Best of Textilkunst 2017

Die Gedankenblume – Christine B., Hamburg

Gedankenblume 1 (Copy)Das Stricken war für mich schon immer ein existenzieller Ausgleich in schwierigen Zeiten. Wenn eine schwierige Situation auftauchte war meine erste Reaktion der Gang in das nächste Wollgeschäft. Irgendwann hatte ich aber genug Pullover und Schals. Ich hatte im Internet dieses interessante Muster des Swirls gefunden und kam auf die Idee in die dritte Dimension zu stricken. Außerdem wollte ich etwas herstellen, was keine „Funktion“ keine „Aufgabe“ zu erfüllen hatte. So entstand die Gedankenblume. Außerdem interessiert mich schon immer der Zusammenhang von Mathematik, Rhythmus und stricken.Die Gedankenblume ist ein symbiotisches Wesen, dass sich von den Gedanken und kreativen Schwingungen der Lebewesen um sie herum ernährt. Mit ihren Tentakeln fängt sie die Schwingungen ein und leitet sie zu ihrem Trichter. Dort werden sie eingesaugt und erwecken die Blume zum Leben. Die Gedankenblume ist nicht wirklich verwurzelt. Langsam aber stetig kann sie sich auf ihrem Fuß zu einem andern Wirt begeben. Die Trichter sind aus dünner grüner Wolle gestrickt und mit Textilsteifer versteift. Im Stängel befindet sich ein Draht. Die Blume steht auf einen großen Flußkiesel in dessen Mitte ein großes Loch gebohrt ist.

Weitere Einsendung(en):

Die Hüterin der alten Handarbeitskunst – Christine B., Hamburg

Nester – Christine B., Hamburg

Netzlampen – Christine B., Hamburg

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