Best of Nähen & Schneidern 2016

Kreativ mit Nadel, Stoff und Faden: Mode, Kleidung, Accessoires (Kategorie für Amateure)

 
Hier finden Sie die Kreationen, die sich 2016 in der Kategorie „Best of Nähen & Schneidern“ für den DORTEX Design-Award bewerben, in alphabetischer Reihenfolge.
 
Der Link “weiterlesen…” zeigt alle Fotos und die Beschreibungen der Bewerbung an. Alternativ können Sie auch auf den Titel klicken. Die Kommentarfunktion finden Sie unter jedem Beitrag.


50ies Winter-Kleid – Jana M., Bochum

K800_50ies Winter-Kleid (1)50ies Winter-Kleid

Vor einiger Zeit starb die Mutter einer Freundin meiner Mutter und ich durfte mir einiger ihrer alten Stoffe aussuchen, die sie ihr Leben lang gesammelt hatte.
Dabei war auch ein rot-schwarz karierter wolliger Stoff mit eingwebten Glitzerfäden. Lange lag er in meinem Regal, bis es Winter wurde und er endlich seine Bestimmung fand.
Er sollte ein Winterkleidchen werden, welches auch perfekt zum Weihnachtabend getragen werden kann.

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Abiball – Dagmar F., Oldenburg

2BFür die Abiturfeier meines Sohnes musste ich noch ein Kleid für meine Tochter arbeiten. Da mein Sohn keine Begleitung hatte, aber eine Tanzpartnerin brauchte, wurde unsere Große dazu verdonnert.

Sie hat sich für diesen apfelgrünen leicht gecrashten Satinstoff ausgesucht. Eigentlich sollte es schulterfrei sein, aber irgendwie rutschte es zu sehr. Ich habe dann farblich passenden Spitzenstoff besorgt und wie ein ärmelloses kurzes Shirt, oben angenäht.

Unten ist der Rock ausgestellt, und mit einem Tüllunterrock gefüttert den ich ab Höhe des Knies angenäht habe.

Das ganze Kleid wurde dann nochmals gefüttert, weil der Tüll angeblich kratzen würde.

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Aschenputtel – Lina B., München

K800_IMG_6201„Aschenputtel 2016“

Meine Geschichte von Aschenputtel spielt in der heutigen Zeit: unsere Gesellschaft ist geprägt von einer großen Schere zwischen Arm und Reich. Dieses Problem möchte ich unter anderem in meinem Aschenputtel-Kostüm darstellen. Der lange Trenchcoat besteht aus Zeitungsartikeln über die aktuelle Flüchtlingskrise, die ich ausgeschnitten und zu einem Stoff verwebt habe und daraus den Mantel genäht habe. Sobald Aschenputtel seinen Mantel ablegt, kommt ein goldenes Kleid zum Vorschein. In dem Märchen hilft eine Fee dem Mädchen bei ihrer Verwandlung. In der heutigen Zeit ist jedoch weit mehr erforderlich als ein Schwung mit dem Zauberstab und ein gläserner Schuh.

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Asymmetrischer Mantel mit Applikationen – Adriana S., Dortmund

K800_Mantel 1Auf der Suche nach einem neuen Wintermantel hatte ich im Internet mehrer schöne Ideen gefunden. Leider verliefen sich die Spuren schnell in den Tiefen des Internets oder sie waren bereits Ausverkauft.
Daraufhin entschied ich mich einfach selber einen zu nähen und dabei die schönsten Ideen zu vereinen. Der enstandene Mantel hat einen selbsterstellten asymmetrischen Schnitt mit einem Teilkreis Einsatz, einem ausladenden Kragen und umgeschlagene Ärmeln. Außerdem habe ich eine Nahttasche und eine Paspeltasche mit Klappe eingearbeitet. Der Saum ist dabei über 2,5 m lang und fällt schön geschwungen und faltig.

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Ballett-Tutu – Hedwig J., Zwickau

RainbowTutu_Bild1Seit ich klein war und im damaligen ‚Metropol-Theater‘ eine Revue mit meiner Oma gesehen habe, faszinierten mich diese fluffigen Tutus. Ich selbst bin ein farbenfroher Mensch und trage selbst im tristen Winter bunte Sachen. Beim Betrachten der trostlosen Farben für Kleidung dachte ich mir ‚warum eigentlich nicht mal was Buntes?‘ und da kombinierte ich kurzerhand alle Farben des Regenbogens mit meinem geliebten romantischen Tut. Es ist eine Eigenkreation als Hommage an die Farben des Regenbogens.
Gefertigt wurde es aus verschiedenen Materialien. Der Dritte und unterste Rock besteht aus mehreren Lagen weichem, weißem Tüll. Der zweite Unterrock, der über dem Tüllrock liegt, ist aus einem feinen Satinstoff, der sogar ohne die anderen Röcke getragen werden kann. Einzeln gelegte Falten geben die nötige Weite. Wobei sich Kellerfalten mit Legefalten abwechseln. Weiterlesen

Das rote Abendkleid – Elena V., Aachen

1 Es geht los..ADie rote Korsage und die Shorts kann man einteilig tragen oder in Kombination mit anderen Accessoires ein ganz neues Outfit kreieren. Der Tüll und der Stretchsatin lassen sich  sehr gut verarbeiten. Schön dabei ist, dass man mit dem Austausch ein paar kleiner Accessoires viele verschiedene, raffinierte Abendgarderoben gestalten kann. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ist aufgrund der Vielfältigkeit eines meiner Lieblings Projekte.

Schon als Kind wollte ich immer neue Dinge kreieren, meine größtes Interesse galt damals schon der Mode. Im Schulunterricht lernte ich einige Grundkentnisse über das nähen und die Schnitterstellung, alles weitere habe ich mit großer Begeisterung und Experimentierfreude selber erlernt.

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Däumelinchen – Daniela K., Braunschweig

Däumelinchen1AFreiheit, Lebensfreude, Unabhängigkeit und der Wille für all das zu kämpfen gemischt mit einem Hauch von Melancholie und Verletzlichkeit. Das symbolisiert das Kostüm des Däumelinchens, welches von der Figur des gleichnamigen Märchens von Hans Christian Andersen inspiriert, entstanden ist. Aus dreierlei Stoffen, bei denen mit Transparenz und Färbung mithilfe von Acrylfarben, sowie mehrmaligem Übereinanderlegen und Überlappungen gespielt wird, entstand eine luftig-leichte Bluse mit Ballonärmeln als auch eine kurze, enganliegende Highwaist-Hose. Die Kreation zeichnet sich mit ihrer Leichtigkeit, schlichten Eleganz und liebevollen Details aus.

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Der edd´up Upcycling Shopper für Sie und Ihn – Maren B., Schorndorf

Upcycling Shopper 1Mein Label – edd´up
kommt von Edda – mein zweiter Vorname, den ich von meiner Oma habe und sehr mag – und von Upcycling – also der Wiederverwertung von Sachen die man eigentlich ausrangieren und wegschmeißen würde.

Upcycling
Beim Upcycling ist mir wichtig, dass der ursprüngliche Charakter des wiederverwerteten Kleidungsstückes erkennbar bleibt. Dazu arrangiere ich auch gerne z.B. die Brusttasche an neuer Stelle um den ursprünglichen Charakter des Kleidungsstückes zu zeigen. Ich versuche außerdem die Materialien, die ich wiederverwende, möglichst komplett zu verwerten, d.h. aus dem Hemd wird die Tasche, aus dem Ärmel die Innentasche und der Kragen lässt sich vielleicht beim nächsten Objekt noch als Taschenklappe verwenden usw.

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Die edd´up Upcycling Turnbeutel im Partnerlook – Maren B., Schorndorf

Upcycling Turnbeutel 1Mein Label – edd´up
kommt von Edda – mein zweiter Vorname, den ich von meiner Oma habe und sehr mag – und von Upcycling – also der Wiederverwertung von Sachen die man eigentlich ausrangieren und wegschmeißen würde.

Upcycling
Beim Upcycling ist mir wichtig, dass der ursprüngliche Charakter des wiederverwerteten Kleidungsstückes erkennbar bleibt. Dazu arrangiere ich auch gerne z.B. die Brusttasche an neuer Stelle um den ursprünglichen Charakter des Kleidungsstückes zu zeigen. Ich versuche außerdem die Materialien, die ich wiederverwende, möglichst komplett zu verwerten, d.h. aus dem Hemd wird die Tasche, aus dem Ärmel die Innentasche und der Kragen lässt sich vielleicht beim nächsten Objekt noch als Taschenklappe verwenden usw.

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Die Original edd´up Upcycling Umhängetasche mit Schlips – Maren B., Schorndorf

Original edd'up Upcycling Umhängetasche 1Mein Label – edd´up
kommt von Edda – mein zweiter Vorname, den ich von meiner Oma habe und sehr mag – und von Upcycling – also der Wiederverwertung von Sachen die man eigentlich ausrangieren und wegschmeißen würde.

Upcycling
Beim Upcycling ist mir wichtig, dass der ursprüngliche Charakter des wiederverwerteten Kleidungsstückes erkennbar bleibt. Dazu arrangiere ich auch gerne z.B. die Brusttasche an neuer Stelle um den ursprünglichen Charakter des Kleidungsstückes zu zeigen. Ich versuche außerdem die Materialien, die ich wiederverwende, möglichst komplett zu verwerten, d.h. aus dem Hemd wird die Tasche, aus dem Ärmel die Innentasche und der Kragen lässt sich vielleicht beim nächsten Objekt noch als Taschenklappe verwenden usw.

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Ein Kleid so schön wie das von Mama – Bianca F., Iserlohn

K800_20160207_215520Ein Kleid so schön wie das von Mama

Die beste Freundin heiratet und mein Kleid hängt schon seit Monaten im Schrank. Doch was trägt meine einjährige Tochter? Mit viel Liebe und Gefühl ist dieses wunderschöne Kleid entstanden. Praktisch, dass die Stoffe fast identisch sind und wir so im perfekten Partnerlook auf der Hochzeit erscheinen konnte. Mit ein paar niedlichen Acessoires und den exakten angehefteten Falten wurde das Kinderkleid zu einem echten Unikat.

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Erinnerungs-Kissen – Nicole M., Waldkirch

K800_Erinnerungskissen1„Erinnerungs-Kissen“

Wer Kinder hat, weiß wie wichtig es ist schöne Erinnerungen zu konservieren. Die gemalten Bilder der Kinder sammeln sich an, Gebasteltes der Kinder weiß man oft schon gar nicht mehr irgendwo unterzubringen. So ähnlich ging es uns mit einer ganz besonderen Urlaubserinnerung: Im Urlaub liebevoll vom Tochterkind ausgemalte T-Shirts wurden getragen und waren dann irgendwann zu klein. Aber entsorgen wollten wir das auch nicht, da eine schöne Zeit und eben kostbare Erinnerung damit verbunden waren.

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Federtasche mit Rollmäppchen kombiniert – Jana M., Bochum

K800_Federtasche mit Rollmäppchen kombiniert (1)Federtasche mit Rollmäppchen kombiniert

Ausschlaggebend für eine neue Federtasche waren 2 Dinge:
1. Ich Schusselchen hatte meine alte Federtasche 250km entfernt bei Freunden liegen gelassen.
2. Es hat mich eh immer genervt, wenn die Fedetaschen und alle Stifte darin so dreckig geworden sind, weil mal Kugelschreiber und Bleistifte zusammen reingeworfen hat.

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Feincordrock „Mix it up!“, Melissa H., Nürnberg

<SAMSUNG DIGITAL CAMERA>Feincordrock „Mix it up!“

Diesen individuell gestylten Cordrock trage ich besonders gern.
Ich habe ihn aus Cordstoff genäht und viele interessante Highlights eingearbeitet, wie zum Beispiel Borten, Knöpfe, diverse kleine Strickereien, etc. In verschiedene Nähte habe ich Kellerfalten aus anderen interessanten Stoffen, wie Jersey, Organza, Baumwolle und anderem genäht. Vorgetäuschte reparierte Stellen (aufgestickt mit dicker Wolle) und Flicken setzen noch zusätzliche Akzente und schaffen einen used-Look.
Die seitliche Schnürung (links und rechts) macht die Taille flexibel.

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Filzjacke „Forest-Spirit“, Melissa H., Nürnberg

<SAMSUNG DIGITAL CAMERA>Filzjacke „Forest-Spirit“

Diese Jacke habe ich aus gesammelten Filzresten in meinen Lieblingsfarben genäht, die für keine größeren Projekte gereicht hätten.
Mit der Verarbeitung musste ich mich nach der Größe der einzelnen Stücke richten und sie puzzleartig zusammenfügen. Da die Farben untereinander gut harmonieren, war das recht gut möglich.
Ich habe eine Zipfelkapuze angefügt, die sehr weit im Vorderteil nach unten reicht. Dadurch kommt es zu einem schönen halsumspielenden Fall der Kapuze, die gleichzeitig keine Frisur zerstört. Oberhalb des Kapuzenansatzes habe ich noch ein Teil eingefügt, damit die Jacke gut am Hals anliegt. Die Jacke wird mit einem Reißverschluss vorn geschlossen. Die schmalen Ärmel haben Daumenlöcher.

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Fledermaus-Shirt mit farblichen Akzenten – Leonie P., Ihlow

Fledermaus-4Idee: Ein neutrales Fledermausshirt mit farblichen Akzenten mit einer mittigen Wölbung
Die Idee kam mir während meiner Schwangerschaft, da ich vergebens schöne Kleidung für meinen Schwangerschaftsbauch gesucht hatte. Die Kleidung sollte bequem sein, gleichzeitig luftig aber auch nicht zu kühl. Außerdem sollte der Dortex Design-Award 2016 Stoff auch so sein, dass es mit jedem Schwangerschaftsmonat mit wächst.
Daher nahm ich dehnbaren Jerseystoff. Zusätzlich sollte es neutral sein, aber auch wiederum nicht zu langweilig.
Entschieden hatte ich mir für ein hauptsächlich dunkles schwarz-grau Streifen Jersey Muster. Damit es nicht zu warm wird entschied ich mich für 3/4 Ärmel, die farblich mit grünlichen Streifenmuster hervorgehoben wurden. Dieses Muster spiegelte sich im unteren Bereich des Shirts erneut wieder.

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Fleecejacke mit Zipfelkapuze „Fairytale“, Melissa H., Nürnberg

<SAMSUNG DIGITAL CAMERA>Fleecejacke mit Zipfelkapuze „Fairytale“

Schon lange habe ich nach einer individuellen Winterjacke gesucht die richtig warm, wetterfest und kuschelig sein sollte. Und sie sollte natürlich zu meinem persönlichen Kleidungsstil passen, das bedeutet sehr warme Natur- und Erdfarben. So etwas habe ich in keinem Geschäft gefunden.

Aus diesem Grund beschloss ich, mir selbst eine solche Jacke zu nähen.
Mein bevorzugtes Obermaterial war Fleece, da es weich, winddicht und warm ist. Ebenso wählte ich etwas dünneres Fleece als Futter. Beides in meinen Lieblingsfarben braun und dunkelgrün. Zwischen diesen beiden Lagen verarbeitete ich Polyestervlies, so dass ich allen Wettern trotzen kann und die Jacke wirklich superwarm ist.

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Flocke – Denise K., Bünde

OLYMPUS DIGITAL CAMERAFlocke Inspiriert von der Winterlandschaft trägt dieses Kleid den Titel ‚Flocke‘, Schneeflocke eben. Es ging mir in diesem Kleid vor allem darum ein Stück zu entwickeln, inspiriert von meiner Umgebung, einer Winterlandschaft. Einfangen wollte ich dann gerne den Moment der einzelnen Flocken, der auf der Fingerspitze so schnell vergeht, dass man ihn kaum einfangen kann, zumindest nicht mit bloßem Auge. Das Wechselspiel zwischen flüssig und fest, zwischen Schnee und Wasser, zwischen Flocke und Tropfen, Glanz und nicht Glanz galt es also einzufangen, in einem einzigen Stück.

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Gestricktes / Genähtes – Kollektion – Evouli T., Berlin

OLYMPUS DIGITAL CAMERAMein Label – arní | m-
made by ET. Arní m ist Griechisch und bedeutet „ mein Schäfchen“ ET sind meine Initialen. Da liegt es doch nahe, dass ich viel und gerne mit Wolle handarbeite. Gute Schurwolle ist atmungsaktiv und bringt wohlige Wärme. Ich versuche so wenig synthetische Wolle wie möglich zu verwenden.

Gestricktes
Am Anfang war der selbst modelierte grüne Knopf vorhanden. Meine Idee war, diesen für eine Weste zu verwenden. Gesagt getan. Ich hatte noch einige grün melierte Knäuel mit 65%Schurwolle, 25%Mohair,10%Angora . Das Zopfmuster für die Vorderteile sind ein guter Kontrast zum kraus rechts-Muster.

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Jäckchen im Military-Style – Sabine S., Sonnenbühl

image1AFackeln im Sturm, Fluch der Karibik und ähnliche Filmstreifen gaben mir die Inspiration zu diesem „Military-Jacket“ mit schwarzem Baumwollschal in Lochmuster. Passt umwerfend gut zu Jeans in Schwarz oder Blau – am besten ausgewaschen und destroyed. 😉

Grundlage der taillierten Jacke ist ein Burdaschnitt, Jacke im Chanelstil. Alle verwendeten Materialien stammen aus meinem bestehenden Home-Fundus. Der Stoff besteht aus einem Schurwoll-Polyester-Gemisch, mit Fischgrätmuster in Schwarz-Weiß und feinen goldenen Lurexfäden. Das Jäckchen ist mit einem violettfarbenen Viskosestoff gefüttert.

Die von Hand aufgenähten Zierkordeln habe ich aus reiner Maulbeerseide gedreht. Die goldfarbenen Knöpfe passen farblich perfekt zu dem 3-fach „Perlenärmelband“. Diese Perlenbordüre ist recycled von einer ehemaligen Bluse meiner verstorbenen Mutter.

Alles in Allem ein, in Farbe, Form und Materialien, stimmiges Gesamtbild.

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Jeanskleid „Flowerpower“, Alice H., Uhldingen-Mühlhofen

<SAMSUNG DIGITAL CAMERA>Jeanskleid „Flowerpower“

Bei diesem Kleid habe ich derben Jeansstoff mit einem Millefleurs-Baumwollstoff kombiniert. Das Kleid ermöglicht es, verschiedene T-Shirts, Pullis oder Blusen darunter zu tragen (auf dem Bild z.B. ein rotes Poloshirt – nicht selbstgenäht). Damit ist es jahreszeitunabhängig und schaut auch immer mal anders aus. Der Blümchendruck nimmt dem Jeansstoff den derben Charakter und das Kleid wirkt dadurch sehr feminin.
Durch die Wickeltechnik passt dieses Kleid auch bei kleinen Figurveränderungen immer perfekt, bzw. man kann auch problemlos etwas Dickeres darunter tragen.

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Jeansrock – Antje M., Stralsund

AM Jeansrock 3Wer kennt sie nicht, Knielochaufreißer, Fleckenzwerge und Reißverschlusskaries? Alle drei stürzen sich mit Begeisterung auf Kinderhosen und lassen sie nicht wieder los.
Dazu kommen noch diese kleinen unsichtbaren Wichte, die in meinem Kleiderschrank ihr Unwesen treiben und Hosen je nach Belieben weiter, meist jedoch enger nähen, ganz still und heimlich versteht sich.

Da kam eines grauen Oktobertages eine ganz schöne Sammlung Upcyclingmaterial zusammen. Und ich liebe es, aus vorhandenem Neues zu kreieren.

Also mal wieder eine echte Herausforderung … sowohl für die Nähmaschine, die so manche alte Naht überqueren musste, als auch für mich, diesmal deutlich mehr tüfteln zu dürfen. Aber genau das macht den Reiz aus und richtig Spaß.

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Kissenbezug mit Elefantenmotiv – Helen M., Beuerberg

elefant.detail2AMaße: ca. 40 x 40 cm (passend für die üblichen Sofakissen)

Das Kissen ist aus rosa-gepunktetem Baumwollstoff genäht.
Für das Elefantenmotiv habe ich einen Rest einer Bettwäsche mit Paisleymuster wiederverwendet.
Die Details, wie Auge, Ohr, Rüssel und Beine habe ich mit neonpinkem Garn aufgenäht und gestickt.

Das Kisseninlett lässt sich einfach durch eine verdeckte Öffnung auf der Rückseite wechseln.

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Klaus – Germaine S., Weilbach

P1130177Diese Tasche nenne ich Modell „Klaus“, denn sie ist aus einer Jeans von meinem Bekannten Klaus genäht. Die Grundidee stammt aus meiner Behauptung, eine abgetragene Jeans ist immer noch zu schade, um wegzuwerfen!

Ich habe schon für Freundinnen Jeanstaschen aus ihren ausrangierten Lieblingsjeans genäht, und diese sind, genau wie das Modell „Klaus“, mit einer Crazy-Nut versehen, so dass meine Tochter mal bemerkte: „Mama, das sind ja Crazy-Nut-Bags!“ Die Crazy-Nut ist eine echte (!) Walnussschale, mit Reißverschluss versehen und im Inneren noch gefüttert um kleine Kostbarkeiten zu beherbergen.

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Kleid – Dalia S., Banteln

KleidMaterial: reine Seide

Ich habe hier ein braunes Kleid aus reiner Seide genäht. Das Kleid hat einen seitlichen Reißverschluss und in der Vorderseite 42 mit Seide überzogene Knöpfe.

Beim  Stöbern durch verschiedene Geschäfte, bin ich auf diesen „Reststoff“ gestoßen und hatte sofort die Idee für das Kleid vor Augen. Es wurde  Anlässlich einer Hochzeitsfeier von mir genäht.

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Kunterbunte T-Shirts – Martina P. / Nähwerkstatt Grebenstein

K800_Dortex_1Kunterbunte T-Shirts

Als Abschlussprojekt in all‘ unseren Kinder-Nähkursen haben wir mit den Kindern T-Shirts genäht. Hierfür konnten die Kinder für ihre T-Shirts die Farben grau, türkis oder weiß auswählen. Im Anschluss daran wurden die T-Shirts von den Kindern genäht und anschließend mit Fashion-Spray verziert. Die Kinder waren unglaublich kreativ und haben ganz tolle Farbverläufe und Motive gestaltet. Im Anschluss wurde die Farbe im Backofen fixiert und durch einen Waschgang haltbar gemacht. Manche Kinder haben sich auch noch passende Beanie-Mützen dazu genäht.

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Küranzug „Sophie“ – Thi Bao T., Ludwigsburg

K800_IMG_9891Meine Töchter sind begeisterte Wettkampfgymnastinnen und dabei auch sehr erfolgreich. Da es nur selten schöne Wettkampfanzüge gibt, die auch bezahlbar sind, entwerfe und nähe ich sie selbst. Maßgeschneidert auf die Musik und die Gymnastin!
Die Herausforderung dabei ist, dass es keinen fertigen elastischen Stoff gibt, den ich verwenden könnte.

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Kurzes Kleid mit Rüschenkragen – Adriana S., Dortmund

K800_Kleid 1Manchmal verliebt man sich einfach in einen Stoff. Auch wenn man eigentlich etwas ganz anderes kaufen wollte und nicht direkt weiß was man daraus machen soll. Genau das ist mir bei diesem hellblauen Stoff passiert.
Als kurz darauf ein Outfit für eine Taufe nötig wurde, wurde meine Kaufentscheidung dann auch gerechtfertig und ich entschloss mich ein Kleid aus dem Stoff zu nähen. Als Kontrast suchte ich mir noch einen leicht glänzenden und schön strukturierten dunkelblauen Stoff aus (der leider schon Fäden zieht und fusselt wenn man ihn nur schief anschaut).

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Kuscheltier „Monster Motte“ mit Kirschkernkissen – Helen M., Beuerberg

IMG_7128ADie Form und das Schnittmuster sind selbstentworfen.

Die Füllung ist ein Kirschkernkissen, dass durch das „Maul“ des Kuscheltiers herausgenommen werden kann (zum erwärmen).

Der Bezug ist aus Baumwollstoffen genäht, Hände und Füße sind mit Füllwatte gefüllt, die „Stacheln“ und Ohren mit Vlies verstärkt.

Zwei mit Hand aufgenähte Knöpfe stellen die Augen dar.

Die Kirschkerne im Inneren sind nicht nur nützlich bei Bauchschmerzen (ähnlich wie eine Wärmflasche durch Wärme), sondern auch ein schönes Spielzeug für kleine Kinder, da die Kerne ein schönes Geräusch beim „kneten“ des Kuscheltiers machen.

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Landhauskleid „Anneli“, Alice H., Uhldingen-Mühlhofen

<SAMSUNG DIGITAL CAMERA>Landhauskleid „Anneli“

Dieses Kleid im Landhausstil habe ich ursprünglich für den Besuch einer Mittelalterveranstaltung genäht. Ich habe diese Art gewählt, weil das Kleid auch später noch zu anderen Anlässen getragen werden kann.
Es besteht aus dem eigentlichen Kleid aus reinem Leinen und einer weißen Unterziehbluse aus Baumwolle. Beide Teile können auch getrennt voneinander getragen werden. Die Bluse harmoniert einzeln sehr gut mit Jeans. Unter dem Kleid kann man im Sommer auch ein einfaches Shirt tragen oder an warmen Tagen einfach nichts.
Das Kleid ist aus naturfarbenem Leinen mit brauner Paspelierung gearbeitet und ist durch eine Schnürung vorn in der Oberweite flexibel. Der Rock wird mit Korkknöpfen geschlossen, so dass man auch einige Knöpfe von unten an offen lassen kann.
Die Bluse ist aus weißem Baumwollgewebe. Sie hat einen großen, unterlegten Halsausschnitt und weite Ärmel. Diese haben oberhalb der Abschlussrüsche eine Kordel, die die Weite entsprechend reguliert. Die Bluse ist für mehrere Größen passend.

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Lederjackentasche „rood“ – Frauke G., Rhauderfehn

Lederjackentasche __rood__bLederjackentasche „rood“ (hochdeutsch „rot“)

Idee: Viele Lederjacken sind, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr tragbar und werden dann in den Schrank verbannt. Im ungünstigsten Fall landen sie in die Altkeidersammlung, wo sie dann z.B. zu Untersetzern oder Schreibtischunterlagen verarbeitet werden. Ich gebe diesen Jacken eine neue Chance, indem ich aus ihnen ganz besondere Taschen fertige. Das meist superweiche Leder und die schönen Farben bieten sich einfach dazu an.

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Lederjackentasche „swart“ – Frauke G., Rhauderfehn

Lederjackentasche __swart__cLederjackentasche „swart“ (hochdeutsch „schwarz“)

Idee: Viele Lederjacken sind, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr tragbar und werden dann in den Schrank verbannt. Im ungünstigsten Fall landen sie in die Altkeidersammlung, wo sie dann z.B. zu Untersetzern oder Schreibtischunterlagen verarbeitet werden. Ich gebe diesen Jacken eine neue Chance, indem ich aus ihnen ganz besondere Taschen fertige. Das meist superweiche Leder und die schönen Farben bieten sich einfach dazu an.

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Lila Rucksack mit Blüten – Ariane K., Nortorf

blüten nah2Mich hat der nahende Frühling mit seinen prächtigen Farben wie Sonnengelb, zartem Weiß, dunklem Blau und den in der Sonne glitzernden Tautropfen, zu diesem Design inspiriert. Außerdem strahlt dieser Rucksack, Lebensfreude gepaart mit Eleganz aus.

Der Rucksack ist perfekt für die City um den persönlichen Look abzurunden, Er ist jedoch auch für Mütter mit Kleinkind geeignet, denn durch den großen Stauraum finden darin z.B. Windeln inkl. Wechselgarnitur und Verpflegung Platz.

Dieser Rucksack wurde aus lila/Auberginefarbenen Canvas (Oberstoff) und leichte Baumwolle in ecru (Innenstoff) gefertigt. Die Nähte wurden mit einer Nähmaschine genäht

Die Blüten sind aus Baumwolle von Hand genäht und anschließend mit einem Strassstein verziert worden.
Für bessere Haltbarkeit sind einige Blüten auf der Klappe auch per Hand angenäht und die restlichen Strasssteine sind alle mit Heißkleber befestigt worden.

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Mantel für die Übergangszeit – Jana M., Bochum

K800_Mantel für die Übergangszeit (1)Mantel für die Übergangszeit

Mein alter gekaufter Mantel (wenn man ihn noch so nennen darf) besteht nur noch aus einem Haufen Stoff. Das Futter riss schon nach einer Woche tragen und die Knöpfe waren auch alle so gut wie verschwunden.
Endlich hatte ich einen Grund einen Mantel zu nähen, wie ich ihn wollte.
Er sollte etwas Vintage aussehen und zu meinen vielen Kleidern und Röcken passen. Also entschied ich mich für das Modell mit einem ausladenen Tellerrock als Unterteil. Dazu einen hübschen Stehkragen, den Kapuzen kann ich nicht tragen und einen Schal trage ich auch nicht wirklich gerne.

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Mein graues Tüllkleid – Elena V., Aachen

2 der Tüll - ist fein..ODer Tüll ist zwar nicht bielastisch, aber er hat mich trotzdem, als besonderer Stoff überzeugt. Das Druckknopfband passt exakt zu dem Stoff und ich habe mich riesig gefreut diesen (für mich) kleinen Schatz gefunden zu haben, die beiden Materialien  mussten einfach kombiniert werden. Der Stretchsatin hat das ganze dann noch ein wenig aufgepeppt, für mich ein überzeugendes Zusammenspiel aus verschiedenen Materialien.

Schon als Kind wollte ich immer neue Dinge kreieren, meine größtes Interesse galt damals schon der Mode. Im Schulunterricht lernte ich einige Grundkentnisse über das nähen und die Schnitterstellung, alles weitere habe ich mit großer Begeisterung und Experimentierfreude selber erlernt.

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Mein kuscheliger Walklodenmantel – Elena V., Aachen

4.3 .Jetzt ist alles ganz!V

Der Loden ist ein sehr dankbarer Stoff, ihn zu nähen und zu tragen ist wunderbar.

Ich habe eine bestimmte Vorstellung und dabei lege ich viel Wert auf Details, um ein Kleidungsstück zu schmücken und zu gestalten braucht man eine gewisse kreative Phantasie. Ich habe mich für Pastellfarben entschieden und bin sehr überzeugt davon.

Schon als Kind wollte ich immer neue Dinge kreieren, meine größtes Interesse galt damals schon der Mode. Im Schulunterricht lernte ich einige Grundkentnisse über das nähen und die Schnitterstellung, alles weitere habe ich mit großer Begeisterung und Experimentierfreude selber erlernt.

 

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Mitbringsel oder Resteverwertung – Dagmar F., Oldenburg

IMG_20160131_124059ADa ich absolut nichts was man verwerten könnte wegschmeißen mag, sammeln sich diverse
Bänder, Borten, Spitzen und anderes, Stoffreste (Kistenweise)und Lederreste bei mir. Eigentlich habe ich gar keinen Platz dafür. Und da nähen meine absolute Leidenschaft ist, ich nähe eigentlich immer irgendetwas, habe ich mir eine Mitbringsel oder Geschenke Box fertig gemacht. Dieses Mal habe ich meine Lederreste verarbeitet.
Gearbeitet habe ich folgende Dinge:

  • Kosmetiktaschen
  • Stifterolle
  • Kugelschreiberhülle groß oder für eine Lesebrille
  • Kugelschreiberhülle klein für den Herrn
  • Diverse Schlüsselanhänger(teilweise bestickt)
  • Armbänder
  • Schlüsselanhänger mit Tasche für den Einkaufchip

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Modell Loki, eine Kuh auf Reisen – Silke G., Oberthingau

1AModell Loki, eine Kuh auf Reisen aus der La Vaca Kollektion direkt aus dem schönen Allgäu.
Material: Kuhfell, Leder, Stoff, Vlies (damit die Tasche auch ohne Inhalt einen schönen Stand hat)
Herstellung: Genäht mit einer ca. 50 Jahre alten Pfaff Nähmaschine, die auch nach vielen Jahren noch immer recht gute Dienste leistet, aber auch ihre Tücken hat…
Da ich, in meinem kleinen Atelier im Allgäu, schon seit einiger Zeit Handtaschen aus Kuhfell und Leder anfertige, insbesondere als Geschenke für Familienmitglieder und Freunde, kam natürlich irgendwann die Frage auf, ob ich nicht auch mal eine größere Tasche für einen Wochenendausflug nähen könnte. Und hier ist das Ergebnis, eine exklusive Reisetasche aus Kuhfell und Leder mit dem Namen Loki (wegen des langen und lockigen Fells, was man recht selten findet). Beide Materialien sind sehr robust und strapazierfähig, die Tasche ist geräumig und mit einem Futter aus Baumwolle in Taupe ausgekleidet. Weiterlesen

München trifft Berlin – Lina B., München

„München trifft Berlin“

K800_IMG_6242München – nobel, elegant schick
Berlin – hip, extravagant, hält sich an keine Regeln
Das ist zumindest die Beschreibung, die mir einfällt, wenn man die Mode in der jeweiligen Stadt beschreiben möchte. In meinem Design findet sich beides: München in der klaren, blauen Abendrobe und Berlin in den unerwarteten aufgenähten Stoffdetails und der Hose, die sich unter dem Kleid verbirgt. Ich finde, in der Mode sollte man keine Angst davor haben, verschiedene Stoffe oder Muster zu kombinieren, man sollte sich trauen eine gemusterte Röhrenhose unter einem Abendkleid zu verstecken, man sollte sich trauen zwei Welten miteinander zu verbinden.

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Overall „Hippiegirl“, Alice H., Uhldingen-Mühlhofen

<SAMSUNG DIGITAL CAMERA>Overall „Hippiegirl“

Dieser Overall entstand, weil ich für meine Proportionen keinen passenden Overall im Handel gefunden habe. Es hatte immer entweder das Oberteil oder die Hose perfekt gepasst. So entschloss ich mich, mir einen solchen selbst zu nähen. Der Overall hat keine Ärmel.

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Pullover „two true colors“ – Karoline K., Bielefeld

T1Kreation: Pullover „two true colors“

Da ich ein großer Fan des Themas „Upcycling“ bin, habe ich mich zweier Pullover bedient:einmal in blau, einmal in rot.
Diese wurden miteinander verwoben. In meiner Fantasie, sollte dies recht schnell gehen…dachte ich zunächst…
Ein Pullover wurde seitlich bis zur Höhe der Ärmel aufgetrennt und dann mit waagerechten Schnitten in gleichen Abständen zerlegt.

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Retro Ski Jacke – Anna H., Köln

K800_SkijackeRetro Ski Jacke

Diese Jacke habe ich mithilfe eines Schnittmusters genäht. Es war für mich das erste Mal etwas mit Futter zu nähen, daher fiel mir dies schwer, zumal das Schnittmuster zu groß für mich war und ich es stark verändern musste. Sie besitzt viele Abnäher und zwei Paspeltaschen, die ich ebenfalls zum ersten Mal nähte. Sie ist aus einem Stoff, der wie Mohair aussieht und mich daher an Zuckerwatte erinnert. Sie passt gut zu meinem Top im Zwanzigerjahre-Stil.

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Rosenrock – Antje M., Stralsund

AM Rosenrock 1Seit dem ich in der Stadt wohne und kurze Wege habe, fahre ich wieder viel Rad. Dabei möchte zwar zweckmäßig, aber doch auch praktisch angezogen sein. Enge Röcke sind mir dazu zu unbequem, Jerseyröcke bekamen vom Sattel unschöne Dellen und mit weiteren Röcken spielte der hier fast immer pustenden Wind und ließ ungewollte Einblicke zu. So kam ich auf die Idee, mir Ballonröcke zu nähen.
Basis war ein Schnitt aus 8 Bahnen, den ich für meine Bedürfnisse angepasste. Der Schnitt erlaubt so für mich als bekennender Upcyclingfan das Nähen aus verschiedenen bereits getragenen, aber aussortierten Sachen. Für die Bequemlichkeit dazu oben ein Bündchen, bei schweren Stoffen gesichert mit einer Gummikordel.

Eigentlich hatte ich ja langsam genug Röcke im Schrank und trage oder fahre sie auch sehr gern spazieren. Aber ich bin doch noch einmal schwach geworden und hab mir einen neuen Rock genäht.

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Rucksack „Sofia“ – Marielies T., Perchtoldsdorf

Rucksack3Ich bemühe mich jedes Stück, dass ich verschenke, individuell für den zukünftigen Besitzer anzufertigen. Material und Farbwahl spielen dabei immer eine große Rolle um dem Beschenkten wirklich Freude damit zu bereiten.
Namensgeber und Besitzer dieses Rucksackes ist meine kleine Schwester Sofia.
Sie ist 15 Jahre alt, ein Teeniemädchen durch und durch, Mode und ihr Äußeres spielen naturgemäß eine große Rolle.
Schnell klar war, ihr einen Rucksack wie Diesen zu machen, da Diese gerade schwer im Trend liegen.
Der Strickjersey war ein Spontankauf im Stoffladen, ich sah ihn und wusste, der ist für Sofia.
Das Pünktcheninnenfutter hab ich dann dazu passend gewählt.

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Schnelle Deko für meine Püppi – Dagmar F., Oldenburg

DSCF1059AJa meine Schneiderpuppe heißt Püppi. Irgendwann meinte eine Freundin von mir: „Warum steht deine Schneiderpuppe immer in der Stube, dann ziehe ihr doch wenigstens etwas an.“

Und da ich immer alles Mögliche für mein Hobby horte und teilweise auch günstig auf Flohmärkten erstehe. Habe ich irgendwann mal eine große Rolle Gurtband erstanden.
Ich habe dann direkt an der Puppe die Bänder gelegt und festgesteckt, und irgendwie ergab sich dann diese Art, ich sag mal Rüstung dazu. Dann kamen noch Schnallen dran, an der Schulter fehlte mir dann auch noch was. Und Nieten hatte ich auch noch. Das ist dann in ca. drei Stunden dabei rausgekommen.

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Schößchen – Denise K., Bünde

OLYMPUS DIGITAL CAMERASchößchen Angelehnt an den Namen des Oberteils stützt es sich auf das markanteste Merkmal dessen, dem Schößchen. Hauptinspiration hierfür was dieses Mal nicht etwas aus der Umgebung, sondern der Stoff selbst. Durch die Leichtigkeit dessen wollte ich die Eigenschaften sichtbar machen und wählte das Schößchen im Kontrast zum eher eng anliegendem Teil des Oberkörpers. Man erkennt in Teilen die Transparenz des Stückes. Außerdem stellt der Faltenwurf am Schößchen die Leichtigkeit und den Fluss des Stoffes gut dar.

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Shopper – Angelika A.-W., Castrop-Rauxel

023DEs handelt sich hierbei um zwei Shopper. Einmal habe ich eine Jeans recycelt und diese mit weißen Baumwollstreifen sowie mit Patchworkstreifen aus Baumwolle in der Technik Streifenverschnitt gemeinsam verarbeitet. Der Boden und die Henkel sind aus Kunstleder gearbeitet. Beide Taschen sind gefüttert und haben innen einen Magnetverschluss und eine Innentasche.
Beide Taschen sind in der gleichen Technik gearbeitet, aber man sieht, auf Grund der Material – und Farbwahl, trotz gleicher Verarbeitung, wie unterschiedlich das Ergebnis ist.
Beide Shopper sind mit einem Kunststoffvlies wattiert und mit der Maschine genäht. Auch die Patchworkstreifen wurden mit der Maschine genäht.

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Smartphone Tasche mit Organza Stoff – Leonie P., Ihlow

Smartphone-Tasche-2Idee:
Eigenkreation Smartphone Tasche mit Organza Stoff, sowie Perlen mit selbstkreiertem Label

Die Idee ist ganz spontan entstanden, als ich eine brauchbare Smartphone Tasche für mein Smartphone benötigte.. Die gängigen Smartphone Taschen, die man auf dem Markt kaufen kann, gefielen mir nicht. Weder farblich noch optisch im Allgemeinen. Ich entschloss selbst eins zu entwerfen, was meinen Vorstellungen entsprach.
Ich fing an, nach und nach mehr Ideen für diese Tasche zu kreiieren. Einfach Stoff zusammen zu packen, wäre mir zu simple gewesen. Daher kam mir die Idee Organza mit dem Stoff einzubinden und zu vernähen. Da dies wiederum für die Stabilität des Smartphone nicht komplett ausreichte, vernähte ich es mit Fleece / Frottee von innen. Wichtig ist dabei vorab, die verschiedenen Stoffschichten genau anzuordnen. So entstehen auch keine Kratzer auf dem Display. In der Klappe der Tasche kann man auch Kleinigkeiten, wie beispielsweise Notizzettel zusätzlich verstauen.

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Täschchen „Firlefanz“ – Stefanie R., Vechelde

Unbenannt1Täschchen „Firlefanz“.

Sie sehen mein kleines Täschchen (22cm x 17 cm) für Taschentuch, Kamm und andere Kleinigkeiten. Es ist aus dickem roten Walkstoff gearbeitet und mit einem orientalisch gemusterten Futterstoff abgefüttert, der sich im Tragebändchen und in den zackigen Schmuckelementen wiederholt. Das Täschchen ist standfest, dabei leicht und knautschbar, geeignet z. B. für ein Hotelfrühstück, wenn man keine Brieftasche oder Schlüsselbund bei sich führen muss.

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Tasche ‚JEANS MIT RAHMEN / PADERBORN‘ – Henrike D., Paderborn

K800_02_02_04--Tasche_RahmenPaderborn--Paderbornseite-Reissverschluesse_beide_geschlossen-Vortasche_geschlossenTasche ‚JEANS MIT RAHMEN / PADERBORN‘

Bestandteile

Zur Tasche ‚JEANS MIT RAHMEN / PADERBORN‘ gehören:

  • Tasche
  • ein quadratischer Rahmeneinsatz ‚Kleeblatt‘
  • ein herausnehmbarer Taschenboden

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Tasche „Friederike“ – Marielies T., Perchtoldsdorf

1Die Tasche „Friederike“ heißt wie ihre Besitzerin, meine Oma.

Die Tasche war ein Weihnachtsgeschenk, und wie bei allen meinen Stücken achte ich bei Modell und Farbwahl darauf, dass es zum neuen Besitzer passt.

Meine Oma ist schon über 70 Jahre, geht aber altersentsprechend immer mit der Mode und achtet sehr auf ihr Äußeres. Nur ihr immer gleiches, schwarzes Handtäschchen störte mich schon seit längerem. Also gabs zu Weihnachten eine Neue. Ich wollte ihr eine kleine, sommerliche Tasche aus gutem Material gestalten, an der sie lange Freude hat.

Die Idee mit der Klappe kam mir während des Zuschneidens, Klappen sind erstens gerade sehr modern und zweitens kann man so den Stoff der Rückseite auch vorne sehen.

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Tasche mit Wickelverschluss – Helen M., Beuerberg


wickeltasche.neon2CMaße: ca. 13 x 18 cm

Die Tasche ist aus einem Vorhangstoff in dunklem petrol-blau (außen) und einem festen Baumwollstoff mit Holzprint (innen) genäht.
Sie lässt sich mit einem neongelben Band verschließen (umwickeln und verknoten).

Dieses moderne Täschchen bietet Platz für Stifte, Kosmetik und anderen Kleinkram.
Durch die stabilen Stoffe eignet sich das Täschchen auch sehr gut, um einen e-bookreader (z.B. kindle), eine externe Festplatte oder Kabel etc. sicher darin zu verstauen.
Damit nichts herausfällt, kann man die Tasche mit dem fest eingenähten Band umwickeln und so ganz einfach verschließen.

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Taschen aus wiederverwendeten Jeans: „Upcycling“ – Julian B., Moers

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Die Idee
Das Wiederverwenden von Produkten trägt zur Umweltschonung bei. Die Idee ist, zum Beispiel in Schulen Sammelbehälter für beispielsweise alte Jeans aufzustellen.

Das Sammeln der Altprodukte
In Schulen oder anderen öffentlichen Einrichtungen könnten Behältnisse zum Sammeln der Kleider aufgestellt werden. Schüler könnten diese auch weiter verschönern.

Die Schritte der Verarbeitung  und das Endprodukt
Das Endprodukt könnte dann z.B. eine aus Jeans gefertigte Tasche sein. Für Jungen würde sich eher ein Kulturbeutel eignen. Die Kulturbeutel könnten mit dem Logo der Schule oder anderen Motiven verziert sein.

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Trachtentasche – Katharina K.-B., Moers

DSC_93392Die Idee, meine Trachtentasche zu gestalten, kam bei einem Schaufensterbummel in Düsseldorf. Und zwar sah ich dort bei Chanel im Shop eine wunderschöne, 8.000 € (!) teure blaue Trachtentasche im Fenster, die all‘ das vereinte, was mir gefällt: die Farbe Blau, den Trachtenstil und die Möglichkeit, die große Tasche cross-body zu tragen. 8.000 € sind nun der reine Wahnsinn und damit war die Tasche jenseits von allem, was ich mir leisten könnte. Trotzdem ließ mich das Modell nicht mehr los und so habe ich dann selber zur Nähmaschine gegriffen und habe meine eigene Trachtentasche kreiert. Die Tasche habe ich aus blauem Filz genäht, gefüttert ist sie mit blauem Samt, der Riemen ist schön lang, so dass ich die Tasche – so wie ich es gerne mag – cross-body tragen kann. Die Dekoration habe ich teils in Bayern gekauft und appliziert bzw. einfach angesteckt, die Blumen und Ranken sind selbst gefilzt und die Patches sind auch selber genäht.

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Umhängetasche Mathe-Spass – Nicole M., Waldkirch

K800_UmhaengetascheMatheSpass1„Umhängetasche Mathe-Spass“

Was tun, wenn die Kindergartentaschenzeit vorbei ist und der kleine Rucksack auch nicht mehr getragen werden will? Die Teile sind einfach irgendwann nicht mehr „cool“. Klar gibt es gerade die tollen Hipster-Rucksäcke, aber meine Tochter wollte eine schöne individuelle Handtasche zum Umhängen. So irgendwas trendiges Cooles für ein Fast-Teenie-Mädchen! Ich finde Collegetaschen super schön, aber die sind für ein Kind doch noch zu groß! Kurzerhand ein Schnittmuster verkleinert und auf das wesentlich reduziert und aus ungewöhnlichen Stoffen eine tolle moderne Tasche genäht.

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Upcycling – Martina P. / Nähwerkstatt Grebenstein

K800_Dortex_AUpcycling – das kommt uns nicht in die Tonne!

Beim Aussortieren der Kleidung meiner Kinder für den Basar stellte ich fest, dass doch einige Sachen nicht mehr verkauft werden konnten – eben weil doch ein kleines Loch oder ein unübersehbarer Fleck sich darauf befunden haben. Und auch die wunderschönen, bunt geringelten Kinderstrümpfe wollte niemand haben. Aber wegwerfen? – Nein, viel zu schade!
Da kam mir die Idee, die Sachen zu vernähen und bot mehrere „Upcycling“-Nähkurse für Kinder an.

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Upcycling einer Walkstoffjacke mit Filzstoffen – Gabriele W., Eschweiler

FilzjackeMaterial: Walkstoffjacke in schwarz, handgefilzte Filzstoffe, Filzschnur
Technik: Applikationen, Filzen einer Schnur

Ausgangspunkt bei dieser Jacke war der in Shiboritechnik hergestellte, handgefilzte und handgefärbte Filzstoff mit plastischen Elementen, der als erstes an den Kragen angenäht wurde. Ein weiterer passender Shiborifilzstoff, der auch diese plastischen Effekte aufweist, korrespondiert mit diesem Stoff auf der Schulterrückseite. Da die Farbpalette des Kragenstoffes von einem kaltstichigen Farbton bis hin zu einem doch eher warmstichigen Rot reichte, hatte ich die Aufgabe diese beide spannungsreichen Farbelemente auf der Jacke zu kombinieren. Ich suchte alle meine passenden Filzstoffe zusammen, und benähte damit die schwarze Jacke.

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Upcycling einer weißen Baumwolljacke mit Blätter – Gabriele W., Eschweiler

Blätterjacke 7Material: Gefilzte Blätter, Stoff von Gudrun Sjöden, Frottageblätter auf wasserlöslicher Folie genäht, Vliesofix, Stickgarn, Nähmaschine

Auch hier habe ich eine weiße Secondhandjacke wieder neu umgestaltet. Das vorherrschende Blätterelement wurde in allen Variationen aufgenäht. Auf der Rückseite herrscht durch die Auswahl der Stoffe eine Herbststimmung vor, die besonders durch die fast durchsichtig wirkenden Blätter, die nur mit einzelnen Fäden zusammengehalten werden,erzeugt wird. Zur Vorderseite hin entwickelt sich eher eine kühle Winterstimmung, da dort die blau-weißen Blätter vorherrschen. Um etwas mehr Plastizität zu erzeugen, habe ich auf der Rückseite der Jacke Blätter mit Vlies gefüllt und diese mit Maschinenstichen abgesteppt.

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Upcycling eines Jeanskleides – Gabriele W., Eschweiler

Blaues Kleid 1Blaues Kleid mit Schnüren und passender Ärmelstulpen
Material: Jeanskleid, 2 Nunofilzschals, 2 Seidenschals, Filzobjekt in blau, Wensleydalelocken in blau gefärbt, Wolle, Heißkleber
Technik: Applikation, Flechten

Ausgangspunkt für dieses blaue Kleid war ein einfaches Jeanskleid aus dem Secondhandladen, das bei diesem neuen Kleid nur ein Trägerobjekt ist und fast ganz unter der neuen Gestaltung verschwindet. Zuerst habe ich auf der vorderen Mitte des Kleides ein Filzobjekt angenäht, auch in Shiboritechnik gefertigt und gefärbt, das ich mit Stickereien und mit Kugelelementen verziert hatte. Dann habe ich einen ausrangierten blauen Nunofilzschal verwendet und diesen von der vorderen Mitte bis zum Reißverschluss auf der Rückseite angenäht. Auf der anderen Seite von der Mitte aus habe ich einen Schal angenäht, der aus Seidenstückchen gearbeitet wurde. (auf wasserlöslicher Folie hergestellt).

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Von der Vorstellung eines Kleides – Tina K., Bremen

VorderansichtFAm Anfang meiner Idee standen Stulpen, Schnürungen und Raffungen im Stoff, die gemeinsame Verwendung von Jersey und Feinstrick in blau und bordeaux. Es folgte die Idee eines Kleides im Lagenlook, das auffallend, zugleich aber geheimnisvoll und interessant wirken sollte.

Mit dieser vagen, nicht vollständigen Idee in meinem Kopf ging ich ans Werk und erweiterte meine Idee um Spitze gepaart mit Futter, Samt- und Viskosebändern sowie Pailletten. So begann eine Art Konzept für die Einzelteile Rock, Oberteil und Ärmel zu entstehen, bei denen sich Layering, Schnürungen und Raffungen wiederholten. Feinheiten entwickelte ich während der Arbeit, ergänzte, erweiterte, nähte mit Overlock und Nähmaschine, zum Schluss Feinheiten mit der Hand.

So entstand aus einer vagen Idee ein realistischer Traum von einem Kleid.

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Zwanzigerjahre Top – Anna H., Köln

K800_DSC01542ddaZwanzigerjahre Top

Das Top habe ich passend zu meiner Retro Ski Jacke genäht. Der Stoff mit den Pailletten passt hervorragend zu meinen Vorstellungen der roaring twenties, und durch die Fransen auf Bauchhöhe habe ich den Effekt der Unruhe, der auch durch das Zackenmuster entsteht, verstärkt. Ich habe dafür ein Schnittmuster selber erstellt und es befindet sich ein Reißverschluss unter dem Arm.

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