Best of Textilkunst 2018

Hier finden Sie die Kreationen, die sich 2018 in der Kategorie „Best of Textilkunst“ um den DORTEX Design-Award bewerben, in alphabetischer Reihenfolge.

Der Link “weiterlesen…” zeigt alle Fotos und die Beschreibungen der Bewerbung an. Alternativ können Sie auch auf den Titel klicken. Die Kommentarfunktion finden Sie unter jedem Beitrag.

„Crazy Lady – Ensemble“ – Gabriele W., Eschweiler

Crazy LadyAlle meine hier eingereichten Arbeiten stehen unter der Rubrik Upcycling von Secondhandkleidung. Ausrangierte  Kleidung, die nicht unbedingt up to date ist, wird wieder neu verwertet und zu einem individuellen, unverwechselbaren Kleidungsstück umgestaltet.

Ich verwende hier Materialien, wie z.B. Seidenstoffe, handgefärbt, bemalt, unikat, für die ich noch keinen speziellen Verwendungszweck hatte, oder Stoffreste, die neu zusammengefügt – gepatcht- zu einer neuen Designidee werden.

Material: Jacke und Rock in grau, umgestaltet mit Patchworkresten in Filz

Technik: Applikation von gefilzten patches, verziert mit Knöpfen, Rocailles, Stickelementen.

Bei diesem Ensemble wurden aus meiner Fundgrube von Resten die passenden Filzteile herausgesucht und miteinander kombiniert. Ich habe zuerst den Rock gestaltet und dann passend dazu die kurze Jacke. Die Designelemente wie Knöpfe, Stickstiche und Rocaillesverzierungen sind in beiden Teilen vorhanden und lassen es so zu einer Einheit werden.

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„Frühlingsgefühle“ – Gabriele W., Eschweiler

Wolljacke mit StolaAlle meine hier eingereichten Arbeiten stehen unter der Rubrik Upcycling von Secondhandkleidung. Ausrangierte  Kleidung, die nicht unbedingt up to date ist, wird wieder neu verwertet und zu einem individuellen, unverwechselbaren Kleidungsstück umgestaltet.

Ich verwende hier Materialien, wie z.B. Seidenstoffe, handgefärbt, bemalt, unikat, für die ich noch keinen speziellen Verwendungszweck hatte, oder Stoffreste, die neu zusammengefügt – gepatcht- zu einer neuen Designidee werden.

Material:

Graue kurze Jacke mit Reissverschluss

Merinowolle, Applikationsstoffe aus Baumwolle, Chiffonseidenstoff, wasserlösliche Folien

Technik: Maschinengenäht auf der wasserlöslichen Folie (Solufix)

Ich verwende in meiner textilen Arbeit immer wieder die wasserlösliche Folie. Da es diese Folie ( Solufix) jetzt auch mit einer Klebeseite gibt, können die kleinsten Stoffelemente auf einer Fläche aufgelegt werden und verrutschen nicht beim Maschinennähen.
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„Seidencrash“ – Gabriele W., Eschweiler

SeidencrashAlle meine hier eingereichten Arbeiten stehen unter der Rubrik Upcycling von Secondhandkleidung. Ausrangierte  Kleidung, die nicht unbedingt up to date ist, wird wieder neu verwertet und zu einem individuellen, unverwechselbaren Kleidungsstück umgestaltet.

Ich verwende hier Materialien, wie z.B. Seidenstoffe, handgefärbt, bemalt, unikat, für die ich noch keinen speziellen Verwendungszweck hatte, oder Stoffreste, die neu zusammengefügt – gepatcht- zu einer neuen Designidee werden.

Material:

Graue längere Jacke mit vier verschiedenen, handbemalten, handgefärbten Seidenstoffen ( Pongeeseide, Crepe de Chineseide und Crepesatin)

Technik: Crashen der Stoffe mit kleinen Rocailles in Handnähtechnik

Seit längerem habe ich diese klassische, figurbetonte graue Jacke schon in meinem Schrank. Durch das Aufnähen der gecrashten Seidenstoffen, verändert sich der klassische Grundschnitt in eine extravagante Jacke.
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4 Jahreszeiten – Claudia Z., München

SONY DSC4 Jahreszeiten

Ordner sind normalerweise etwas Hässliches, dass wir nur benutzen um Ordnung zu halten. Ich wollte eine Reihe Ordner erschaffen, die das Gegenteil beweisen, die man gerne benutzt. Filz ist robust, hat eine schöne Haptik und ist in vielen verschiedenen Farben erhältlich. Der Baum symbolisiert das Leben und an ihm ist der Wechsel der Jahreszeiten gut zu erkennen. Für die Ordnerrücken habe ich mir Wörter überlegt, die nicht nur inspirierend sein sollen, sondern auch der Jahreszeit entsprechen – im Winter muss man daran glauben, dass die kalte Zeit vorbeigeht, im Frühjahr kreiert Mutter Erde alles neu, im Sommer ist es Zeit zum Träumen und im Herbst die Zeit sich vorzustellen wie die Zukunft sein wird. Die Ordnerrücken sind mit der Maschine bestickt und die Vorderseiten freihand mit Baumwollstoffen appliziert. Weiterlesen

Benno, das schlafende Bärenbaby – Janina L., Stuttgart

image3 (Copy)Dass Bärenkinder im schlafenden Zustand mit Sicherheit am ungefährlichsten sind, ist keine Neuigkeit. Die Erkenntnis dazu diente für mich jedoch als ideale Inspirationsquelle für dieses Projekt! Dem Voraus geht jedoch meine große Liebe fürs Modellieren und auch für Filzstoffe, welche ich bei Näharbeiten stets bevorzuge, da sie nicht ausfransen und daher super easy zu verarbeiten sind. Ich überlegte mir daher, wie man beide Materialien in einem Bastelprojekt verarbeiten und könnte. Da ich jedoch der Meinung bin, dass Filzstoffe vielen Projekten schnell antiquarischen Charakter aufgrund von nicht harmonierender Farbwahl verleihen können, sollte mein Projekt jugendliche Frische ausstrahlen.
Und süß sollte es auch sein! Eine Postkarte mit einem Babybärenmotiv vollendete dann meine Gedanken und die Form des Projekts stand fest:

Ein schlafendes Bärenbaby, bei dem ich mich für mit Herzen bedruckten Filzstoff entschied und diesen mit einem sanften Beerenton in Bennos Kissen kombinierte.

Bennos Körper formte ich aus einem simplen Drahtgestell an dessen Enden ich die Extremitäten wie Kopf, Tatzen, Füße und Schwänzchen allesamt geformt aus bräunlich gefärbter Modelliermasse anbrachte. Das Imitieren des Fellcharakters war die größte Herausforderung, die jedoch nach mehrmaligen Ausprobieren sehr viel Spaß machte. Ich verwendete hierfür eine Nadel, mit der ich in die einzelnen Extremitäten stach und das krausige Fell quasi einzeln herauszupfte! Die Einzelteile härtete ich dann im Ofen aus und begann daraufhin den Schlafanzug sowie die Zipfelmütze Bennos um das Drahtgestell zu nähen.

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Cybees Around – Christine K., Friedrichshafen

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„Summ, summ, summ“ heißt es in dem beliebten Kinderlied. Das „fleißige Bienchen“ ist ein wunderschönes Tier, das seit tausenden von Jahren uns Menschen beim Überleben hilft. Wir versprechen „Ei, wir tun dir nichts zu Leide“ und können es nicht einhalten.

Es wird nie eine Maschine geben, die leisten kann, was Bienen können. Science Fiction ist etwas für Filme und nicht für unsere Blumenwiesen. Diese Metamorphose ist ein Gedankenspiel für die Kunst. Hier zwischen Lavendel aus Batik und in Gesellschaft der erdachten künstlichen Kollegen wirkt alles fast harmonisch. Bis zu dem Augenblick in dem man die Kabel in den Flügeln erkennt…
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Fuchs – Monika S., Offenburg

Fuchs_03 (Copy)Meine Ideen für die Figuren kommen durch Tiere in der Natur und die Begeisterung für Stop-Motion-Filme ( z.B. Tim Burton; Wes Anderson; Aardman). Gepaart mit Punk und Grunge aus meiner Jugend entstehen diese wunderbaren Geschöpfe in liebevoller Handarbeit.
Tiere liegen mir besonders am Herzen und ich wünschte mir dass wir Menschen besser mit
Ihrer Umwelt umgehen. Viele Tierarten sind bereits bedroht weil ihr Lebensraum immer mehr zerstört wird. Mit meinen Kreationen möchte ich darauf etwas aufmerksam machen.
Deswegen bekommen sie von mir auch „menschliche Züge“ um zu zeigen dass Sie zu uns gehören sowie wir auch zur Natur gehören.

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Gästebuch – Holzhütte – Claudia Z., München

SONY DSCGästebuch – Holzhütte

Die Familie meines Mannes hat in den Bergen um Tegernsee eine alte, kleine Holzhütte die wir immer gerne besuchen. Aber immer wenn wir dort sind gibt es kein Papier um unsere Anwesenheit, das Wetter oder den Anlass zu notieren. Das fand ich wirklich schade, daher habe ich mich entschieden das Problem mit einem Gästebuch zu lösen. Ich wollte ein Buch erschaffen, das zur Hütte passt. Alle andere Gegenstände in der Hütte sind antik und gehören dahin, also sollte das Buch etwas Besonderes sein. Dafür habe ich ein Foto von der Hütte als Ausgangspunkt meiner Arbeit genommen. Die Formen sind freihand appliziert, das Gras ist freihand gestickt, so dass es etwas mehr Textur erhält. Das Eichhörnchen ist ein kleiner Witz meinerseits. Alle Stoffe sind Baumwolle. Die Ränder habe ich bewusst grob mit Zick-Zack-Stich eingefasst, um dem Buch ein eher grobes Aussehen zu verleihen. Es gibt auch ein Lesezeichen aus übernähtem Wollgarn.

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Haarband – Marie K., Wien

Haarband_2Haarband

Freunde spendeten Material und Inhalte. Das Verweben der Haare wurde begleitet von der Anwesenheit der ehemaligen TrägerInnen.
Haare brauchen Zeit um zu wachsen. Sie schenkten mir diese Haare und teilten mit mir die Zeit die ich zum Weben brauchte. Es ist ein Versuch Freundschaften einen materiellen Anker zu geben. Das Material besteht aus einem Baumwoll-Leinengarn für die Kette und für den Schuss wurden Menschenhaare, Hundehaare sowie den Baumwoll-Leinengarn verwendet.

Die Maße sind variabel und Arbeit entstand von 2016-2017.

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Hände – Marie K., Wien

Hände_3Hände

Die Angst vor sich selbst und die damit verbundene Handlungsunfähigkeit wurde für mich zum Thema.
Das auftragen meiner Hände auf ein Textil und das Zusammennähen der Stofffinger erzeugen die Geste, die die Arbeit bestimmt Die geformte Hand kann verbergen und schützen, aber sie wird auch zu einer Schale die schöpft und bewahrt. Das Material Leinen, wurde auf ein Bügelvlies gebügelt um den Stoff fester und steifer zu bekommen.

Das Maß der Arbeit hat 130x 157cm und entstand 2017.

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Hundertwasserinspiration – Beate N., Halver

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Nummer drei:
Hundertwasserinspiration:

Quilt in Molatechnik 50 x 60 cm;
Stoffe unterschiedlicher Farbe wurden übereinander gelegt, der oberste Stoff ist schwarz: Auf diesen Stoff wurde ein Muster gezeichnet. Die Linien wurden nachgenäht. Dann wurden die Stoffe je nach gewünschter Farbe in den einzelnen Musterabschnitten aufgeschnitten und der Rand befestigt.
Der Hintergrund wurde mit 200 m Goldfäden benäht und an einzelnen Stellen mit kleinen quadratischen Spiegeln bestückt.
Die Arbeit erhielt ein Binding und wurde auf eine schwarz bemalte Leinwand geklebt, nachdem sie mit einem Vlies unterlegt wurde. Am Rand wurden kleine Stoffquadrate aufgeklebt.
Leider kopiert mein PC das vierte Bild nicht entsprechend der Ausrichtung (mehrer Versuche). Es müsste 1x nach links gedreht werden.

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Julia – Christine K., Friedrichshafen

CKuechel_Julia (Copy)Julia blickt verträumt am Betrachter vorbei und nimmt einen augenblicklich mit. Wohin? In einen Traum, den Urlaub oder zurück in die eigene Jugend? Lassen Sie sich treiben. 

Das Foto entstand vor mehr als drei Jahren im Studio. Ich blieb bei der Farbwahl nahe am Original und fertigte das Top mittels Stoffcollage und Freihandsticken. Fotorealistische Collagen zu quilten, die Gesichter, Körper und vor allem den Charakter zu zeigen, ist für mich eine besondere Herausforderung. 
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Kalinka Christmas – Isabelle T., Dortmund

screenshot_20180204-22315602Allen Modellen liegt die Idee zugrunde Tradition und Innovation in moderner Ästhetik zu vereinen. Das Design des individuellen Stiefels greift den Charakter des Beschenkten in Thema, Farb- und Materialauswahl auf.

Das Grundmaterial ist Filz. Die statische Struktur des Filzes erschafft eine 3D-Ansicht des Stiefels und bietet die Bühne für filigrane Stickereien, Ornamente und das Modell umspielende Bänder. So schafft jedes Designstück eine eigene kleine Welt und erweckt individuelle Ideen und Erinnerungen des Weihnachtsthemas. Das eigens kreierte Schnittmuster ist allen Modellen gleich und ergibt eine Stiefellänge von 52 cm. Der Fuß misst in seiner Länge ca. 23 cm. Das Design des Schnittmuster erinnert den Betrachter durch seine geschwungene Leichtigkeit an den Zauber einer Märchenwelt zur Weihnachtszeit.
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Kasimir, das Kaschmirschäfchen – Janina L., Stuttgart

image4 (Copy)So gesehen, ist Kasimir eigentlich ein Luxusschaf, denn sein Körper, seine Arme und Beine sind allesamt aus feiner Kaschmirtextur! Dass ich mit diesem Material arbeitete, war jedoch reiner Zufall, am Ende aber auch ein Recyclingprojekt aus einem meiner Lieblings-Kaschmirpullover, der sich aus Versehen unter diversen Kleidungssticken in die Waschmaschine verirrt hatte und nach dem Waschgang die Größe eines Kleinkinds hatte. Tragen konnte ich daher leider nicht mehr, was mich sehr traurig machte. Da es sich aber um meinen Lieblingspullover handelte, brachte ich es kaum über das Herz ihn wegzuwerfen.

Er musste einfach eine andere Verwendung finden UND er musste ein Gesicht bekommen. Das war DER Geburtsmoment von Kasimir! Die Schnittform habe ich mir selbst ausgedacht und die Körperteile in Form von verschiedengroßen Schläuchen einfach und relativ schnell mit der Nähmaschine zusammengenäht. Kasimirs Kopf ist aus Filzmaterial, das Gesicht und seine lockige Frisur habe ich händisch aufgestickt. Die schlafenden Augen machen ihn (und, um meinen Lieblingspullover nicht zu vergessen!) liebenswürdig und man möchte ihn am liebsten gleich knuddeln! Kasimirs Körper habe übrigens mit Reis und Watte gefüllt, damit Kasimir auch beim Schlafen im Sitzen nicht umfällt 😊 die Zierbänder um seinen Bauch und seine Gelenke waren das letzte i-Tüpfelchen und die Geburt einer neuen Gattung unter den Textilkunstprojekten: Ein Recycling-Stoffschaf mit liebenswertem Charakter, das man sich als Deko einfach überall hinstellen kann und das einen beim Anblick ein Lächeln auf die Lippen zaubert!

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Krabbeldecke Dinos – Birgit S., Mühlheim-Kärlich

Krabbeldecke Dinos 1Zu den verwendeten Techniken und Materialien:

Alle Krabbeldecken sind selbstverständlich eigene Entwürfe, Kreationen und selbstgenäht. Ich möchte jedem meiner Enkelkinder etwas Besonderes hinterlassen. So entstanden diese individuellen Krabbeldecken nach eigenen Vorstellungen zu einem eigenen Thema. Die Größe der Decken liegt zwischen 150 x 160 bis 185, somit groß genug um später als Tagesdecke verwendet werden zu können.
Als Material wurde fast ausschließlich Baumwollstoff verwendet. Die Rückseiten bestehen teileweise aus Fleece. Alle Decken haben ein dickes Volumenvlies, damit sie auch die Kälte eines Bodens genügend abhalten.

Die Techniken sind ein Gemisch aus Patchwork Inspirationen und Applikationen. Jede einzelne selbst entworfene Figur wurde zuerst auf doppelseitige Vlieseline aufgebügelt und anschließend mit Zickzackstich appliziert. Hinzu kommen noch Stickarbeiten wie Namen und die diversen Geburtsdaten Wie man auf den Fotos erkennen kann, wurde das Binding meistens aus dem Rückstoff gearbeitet. Auf der Rückseite wurden als Abschluss noch meine Daten eingestickt. So hat jedes Enkelkind eine absolute individuelle Arbeit als Erinnerung an seine Oma….

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Krabbeldecke Eulen – Birgit S., Mühlheim-Kärlich

Krabbeldekce EulenZu den verwendeten Techniken und Materialien:

Alle Krabbeldecken sind selbstverständlich eigene Entwürfe, Kreationen und selbstgenäht. Ich möchte jedem meiner Enkelkinder etwas Besonderes hinterlassen. So entstanden diese individuellen Krabbeldecken nach eigenen Vorstellungen zu einem eigenen Thema. Die Größe der Decken liegt zwischen 150 x 160 bis 185, somit groß genug um später als Tagesdecke verwendet werden zu können.
Als Material wurde fast ausschließlich Baumwollstoff verwendet. Die Rückseiten bestehen teileweise aus Fleece. Alle Decken haben ein dickes Volumenvlies, damit sie auch die Kälte eines Bodens genügend abhalten.

Die Techniken sind ein Gemisch aus Patchwork Inspirationen und Applikationen. Jede einzelne selbst entworfene Figur wurde zuerst auf doppelseitige Vlieseline aufgebügelt und anschließend mit Zickzackstich appliziert. Hinzu kommen noch Stickarbeiten wie Namen und die diversen Geburtsdaten Wie man auf den Fotos erkennen kann, wurde das Binding meistens aus dem Rückstoff gearbeitet. Auf der Rückseite wurden als Abschluss noch meine Daten eingestickt. So hat jedes Enkelkind eine absolute individuelle Arbeit als Erinnerung an seine Oma….

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Krabbeldecke Meer – Birgit S., Mühlheim-Kärlich

Krabbeldekcke MeerZu den verwendeten Techniken und Materialien:

Alle Krabbeldecken sind selbstverständlich eigene Entwürfe, Kreationen und selbstgenäht. Ich möchte jedem meiner Enkelkinder etwas Besonderes hinterlassen. So entstanden diese individuellen Krabbeldecken nach eigenen Vorstellungen zu einem eigenen Thema. Die Größe der Decken liegt zwischen 150 x 160 bis 185, somit groß genug um später als Tagesdecke verwendet werden zu können.

Als Material wurde fast ausschließlich Baumwollstoff verwendet. Die Rückseiten bestehen teileweise aus Fleece. Alle Decken haben ein dickes Volumenvlies, damit sie auch die Kälte eines Bodens genügend abhalten.

Die Techniken sind ein Gemisch aus Patchwork Inspirationen und Applikationen. Jede einzelne selbst entworfene Figur wurde zuerst auf doppelseitige Vlieseline aufgebügelt und anschließend mit Zickzackstich appliziert. Hinzu kommen noch Stickarbeiten wie Namen und die diversen Geburtsdaten Wie man auf den Fotos erkennen kann, wurde das Binding meistens aus dem Rückstoff gearbeitet. Auf der Rückseite wurden als Abschluss noch meine Daten eingestickt. So hat jedes Enkelkind eine absolute individuelle Arbeit als Erinnerung an seine Oma….

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Löwe – Juliette V., Aue

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Der Löwe wurde selbst gezeichnet, auf Filz übertragen aus Einzelteilen, aufwendig mit Hilfe der Filzmaschine, auf Fleece aufgefilzt und mit Einarbeitung eines Bündchens auf der Rückseite, auf einen Keilrahmen gezogen.

Materialen: Filz, Fleece, Bandwolle, Jersey (Bündchen)


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Löwe – Monika S., Offenburg

Löwe_06 (Copy)Meine Ideen für die Figuren kommen durch Tiere in der Natur und die Begeisterung für Stop-Motion-Filme ( z.B. Tim Burton; Wes Anderson; Aardman). Gepaart mit Punk und Grunge aus meiner Jugend entstehen diese wunderbaren Geschöpfe in liebevoller Handarbeit.
Tiere liegen mir besonders am Herzen und ich wünschte mir dass wir Menschen besser mit Ihrer Umwelt umgehen. Viele Tierarten sind bereits bedroht weil ihr Lebensraum immer mehr zerstört wird. Mit meinen Kreationen möchte ich darauf etwas aufmerksam machen.
Deswegen bekommen sie von mir auch „menschliche Züge“ um zu zeigen dass Sie zu uns gehören sowie wir auch zur Natur gehören.

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Northern Star – Isabelle T., Dortmund

screenshot_20180204-22330504Allen Modellen liegt die Idee zugrunde Tradition und Innovation in moderner Ästhetik zu vereinen. Das Design des individuellen Stiefels greift den Charakter des Beschenkten in Thema, Farb- und Materialauswahl auf.

Das Grundmaterial ist Filz. Die statische Struktur des Filzes erschafft eine 3D-Ansicht des Stiefels und bietet die Bühne für filigrane Stickereien, Ornamente und das Modell umspielende Bänder. So schafft jedes Designstück eine eigene kleine Welt und erweckt individuelle Ideen und Erinnerungen des Weihnachtsthemas. Das eigens kreierte Schnittmuster ist allen Modellen gleich und ergibt eine Stiefellänge von 52 cm. Der Fuß misst in seiner Länge ca. 23 cm. Das Design des Schnittmuster erinnert den Betrachter durch seine geschwungene Leichtigkeit an den Zauber einer Märchenwelt zur Weihnachtszeit.
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Novembergrau – Dagmar S., Ahlen

Dagmar Schnuck Novembergrau Details 1In dem trocken Herbst/Winter 2014 ist mir bei meinen Spaziergängen mit den Hunden aufgefallen, das das Laub, wenn es nicht regnet, auch auf dem Boden liegend noch bunt ist, und mit jeder Windböe durch die Gegend gewirbelt wird.
Auf dem vielen Grau unserer asphaltierten, gepflasterten, betonierten Flächen leuchtet vor allem das gelbe Birkenlaub richtig auf und bringt helle Lichtpunkte in den Alltag.
Diese Beobachtung war Grundlage zum Quilt Novembergrau.
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Outfit – Bild – Lydia S., Wien

20180204_20270002Ich mag es Sachen zu entwerfen, die nicht nur eine Funktion haben oder auch eine ganz andere Funktion entwickeln. Bei diesem Projekt habe ich eine Idee aus meiner Kollegzeit weiterentwickelt.

Durch meine Vorliebe für Reissverschlüsse habe ich mich wieder für ein umformbares Design entschieden. Und für ein Bild, welches sich gut für Reissverschlüsse eignet. Ich habe mir Mondrian als Vorbild genommen und ein Kostüm designt, welches aus mehreren Teilen besteht.

Dann habe ich mir über die Aufteilung der Vierecke Gedanken gemacht. Dann habe ich die Reissverschüsse so eingesetzt damit ich alle Vierecke verbinden kann. Weiterlesen

Quilt “20 Jahre, Experiment” – Angelika A.-W., Castrop-Rauxel

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Mein Quilt “20 Jahre, Experiment” ist 40 cm x 40 cm groß.
Er entstand aus den unterschiedlichsten Materialien die ich alle frei zusammen vernäht habe.
Von mir gemalte Aquarelle, Brokat, Plastikfolie, Jersey, Wollstoff, Kunstleder, eine afghanische Stickerei mit der Zahl 20, einem schwarz-weißen Baumwollstoff und einem Leinenstoff mit Glitzer für den Hintergrund.

Es wurde alles mit der Maschine zusammengenäht und auch gequiltet. Erst entstanden die kleinen Patchwork – Quadrate, die ich dann mit dem Glitzerleinen verbunden habe.

Er soll die Freude darstellen, die ich seit gut 20 Jahren, bei der Arbeit und dem Experimentieren mit textilen Materialien empfinde.

Die Haptik der unterschiedlichsten Materialen inspiriert mich stets aufs Neue. Es wird nie langweilig, auch nach 20 Jahren nicht!

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Quilt “Alltagsinspiration” – Angelika A.-W., Castrop-Rauxel

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Mein Quilt “Alltagsinspiration” ist 64 cm breit und 68 cm hoch. Er besteht aus Maschinenputzlappen aus der Arbeitswelt meines Mannes, einer Isolierfolie aus dem Autozubehör und einem von mir gemalten Aquarell, das ich in verschiedene Stücke zerschnitten habe und mit den anderen Materialien frei vernäht habe. Die Isolierfolie habe ich dann zuletzt appliziert.
Beim Aufräumen unserer Garage fiel mir das Material in die Hände und sofort entstand die Idee dieses mit meinem Aquarell zu vereinen.
Es war ein wunderschöner Frühlingstag mit viel Sonne und super schönen Lichtverhältnissen, die ich versuchte mit der Isolierfolie noch zu verstärken.
Ich hatte zuvor mit dem Nähen von Papier experimentiert.
Der Quilt ist mit der Maschine genäht und auch mit der Maschine gequiltet.

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Quilt “Wald im Herbst” – Angelika A.-W., Castrop-Rauxel

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Mein Quilt “Wald im Herbst” hat eine Größe von 1,15 m in der Breite und 1,00 m in der Höhe. Er besteht aus 2 verschiedenen Baumwollstoffen, mit Birken und Spiralen, sowie fliegenden Blättern, bestehend aus Seidenmalerei und Patchwork in freier Schneidetechnik.

Als Farben für die Seidenmalerei habe ich bewusst Herbsttöne ausgewählt und diese in der Nass – in Nass – Technik ineinander fließen lassen.

Der Spiralenstoff für den Waldweg verstärkt zusätzlich die Dynamik der fliegenden Blätter und lässt den Herbstwind erahnen.
Der Quilt wurde mit der Hand gequiltet und mit der Maschine genäht.
Es war ein herrlicher Herbsttag und ein wunderschöner Spaziergang der mich zu diesem Quilt inspirierte.

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Schattenspiel – Petra S., Ostrhauderfehn

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Die Natur hinterlässt auf diesem zarten Abendkleid ihre Spuren – hierzu werden pflanzliche Materialien, Merinowolle und Pongé Seide im Eco Print Verfahren bedruckt und in Blauholz gefärbt.

Die Korsage ist im japanischen Nunofilzverfahren hergestellt – hierzu wurde blaue Merinowolle und farblich abgestimmte Maulbeerseide und Wollstränge mit der Pongé Seide verarbeitet. Der Rock des Abendkleides umspielt im Vorderteil das Knie und endet im hinteren Rockteil mit einer leichten Schleppe.


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Schweigt und wächst – Marie K., Wien

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Die Arbeit entstand durch ein Unwohl-sein-gefühl. Gedanken die sich aufblasen, Lasten die man mit sich trägt und wachsen. Es ist weich und etwas fleischig, wie ein Geschwür das am Körper wächst. Das „Etwas“ ist statisch, aber dennoch sollte es wie in leichter Bewegung wirken.
“ ….ich liege in der Sonne am Wasser und habe eine Blase auf dem Bauch. Ich zog die Haut von der Blase, und es tat nicht weh. Denn unter der Haut war Stein. Der Wind blies und hob das Wasser in die Luft, es war nur ein Tuch mit Falten, kein Wasser. Darunter lagen keine Steine, unter dem Tuch lag Fleisch. „
– Herta Müller

Das verwendete Material besteht aus einem dichten Baumwollgewebe, Negligé mit Spitzenborte, Schaumschoffschnitzel und der Rahmen aus Buchenholz.

Das Maß der Arbeit hat 60x80cm und entstand 2017.

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Sleigh ride in the snow – Isabelle T., Dortmund

screenshot_20180204-22343206Allen Modellen liegt die Idee zugrunde Tradition und Innovation in moderner Ästhetik zu vereinen. Das Design des individuellen Stiefels greift den Charakter des Beschenkten in Thema, Farb- und Materialauswahl auf.

Das Grundmaterial ist Filz. Die statische Struktur des Filzes erschafft eine 3D-Ansicht des Stiefels und bietet die Bühne für filigrane Stickereien, Ornamente und das Modell umspielende Bänder. So schafft jedes Designstück eine eigene kleine Welt und erweckt individuelle Ideen und Erinnerungen des Weihnachtsthemas. Das eigens kreierte Schnittmuster ist allen Modellen gleich und ergibt eine Stiefellänge von 52 cm. Der Fuß misst in seiner Länge ca. 23 cm. Das Design des Schnittmuster erinnert den Betrachter durch seine geschwungene Leichtigkeit an den Zauber einer Märchenwelt zur Weihnachtszeit. Weiterlesen

Sommerfarben Frankreichs – Beate N., Halver

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Nummer 2:
Sommerfarben Frankreichs:

Quilt im Zauberquadratmuster 80×90 cm

Jeweils vier Quadrate, ca. 13 x 15 cm, unterschiedlich gemusterter Stoffe der gleichen Farbe werden übereinander gelegt und 2x zerschnitten. Die einzelnen Teile werden zu neuen Quadraten zusammengelegt und genäht, dann noch einmal zerschnitten und umgekehrt zusammengenäht.

Die Farben erinnern mich an die Lavendel- und Sonnenblumenfelder Frankreichs.


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Stoff im Bild & Ostern – Monika G., Castrop-Rauxel (11 Jahre)

Stoff im BildBeschreibung zum Projekt 1 (Bild: Stoff im Bild)

Ein Bild = ein Hingucker

Als ich eines Tages meiner Mama beim Nähen zugeschaut habe, wieviel Hingabe, Eifer und Leidenschaft sie in ihr Hobby investiert, wieviel Liebe und Zeit sie in uns (meine Schwester und mich) investiert, habe mir gedacht das muss belohnt werden.

Der Entschluss war gefasst!

Nur WAS? Das war jetzt die Frage….!?

Nach kurzer Überlegung kam die erleuchtende Idee! Ein BILD oder eine Bild-Collage  
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Summer Night – Petra S., Ostrhauderfehn

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Dies könnte die Ergänzung für einen kühlen Sommerabend sein. In neutralen zarten und frischen sommerlichen Farben präsentiert sich dieses Modell.

Hergestellt im dreidimensionalen japanischen Nunofilzverfahren wurde auch hier die Pongé Seide mit der Pflanzenfarbe Sandelholz gefärbt.
Die optischen Highlights wurden durch Wollstränge, Maulbeerseide und farblich abgestimmter Merinowolle erzielt.


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Tasche – Helena R., Villenbach

_20180203_011359 (Copy)Liebes Team,

im Namen von meiner Mutter hiermit die Teilnahme und die Beschreibung an dem Wettbewerb zur Kategorie „Textilkunst“ :

Mit irgendeiner Altkleider Aktion bekam ich sehr viele Krawatten von Bekannten und Freunde. Diese Prachtstücke waren weder zum Gebrauch zum Tragen noch zum weitergeben und doch zu schade zum Wegwerfen. Weiterlesen

Tucan – Monika S., Offenburg

Tucan_06 (Copy)Meine Ideen für die Figuren kommen durch Tiere in der Natur und die Begeisterung für Stop-Motion-Filme ( z.B. Tim Burton; Wes Anderson; Aardman).
Gepaart mit Punk und Grunge aus meiner Jugend entstehen diese wunderbaren Geschöpfe in liebevoller Handarbeit.
Tiere liegen mir besonders am Herzen und ich wünschte mir dass wir Menschen besser mit Ihrer Umwelt umgehen. Viele Tierarten sind bereits bedroht weil ihr Lebensraum immer mehr zerstört wird. Mit meinen Kreationen möchte ich darauf etwas aufmerksam machen.
Deswegen bekommen sie von mir auch „menschliche Züge“ um zu zeigen dass Sie zu uns gehören sowie wir auch zur Natur gehören.

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Winterbeeren – Dagmar S., Ahlen

Dagmar Schnuck WinterbeerenIm Herbst/Winter 2014 ist mir bei meinen Spaziergängen mit den Hunden aufgefallen, das ganz viele bunte Beeren an den Sträuchern hingen. Ich habe mich gewundert, das mir das nicht schon früher aufgefallen ist. Nach ein paar Tagen bin ich dann auf die Lösung gekommen. In dem Jahr war der Herbst sehr trocken! Sonst fällt mit dem ganzen Regen alles im Matsch zu Boden. Diesmal war das nicht so. Dann bin ich aufmerksamer geworden und habe bemerkt, wie viele verschiedene Beeren zu finden sind !
Manche bekannt aber doch einige, von denen ich nicht wusste, das diese Sträucher Beeren tragen.
Insgesamt war das aber so prachtvoll, das ich mir die Kamera genommen habe und die einzelnen Beeren fotografierte und nach diesen Fotos Applikationsschablonen anfertigte. Dann mussten „nur noch“ passende Stoffe gefunden werden, die auch die Charakteristika und vor allem auch Unterschiede der Beeren darstellen. Einige Stoffe sind selbst gefärbt.
Dann noch passende Hintergrundstoffe finden und los ging`s.

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Zapfen-Wichtel auf Stein – Juliette V., Aue

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Der Wichtel besteht aus echten Natur-Materialien, (Kieferzapfe, Erlenzapfe, verschiedene Holzperlen, Natur-Strick, Stein) Chenille-Draht (unter Mütze) Wolle und Fleece-Stoff (Mütze, Bart).

Die Vorlage für Bart und Mütze wurde selbst gezeichnet. Der Körper besteht aus einer großen Kieferzapfe, welche auf einen Stein geklebt ist und woran durch Natur-Strick und Wolle, alle Körperteile und Sonstiges, befestigt wurde.


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