Endrunde 2017

Anna Abramovich und Sahar Khamseh

Finalistinnen in der Kategorie „Innovative Kreationen“

Beide haben ein besonderes Interesse für handwerkliches Arbeiten. Bei einem Kaffeetreff kamen sie auf die Idee ihre Hobbys zu kombinieren – Anna, eine talentierte Künstlerin, die gerne unverwechselbare Kunstwerke malt, und Sahar, die sich vor einigen Jahren einen eigenen Häkelstil angeeignet hat, entwerfen Bilder, die die beiden Techniken, Malen und Häkeln, vereinen!

Branka Kokol

Preisträgerin in der Kategorie „Kostümdesign“

Bereits als Teenager hat Branka viel gehäkelt. Es begeistert sie, aus einem Wollfaden ein ganzes Kleidungsstück entstehen zu lassen. Mit Vorliebe erarbeitet sie sich komplexe Outfits von Kopf bis Fuß. Inspiriert wird sie in der Regel von ihren eigenen Kleiderwünschen. Dabei kommen dann während des Handwerkens die Ideen zu ergänzenden Teilen wie Oberteil, Mütze und mehr.

Brigitte Scholz

Finalistin in der Kategorie „Stricken & Häkeln“

Brigitte ist 48 Jahre alt, liebt es zu handarbeiten und probiert gern und viel herum. Sie hat seit zwei Jahren einen nervlich anstrengenden Job im Inkassobereich. Da ist es ein wunderbarer Ausgleich, mit Handarbeiten etwas Positives zu fabrizieren.

Brigitte handarbeitet schon seit ihrer Jugendzeit, aber erst die letzten fünf Jahre sind ihre  Arbeiten soweit, dass sie ihren eigenen Ansprüchen genügen. Auch das Upcyling hat Brigitte für sich entdeckt und hat so bereits sechs Taschen vollendet.

Charlotte Kruse

Preisträgerin in der Kategorie „Textilkunst“

Bei Charlottes Werk „Fragile, handle with care!“ handelt es sich um eine textile Installation, mit der sie auf die Nähe der Gegensätze Verbindung und Trennung sowie Entstehung und Auflösung/Zerstörung aufmerksam machen möchte. Denn eine Verbindung, ein festes Gebilde, kann sich schnell auch wieder lösen.

Christian Reiche

Preisträger in der Kategorie „Mode-Design“

Christians eingereichte Arbeit umfasst drei Menswear-Looks aus der Kollektion „Bravelands. – A Song Of Youth“, welche in Anlehnung an den Entwicklungsroman „Demian“ kreiert wurden. Innerhalb der Kollektion geht es um den Kampf der eigenen Individualisierung, das Erwachen des Geistes, das Menschwerden und das Sichdurchkämpfen des Einzelnen aus der Masse heraus zur Persönlichkeit.

Presse: Schweriner gewinnt Design-Preis (www.svz.de)

Christin Schäfer

Finalistin in der Kategorie „Nähen & Schneidern“

Bei den eingereichten Projekten handelt es sich um die Kostüme für ihre Zwillingsjungs. 2017 war die Idee geboren die Kostüme zu nähen. Christin benäht ihre Jungs eigentlich ungern komplett identisch, meist unterscheiden sich ihre Sachen etwas. Als Vorlage dienten ihr Schnittmuster einer Pumphose, eines Langarmshirts und einer Schirmmütze.

Presse: Klein-Winternheimerin gewinnt bereits als Newcomerin an der Nähmaschine einen Preis (www.allgemeine-zeitung.de)

Eva Bünter

Preisträgerin in der Kategorie „Nähen & Schneidern“

Mit neun Jahren hat Eva sich das Nähen auf einer alten Bernina-Maschine ihrer Mutter selbst beigebracht. Zu Beginn produzierte sie vor allem Barbie-Mode, später Kleider in Lebensgröße. Ihre größte Faszination sind Abendroben mit Berührungspunkten zur Kostümwelt: elegant und extravagant, etwas übertrieben und mit einem überraschendem Element. Eva versucht, Kleider zu entwerfen, bei welchen man auch auf den zweiten Blick noch etwas Neues entdeckt.

Presse:

Die beste Ballkleid-Schneiderin kommt aus Dietikon (http://www.limmattalerzeitung.ch)

Schneidern aus Leidenschaft: Vor Eva Bünter sind keine Kleider sicher (http://www.aargauerzeitung.ch)

Julia Münster

Finalistin in der Kategorie „Kostümdesign“

Ihre Outfits hat sie anlässlich des „Wave-Gotik-Treffens“ entworfen. Inspirieren lässt sich Julia aus Wien von den Gewändern der antiken Griechinnen oder auch der Mode der Damen um 1905. Die Kostüme hat sie mit sehr viel Liebe und Herzblut angefertigt und mit ebenso viel Freude am „Wave-Gotik-Treffen“ 2016 ausgeführt.

Sarah Mangold

Finalistin in der Kategorie „Mode-Design“

Ziel ihrer Kollektion ist es, die Sichtweise, derer die Autismus haben, durch eine persönliche Interpretation sichtbar zu machen. Verschiedene Stoffe (z. B. Jeansfransen) wurden mit flüssigen Latex übergossen, sodass die einst weichen Formen erstarren. Die Intention, welche dahinter steht ist: ,, Die Welt mit anderen Augen sehen.“

Serntar Chint

Preisträger in der Kategorie „Innovative Kreationen“

Das Outfit „Addruggted“ ist eine Zwangsjacke, die die Sucht eines Menschen und den Zwang der Drogen im Allgemeinen widerspiegeln soll. Um dieses Thema aufzugreifen, wurde hat Serntar Chint eine Zwangsjacke aus mehr als 100.000 Zigarettenstummel angefertigt.

Presse: Our young Designer is the winner of DORTEX Design- Award (http://www.fashion-design-institut.de)

Stefanie Schwietert

Preisträgerin in der Kategorie „Stricken & Häkeln“

Stefanie liebt Farben, das Malen, Wolle und Stricken. Deshalb hat sie diese Leidenschaften miteinander verbunden. 2012 hat sie das Fair Isle stricken für sich entdeckt und malt jetzt mit Wolle. Stefanies Traum ist es, Kurse im Fair Isle Stricken zu geben und für ihre Entwürfe Anleitungen zu erstellen, damit auch andere Stricker von ihren Entwürfen profitieren können.

Presse: Esslinger Zeitung (jpg-Datei)

 

Susanna Fafenrot

Finalistin in der Kategorie „Textilkunst“

Susanna kommt aus Bielefeld und ihr Projekt wurde inspiriert durch verschiedene Lichtphänomene (insbesondere durch die Lichtbrechung, das Prisma und das Farbspektrum) und durch Anouk Wipprecht, die Technik mit Mode kombiniert.

Auch die Reizüberflutung, welche durch die Globalisierung hervorgerufen wird, spielte bei der Realisation Ihrer Projektarbeit eine wichtige Rolle.

Valentin Prinz

Preisträger in der Kategorie „Best Youngster“

Valentin ist 14 Jahre alt. Seit er 6 Jahre alt ist näht er, mit 9 bekam er seine eigene Nähmaschine und mit 11 eine Overlook-Nähmaschine. Seine Schwester ist Hula Hoop Artistin in Berlin. Für sie hat Valentin diverse Bodysuits für ihre Auftritte entworfen und genäht.

Presse:

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