Best of Textilkunst 2016

Kreative textile Kunstwerke und Objekte: Stoff-Installationen, Quilt, Filz und Patchwork-Arbeiten, Stick-Kunst, Schmuck.
 
Hier finden Sie die Kreationen, die sich 2016 in der Kategorie „Best of Textilkunst“ um den DORTEX Design-Award bewerben, in alphabetischer Reihenfolge.
 
Der Link “weiterlesen…” zeigt alle Fotos und die Beschreibungen der Bewerbung an. Alternativ können Sie auch auf den Titel klicken. Die Kommentarfunktion finden Sie unter jedem Beitrag.


„Lina´s Schatzkiste“ im Patchwork-Stil – Natalie Z., Wiersdorf

1AAls ich das Kinderzimmer meiner Tochter einrichtete, war ich auf der Suche nach einer schönen Aufbewahrungsidee für alle Alltagsschätze, die kleine Mädchen so gerne sammeln. Ihre ersten kostbaren Schmuckstücke, ihre bei Spaziergängen gesammelten Kieselsteine, die besonderen Muscheln aus den schönen Sommerurlauben, die unter Tränen verlorenen Milchzähnchen oder die ersten aufgeschriebenen Geheimnisse unter Freundinnen, die Mama bloß nicht lesen darf.

Entstanden ist aus dieser Idee eine Schachtel, die auf den ersten Blick wirklich einfach nur eine Schachtel ist – aber wenn man sie öffnet, lüftet sie ihr Geheimnis und bewahrt in kleinen Schubladen viele ebenso kleine Geheimnisse und Schätze auf.

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„SAVE 1“ (TK) – Justina G., Hiddenhausen

SAVE_Justina Glass (84)ADie Kollektion besteht aus zwei Outfits mit jeweils zwei kunstvollen Objekten, die sich über die Kleidung tragen lassen. Nimmt man sie ab, entsteht ein Moment der Verwandlung / Metamorphose.
Accessoires: Schuhe – aus Holz gefertigt ( Inspiration, „Kreis“, vgl. Japanische Flagge / Globales Thema /
Kreislauf)
Maske – Plexiglas ( Inspiration Walschädel)
Armreif – mit Muscheln besetzt
Schirm – traditioneller Japanischer Schirm, wird als „Demo-Schild- Save the Whales benutzt.

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„Save 2“ (TK) – Justina G., Hiddenhausen

SAVE_Justina Glass (74)BDie Kollektion besteht aus zwei Outfits mit jeweils zwei kunstvollen Objekten, die sich über die Kleidung tragen lassen. Nimmt man sie ab, entsteht ein Moment der Verwandlung / Metamorphose.
Accessoires: Schuhe – aus Holz gefertigt ( Inspiration, „Kreis“, vgl. Japanische Flagge / Globales Thema / Kreislauf)
Maske – Plexiglas ( Inspiration Walschädel)
Armreif – mit Muscheln besetzt
Schirm – traditioneller Japanischer Schirm, wird als „Demo-Schild- Save the Whales benutzt.

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„Memories in my Dress“ – Sylvia L., Hamburg

outfit-sylvia_lehmann1AJedes Kleidungsstück meiner Kollektion erzählt von Erinnerungen.
*
Das Blümchenkleid aus Barcelona.
3 Jahre habe ich es nicht mehr getragen.
Überhaupt hatte ich es nur 1x an. Warum?
Und warum liegt es noch immer in meinem Kleiderschrank?
Ich erinnere mich an seine selbstgemachte Avocadocreme und wie leicht es ihm gelang, das Schöne im Kleinen zu sehen. Ich erinnere mich an den Sommertag, als wir das Blümchenkleid kauften und ich es eigentlich viel zu kurz fand. Ich erinnere mich, wie mit jedem zurückgelegten Kilometer im Flugzeug wieder und wieder meine Liebe schwand.
In das Blümchenkleid aus Barcelona sind so viele Erlebnisse hineingewebt.
Kann ich es je wieder tragen?
*
„Memories in my Dress“ transformiert meine gelebte Kleidung zu einer Kollektion, die Erinnerungen und Textilien verarbeitet. Zu einer Mode, die in der Gegenwart ankommt.

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3D2D – Anne M., Weimar

AnneMarx_Projekt01_02BDie Arbeit ist das Abbild eines Falten werfenden Stoffes.

Eine eigentlich sehr realistische und dreidimensional wirkende Fotografie habe ich vereinfacht und als Gewebe umgesetzt.

Die Anwendung als auf dem Boden liegender Teppich greift den Ursprung des Motivs wieder auf, als Wandteppich wiederum kann er gut aus der Ferne betrachtet und seine Wirkung schnell erfasst werden. Der Teppich misst 46 x 55 cm und besteht aus dreierlei Wolle.

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Acropora – Anja M., Meinheim

Acropora_1ADie drei eingereichten Arbeiten basieren auf der Imitation organisch-korallenartiger Gebilde durch händische Häkeltechniken. Um die Faszination natürlicher Strukturen und deren Einzigartigkeit wiederzugeben, entwickelte ich eine Reihe von Formsprachen, die auf die jeweilige Anwendung der Produkte ausgerichtet sind.

Die stabile Struktur der Acropora erlaubt sowohl ihre Verwendung als stehendes wie auch als hängendes Objekt. LED-Lichter in den hell akzentuierten Enden der Korallenarme imitieren die phosporierende Leuchtkraft eines farbenfrohen Riffs.

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Ägyptisches Collier „Skarabäus“ aus rosafarbenem Speckstein – Isabelle R., Andernach

Schmuck_Ägypten_1Die Ideen hierzu entstanden durch Inspiration und viel Fantasie sowie als Ausgleich zum Beruf.
Hier kann ich mich austoben und auch mal ´ne Fünf gerade sein lassen.

Alle Sachen sind von mir selbst entworfen und realisiert worden und absolute Unikate.

 

 

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Berries – Dorothea M., Bochum

Berries 1A1.) Berries

Die Idee für dieses Collier entstand im Herbst letzten Jahres – Beeren, Trauben, farbige Blätter, bunte Farben. Dabei sollten es nicht die typischen Herbstfarben werden. Für das Collier verwendete ich Shibori-Seide, Swarovski-Perlen und -kristalle, Polarisperlen und Rocailles. Als Grundlage diente ein Vlies, welches nach Abschluss der Arbeiten rückseitig mit einem Wildlederimitat versäubert wurde. Dabei kamen neben den Perlenstickerein, auch Perlenwebtechniken in Peyotetechnik zum Einsatz.

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Bert – Rote Wegschnecke – Ingrid S., Gräfenberg

K800_Unbenannt5Bert – Rote Wegschnecke

Arion Rufus

Nogoes sind Insekten und Ekeltiere die keiner wirklich mag, die aber für unsere Umwelt sehr wichtig sind und ohne die es auf der Welt echt düster aussehen würde. Darum wird es Zeit sich die lustigen Gesellen ins Haus zu holen.
Nogoes sind kuschlig und weich, weil sie mit Marken Hohlfaserkügelchen gefüllt und aus mit Vliseline unterlegten Baumwolllstoffen gefertigt sind. Sie können bei 30°C in der Waschmaschine gewaschen werden und bleiben deshalb im Gegensatz zu ihren echten Vorbildern immer sauber! Alle Materialien werden in Deutschland hergestellt.

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Crazy Jacke – Marina F., Bruchköbel

Crazy_Jacke1DMein Ansinnen war die Farben der Sonne einzufangen und dies in eine Kreation genähter, verschiedener textiler Materialien in ein tragbares Modell zu transferieren.
Heraus gekommen ist dieses Einzelstück, dessen asymmetrischen Schnitt ich ebenfalls entworfen habe.
Der Stoff der Jacke besteht aus Schurwolle, „gemalt“ habe ich mit verschiedenen Effektgarnen aus Baumwolle und Viskose. Die Rückseite der Jacke zeigt besonders effektvoll den roten Sonnenuntergang am Meer. Alle Bändchen und Strickfäden wurden mit der Technik aus dem „Crazy Patchwork“ kommend, aufgenäht. Der Kragen ist ohne Unterstoff gearbeitet und man kann die Jacke dank zwei innen befestigter Druckknöpfe verschliessen.

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Das Dekokissen – Stephanie A., Obererbach

Dekokissen1Das Dekokissen hat das Standartmaß 40cmx 40cm. Es ist in drei Bereiche unterteilt. Der Hauptaugenmerk liegt auf der Mitte des Kissens. Hier wurden Blumen in Form eines Straußes appliziert. Die Farbtöne Lila/Grau/Weiß und Rosa sind in fast allen Elementen aufgegriffen um eine farbliche Harmonie zu schaffen.

Hier wurden verwendet:

  • Selbstgemachte Blumen aus Stoffresten
  • Gekaufte Spitzen und Bänder
  • Stoffreste aus meiner eigenen Kiste

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Der Dekoläufer – Stephanie A., Obererbach

Dekoläufer1Der Dekoläufer ist 1,38m lang und 0,24m breit.

Er besteht aus 5 verschiedenfarbigen Stoffelementen. Hier habe ich viele unterschiedliche Materialien des Scrapbookdesign verwandt. Ziel war es jede Fläche des Dekoläufers anders zu gestalten um aus verschiedenen Blickwinkeln eine andere Wirkungsweise zu erzielen. Ver­stärkt habe ich den Eindruck durch die unterschiedlichen Längen der Stoffelemente und der Zusammensetzung mit parallel und diagonalen Nähten.

Hier wurden verwendet:

  • Stoffreste aus meiner eigenen Stoffrestekiste
  • Bänder und Spitzen zum Teil gekauft und zum Teil von meiner Oma
  • Dekofilz
  • Holzknöpfe
  • Selbstgemachte Blumen aus Stoffresten

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Elmar – Silberfisch – Ingrid S., Gräfenberg

K800_Unbenannt1Elmar – Silberfisch

Lepisma Saccharina

Nogoes sind Insekten und Ekeltiere die keiner wirklich mag, die aber für unsere Umwelt sehr wichtig sind und ohne die es auf der Welt echt düster aussehen würde. Darum wird es Zeit sich die lustigen Gesellen ins Haus zu holen.
Nogoes sind kuschlig und weich, weil sie mit Marken Hohlfaserkügelchen gefüllt und aus mit Vliseline unterlegten Baumwolllstoffen gefertigt sind. Sie können bei 30°C in der Waschmaschine gewaschen werden und bleiben deshalb im Gegensatz zu ihren echten Vorbildern immer sauber! Alle Materialien werden in Deutschland hergestellt.

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Filztasche – Maren B., Kierspe

Fertig gestelltADurch den Artikel in unserer Zeitung, wurde ich aufmerksam. Und habe mir überlegt eine Filztasche zu entwerfen, da wir zurzeit in der Schule filzen.

Material: Knopf und Anhänger

Filzwolle: weiß, hell-dunkelgrau

Bauwollgarn: weiß

Technik: Trockenfilzen

  1. Als Erstes habe ich eine Skizze gemacht, wie die Tasche aussehen soll.
  2. Als zweites habe ich den Griff der Tasche gehäkelt und später zu einer Kordel gedreht.
  3. Als drittes habe ich mit dem Neuner-Halter gefilzt, bis es fest genug war.
  4. Als viertes habe ich die kleine Tasche fest gefilzt.
  5. Als fünftes habe ich die Tasche zusammen genäht.
  6.  Ich habe die Kordel, Knopf und Anhänger angenäht.

Und fertig

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Geschenkschachtel „Geschwisterliebe“ – Natalie Z., Wiersdorf

1AWarum immer ein Geschenk in langweiliges Papier verpacken? Oder eine einfache Pappschachtel im 1-Euro-Laden kaufen? Das dachte ich mir als ich meiner Schwester ein Parfum zum Geburtstag schenken wollte. „Einfallslos“ dachte ich mir und so hatte ich für sie dann eine solche Geschenkschachtel gewerkelt.

Eine mit viel Liebe gestaltete Verpackung ist doch manchmal mehr wert als jeder materielle Gegenstand, der darin verschenkt wird.

Die Schachtel bewahrt heute noch ihr liebstes Parfum auf und jeden Morgen beim Öffnen der Schachtel, erinnert sie sich an die Verbundenheit und Liebe zweier Schwestern.

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Hämatit-Heil-Kette – Anja S., Bochum

1ABei einem Bericht über Hämatit und seine angeblichen Heilkräfte ist die Idee für diese Kette entstanden, denn Gesundheit schadet ja nie 🙂
Die Kette ist aus einfachen Maschen gehäkelt in einer 6er Runde mit starkem Nähgarn.
Es wurden Hämatit-Perlen in Würfel- und Kugel-Form, Swarosvski Doppelkegel in verschiedenen Rot-Tönen, Plastik-Würfel in rot sowie schwarze Rocailles verwendet.
Perlen und Häkeln sind meine Leidenschaft, wo ich abschalten und entspannen kann.

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Hannes das Schaf – Marina F., Bruchköbel

Hannes_das_Schaf1IMit meiner Liebe zu figürlicher Textilkunst lande ich immer wieder bei Tieren und Puppen. Neben reiner Dekoration ist Hannes ein Gebrauchsstück geworden, Kinder lieben es, sich darauf zu setzen und ihn zu knuddeln, Erwachsene dürfen ihre Füsse auf Hannes ausruhen.
Hannes ist aus Baumwoll Webpelz und einem Synthetic Velours genäht. Die Augen sind Sicherheitsaugen, der Körper ist gefüllt mit waschbarer Polyester Füllwatte. Hannes ist leicht zu pflegen. Schnitt und Design sind von mir entworfen.


 

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Happy Birthday – Dagmar L., Hemer

K800_20160207_091643_resizedHappy Birthday

Die Schachtel sollte zum einen als Übung für meine Stickmaschine bzw. die Sticksoftware dienen, zum anderen konnte ich sie gleich als kleine Geschenkverpackung nutzen. Sie besteht aus zwei Spanschachteln (Käseschachteln), die ich mit Holzleim verbunden habe, einem maschinenbestickten Bezug aus Futterstoff (Acetat), gehäkelten Borten und Halbperlen aus Kunststoff. Die „Tortenplatte“ habe ich mit dem 3D-Drucker hergestellt.

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Hirnkoralle – Anja M., Meinheim

Hirnkoralle_3CDie drei eingereichten Arbeiten basieren auf der Imitation organisch-korallenartiger Gebilde durch händische Häkeltechniken. Um die Faszination natürlicher Strukturen und deren Einzigartigkeit wiederzugeben, entwickelte ich eine Reihe von Formsprachen, die auf die jeweilige Anwendung der Produkte ausgerichtet sind.

Die Hirnkoralle, eines von zwei eingereichten Leuchtobjekten ist die größte und gleichzeitig aufwendigste dieser Arbeiten. Die Lampe besteht aus einem lackierten Metallgerüst, bespannt mit einer gehäkelten Ummantelung.

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Isle of May – Dorothea M., Bochum

IoM 1F3.) Isle of May

Mit diesem Collier hatte ich mich schon mal beim Dortex Design Award beworben. Es ist mein
Erstes dieser Art und entstand demnach vor drei Jahren. Die Rückseite ist mit dunkelblauem Samt und mit metallic/braunen Roccailes an den Rändern versäubert. Die Farbkombination ist eine Mischung aus grün, emerald, gold und braun. Es wurden Textilbänder, Roccailes, Stiftperlen, diverse Glasschliffperlen, Bicones und Perlmutperlen verwendet. Der Stein/ Cabochon in der Mitte ist losgelöst vom Rest des Colliers und wird lediglich an vier Stellen gehalten. Kupferfarbene Ketten lockern das Collier auf. Es handelt sich um eine Perlenstickerei, deren Basis ein festes Vlies bildet.

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Kirschkernkissen im Scrapbookdesign – Stephanie A., Obererbach

Kirschkernkissen1

Das Kirschkernkissen

Das Kirschkernkissen ist in einer rechteckige Form ge­näht, damit es als Wärmekissen sich optimal an den Kör­per anpasst. Ich habe hier bewusst ein Farbkontrast zwi­schen dem kräftigen Lila und den pastelligen Rosatönen gewählt um ein frisches, fröhliches Design zu erhalten. Im Sinne des Scrapbookstils verarbeitete ich als Verbin­dung der beiden Farbflächen breite Spitze und Holzknöp­fe. Um die optische Schönheit des Kissens zu betonen sind die zwei Stoffflächen nach dem „Goldenen Schnitt“ angelegt.

Hier wurden verwendet:

  • Holzknöpfe
  • Rosa Stoff und Spitzenband aus der Stoffkiste meiner Oma

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Kleid Frühlingserwachen – Susanne N., Irsee

Kleid Frühllingserwachen vorneFNachts, wenn ich nicht schlafen kann, und meine Gedanken ruhig und frei sind, sehe ich oft ein neues Filzprojekt. Dieses ist eines dieser Bilder, die sich in meine Gedanken geschlichen haben. Ich fange dann einfach an, zu filzen, und beobachte was sich aus dem nächtlichen Einfall ergibt. Meistens, wie auch in diesem Fall, entsteht ein ganz anderes Muster, als zuerst erwartet.
Das Filzmuster/Form war auch diesmal ein Abenteuer, bis ich die richtige Größe hatte.
Das Kleid am Rock ist leicht ausgestellt, ansonsten anliegend. Am unteren Rand schließt es mit mehrreihigen Blättern ab, die mit Seidenfäden veredelt sind. Auf dem Bild „Technik“ erkennen sie wie die Seide mit der Wolle zusammen gefügt ist.

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Krabbeldecken – Birgit S., Mülheim-Kärlich

Krabbeldekcke OleD

 

Neben Kleidung entwerfe ich am Liebsten Krabbeldecken für meine Enkel. Ich verbinde dabei gerne Patchwork Arbeiten und Applikationen.
Krabbeldecke Meer ist gerade erst fertig geworden, da das Baby erst geboren wurde und die Stickerei erst vor kurzem erledigt werden konnte.

Eine weitere ist bereits in Arbeit, da das Baby am gleichen Tag geboren wurde.
Die Decken sind in einer Größe von ca. 150 x 180 cm gearbeitet und alle eigene Entwürfe.

Die Daten habe ich mit meiner Nähmaschine eingestickt. Meine Bernina kann ich zu einer Stickmaschine umbauen. Die Daten werden am Computer entworfen und auf die Maschine importiert.

 

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Küranzug „Sophie“ – Thi Bao T., Ludwigsburg

K800_IMG_9891Meine Töchter sind begeisterte Wettkampfgymnastinnen und dabei auch sehr erfolgreich. Da es nur selten schöne Wettkampfanzüge gibt, die auch bezahlbar sind, entwerfe und nähe ich sie selbst. Maßgeschneidert auf die Musik und die Gymnastin!
Die Herausforderung dabei ist, dass es keinen fertigen elastischen Stoff gibt, den ich verwenden könnte.

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Kuscheltier „Monster Motte“ mit Kirschkernkissen – Helen M., Beuerberg

IMG_7128ADie Form und das Schnittmuster sind selbstentworfen.

Die Füllung ist ein Kirschkernkissen, dass durch das „Maul“ des Kuscheltiers herausgenommen werden kann (zum erwärmen).

Der Bezug ist aus Baumwollstoffen genäht, Hände und Füße sind mit Füllwatte gefüllt, die „Stacheln“ und Ohren mit Vlies verstärkt.

Zwei mit Hand aufgenähte Knöpfe stellen die Augen dar.

Die Kirschkerne im Inneren sind nicht nur nützlich bei Bauchschmerzen (ähnlich wie eine Wärmflasche durch Wärme), sondern auch ein schönes Spielzeug für kleine Kinder, da die Kerne ein schönes Geräusch beim „kneten“ des Kuscheltiers machen.

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Lederjackentasche „bruun“ – Frauke G., Rhauderfehn

Lederjackentasche __bruun__bLederjackentasche „bruun“ (auf hochdeutsch „braun“)

Idee: Viele Lederjacken sind, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr tragbar und werden dann in den Schrank verbannt. Im ungünstigsten Fall landen sie in die Altkeidersammlung, wo sie dann z.B. zu Untersetzern oder Schreibtischunterlagen verarbeitet werden. Ich gebe diesen Jacken eine neue Chance, indem ich aus ihnen ganz besondere Taschen fertige. Das meist superweiche Leder und die schönen Farben bieten sich einfach dazu an.

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Lila Rucksack mit Blüten – Ariane K., Nortorf

blüten nah2Mich hat der nahende Frühling mit seinen prächtigen Farben wie Sonnengelb, zartem Weiß, dunklem Blau und den in der Sonne glitzernden Tautropfen, zu diesem Design inspiriert. Außerdem strahlt dieser Rucksack, Lebensfreude gepaart mit Eleganz aus.

Der Rucksack ist perfekt für die City um den persönlichen Look abzurunden, Er ist jedoch auch für Mütter mit Kleinkind geeignet, denn durch den großen Stauraum finden darin z.B. Windeln inkl. Wechselgarnitur und Verpflegung Platz.

Dieser Rucksack wurde aus lila/Auberginefarbenen Canvas (Oberstoff) und leichte Baumwolle in ecru (Innenstoff) gefertigt. Die Nähte wurden mit einer Nähmaschine genäht

Die Blüten sind aus Baumwolle von Hand genäht und anschließend mit einem Strassstein verziert worden.
Für bessere Haltbarkeit sind einige Blüten auf der Klappe auch per Hand angenäht und die restlichen Strasssteine sind alle mit Heißkleber befestigt worden.

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Madame Chichi – Marina F., Bruchköbel

Madame_Chichi1LAngeregt durch die Boudoir Puppen der Firma Lenci (sehr große Filzpuppen) und als Katzenliebhaberin ist mit Madame Chichi meine moderne Interpretation und selbstentworfenes Unikat entstanden.

Madame Chichi ist sehr dem Luxus zugetan, mag shopping und liebt es immer ein paar „Mäuse“ dabei zu haben. Immerhin ist sie die Erbin einer erfolgreichen Mauslochmietkette und kauft ihre Kleidung nur bei Karl Katzfeld und die Taschen selbstverständlich bei …Louis Maus ein-;) Die Stiefel hat sie bei Jimmy Miau auf ihrem letzten Trip nach New York erstanden. Nun hofft sie auf das Titelbild der Maudame zu kommen.

Der Körper besteht aus Baumwolle und Viskoseplüsch, die Kleidung ebenso. Die Schuhe sind aus Kunstleder und jedes Perlchen ist einzeln mit der Hand aufgenäht. Der Schmuck besteht aus Süsswasserperlen und Kristallknöpfen. Gefüllt ist sie mit Polyester Füllwatte und zum schöneren Sitzen ist der Katzenpopo mit Granulat gefüllt.

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Melancholie und die Haltung der Frau – Anjela S., Reutlingen

K800_2016-02-03_14-35-22Melancholie und die Haltung der Frau

Papierkleid aus Tyvec und einem Korsett aus Pappe mit Papierapplikationen.
Das melancholisch angehauchte Kleid vereint schlichte Eleganz der Barockzeit mit der modernen Leidenschaft des Lackfetischs. Sinnbildlich steht es für die Haltung im Leben/ in der Gesellschaft, explizit der Frau. Das Korsett sorgt auf der einen Seite für eine gerade Haltung, welche Selbstbewusstsein und Stärke im Leben verkörpert. Paradoxerweise steht
es im Gegenzug auch für die Starre und die Zwänge welche die persönliche Entfaltung in Frage stellt.

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Memory – Ute S., Moers

image001Größe 96 x 73 cm

Jeder klassische Block ist zweimal vorhanden, aber in verschiedenen Farbstellungen. Deshalb , und weil man die Bilder verdecken kann, heißt er Memory.
Der Quilt ist wandelbar, das heißt, man kann ihn ganz schlicht mit seidenen Quadraten oder  recht lebhaft mit klassischen Blöcken ( ebenfalls aus Seide) „dekorieren“, je nachdem ob die Klappen rauf oder runter geklappt sind.
Der Quilt ist aus edler glänzender Seide und aus rustikalem Leinen gearbeitet.

 

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Neckholder Matinee – Susanne N., Irsee

Neckholder Matinee vorneEDieses Projekt entstand während einer Anprobe eines Schals. Ich trapierte den Schal auf verschiedene Arten und nahm dabei den Schal hinten zusammen. So entstand die Idee einen Neckholder zu filzen.
Auf dem Bild „Schnitt“ sehen sie ungefähr das Filzmuster. Der Neckholder ist in mehreren Abschnitten gefilzt. Beim letzten Schritt habe ich das Teil hinten zusammen gefilzt. Es wird vorne über den angefilzten Knopf, der durch die Blume gezogen wird geschlossen.
Auf dem Bild „Abschluß“ sehen sie die doppelreihigen Blätter, die teilweise mit zusätzlichen Seidenfäden veredelt sind.

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Oskar – Gemeiner Ohrwurm – Ingrid S., Gräfenberg

K800_Unbenannt3Oskar – Gemeiner Ohrwurm

Forficula Auricularia

Nogoes sind Insekten und Ekeltiere die keiner wirklich mag, die aber für unsere Umwelt sehr wichtig sind und ohne die es auf der Welt echt düster aussehen würde. Darum wird es Zeit sich die lustigen Gesellen ins Haus zu holen.
Nogoes sind kuschlig und weich, weil sie mit Marken Hohlfaserkügelchen gefüllt und aus mit Vliseline unterlegten Baumwolllstoffen gefertigt sind. Sie können bei 30°C in der Waschmaschine gewaschen werden und bleiben deshalb im Gegensatz zu ihren echten Vorbildern immer sauber! Alle Materialien werden in Deutschland hergestellt.

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Patchwork Decke – Svenja K., Heusweiler

1ADiese Decke habe ich im Jahr 2005 im Alter von 15 Jahren im Rahmen einer Projektarbeit für die Schule genäht.
Hierfür habe ich mir zwei einfache quadratische Grundmuster ausgesucht und diese zuerst hergestellt und dann im Wechsel zusammengefügt. Die verwendeten Stoffe habe ich nach meiner damaligen Lieblingsfarbe Rot ausgewählt. Da ich mich für einen Uni roten Stoff für die Rückseite entschied und gerne den roten Stoff mit goldenen Gestirnen nutzen wollte, wurden die anderen Stoffe entsprechend ausgesucht. Ein weiterer goldfarbener Stoff um die Gestirne aufzugreifen und den grünen Stoff da es sich um die Komplementärfarbe von Rot handelt. Die beiden schwarzen Stoffe wurden als neutralere Komponente gekauft, der im Muster genutzte vor allem, da das Motiv mit Katze und Maus sehr gut gefiel.

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Patchwork Hose – Svenja K., Heusweiler

1ADiese Hose habe ich genäht, nach dem ich mir in Südafrika eine Patchwork Hose gekauft habe und gerne noch eine wollte.

Ich habe für diese Hose Reststücke von Baumwollstoffen verwendet, die von verschiedenen Quilt-Projekten übrig geblieben sind und schwarze Bündchenware. Ich habe hierfür Quadrate und Rechtecke zugeschnitten, die an einer Seite mindestens über eine Breite von 21 cm verfügen. Diese habe ich dann in Bahnen zusammengenäht und annähernd ein Quadrat mit den Maßen 1,60×1,60 Meter genäht.

Anschließend habe ich diese über Eck zusammengenäht, die Aussparungen für Füße und Bund zu recht geschnitten und schwarze Bündchenware eingenäht.

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Picasso Brosche – Tata M., Osnabrück

Schmuck-2Seit vielen Jahren bin ich für die Arbeiten der Artisten Kubismus begeistert, für geometrische Vielfalt und die magische Kombinazion der Farben.
Die Inspiration, um diese Brosche herzustellen, ist das berühmteste Gemälde von Picasso „Les Demoiselles d’Avignon“ , die man in der Nähe vom Herzen tragen kann.
Verwendete Materialien; verschiedene Geometrische Figuren handgemacht aus Glasperlen, Holzperlen, Seide Band, Schmucknadel.
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Pizza, gefilzt – Alrune S., Banteln

Pizza2Ich bin Alrune (5)

Wenn Mama beim Filzen war, habe ich oft zugeschaut und ein bisschen selbst ausprobiert und geübt. Dann wollte ich unbedingt eine eigene Pizza filzen, weil ich hunger hatte. So habe ich die Pizza gemacht und eine richtige gab es Zwischenzeitlich auch.

Die Pizza ist aus Bergschafwolle und mit farbiger Merinowolle dekoriert.

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Quilt „Meditation“ – Angelika A.-W., Castrop-Rauxel

041ASeit 16 Jahren bin ich vom Patchwork – und Quilt-Virus befallen. Ich wollte schon immer einen schwarz – weißen Quilt machen. Das Muster “Innercity” reizte mich schon lange. Ich fand, dass es gerade für einen schwarz-weißen Quilt besonders geeignet ist. Hier seht Ihr das Ergebnis.

Ich verwendete schwarz-weiße, gemusterte Baumwollstoffe, schwarz oder weißgrundig, sowie einen unifarbenen grauen Baumwollstoff. Als äußeren Rand verwendete ich einen schwarzen Baumwollstoff und als inneren Rahmen einen roten Baumwollstoff. Den mittleren Rahmen bildet ein schwarzer Baumwollstoff mit geringem Rotanteil, sowie weißen asiatischen Schriftzeichen. Ich fand, dass dieser Stoff den letzten Schliff für meinen Quilt hergab.
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Salome – Andrea T., Hannover

K800_Alissa-7SALOME

ANDREA TOMASZEWSKA
HERBST/WINTER 15/16
„SALOME“ steht für die Eleganz starker, sinnlicher und unabhängiger Frauen. Gekennzeichnet wird in der Kollektion „SALOME“, der Flair um die Geschichte der Salome und deren Illustration von Beardslay, gepaart mit dem Einfluss der 1970er. Zwei gegensätzliche Zeiten die in dieser Kollektion Einklang finden. Der Stil dieser Kollektion wird durch lange, statische Silhouetten gekennzeichnet, die einen Hauch Mystik verleihen und durch starke dunkle Farben unterstrichen werden. Kontrast setzten die gezielt „versteckten“ hellen gegensätzlichen Farben, die subtil hier und da zum Vorschein kommen und im ganzen, erst auf den zweiten Blick wahrzunehmen sind. Durch starke Accessoires, wie einer Kopfbedeckung in Form eines Turbans beispielsweise, wird die Verbindung beider Thematiken erzeugt und so zum Ausdruck der Kollektion. Vereint werden verschiedene geschichtliche Elemente der Frau, durch die Erzählung der Salome wird die Femme Fatale in den Fokus gerichtet und verknüpft wird dieses mit der Frau der 70er und dem Zeitgeist von heute. Auch stilistisch werden die beiden Stile aufgegriffen und eine Parallele wird geknüpft und in dieser Kollektion vereint. Das Outfit was ich aus der Kollektion ausgewählt habe und gefertigt habe, vereint alle Einflüsse und ist das Sinnbild der gesamten Kollektion

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Schiebeschachtel „Kindheitserinnerung“ – Natalie Z., Wiersdorf

1AInspiriert von der handelsüblichen Streichholzschachtel, die wir als Kinder schon so gerne verziert und bebastelt haben, ist diese Schiebeschachtel entstanden.

Zum Aufbewahren besonderer Kleinigkeiten oder um einem Geschenk den richtigen Rahmen zu geben. Auch hier habe ich wieder verschiedene Patchworkstoffe miteinander kombiniert, die die Schachtel zu einem farbenfrohen Kunstwerk machen.

Um die Schachtel zu personalisieren, trägt sie vorne ein Medaillon mit einem Buchstaben um den romantischen Stil perfekt zu machen.

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Seidenschal Mondblume, Susanne N., Irsee

Seidenschal Mondblume 2ADieser Schal ist aufgrund der großen Blumen auf verschiedene Weisen zu verwenden. Als Bolero für kühle Abende, als normaler Schal zur Aufwertung eines einfarbigen Abendkleides oder Pullovers, ebenso ist er als Rock zu verwenden.
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Der Schal ist ca. 180cm lang und 50cm breit. Auf dem Bild „Material“ sehen sie dass ich für diesen Schal zusätzlich Wolllocken verwendet habe. Dadurch entsteht eine interessante Haptik.
Auf dem Bild „Technik“ sehen sie die Verbindung der einzelnen Materialien.

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Sessel mit Patchworkpolster – Helen M., Beuerberg

sessel fertigBIm Rahmen einer Seminararbeit habe ich einen Sessel aus Multiplexplatten (Buchensperrholz) gebaut.

Um ihn bequemer zu gestalten habe ich 18 Quader aus Schaumstoff geschnitten und für jedes Teil einen Bezug aus einem anderen Stoff genäht.

Die „Würfel“ sind mit Klettverschluss mit dem Sessel verbunden und können so immer wieder zu neuen Mustern zusammengefügt werden.

Alle Materialien sind gebraucht oder recycelt. Der Schaumstoff ist beispielsweise aus einer alten Matratze und die Bezüge sind aus alten Kleidungsstücken oder Vorhängen.

Möglichst wenig neue Ressourcen zu verbrauchen war und ist mir ein großes Anliegen, da Nachhaltigkeit in all meinen Ideen und Kreationen eine große Rolle spielt.


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Shopper – Claudia M., Ludwigsburg

shopper1diese unscheinbar wirkendende Einkaufstasche möchte ich vorstellen, WEIL

der  Stoff  9 Tage lang unser „neues“  Sonnensegel war…. bis zum ersten richtigen  Windstoß.
Ein Riß zerstörte das große Stück, wir sehen den Himmel wieder und das Material KONNTE  ich nicht entsorgen.
Als Einkaufsbeutel schleppt es geduldig alle Leckereien und sieht gar nicht schlecht aus…

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Sparklin – Dorothea M., Bochum

Sparklin 1M2.) Sparklin

Ich fertigte dieses Collier, da ich dieses für einen besonderen Anlass und ein besonderes Kleid benötigte. Es besteht aus Soutache-Bändern in verschiedenen Farbtönen sowie dazwischengelegte Glaswachsperlen, Swarovski-Perlen und Rocailles. Die Bänder und Perlen werden zusammengenäht und anschließend rückseitig mit Vlies versäubert.

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Spielbuch „Vier Jahreszeiten“ – Anna B., Ingersheim

K800_Spielbuch-Vier-Jahreszeiten-Seite0Spielbuch „Vier Jahreszeiten“

Vier Jahreszeiten – ein Spielbuch (Quiet book), das als Geschenk für eine Freundin zur Geburt ihrer Tochter Pia entstanden ist. Ein kleines Buch, mit viel Liebe und Geduld gemacht. Das Buch soll Mama und Kind eine schöne und spannende Zeit schenken. Es wird zusammen gespielt und Geschichten erzählt, gelernt und erforscht. Mit Hilfe des Buches wird nicht nur die Fantasie sondern auch die Feinmotorik des Kindes gefördert.

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Stockrahmsfeld – Ute S., Moers

image001Größe 82 x 60 cm

Wir wohnen im Stockrahmsfeld. Rottöne sind bebauter Raum und grüntöne sind Felder, Wiesen und Wälder.
Zuerst habe ich einen Stadtplan etwas vergrößert und die wichtigsten Straßen nachgezeichnet. Danach habe ich die endgültige Größe im Copie-Shop angefertigt
Nun konnte ich die Straßen durchpausen und freihand nähen.
Die Stoffe für Häuser- und Grünflächen habe ich mit Vliesofix aufgebügelt, dann freihand umnäht und teilweise gequiltet.
Der Quilt ist ganz aus Baumwollstoffen genäht. Der Rand ist nicht eingefasst und ich habe auch kein Vlies dazwischen gelegt, weil es flach wie eine Landkarte wirken sollte.

 

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Tangram – Ute S., Moers

image001Größe 67×61 cm

Eine zeitlang haben wir gerne Tangram gespielt. Dann kam mir die Idee, das man dieses Spiel doch auch textil nachbauen könnte. Da einer unserer Söhne gerne segelt war klar, das Boote auf dem Quilt abgebildet werden.
Der Quilt ist aus Leinen genäht. Die Rückseiten der losen Tangram-Teile sind mit Hakenband versehen und das linke untere Feld besteht aus Flauschband. So kann man die drei Schiffe nachbauen, was bei Gästen immer noch sehr beliebt ist.

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Tasche im Patchworkmuster – Birgit S., Mülheim-Kärlich

dav

Zuerst entstand dies schöne Patchworkmuster. Dann erst kam die Idee für diese Tasche. Sie ist mein idealer Begleiter zu meiner Tätigkeit als Dozentin von Nähkursen.
Die Tasche hat eine Größe von 50 x 50 cm. Die Henkel habe ich mit Füllwatte gefüllt. Damit die Tasche nicht offen steht, habe ich eine dreieckige Klappe eingenäht. Innen habe ich 2 Innentaschen eingearbeitet.

 


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Textiler Polyeder – Ina W., Neukirchen-Vluyen

IMG_5280ATextiler Polyeder ca. 30x30cm

Die Idee zu dieser textilen Skulptur ist mir durch eine gefädelte Perle gekommen. Auf die einzelnen Seiten der Struktur wird eine Perle gefädelt. Warum das ganze nicht auch mit Stoff umsetzten?

Also habe ich 108 Tetraeder, 6cm Seitenlänge, aus Stoff in weiß und grau genäht und mit Füllwatte gefüllt. Anschließend wurden sie dann mit starkem Garn zu einem Polyeder, der aus Sechsecken und Fünfecken besteht, zusammengefügt.Das Drahtobjekt zeigt die Struktur die gefädelt worden ist.

Der Effekt war ein völlig anderer als bei den Perlen, da die textilen Tetraeder sich durch das Verbinden aneinander kuscheln und nicht wie Perlen unverändert dastehen. Ich finde das Experiment ist gelungen und ein völlig neues Objekt ist entstanden.

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Textilpuppe „Aneli“ – Anna B., Ingersheim

K800_Textilpuppe-Aneli-1Textilpuppe Aneli

Darf ich vorstellen? Aneli ist ein Mädchen aus der Nachbarschaft. Sie ist sehr liebevoll, neugerig aber auch ein bisschen schüchtern. Und ohne ihr Bärchen funktionert gar nichts.
Der ist immer dabei und es spielt gar keine Rolle wohin sie geht und was sie vorhat. Aneli ist auf dem Weg zu ihrer besten Freundin und hat bestimmt eine tolle Überraschung in der Tasche. Was haben die Mädels heute vor?

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Tischkarten aus Filz für die besondere Festtagstafel – Ute R., Gießen

2 Fisch 1CIch kam auf die Idee Tischkarten aus Filz in Kombination mit Transparentpapier oder Tonpapier zu entwerfen.
Meinen ersten Entwurf * Blätter * entnahm ich der Natur.
Zuerst zeichne ich das Modell, wenn das Modell so ist, dass es mir gefällt, fertige ich eine Schablone an. Mit der entsprechenden Schablone zeichne ich das Motiv auf Filz und Papier, schneide es aus und nähe das ca. 3 mm dicke Filz und das Papier mit der Nähmaschine zusammen. Filz und Papier haben immer eine unterschiedliche Form.
Die Idee für mein zweites Modell entstand für Feierlichkeiten wie Konfirmation, Kommunion, Taufe, also für christliche Feste.
Den Schmetterling fertige ich wie alle anderen Modelle an. Aber passend zum Schmetterling füge ich Filz und Papier mit zwei kleinen Perlen zusammen.

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Upcycling – Kissen – Experimente – Kirstin K., Bremen

K800_dortex1Ausgangsbasis und Inspiration für mein Projekt „Upcycling – Kissen – Experimente“ war das Buch „Stitch Magic“ von Alison Reed . Darin werden verschiedene Techniken vorgestellt, die ich unter Einbeziehung von Upcycling-Materialien umsetzen wollte. Es sollte ein Kissenset entstehen, dass sich sowohl auf unserer weißen Couch im Wohnzimmer als auch auf der orangefarbenen Tagesdecke in unserem Schlafzimmer arrangieren lässt.

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Upcycling einer Jeansjacke und Jeansrock mit dem Saatstich (Seeding) – Gabriele W., Eschweiler

Ensemble 1Material: weiße Jeansjacke und weißer Jeansrock, Stickgarn, Blätterstoff (Gudrun Sjöden)
Technik: Handsticken, Applikationstechnik

Ich hatte diese beiden weißen Kleidungsstücke aus einem Secondhandladen und wollte diese upcyclen. Eine Anregung für diese Umsetzung bekam ich von der Künstlerin Susanne Brubacker-Knapp, die eine Jeansweste mit dem Saatstich (seeding) bestickt hatte und in der Zeitung Quiltings Arts vorgestellt hatte. Der Saatstich ist ein flächenfüllender Stich, der unregelmäßig und spielerisch verwendet werden kann. Ich habe ihre Ausgangsidee weiter ausgestaltet, in dem ich Blätterapplikationen hinzugefügt habe. Das Thema habe ich auch viel„naturalistischer“ aufgefasst und ich habe eine eigene Farbharmonie als Gestaltungsidee umgesetzt. Ein Ensemble, das perfekt zum Frühling oder Sommer passt.

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Viva la Vida -Free your Heart (TK) – Justina G., Hiddenhausen

Viva la Vida_Justina Glass (1)AMode & Kunst | Victorianisches Zeitalter |Käfig als Kleidung | Vanitas – Vergänglichkeit alles Irdischen | Leben & Tod | Ophelia | Shakespears Hamlet | Totenschädel – Gelichnis deiner Selbst |
Schmetterling – Todesbote | Mohnblume – Zarter Tod | Rose – Blutiges Blütenband | Haar – ein gefährliches Netz | Tätowierung – Weiblichkeit kunstvoll verziert | Frida Kahlo – die gebrochene Säule | Avantgardistin & Künstlerin | Leidenschaftliche Schönheit
Farbkonzept | Schwarz – Schöpfung aus der Dunkelheit | Silber – verleiht übersinnliche Fähigkeiten
| Weiß – spirituelle Reinheit | Grau – Zustand zwischen Leben und Tod | Rot – sinnliche
Leidenschaft

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Viva Victoria!-Kollektion – Yulia L., Bielefeld

Lebedeva_Viva Victoria!1_hintenViva Victoria!1 und Viva Victoria!2

Die Kollektion wird durch die Erfindung der Elektrizität und ihre Erzeugnisse inspiriert. So ist eine Glühbirne in der Form eines Ärmels zu erkennen oder die Lichtmalerei einer elektrischen Entladung wird in Digitalprints umgesetzt. Isolation war das Schicksal der Frauen in der viktorianischen Zeit. Aus diesem Grund wurden für die Gestaltung der Kleide- robjekte 4500 schwarze Strohhalme benutzt, die an die Isolation eines elektrischen Kabels erinnern.

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Weltall – Susanne M., Marienmünster

2016-12-1Das Thema „Weltall“ beschäftigt mich von Kindesbeinen an. Ich kann mich erinnern, dass ich meinen Vater fragte: Wo hört der Himmel auf? Wo ist die Begrenzung?
Seine Antwort war: Es gibt keine Begrenzung.
Das war und ist für mich unvorstellbar.
Mit der Gestaltung meines runden Quilts habe ich versucht, mich der Thematik zu nähern.
Ich wollte einen 3D-Effekt erreichen, so dass man den Eindruck hat, als flögen die Kreise (Kugeln) schwerelos in unbegrenzten Weiten.

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Xenia Umbellata – Anja M., Meinheim

Xenia-Umbellata_1ADie drei eingereichten Arbeiten basieren auf der Imitation organisch-korallenartiger Gebilde durch händische Häkeltechniken. Um die Faszination natürlicher Strukturen und deren Einzigartigkeit wiederzugeben, entwickelte ich eine Reihe von Formsprachen, die auf die jeweilige Anwendung der Produkte ausgerichtet sind.

Drei kleine Zierkorallen mit dem Titel „Xenia Umbellata“ runden das Essemble ab. Im Kontrast zu den größeren Arbeiten bestechen die kleinen Korallen allein durch ihre raffiniert ausgearbeiteten Oberflächen.

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Zentangle – Martina S., Wuppertal

K800_6Ich beschäftige mich schon seit vielen Jahren mit Textilarbeiten in verschiedenen Techniken, außerdem male ich auch. Im vergangenen Jahr habe ich für mich das Zentangle entdeckt. Da ich aber nicht gern nur Bilder nach- oder ausmale, habe ich angefangen kleine Muster zu entwickeln und daraus dann unterschiedliche größere Zentangle. Diese habe ich begonnen in kleinere, textile Wandbilder umzusetzen.

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