Best of innovative Kreationen 2017

fryd-bag – Anika L., Grafenberg

image1Für meine beste Freundin, noch aus Schulzeiten entstand, dieses Modell.

Das Wort „fryd“ stammt aus dem Dänischen und bedeutet Freude. Und diese wird ihre jetzige Besitzerin hoffentlich ganz lange dran haben.

Ich liebe diesen Polsterstoff, welchen ich auf dem holländischen Stoffmarkt zufällig erstanden hatte. Jegliche Musterstoffe stellen immer wieder eine Herausforderung da. Die scheinbar zufällige und doch bewusste Anordnung der Bildmotive herunter gebrochen in geometrische Formen der Tasche. Hierbei zeigt sich, wie sauber und präzise gearbeitet wurde.
Die Taschenform stand ziemlich schnell: ladylike eine Tote Bag. Wichtig war mir, das wilde Muster durch klare Linien und bewusste Anordnung in eine ruhigere Optik umzusetzen.
Hierbei habe ich mich mit Paspeln und Schrägbändern im knallrot ausgetobt. Die Symmetrie kommt dadurch sehr schön zur Geltung. Das Rot des Kunstleders, der Paspel und Schrägbänder und des Innenfutters bieten dem farblosen Muster den nötigen Kontrast.
Die Tasche hat rund herum Tascheneingriffe mit rotem Innenfutter. Auch Innen findet Frau genug Möglichkeiten ihr Nippes geordnet zu verstauen.
Der besondere Eyecatcher: die rote Lederschnalle, welche die Tasche dominant ziert. Praktisch und leicht zu öffnen per Magnetverschluss.
Darunter verborgen, der Taschenname, welcher sich auch nochmal auf der Rückseite auf einen großen aufgenähtem Label wider findet.

Die vielen Stunden Arbeit, schlaflosen Nächte, zahlreich wieder aufgetrennte Nähte und Stiche von Hand haben sich durchaus gelohnt und eine edle Designtasche zum Leben erweckt.
 

Seit fast zwei Jahren habe ich mich intensiv meiner Leidenschaft dem Nähen verschrieben. Ich liebe es, meine Ideen und Gedankenbilder Realität werden zu lassen. Von einem Gedankenblitz, einer vagen Vorstellung, einer groben Skizze, über die Materialien bis hin zum fertigen Modell. Dabei entwickelt sich das fertige Modell meist auf dem Weg des Schaffungsprozesses. Dabei versuche ich stets verschiedenste Nähtechniken und Materialien zu verwenden und so besondere Einzelstücke zu erschaffen. Ähnlich einer Landkarte offenbaren sich bei näherer Betrachtung die liebevoll integrierten Feinheiten und Details. Insbesondere die Schnittentwicklung im Vorfeld stellt dabei oft einen enormen Arbeits- und Zeitaufwand. Autodidaktisch probiere ich stets Neues aus und lerne auch aus meinen Rückschlägen. Meine Devise: niemals aufgeben!

Weitere Einsendungen:

Western Chipsy Bag – Anika L., Grafenberg

Ballon Tasche – Anika L., Grafenberg

Mantel im Vintage Trachten Stil – Anika L., Grafenberg

Opernkleid a la Audrey – Anika L., Grafenberg

Chichanel – Anika L., Grafenberg

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