Best of Mode-Design 2017

Hexagon – Vanessa U., Weißdorf

Vorderansicht (2) (Copy)Inspiriert wurde ich vom Designer Michael Schmidt, der 2013 ein 3D-Kleid druckte. Mich faszinierte daran, dass man auch aus festen, unflexiblen Materialien mithilfe von Verbindungsstellen/ -teilen, „Textile“ Flächen und somit Bekleidungsstücke herstellen kann. Da ich leidenschaftliche Motorradfahrerin bin und ich zusammen mit meinem Freund viel schraube, kam mir die Idee aus Muttern so ein 3D-Kleidungsstück zu n̶̶ä̶̶h̶̶e̶̶n̶  designen/bauen.Im Januar 2016 bekam ich in der Schule dann als Projektaufgabe das Thema Upcycling. Die ideale Möglichkeit, endlich meine im Kopf herumschwirrenden Ideen umzusetzen.

Die schwierigste Aufgabe dabei war, die optimale Größe der Muttern und der Verbindungsringen zu finden, damit dann noch genug „Spiel“ zwischen den Muttern/Verbindungsringen bleibt, um somit dann ein flexibles und tragbares Bekleidungsstück herzustellen. Nachdem ich die optimale Größe mittels ausprobieren gefunden habe, musste der Materialbedarf errechnet werden.

Mit Hilfe einer Zange, viel Nerven, Zeit (ca. 46Std. Arbeitszeit) und Geduld wurde dann somit aus sage und schreibe ca. 1670 Muttern (M6) und 4700 Verbindungsringen (Ø 1cm) – Hexagon, ein Crop-Top.

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