ich irgendwann das Bedürfnis hatte, besagte  Skizzen zu verwirklichen. Nach einem fast ein jährigen Nähkurs arbeite ich seitdem zu Hause an selbst gemachten Klamotten.

Zwar habe ich von denen einige wenige auf Ebay verkauft und ich nehme über Ebay Kleinanzeigen ab und zu Aufträge gegen etwas Bezahlung an, doch an sich ist mein Werkeln nicht kommerziell, sondern eine Leidenschaft bei der ich meistens für mich selber, Freunde und Verwandte nähe.Diese Leidenschaft ist es auch, was mich dazu antreibt mich bei diesem Wettbewerb einzuschreiben, da ich keine Gelegenheit auslassen möchte meinem Traum, eines Tages Modedesigner zu sein, ein Stückchen näher zu kommen oder es zumindest zu versuchen.

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Inga Hettrich

Preisträgerin in der Kategorie „Kostümdesign“

Ihre Kostüme sind inspiriert von Musik, Literatur und vor allem dem venezianischen Karneval.
Alle drei Kostüme sind aus dem Rokoko und authentisch mit Stecker und jeweils angemessener Rockunterkostruktion erstellt worden.
Die Idee zu ihrem Kostüm “ Maskenball Reh“ entstand beispielsweise nachdem sie auf ihrem ersten venezianischen Maskenball eine klassische Maske trug. Bei ihrem  zweiten Ball wollte sie jedoch mehr aus der Masse hervorstechen und entschied sich für das Kostüm des Rehs.


Jacke – Fritz F., Freiburg (17 Jahre)

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Ich, Fritz F. aus Freiburg,17 Jahre jung, nähe seit ca. 3 Jahren und strebe, so wünsch ich mir das zumindest, eine Kariere in der Modebranche an. Ich bin damals durch Lady Gaga Kostüme, welche ich als ihr großer Fan immer nachgezeichnet und später dann mit eigenen Ideen selbst entworfen habe, zum Nähen gekommen weil ich irgendwann das Bedürfnis hatte, besagte  Skizzen zu verwirklichen. Nach einem fast ein jährigen Nähkurs arbeite ich seitdem zu Hause an selbst gemachten Klamotten.

Zwar habe ich von denen einige wenige auf Ebay verkauft und ich nehme über Ebay Kleinanzeigen ab und zu Aufträge gegen etwas Bezahlung an, doch an sich ist mein Werkeln nicht kommerziell, sondern eine Leidenschaft bei der ich meistens für mich selber, Freunde und Verwandte nähe. Diese Leidenschaft ist es auch, was mich dazu antreibt mich bei diesem Wettbewerb einzuschreiben, da ich keine Gelegenheit auslassen möchte meinem Traum, eines Tages Modedesigner zu sein, ein Stückchen näher zu kommen oder es zumindest zu versuchen.

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Jin-Ju Lee

Preisträgerin in der Kategorie „Innovative Kreationen“

Vor rund einem Jahr wurde sie auf die Spendenaktion Deckel gegen Polio aufmerksam. Dabei handelt es sich um eine Krankheit bei der es überwiegend im Kindesalter zu einer schwerwiegenden Lähmung kommt.
Mit ihrem Outfit „500 Deckel für 1 Leben gegen Kinderlähmung“ verfolgt sie die Intention mit kleinen Handgriffen Leben zu retten. Inspiriert wurde sie durch den gemeinnützigen Verein „Deckel drauf e.V“, der die Initiative „End Polio Now“ unterstützt.
Für das Outfit hat sie zunächst ein Gerüst aus Gips und Nessel erstellt, die Deckel die sie über Moante selber gesammelt hat, mit Hießklebe angeklebt und anschließend mit goldener Farbe bearbeitet.


Jule Klapdor

Preisträgerin in der Kategorie „Best Youngster“

Jule Klapdor ist erst 15 Jahre alt, aber hat schon ganz genaue Vorstellungen was sie einmal machen möchte.
Mit dem Nähen begann sie schon vor ca. 5 Jahren. Nun  möchte sie ihr Hobby, nach dem Abschluss an der Realschule, mit einer Maßschneider Ausbildung zum Beruf machen.
Beim DORTEX Design-Award bewarb sie sich mit zwei Kleidern die sie für sich und eine Freundin für ein Konzert in der Schule nähte.


Julia Groß-Müller

Preisträgerin in der Kategorie „Mode-Design“

Julia Groß-Müller studierte Mode-Design. Die Kollektion „CLOSE.D“ entstand im  Rahmen ihrer Bachelorarbeit und beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Thema der emotionalen Intimität, wie wir in der heutigen Zeit mit Intimität umgehen und sie nach außen tragen.
Bei der Kollektionsgestaltung wurde darauf geachtet, dass Materialien verwendet werden, die von der Haptik her, an die Oberfläche von Haut erinnern.


Kleid mit Spitze – Jule K., Düsseldorf (16 Jahre)

Spitzenkleid 1Dieses Kleid habe ich 2017 für meine Freundin genäht. Das Kleid dient als Abschlusskleid für unsere Schulkonzerte. In unserer Schule gibt es immer ein Weihnachtskonzert und ein Sommerkonzert. Zu diesen Anlässen wird spezielle Konzertkleidung  gewünscht, sodass die Klassen 5-9 oben weiß und unten schwarz tragen, während die 10. Klasse als Abschlussjahrgang komplett Schwarz trägt.
Besonders bei diesem Kleid zeigt sich die wunderschöne Spitze am Oberteil. Das Kleid besteht aus 3 Metern Chiffon und Spitze sowie 3 Meter Futter. Innen verläuft keine Naht. Der Blickfang des Kleides ist besonders auf das Oberteil gerichtet. Dort ist ein trägerloses „Oberteil“ (Bandeau Top) durch die Spitze zusehen. Darüber verläuft die Spitze. Hals- sowie Armausschnitte sind mit selbst gemachtem Schrägband (Satin) eingefasst. Für ein angenehmes Tragegefühl hat sich meine Freundin BH Polster gewünscht, die in das Bandeau Top eingefasst wurden.

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Lisa Grodek

Preisträgerin in der Kategorie „Stricken & Häkeln“

Schon in Kindertagen war sie begeistert von der Mode vorheriger Jahrhunderte, insbesondere von Barockkleidern.
Gleichzeitig fasziniert vom Häkeln erarbeitet sie sich vor allem aus feinem Baumwollgarn mit einer Häkelnadelstärke von 1 bis 1,5 die unterschiedlichsten Kleider.
In ihrer Bewerbung schrieb sie, dass sie es als Herausforderung empfindet mit der Technik Häkeln Kleidungsstücke zu erschaffen, die für gewöhnlich nur mit Stoffen umgesetzt werden.
Bei ihren beiden Kleidern ließ sie sich unter anderem von einem Kleid ihrer Ur-Großmutter inspirieren.

Presse: Strausbergerin begeistert mit gehäkelten Roben (www.moz.de)


Lydia Schupfer

Preisträgerin der Kategorie „Textilkunst“

Wenn man ihre Einsendung betrachtet merkt man, Lydia hat eine Vorliebe für Reisverschlüsse.
Sie selber sagt: „Ich mag es Sachen zu entwerfen, die nicht nur eine Funktion haben oder auch eine ganz andere Funktion entwickeln.“
Bei ihrer Arbeit hat sie sich ein Werk des niederländischen Künstlers Mondrian zum Vorbild gemommen und ein Kopstüm designt, welches aus mehreren teilen besteht.
Aus ihrem Bild ensteht also ein Rock, ein Oberteil, eine Jacke und eine Clutch.


Marie Kainz

Preisträgerin in der Kategorie „Textilkunst“

Marie Kainz aus Wien arbeitet sehr intuitiv und drückt mit ihren Arbeiten ihre Gefühle und Emotionen aus. Ihre Materialien wählt sie passend zu ihren Ideen und ihren Gefühlen.
Bei ihren drei eingereichten Kreationen beschäftigte sie sich unter anderem mit ihren Händen und dem Gefühl der Unsicherheit, dem Gefühl des unwohl sein.
Für ihr „Haarband“ verwendete sie Haare von Menschen und Tieren die ihr sehr nahe stehen. Sie bezeichnet es als „Band der Freundschaft“.


Maskenball Reh – Inga H., Berlin

RokokoRehMaskenball (1)In meinem ersten Jahr auf einem „venezianischen“ Maskenball trug ich klassisch eine Pappmaché Maske.

Im zweiten Jahr war mir das nicht mehr genug, ich wollte etwas mehr aus der Reihe fallen.

Dazu erschien mir der Prunk eines venezianisch angehauchten Balls auf einem Schloss genau richtig, um den verromantisierten und dekadent aufgesetzten Stil einer aristokratischen Dame des 18. Jahrhunderts umzusetzen.

Also erstellte ich mir ein Rokoko-Kostüm und machte eine vermeindliche Hommage auf die Natur daraus (Prunk; Reh, dass man höchtens von der Jagd kennt; ein Kostüm, dass nichts mit der wirklichen Natur zu tun hat…) Weiterlesen

Max Kunert

Preisträger in der Kategorie „Nähen & Schneidern

In seiner Bewerbung schreibt Max, dass er durch das Entwerfen von Kleidern seine Wahrnehmung der Welt mit anderen Menschen teilt.
Er hat sich das Nähen autodidaktisch beigebracht. Beworben hat er sich mit einem einzigen Projekt, einer Robe: Metamorphose.
Inspiriert wurde er durch das Zitat „Die schönste Harmonie entsteht durch Zusammenbringen der Gegensätze“. Er fokussierte sich dabei auf die Gegensätze in der Mode: Feminität – Maskulinität, Rock – Hose.

Presse: Von Radebeul in die Modewelt (www.sz-online.de)


Metamorphose – Max K., Radebeul

Metamorphose 1 (Copy)Impressionen zum Kleid „Metamorphose“

 Der Designer

Ich bin Max, 19 Jahre alt und seit meinem 13. Lebensjahr von allem, was mit Nadel und Faden zu tun hat, begeistert. Das Nähen habe ich mir autodidaktisch beigebracht. Durch das Entwerfen von Kleidern teile ich meine Wahrnehmung der Welt mit anderen Menschen. Die Fertigung empfinde ich als etwas sehr Persönliches, da ich Ruhe brauche, um das Kleid in angestrebter Qualität zu realisieren. Liebe zum Detail ist meine Maxime, weil jede Feinheit von Hingabe, Zuversicht, Verzweiflung oder Zufriedenheit zeugt. Da sich diese Gefühle vor allem bei sehr zeitaufwändigen Kleidern stark wandeln können, nannte ich dieses Kleid – „Metamorphose“. Weiterlesen

Nicole Sarripapazidis

Preisträgerin in der Kategorie „Innovative Kreationen“

Als frühere medizinische Fachangestellte sucht sie vor allem nach Lösungen. Das nähen begann sie erst vor knapp einem halben Jahr. Die Inspiration für ihre Kreationen bekam sie durch ihr körperlich und geistig schwer beeinträchtigtes Tageskind.
Es trägt seit einem Jahr eine Magensonde und brachte Nicole zu der Idee das Leben dieser beSONDEren Kinder und deren Familien etwas farbenfroher und leichter zu gestalten.

Presse: Innovationspreis für Spezialbody (www.waz-online.de)


Nils Blumreiter

Preisträger in der Kategorie „Kostümdesign“

Die Idee zu seinem Kostüm „Der Narr“ kam ihm bei einer Japan Reise, bei der er Samurai- und Kabuki Masken betrachtete. Diese Eindrücke vermischten sich mit venezianischem Stil und führten zur eher düsteren Darstellung des sonst so „freudigen“ Narren.
In seiner Bewerbung schrieb er „Eine Maske ist nicht nur eine „Rolle“ sondern ein eigenständiger Charakter. Dieser Charakter ist aber nicht bloße Oberfläche sondern Ausdruck einer Emotion im Inneren.“
Seine Maske fertigte er aus Leder und das ausschließlich mit der Hand. Neben der aufwendigen Maske gehörte zu diesem Kostüm auch das Bodypainting. 


OPEN YOUR I – Look 1 – Daniela H., Lehre

outfit_1aDie vorgelegten Arbeiten sind Teil meiner women‘s wear Abschlusskollektion OPEN YOUR I, welche ich an der Königlichen Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen entworfen und gefertigt habe.

Mein Projekt setzt sich im Wesentlichen mit dem Akt des Ausziehens von Kleidung auseinander.

Es gibt Menschen, die mehrmals täglich aus unterschiedlichen Gründen ihre Kleidung wechseln. In meinem Projekt untersuche ich, in wie weit TrägerInnen durch bewusstes Ablegen und vor Auge führen der Kleidung, den Prozess des ständigen Kleiderwechselns entschleunigen können. Durch dieses Bewusstsein, soll die Signifikanz von Kleidung hervorgehoben werden. Weiterlesen

OPEN YOUR I – Look 2 – Daniela H., Lehre

Die vorgelegten Arbeiten sind Teil meiner women‘s wear Abschlusskollektion OPEN YOUR I, welche ich an der Königlichen Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen entworfen und gefertigt habe.

Mein Projekt setzt sich im Wesentlichen mit dem Akt des Ausziehens von Kleidung auseinander.

Es gibt Menschen, die mehrmals täglich aus unterschiedlichen Gründen ihre Kleidung wechseln. In meinem Projekt untersuche ich, in wie weit TrägerInnen durch bewusstes Ablegen und vor Auge führen der Kleidung, den Prozess des ständigen Kleiderwechselns entschleunigen können. Durch dieses Bewusstsein, soll die Signifikanz von Kleidung hervorgehoben werden. Weiterlesen

OPEN YOUR I – Look 3 – Daniela H., Lehre

outfit_3fDie vorgelegten Arbeiten sind Teil meiner women‘s wear Abschlusskollektion OPEN YOUR I, welche ich an der Königlichen Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen entworfen und gefertigt habe.

Mein Projekt setzt sich im Wesentlichen mit dem Akt des Ausziehens von Kleidung auseinander.

Es gibt Menschen, die mehrmals täglich aus unterschiedlichen Gründen ihre Kleidung wechseln. In meinem Projekt untersuche ich, in wie weit TrägerInnen durch bewusstes Ablegen und vor Auge führen der Kleidung, den Prozess des ständigen Kleiderwechselns entschleunigen können. Durch dieses Bewusstsein, soll die Signifikanz von Kleidung hervorgehoben werden. Weiterlesen

Outfit – Bild – Lydia S., Wien

20180204_20270002Ich mag es Sachen zu entwerfen, die nicht nur eine Funktion haben oder auch eine ganz andere Funktion entwickeln. Bei diesem Projekt habe ich eine Idee aus meiner Kollegzeit weiterentwickelt.

Durch meine Vorliebe für Reissverschlüsse habe ich mich wieder für ein umformbares Design entschieden. Und für ein Bild, welches sich gut für Reissverschlüsse eignet. Ich habe mir Mondrian als Vorbild genommen und ein Kostüm designt, welches aus mehreren Teilen besteht.

Dann habe ich mir über die Aufteilung der Vierecke Gedanken gemacht. Dann habe ich die Reissverschüsse so eingesetzt damit ich alle Vierecke verbinden kann. Weiterlesen

P.E.G Body – Nicole S., Grafhorst

Kreation 2 P.E.G Body Bild 3 (Copy)
Ich bin totale Nähanfängerin und nähe erst seit knapp einem halben Jahr. Ich habe zwar ebenfalls selbst ein Label entworfen bin aber nicht gewerblich tätig, verkaufe nicht und  bewerbe mich mit 3 meinen genähten Arbeiten in der Kategorie Best of innovative Kreationen 2018 und möchte kurz damit beginnen,  meine Inspiration, die mir mein körperlich und geistig  schwerst beeinträchtigtes Tageskind geschenkt hat zu beschreiben.

Seit  fast 1 Jahr trägt er eine Magensonde (PEG= Perkutane endoskopische Gastrostomie) Seit dieser Zeit schwirren mir unglaublich viele kreative und innovative  Ideen in meinem Herzen, die das Leben  dieser  beSONDEren Kinder  und deren Familienangehörigen etwas Farbenfroher und leichter , auch bei der Handhabung bestimmter Dinge gestalten können. Der Beutel mit der künstlichen Nahrung und der dazugehörige Schlauch beispielsweise, hängen offen an dem Kinderwagen. Entweder am Griff oder an einem extra  befestigten Infusionsständer. Alles ist offen erkennbar. Es geht mir nicht darum irgendetwas zu versteckten, nein ganz im Gegenteil. Mit meinem süßen, netten und  bunten  P.E.G Ranzen Set  kann ich zumindest versuchen den Blick, die Energie weg vom Mitleid hin zur Offenheit und zu Gesprächen zu lenken.

Auch dieser Body hat mir schlaflose Nächte bereitet. Ebenfalls brauchte ich auch hier mehrere Prototypen, bis er mir so gelungen ist und ich zufrieden war, wie er jetzt ist.

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P.E.G Ranzen Set – Nicole S., Grafhorst

Kreation 1 P.E.G Ranzen Set Bild 1 (Copy)Ich bin totale Nähanfängerin und nähe erst seit knapp einem halben Jahr. Ich habe zwar ebenfalls selbst ein Label entworfen bin aber nicht gewerblich tätig, verkaufe nicht und  bewerbe mich mit 3 meinen genähten Arbeiten in der Kategorie Best of innovative Kreationen 2018 und möchte kurz damit beginnen,  meine Inspiration, die mir mein körperlich und geistig  schwerst beeinträchtigtes Tageskind geschenkt hat zu beschreiben.

Seit  fast 1 Jahr trägt er eine Magensonde (PEG= Perkutane endoskopische Gastrostomie) Seit dieser Zeit schwirren mir unglaublich viele kreative und innovative  Ideen in meinem Herzen, die das Leben  dieser  beSONDEren Kinder  und deren Familienangehörigen etwas Farbenfroher und leichter , auch bei der Handhabung bestimmter Dinge gestalten können. Der Beutel mit der künstlichen Nahrung und der dazugehörige Schlauch beispielsweise, hängen offen an dem Kinderwagen. Entweder am Griff oder an einem extra  befestigten Infusionsständer. Alles ist offen erkennbar. Es geht mir nicht darum irgendetwas zu versteckten, nein ganz im Gegenteil. Mit meinem süßen, netten und  bunten  P.E.G Ranzen Set  kann ich zumindest versuchen den Blick, die Energie weg vom Mitleid hin zur Offenheit und zu Gesprächen zu lenken.

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P.E.G-PADS – Nicole S., Grafhorst

Kreation 3 P.E.G Pad´s Bild 5 (Copy)Ich bin totale Nähanfängerin und nähe erst seit knapp einem halben Jahr. Ich habe zwar ebenfalls selbst ein Label entworfen bin aber nicht gewerblich tätig, verkaufe nicht und  bewerbe mich mit 3 meinen genähten Arbeiten in der Kategorie Best of innovative Kreationen 2018 und möchte kurz damit beginnen,  meine Inspiration, die mir mein körperlich und geistig  schwerst beeinträchtigtes Tageskind geschenkt hat zu beschreiben.

Seit  fast 1 Jahr trägt er eine Magensonde (PEG= Perkutane endoskopische Gastrostomie) Seit dieser Zeit schwirren mir unglaublich viele kreative und innovative  Ideen in meinem Herzen, die das Leben  dieser  beSONDEren Kinder  und deren Familienangehörigen etwas Farbenfroher und leichter , auch bei der Handhabung bestimmter Dinge gestalten können. Der Beutel mit der künstlichen Nahrung und der dazugehörige Schlauch beispielsweise, hängen offen an dem Kinderwagen. Entweder am Griff oder an einem extra  befestigten Infusionsständer. Alles ist offen erkennbar. Es geht mir nicht darum irgendetwas zu versteckten, nein ganz im Gegenteil. Mit meinem süßen, netten und  bunten  P.E.G Ranzen Set  kann ich zumindest versuchen den Blick, die Energie weg vom Mitleid hin zur Offenheit und zu Gesprächen zu lenken.

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Petticoat meets pink roses – Anika L., Grafenberg

PrettyPink1Sehr oft inspiriert mich ein Stoff, wenn ich ihn sehe oder fühle. So zum Beispiel bei den Vorhängen meiner Oma. Mich hat das zarte Zusammenspiel zwischen Rosenmotiv, Farbe und der weich samtigen Haptik schon vor ein paar Jahren fasziniert, als meine sie ihr Schlafzimmer mit diesen Vorhängen ausstattete. 

Nun hatte Omi sich langsam an den Vorhängen satt gesehen und ich hab meine Chance gewittert. Weiterlesen

Pullover – Fritz F., Freiburg (17 Jahre)

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Ich nähe seit ca. 3 Jahren und strebe, so wünsch ich mir das zumindest, eine Kariere in der Modebranche an. Ich bin damals durch Lady Gaga Kostüme, welche ich als ihr großer Fan immer nachgezeichnet und später dann mit eigenen Ideen selbst entworfen habe, zum Nähen gekommen weil ich irgendwann das Bedürfnis hatte, besagte  Skizzen zu verwirklichen. Nach einem fast ein jährigen Nähkurs arbeite ich seitdem zu Hause an selbst gemachten Klamotten.

Zwar habe ich von denen einige wenige auf Ebay verkauft und ich nehme über Ebay Kleinanzeigen ab und zu Aufträge gegen etwas Bezahlung an, doch an sich ist mein Werkeln nicht kommerziell, sondern eine Leidenschaft bei der ich meistens für mich selber, Freunde und Verwandte nähe.Diese Leidenschaft ist es auch, was mich dazu antreibt mich bei diesem Wettbewerb einzuschreiben, da ich keine Gelegenheit auslassen möchte meinem Traum, eines Tages Modedesigner zu sein, ein Stückchen näher zu kommen oder es zumindest zu versuchen.
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Schweigt und wächst – Marie K., Wien

schweigt_und_wächst_2schweigt und wächst

Die Arbeit entstand durch ein Unwohl-sein-gefühl. Gedanken die sich aufblasen, Lasten die man mit sich trägt und wachsen. Es ist weich und etwas fleischig, wie ein Geschwür das am Körper wächst. Das „Etwas“ ist statisch, aber dennoch sollte es wie in leichter Bewegung wirken.
“ ….ich liege in der Sonne am Wasser und habe eine Blase auf dem Bauch. Ich zog die Haut von der Blase, und es tat nicht weh. Denn unter der Haut war Stein. Der Wind blies und hob das Wasser in die Luft, es war nur ein Tuch mit Falten, kein Wasser. Darunter lagen keine Steine, unter dem Tuch lag Fleisch. „
– Herta Müller

Das verwendete Material besteht aus einem dichten Baumwollgewebe, Negligé mit Spitzenborte, Schaumschoffschnitzel und der Rahmen aus Buchenholz.

Das Maß der Arbeit hat 60x80cm und entstand 2017.

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Tunika – Denise K., Hattingen

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Als drittes zeige ich euch eine Tunika gehäkelt aus 4 fädrigem Farbverlaufsgarn in grau und rosa tönen und Nadelstärke 3,5.
Auch hier wieder inspiriert von den alten Häkelzeitungen denn der Anfang ist quasi eine große Filetdecke; Da ich am liebsten in Runden häkel habe ich eine Luftmaschenkette aufgenommen die einmal über den Kopf passt und locker auf den Schultern liegt. Eine schneiderpuppe ist da sehr hilfreich; Mit ein bisschen Rechnen und Maschen zählen bin ich irgendwo passend am Anfang in der Tischdeckenhäkelschrift reingesprungen und habe die anfangsmustersätze gehäkelt. So lange bis das gehäkelte Stück über den Schultern hing.

Als nächstes hab ich die Ärmel so als Fledermausärmel abgesteckt… also ziemlich weit und locker. Dann viele viele Runden nur mit einfachen Stäbchen und luftmaschen ohne Zunahmen gehäkelt bis zum Po. Für das Ende hab ich noch eine breite Borte mit kleinem Blumenmuster gewählt. Manchmal kann ich hinterher kaum glauben, dass das was ich mir vorher ausgedacht hab, tatsächlich funktioniert hat.

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Une Robe à la Grace Kelly – Anika L., Grafenberg

FotoGK3Nähen ist wie zaubern können. Ich finde es wunderbar Ideen und Inspirationen in eigene Schnitte umzusetzen und mir so meine textilen Wünsche und Träume selbst erfüllen zu können.

Bei diesem Kleid wurde ich durch einen Song inspiriert. Als ich diese wunderschöne Ballade im Radio hörte, sah ich mich in einem eng taillierten Kleid mit zauberhaft weit schwingendem Tüllrock über die Tanzfläche schweben. Ein Kleid im Stil einer der großen Hollywood Diven der 40er und 50er Jahre. Im Stil von Grace Kelly. Weiterlesen

Verführung in Rot – Anika L., Grafenberg

RedDress3Ich bin ein „Filmjunkie“ und wenn ich mal nicht an der Nähmaschine sitze, schaue ich mir zur Entspannung gern die verschiedensten Filme und Serien, unterschiedlichster Genres an. Viele Kostüme und Gewänder ließen so mein “Nähherz” schon höher schlagen

So war es auch bei diesem Projekt. In einer DC Comic Verfilmung trug eine der Protagonistinnen ein Kleid, welches mich sofort in seinen Bann zog. Leider war es nur wenige Sekunden zu sehen, was den Entwurf und die Schnittentwicklung anhand der TV Bilder, nicht so einfach machte. Weiterlesen

Vivaldis Winter – Inga H., Berlin

Hettrich_1_Winter_frontNachdem ich für ein paar Freunde und mich eine Kostümgruppe zu Mozarts Zauberflöte gestaltet hatte, wollten wir mehr aus dem Bereich „Klassische Musik“ als Kostüm machen.

So kamen wir zum Plan Vivaldis Vier Jahreszeiten umzusetzen.

Der Dortex Design Award war ein guter Anlass, um mit meinem Kostüm, dem Winter zu starten.

Wichtig war mir dabei, wirklich Vivaldi mit einzubringen. Weiterlesen

Weste – Denise K., Hattingen

20151223_111956 (Copy)Als zweites möchte ich euch eine Weste zeigen …
Gehäkelt wurde die Weste aus 3 fädrigem Farbverlaufsgarn in blautönen.

Angefangen hab ich mit dem großen „Granny“ auf dem Rücken. Ich hab noch einige ganz alte Häkelzeitungen von meiner Oma, auch einige mit so Filet-Häkeldeckchen … und dort entdeckte ich dieses filigrane Granny und ließ meiner Häkelnadel freien lauf. Das Viereck musste den ganzen rücken bedecken und dementsprechend groß werden. Als das genügte habe ich mit einer Luftmaschenkette die Armausschnitte überbrückt und anschließend nur noch mit Stäbchen und luftmaschen immer wieder in Runden drum herum gehäkelt.

Da ich diese großen überhängenden Kragen nicht so gerne mag, ging es nach einer Weile dann aber in Reihen weiter … quasi immer von einer Brust , über den Rücken, zur anderen Brust. Meistens habe ich keinen bestimmten Plan sondern entscheide beim Häkeln wie ich das ganze weitermachen soll. So ist dann am Ende auch der etwas zackigen / wellige Rand entstanden den ich noch zusätzlich mit festen Maschen umhäkelt habe. Für einfach mal drauflos gehäkelt gefällt sie mir sehr gut … und am meisten hat sich meine Mutti gefreut die sie jetzt gerne zur Schau trägt.

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