Best of Stricken & Häkeln 2018

2P = P+P Pistazie Pelerine – Die Knotenpelerine – Gyöngyvér „Ginger“ D., Budapest

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P
istazie Pelerine  – Die Knotenpelerine

Pistazie Farbe + Pelerine Schnitt

Pistazie ist eine von meinen Lieblingssnacks, auch als Eiscreme, und die helle Pistaziengrün gefällt mir sehr gut und lässt die Strukturen und Zöpfe gut zur Geltung kommen.

Ich experimentiere gerne mit Strukturen, z.B. mit „CableKnit” und erfinde neue moderne Musterungen und plastische Lösungen.  So habe ich diese Pelerine entworfen, mit Zöpfen, die man knoten kann.

Die technische Herausforderungen waren:

  • Das Zunehmen: Die Pelerine ist in Runden gestrickt, von oben nach unten, und die Zöpfen werden immer dicker, aber das Zunehmen bleibt unsichtbar. Dazu brauchte man die Maschenzahl genau auszurechnen und viele Maschenproben zu stricken.
  • Knoten auf der Oberfläche: eigene Idee. Zwei Zweigen des Zopfes kommen auf die Oberfläche und verläufen sich in eine Schlange, die man knoten kann.  Ich stricke viele Handschuhen mit Fingern. Die Idee kommt von Handschuhen: die Schlangen sind eigentlich schmale und lange „Finger”, mit Sockennadeln gestrickt.
  • Knoten am Rande: eigene Idee. Die Zöpfen verlaufen sich am Rande frei weiter, wieder wie eine Schlange, die man knoten kann.
  • Abnehmbare, gestrickte, plastische Blume: die Noppe – die Mitte der Blume – ist eingestrickt (am Halsrande), die Blume aber separat in Runden gestrickt – nach Wunsch kann man tragen oder annehmen, in der Mitte oder seitlich.

Die Zopfenpelerine ist mein eigener Entwurf und kann entweder als ein Umhang oder als eine Kapuze getragen werden.  Die Zopfende kann man entweder knoten oder hängen lassen.

Technische Angaben:

Grösse 38, aber passt auch für Grössen 36-40

100% Schurwolle, cca. 400 gr

Rundstricknadel Nr. 4, Sockennadel Nr. 4 und 8 Sicherheitsnadeln

Ich bin eine Hobby-Handstrickerin und Häklerin von Budapest /Ungarn. Diese lebendige, vielfältige Stadt gibt mir Inspirazionen, immer neue Modelle zu entwerfen. Früher gaben mir die deutsche Strickmagazine (wie Ausgaben von Burda, Anna, Verena, usw. ) viele Hilfe, heute arbeite ich nicht mehr nach Anleitnugen, sondern ausschliesslich nach eigenen Ideeen.  Die weitere Inspirazionen stammen von den Kreationen von Laura Biagiotti (letztes Jahr leider gestorben) und Laura Theiss. Ich interessiere mich sehr für Modetrends „Knitwear and crochet” und folge regelmässig die Berichten aufs Internet.

Ich bin reisefähig von Budapest nach Deutschland.  Ich freue mich auf die Möglichkeit als eine Ausländerin an der DORTEX Design Award teilnehmen zu dürfen.

Weitere Einsendung(en):

Experimenthaus – Schal mit neuen Strukturen – ein Experimentstück

2 in 1 – Bubo, das Eulenkleid

 

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