Archiv für den Autor: admin

Inga Hettrich

Preisträgerin in der Kategorie „Kostümdesign“

Ihre Kostüme sind inspiriert von Musik, Literatur und vor allem dem venezianischen Karneval.
Alle drei Kostüme sind aus dem Rokoko und authentisch mit Stecker und jeweils angemessener Rockunterkostruktion erstellt worden.
Die Idee zu ihrem Kostüm “ Maskenball Reh“ entstand beispielsweise nachdem sie auf ihrem ersten venezianischen Maskenball eine klassische Maske trug. Bei ihrem  zweiten Ball wollte sie jedoch mehr aus der Masse hervorstechen und entschied sich für das Kostüm des Rehs.


Max Kunert

Preisträger in der Kategorie „Nähen & Schneidern

In seiner Bewerbung schreibt Max, dass er durch das Entwerfen von Kleidern seine Wahrnehmung der Welt mit anderen Menschen teilt.
Er hat sich das Nähen autodidaktisch beigebracht. Beworben hat er sich mit einem einzigen Projekt, einer Robe: Metamorphose.
Inspiriert wurde er durch das Zitat „Die schönste Harmonie entsteht durch Zusammenbringen der Gegensätze“. Er fokussierte sich dabei auf die Gegensätze in der Mode: Feminität – Maskulinität, Rock – Hose.

Presse: Von Radebeul in die Modewelt (www.sz-online.de)


Anika Lohwasser

Preisträgerin  in der Kategorie „Nähen & Schneidern“

Sie ist ein Filmjunkie. Aber sie bezieht die Inspirationen für ihre Nähprojekte nicht nur aus Filmen, auch Musik oder die Vorhänge der Großmutter können Ideengeber sein.
Was Anika beim Nähen so fasziniert ist die Vielfältigkeit, wie unterschiedlich Textilien in Form und Farben kombiniert werden können. Wie daraus entstandene Kleidung, Stile und Lebensgefühle oder gar ganze Zeitepochen repräsentiert werden können.
Sie mag es feminin und elegant. Daher bedient sie sich bei ihren Projekten gern an Stilelementen aus den 40er und 50er Jahre.

Presse: Ein bordeauxfarbender Traum aus Taft und Tüll (www.swp.de)


Daniela Hermann

Preisträgerin in der Kategorie „Mode-Design“

Ihr Studium beendete sie erst vor kurzem an der Königlichen Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen und beschäftigte sich in ihrer Abschlussarbeit mit dem Vorgang des Ausziehens. Dabei entstand ihre womens wear Kollektion „OPEN YOUR I“.
Daniela untersucht in wie weit TrägerInnen durch bewusstes Ablegen und vor Auge führen der Kleidung, den Prozess des ständigen Kleiderwechselns entschleunigen können. Durch dieses Bewusstsein, soll die Signifikanz von Kleidung hervorgehoben werden.


Julia Groß-Müller

Preisträgerin in der Kategorie „Mode-Design“

Julia Groß-Müller studierte Mode-Design. Die Kollektion „CLOSE.D“ entstand im  Rahmen ihrer Bachelorarbeit und beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Thema der emotionalen Intimität, wie wir in der heutigen Zeit mit Intimität umgehen und sie nach außen tragen.
Bei der Kollektionsgestaltung wurde darauf geachtet, dass Materialien verwendet werden, die von der Haptik her, an die Oberfläche von Haut erinnern.


Nicole Sarripapazidis

Preisträgerin in der Kategorie „Innovative Kreationen“

Als frühere medizinische Fachangestellte sucht sie vor allem nach Lösungen. Das nähen begann sie erst vor knapp einem halben Jahr. Die Inspiration für ihre Kreationen bekam sie durch ihr körperlich und geistig schwer beeinträchtigtes Tageskind.
Es trägt seit einem Jahr eine Magensonde und brachte Nicole zu der Idee das Leben dieser beSONDEren Kinder und deren Familien etwas farbenfroher und leichter zu gestalten.

Presse: Innovationspreis für Spezialbody (www.waz-online.de)


Jin-Ju Lee

Preisträgerin in der Kategorie „Innovative Kreationen“

Vor rund einem Jahr wurde sie auf die Spendenaktion Deckel gegen Polio aufmerksam. Dabei handelt es sich um eine Krankheit bei der es überwiegend im Kindesalter zu einer schwerwiegenden Lähmung kommt.
Mit ihrem Outfit „500 Deckel für 1 Leben gegen Kinderlähmung“ verfolgt sie die Intention mit kleinen Handgriffen Leben zu retten. Inspiriert wurde sie durch den gemeinnützigen Verein „Deckel drauf e.V“, der die Initiative „End Polio Now“ unterstützt.
Für das Outfit hat sie zunächst ein Gerüst aus Gips und Nessel erstellt, die Deckel die sie über Moante selber gesammelt hat, mit Hießklebe angeklebt und anschließend mit goldener Farbe bearbeitet.


Nils Blumreiter

Preisträger in der Kategorie „Kostümdesign“

Die Idee zu seinem Kostüm „Der Narr“ kam ihm bei einer Japan Reise, bei der er Samurai- und Kabuki Masken betrachtete. Diese Eindrücke vermischten sich mit venezianischem Stil und führten zur eher düsteren Darstellung des sonst so „freudigen“ Narren.
In seiner Bewerbung schrieb er „Eine Maske ist nicht nur eine „Rolle“ sondern ein eigenständiger Charakter. Dieser Charakter ist aber nicht bloße Oberfläche sondern Ausdruck einer Emotion im Inneren.“
Seine Maske fertigte er aus Leder und das ausschließlich mit der Hand. Neben der aufwendigen Maske gehörte zu diesem Kostüm auch das Bodypainting. 


Lisa Grodek

Preisträgerin in der Kategorie „Stricken & Häkeln“

Schon in Kindertagen war sie begeistert von der Mode vorheriger Jahrhunderte, insbesondere von Barockkleidern.
Gleichzeitig fasziniert vom Häkeln erarbeitet sie sich vor allem aus feinem Baumwollgarn mit einer Häkelnadelstärke von 1 bis 1,5 die unterschiedlichsten Kleider.
In ihrer Bewerbung schrieb sie, dass sie es als Herausforderung empfindet mit der Technik Häkeln Kleidungsstücke zu erschaffen, die für gewöhnlich nur mit Stoffen umgesetzt werden.
Bei ihren beiden Kleidern ließ sie sich unter anderem von einem Kleid ihrer Ur-Großmutter inspirieren.

Presse: Strausbergerin begeistert mit gehäkelten Roben (www.moz.de)


Lydia Schupfer

Preisträgerin der Kategorie „Textilkunst“

Wenn man ihre Einsendung betrachtet merkt man, Lydia hat eine Vorliebe für Reisverschlüsse.
Sie selber sagt: „Ich mag es Sachen zu entwerfen, die nicht nur eine Funktion haben oder auch eine ganz andere Funktion entwickeln.“
Bei ihrer Arbeit hat sie sich ein Werk des niederländischen Künstlers Mondrian zum Vorbild gemommen und ein Kopstüm designt, welches aus mehreren teilen besteht.
Aus ihrem Bild ensteht also ein Rock, ein Oberteil, eine Jacke und eine Clutch.


Denise Karg

Preisträgerin in der Kategorie „Stricken & Häkeln“

Als Inspiration dienen ihr abstrakte und völlig unterschiedliche Dinge, wie die Farben des Herbstes oder die Anleitung zu einer Häkeldecke aus einer alten Zeitschrift.
Sie selber sagt, dass sie die Wolle sieht, weiß was es werden soll und sofort drauf los häkelt. Bei ihrem „Blätterponcho“ war es zum Beispiel Wolle die mit Bättern und Kastanien versehen war. Bei ihrer Weste und ihrer Tunika war es eine alte Häkelzeitung durch die sie inspiriert wurde.


Marie Kainz

Preisträgerin in der Kategorie „Textilkunst“

Marie Kainz aus Wien arbeitet sehr intuitiv und drückt mit ihren Arbeiten ihre Gefühle und Emotionen aus. Ihre Materialien wählt sie passend zu ihren Ideen und ihren Gefühlen.
Bei ihren drei eingereichten Kreationen beschäftigte sie sich unter anderem mit ihren Händen und dem Gefühl der Unsicherheit, dem Gefühl des unwohl sein.
Für ihr „Haarband“ verwendete sie Haare von Menschen und Tieren die ihr sehr nahe stehen. Sie bezeichnet es als „Band der Freundschaft“.


Fritz Fromm

Preisträger in der Kategorie „Best Youngster“

In der Kategorie für den Sonderpreis „Best Youngster“ hat es unter anderem der 17 jährige Fritz Fromm mit seiner Herrenkollektion unter die Finalisten geschafft.
Er näht seit drei Jahren und strebt den Beruf des Modedesigners an.
Inspiriert wurde er durch die Kostüme von Lady Gaga, die er erst nachzeichnete, später mit eigenen Ideen selbst entwarf und sie schließlich auch in die Tat umsetzen wollte.


Jule Klapdor

Preisträgerin in der Kategorie „Best Youngster“

Jule Klapdor ist erst 15 Jahre alt, aber hat schon ganz genaue Vorstellungen was sie einmal machen möchte.
Mit dem Nähen begann sie schon vor ca. 5 Jahren. Nun  möchte sie ihr Hobby, nach dem Abschluss an der Realschule, mit einer Maßschneider Ausbildung zum Beruf machen.
Beim DORTEX Design-Award bewarb sie sich mit zwei Kleidern die sie für sich und eine Freundin für ein Konzert in der Schule nähte.


Rückblick auf den DDA 2017 – Die ehmalige Preisträgerin Stefanie Schwietert berichtet

DORTEX Design-Award – Rückblick auf 2017

Das große Finale der DORTEX Design-Awards 2018 steht an: Am Dienstag, den 13. März 2018, findet im blabla.cafe die Jurysitzung und Preisverleihung statt. Und es wird sicher wieder spannend werden.

Wir nutzen diesen Anlass für einen Rückblick. Stefanie Schwietert aus Esslingen gewann in der Kategorie „Best of Stricken & Häkeln“ – sie hat uns geschrieben und berichtet, wie sich ihre kreative Arbeit durch die Teilnahme am DORTEX Design-Award verändert hat.

An dieser Stelle bedanken wir uns für die netten Worte: Danke, Stefanie! Weiterlesen

Steampunk-Poison Ivy – Hedwig J., Leipzig

Steampunk_PoisonIvy_3_gross_wz (Copy)Sie ist das schöne Gift, sie ist die Verführung.
Die Mächtigen Gothams liegen der schönen Blüte zu Füßen.
Aber ihr Kuss ist der Tod.
Sie ist POISON IVY!
Den meisten ist sie als „Schurkin“ der Batman- Geschichten bekannt, doch zahlreiche Comic- Storylines zeigen ein vielfältigeres Bild von ihr. Ihre vielen Facetten und die Tatsache, dass sie im Grunde weder „Gut“ noch „Böse“ zugeordnet werden kann, faszinierten mich an ihr. Weiterlesen

Selbstgebastelter Brief – Birgitta W., Bad Pyrmont

Birgitta W.Die Idee war eigentlich ganz schlicht und einfach. Leider steht schon sehr lange ein Treffen mit meiner Freundin aus. Zum Kaffee trinken, besonderen Kuchen essen und Pause machen. Da der Tag bei beiden von uns sehr voll ist und meine Freundin eine Designerin im Bezug auf Werbung ist, dachte ich, ein selbstgebastelter Brief an sie motiviert noch besser zur Arbeit und zur anschließenden Pause.

Also eine ganz schlichte einfache Idee aus k.b.a. Schafwolle gehäkelt, Stoffreste aus der Truhe, alle biologisch.

Da wird doch das Treffen mit dem Kaffee, gleich zu einer riesigen freundlichen und lachenden Runde mit vielen neuen innovativen Ideen. Bei uns gibt es natürlich ganz in der Nähe einen aufgeschütteten Sandstrand am Ufer des Schieder Stausee.

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Oversized Hoodie – Magali S., Bad Cannstatt

DSC_0580 (Copy)Da es ein immer größeres Thema wird nachhaltige Kleidung herzustellen, wollte ich mich mit diesem Thema auch beschäftigen um auf dieser Basis ein upcycling Hoodie zu entwerfen und zu fertigen.
Mit alten Jeans und Patchworktechnik kam ich zu einem modischen und voraus denkenden Ergebnis.
Ich finde es wichtig sich mit dem Thema zu beschäftigen und dagegen auch etwas zu unternehmen.
Der Schnelllebigkeit der Kleidung entgegen zu wirken und somit der ganzen Welt etwas Gutes zu tun.


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Tasche – Susanne C., Dinslaken

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In meiner Freizeit bin ich gerne kreativ. Handarbeiten, Basteln und Schreiben gehören zu meinen Hobbys.

Im Frühjahr 2016 war auch unsere Region vom extremen Hochwasser betroffen. Unser Keller lief kniehoch voll. Da unser Keller Wohn- bzw. Arbeitsraum ist, befinden sich unsere gesamten Textilien dort. Wir mussten viele Möbel auf den Sperrmüll bringen. Dieses nahmen wir auch zum Anlass, unsere textilen Bestände zu reduzieren. Alles was wir nicht mehr anziehen oder benötigen wollten, haben wir auf Brauchbarkeit untersucht. Brauchbares wurde gespendet und weiteres zu Putzlappen umfunktioniert. Ein Berg an Textilien blieb über. Hier hatten die  Sachen Flecken oder Löcher, was auch durch Waschen nicht beseitigt werden konnte. Ich brachte es nicht übers Herz, den ganzen Stoffhaufen auf den Müll zu werfen. Es musste irgendwie zu verwerten sein.
So begann ich, das Gute aus den Stoffen in Streifen zu schneiden und die Enden wieder zusammen zu nähen. Manchmal ging es auch mit Knoten. Dann habe ich mir eine Häkelnadel in der Größe 12 besorgt und versucht, mit den Stoffstreifen zu häkeln. Ein wenig Anpassung von Stoffbreite und das Festlegen auf Feste Maschen  – so entstand die Idee meiner Taschen. Ich kombiniere die verschiedensten Stoffe und manchmal lass ich noch einen Faden aus meinen Wollresten mitlaufen. Da die Maschen, aufgrund ihrer dicke, nicht komplett dicht waren, entschloss ich mich aus einigen Textilien ein Inlett zu nähen und dieses als Futter, mit der Hand, in die Tasche einzunähen.

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Einkaufstasche – Susanne C., Dinslaken

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In meiner Freizeit bin ich gerne kreativ. Handarbeiten, Basteln und Schreiben gehören zu meinen Hobbys.

Im Frühjahr 2016 war auch unsere Region vom extremen Hochwasser betroffen. Unser Keller lief kniehoch voll. Da unser Keller Wohn- bzw. Arbeitsraum ist, befinden sich unsere gesamten Textilien dort. Wir mussten viele Möbel auf den Sperrmüll bringen. Dieses nahmen wir auch zum Anlass, unsere textilen Bestände zu reduzieren. Alles was wir nicht mehr anziehen oder benötigen wollten, haben wir auf Brauchbarkeit untersucht. Brauchbares wurde gespendet und weiteres zu Putzlappen umfunktioniert. Ein Berg an Textilien blieb über. Hier hatten die  Sachen Flecken oder Löcher, was auch durch Waschen nicht beseitigt werden konnte. Ich brachte es nicht übers Herz, den ganzen Stoffhaufen auf den Müll zu werfen. Es musste irgendwie zu verwerten sein.
So begann ich, das Gute aus den Stoffen in Streifen zu schneiden und die Enden wieder zusammen zu nähen. Manchmal ging es auch mit Knoten. Dann habe ich mir eine Häkelnadel in der Größe 12 besorgt und versucht, mit den Stoffstreifen zu häkeln. Ein wenig Anpassung von Stoffbreite und das Festlegen auf Feste Maschen  – so entstand die Idee meiner Taschen. Ich kombiniere die verschiedensten Stoffe und manchmal lass ich noch einen Faden aus meinen Wollresten mitlaufen. Diese Einkaufstasche war meine erste Tasche. Sie ist aus Sportleggins entstanden. Manchmal war das Gummi nicht mehr so elastisch, aber dies hatte keinen Einfluss auf die Brauchbarkeit.

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Jeanstasche – Susanne C., Dinslaken

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In meiner Freizeit bin ich gerne kreativ. Handarbeiten, Basteln und Schreiben gehören zu meinen Hobbys.

Im Frühjahr 2016 war auch unsere Region vom extremen Hochwasser betroffen. Unser Keller lief kniehoch voll. Da unser Keller Wohn- bzw. Arbeitsraum ist, befinden sich unsere gesamten Textilien dort. Wir mussten viele Möbel auf den Sperrmüll bringen. Dieses nahmen wir auch zum Anlass, unsere textilen Bestände zu reduzieren. Alles was wir nicht mehr anziehen oder benötigen wollten, haben wir auf Brauchbarkeit untersucht. Brauchbares wurde gespendet und weiteres zu Putzlappen umfunktioniert. Ein Berg an Textilien blieb über. Hier hatten die  Sachen Flecken oder Löcher, was auch durch Waschen nicht beseitigt werden konnte. Ich brachte es nicht übers Herz, den ganzen Stoffhaufen auf den Müll zu werfen. Es musste irgendwie zu verwerten sein.
So begann ich, das Gute aus den Stoffen in Streifen zu schneiden und die Enden wieder zusammen zu nähen. Manchmal ging es auch mit Knoten. Dann habe ich mir eine Häkelnadel in der Größe 12 besorgt und versucht, mit den Stoffstreifen zu häkeln. Ein wenig Anpassung von Stoffbreite und das Festlegen auf Feste Maschen  – so entstand die Idee meiner Taschen. Ich kombiniere die verschiedensten Stoffe und manchmal lass ich noch einen Faden aus meinen Wollresten mitlaufen. Da die Maschen, aufgrund ihrer dicke, nicht komplett dicht waren, entschloss ich mich aus einigen Textilien ein Inlett zu nähen und dieses als Futter, mit der Hand, in die Tasche einzunähen.

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Madame Razz – Beatrice B., Detmold

21316460_1550678311620746_7002162181940949674_oDas Kostüm wurde nach einem Design für eine Zeichentrickfigur erstellt.

Hut
Das Gerüst für den Hut wurde aus Buckram per Hand gefertigt und mit Velour Kunstleder Imitat überzogen und mit der Hand alles angenäht. die Verzierungen wurden mit Plusterfarbe aufgetragen. Die schwarzen Kordeln wurden mit Heißkleber befestigt. Das Weiße Haarbüschel wurde aus Schaumstoff und Kunsthaartressen genäht. Der Schaumstoff wurde gerollt und die Tressen mit einer Ahle angenäht. Dieses wurde dann in die Öffnung gesteckt und von innen gesichert. Feder und Windmühle wurden ebenfalls mit Heißkleber befestigt.Die Augen sind Gläser aus einer Hologram Brille. Weiterlesen

Beyond Identities – Katharina B., Wennigsen

cubismall5web04Hiermit bewerbe ich mich mit meinem Outfit aus meiner Prêt-à-porter Kollektion Herbst/Winter 18  „Beyond Identities“ für die Kategorie „Modedesign“.

Was bedeutet Identität in der heutigen Zeit? Wer bin ich für meine Mitmenschen und vor allem, wer bin ich für mich selbst? Mit diesen Fragen habe ich mich während meiner Kollektionsentwicklung ausgiebig beschäftigt und mich mit dem Identitätsverhalten der Menschen auseinandergesetzt. Unsere Identitätsentwicklung beruht auf unserer Selbsterkenntnis und unserer Selbstgestaltung. Selbstgestaltung ist eine der wichtigsten Grundlagen für eine Selbstemanzipation und Mode ist dabei ein grundlegendes Mittel für unsere Selbstdarstellung. Sie ermöglicht es uns, Signalwerte die wir unserer Außenwelt bewusst vermitteln möchten, zu unterstützen und gezielt in Szene zu setzten.

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Kleid – Melanie B., Ingelheim (15 Jahre)

davMich (15 Jahre alt) hat vor einigen Jahren das Nähen gepackt und nicht wieder losgelassen. Erst waren es einfache Stofftaschen, dann habe ich mich auch an Kleidungsstücke gewagt.
Zwei Tage vor Einsendeschluss dieses Wettbewerbs bin ich zufällig auf ihn gestoßen und mich hat direkt die Begeisterung und Kreativphase  gepackt.
Ob ich bis dahin etwas hinbekommen würde? Habe ich noch Stoffe zu Hause und was soll ich damit überhaupt nähen?
Ein Kleid sollte es werden, das stand für mich fest. Wegen des Zeitmangels auch etwas einfaches, das nicht so lange dauert, aber trotzdem raffiniert aussieht. Den schwarzen Jersey hatte ich sofort in der Hand – schwarz passt ja bekanntlich immer.
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Der Narr – Nils B., Berlin

nils blumreiter 01 (Copy)Eine Maske ist nicht nur eine „Rolle“ sondern ein eigenständiger Charakter. Dieser Charakter ist aber nicht bloße Oberfläche sondern Ausdruck einer Emotion im Inneren. Auch wenn die Maske eine „Außenwirkung“ hat, so ist sie keine Grenze, sondern Verbunden mit dem inneren und der Emotion des Trägers. Hinter der Maske(Make-up/Bodypainting/Kostüm) gibt es einen unendlichen Raum. Nur wer sich dieser Maske(Character/kostüm/ect.) als betrachter „stellt“ überwindet die Grenze und entdeckt den Raum dahinter. Weiterlesen

Flower-Power-Katze – Jutta Maria B., Griesheim

katze-flieder-weiss (Copy)Sehr große Freude bereitet es mir, meine Schwestern mit Selbstgestricktem oder Gehäkeltem zu unseren Geburtstagen zu überraschen.
Sie sind meine Mußen. Meine Liebe zu ihnen und die Vorfreude darauf, wie sie sich wohl freuen werden fließt in den kreativen Prozeß mit ein. Wenn sie beim Auspacken schreien, habe ich genau ihren Geschmack getroffen.
Bis vor 2 Jahren arbeitete ich als Web-Designerin in einer Firma, in der ich 20 Jahre lang beschäftigt war. Durch eine Umstrukturierung verlor ich meine Arbeit.
Da alles seine guten Seiten hat, was einem im Leben geschieht, begann ich wieder, mehr Handarbeiten zu machen. Ich hatte Zeit und neue Energie. Weiterlesen

Flower-Power-Stirnband – Jutta Maria B., Griesheim

flower-power-stirnband01Sehr große Freude bereitet es mir, meine Schwestern mit Selbstgestricktem oder Gehäkeltem zu unseren Geburtstagen zu überraschen.
Sie sind meine Mußen. Meine Liebe zu ihnen und die Vorfreude darauf, wie sie sich wohl freuen werden fließt in den kreativen Prozeß mit ein. Wenn sie beim Auspacken schreien, habe ich genau ihren Geschmack getroffen.
Bis vor 2 Jahren arbeitete ich als Web-Designerin in einer Firma, in der ich 20 Jahre lang beschäftigt war. Durch eine Umstrukturierung verlor ich meine Arbeit.
Da alles seine guten Seiten hat, was einem im Leben geschieht, begann ich wieder, mehr Handarbeiten zu machen. Ich hatte Zeit und neue Energie.
Handarbeit ist wie Meditation. Meine Katze liegt neben mir, ich höre ihr leises Schnarchen während ich in die Welt der Farben und Muster eintauche. Weiterlesen

Flower-Power-Tasche – Jutta Maria B., Griesheim

tasche-01-mixed-leaned (Copy)Sehr große Freude bereitet es mir, meine Schwestern mit Selbstgestricktem oder Gehäkeltem zu unseren Geburtstagen zu überraschen.

Sie sind meine Mußen. Meine Liebe zu ihnen und die Vorfreude darauf, wie sie sich wohl freuen werden fließt in den kreativen Prozeß mit ein. Wenn sie beim Auspacken schreien, habe ich genau ihren Geschmack getroffen.

Bis vor 2 Jahren arbeitete ich als Web-Designerin in einer Firma, in der ich 20 Jahre lang beschäftigt war. Durch eine Umstrukturierung verlor ich meine Arbeit.

Da alles seine guten Seiten hat, was einem im Leben geschieht, begann ich wieder, mehr Handarbeiten zu machen. Ich hatte Zeit und neue Energie. Weiterlesen

Utensilo – Bianca B., Stuttgart

Utensilo2Bauklotzbeutel / Utensilo / Wäscheklammerbeutel zum Aufhängen
Jede Mutter oder auch jeder Vater kennt das leidige Thema des immer mehr im Laufe eines Tages anwachsenden Spielzeugchaos an Kleinteilen im Kinderzimmer, dessen man selbst nur schwer Herr wird. Das Kind hat meist nicht wirklich Lust zum Aufräumen oder läßt sich dazu nur schwer animieren. Hier kam mir die Idee eines lustigen Bauklotzbeutels den man einfach an einem Kinderkleiderbügel aufhängen kann und in dessen Öffnung eine Menge an kleinteiligen Spielsachen passen. Einfach zu befüllen, auch für Kinder und in sekundenschnelle ist das Chaos im Kinderzimmer beseitigt. Weiterlesen

U-Heft – Bianca B., Stuttgart

Uheft3U-Heft Hülle mit Druckknopf
Untersuchungshefte für Kinder sind in den ersten Lebensmonaten eines Kindes im Dauereinsatz. Man verstaut darin meist auch noch das Impfbuch oder weitere Zettel, die dann gern herausrutschen, wenn man beim Arzt das Kind auf dem Arm oder den Kopf in den Wolken hat. So wurde aus der Not eine Tugend und die Idee für einen schönen verschließbaren Umschlag aus Stoff mit Druckknopf wurde geboren. Vorne hat der Umschlag einen Einschlag für das Heft, auf der anderen Seite einen Steg zum Durchstecken. Weiterlesen

Latz – Bianca B., Stuttgart

Latz1Thema: Nützliche und praktische Accessoires rund ums Kind aus Baumwolle
Ich nähe sehr viel, besonders Kinderkleidung selbst, am liebsten aus dehnbaren Materialien wie Jersey, aber besonders haben es mir klassische Baumwollstoffe bzw. Popeline angetan.
Ein Traum was Haptik, Strapazierfähigkeit und Waschbarkeit angeht.
Leider finde ich wird dieser Stoffart, gerade im „Kinderbereich“, viel zu wenig Aufmerksam geschenkt und deshalb habe ich es mir zu Ziel gesetzt nützliche Accessoires, die man gebrauchen kann, wenn man Kinder hat, aus diesem tollen Material zu nähen. Weiterlesen

Tropical Summer – Martina B., Leverkusen

Tropical Summer1Für den Stadtbummel im Sommer
Ein kleiner , aber dennoch geräumiger, Rucksack, der die Farben der Tropen hat.
Entstanden ist er letztes Jahr in  Sri Lanka während des langen Fluges
Er bietet genügend Platz für  ein Smartphone und alles was “frau” noch so braucht.

Im Urlaub passt sogar noch der Bikini und die Sonnencreme mit rein oder das eine oder andere Souvenir vom Stadtbummel.
Der Rucksack ist in 2 Teilen gehäkelt, seine geschwungene bauchige Form erhält er durch den Rand aus verschieden großen Stäbchen. Die Schulterkordel dient gleichzeitig als Verschluss. Weiterlesen

Scottish Beehive – Martina B., Leverkusen

Scottish Beehive2Nur das Allernötigste passt rein
Großes Smartphone
Papiertaschentücher
Lippenstift
Handcreme
Kleines Portemonnaie
Entstanden ist das Täschchen letztes Jahr in Schottland. Dort  hat es öfter mal geregnet, deshalb habe ich bei einer gemütlichen Tasse Tee gerne zur Häkelnadel gegriffen.

Das Material ist cremefarbener Küchenzwirn aus der Haushaltswarenabteilung eines Kaufhauses. Daneben  im Regal lag noch Kordel in oranger Farbe…

Ich dachte, dass das eine gute Ergänzung sei.

Die Verarbeitung des Zwirns ist nicht unbedingt komfortabel, da das Material kaum elastisch ist. Dadurch ist die Tasche aber sehr formstabil. Weiterlesen

Kykladen – Martina B., Leverkusen

Kykladen1Gegen den bösen Blick –  das blaue Auge-ein Souvenir, dass man im östlichen Mittelmeerraum überall findet.

Schon über ein Jahr hatte ich dieses Papierband im Schrank liegen…und es  im letzten Augenblick noch in die letzte Lücke meines Koffer samt Häkelnadel verstaut.
Mit Blick auf die Ägäis ist dann diese geräumige leichte Sommertasche entstanden.
Während meiner Reise habe ich dann noch die fehlenden “Zutaten” erworben:
Hübsche Perlen (blaue Augen)  aus dem Souvenirshop und vom Dorfkrämer weiße Kordel Kunststofftischsets aus dem Supermarkt Weiterlesen

Kristallfee – Anna-Maria A., Berlin

Unbenannt1 (Copy)Wenn ich ein Kostüm erstelle, weiß ich am Anfang nie genau wo die Reise hingeht, aber durch das Zusammenspiel von Materialen und Techniken ergibt sich am Ende ein ganzes Outfit.

Eigtl sollte daraus ein Kleid werden, aber beim häkeln der Spitze entschied es sich, ein kleines Cape für Elfen zu werden.

An der Schneiderpuppe drapierte ich zunächst den Chiffon in verschiedenen Positionen, bis ich mich dann für diese endgültige Variante entschied. Leider hatten Chiffon und Häkelwolle noch eine unterschiedliche Farbe und somit habe ich mich entschieden das Stück mit einem Tee/Kaffee-sud einzufärben. Weiterlesen

Guter Geist – Anna-Maria A., Berlin

Unbenannt3 (Copy)Die Inspiration für dieses Neckholder Kleid entstammt der Zeit der Jahrhundertwende, der Viktorianischen Epoche.

Ich interessiere mich schon immer stark für alles Mythische und Mystische vor allem um die Zeit der Jahrhundertwende.

Es gab populäre Freakshows, Séancen( Geisteranrufungen) und sogar erste Fotomanipulationen, auf denen Geister und Fantasiewesen zu sehen waren. Die starke Faszination für alles Unnatürliche hat auch mich in den Bann gezogen.

Den Schnitt des Kleides habe ich selbst angefertigt und mich dabei an der viktorianischen Unterwäsche orientiert. Als Material wurde ein weich fallender, sehr angenehm zu tragender „knitted Chiffon“( eine Art Jersey) benutzt.

Der Ausschnitt ist reichlich verziert  mit Spitze und Perlenstickereien.Die Spitze stammt von alten Spitzendeckchen,die ich auf Flohmärkten sammle. Aus den Deckchen werden einzelne Muster ausgeschnitten und neu arrangiert auf das Kleidungsstück per Hand aufgenäht.

Als Symbol für ein Geisterhaftes Wesen habe ich am Saum großflächig ein selbstgestaltetes Siegel in hellblau-perlmutt in Textilfarbe aufgemalt. Weiterlesen

Himmel und Hölle – Cyrilla Jeanette A., Düsseldorf

20180203_10224101Hey ich bin PJ. Ich bin kein Mensch der vielen Worte deshalb lasse ich meine Kreationen für mich sprechen. In Letzter Zeit beschäftigt mich die vielen auf und abs im Leben und die Tatsache das egal was auch immer passieren mag man immer versucht zu Kämpfen und nicht aufzugeben um ein Positives Ende zu erreichen.

Mein Avantgardistisches Outfit besteht aus einfachen Nesselstoff, der mit verschiedenen Einlagenstärken (H180, H190, H200 und Schnackeneinlage) verstärkt wurde. Die vielen einzelnen in unterschiedlichen Größen gebügelten Teile sind eine Weiterentwicklung vom Himmel und Hölle Spiel. Inspiriert wurde ich von der Vielfältigkeit, der Stärke und der Lebensfreude jedes Einzelnen von uns.

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Oversized Jacked/ Upcycling Projekt/ Millennial – Kyra H., Stuttgart

DSC_0608 (Copy)Die Oberstoffe sind ausschließlich aus recycelten Jacken und Hosen, vermutlich eine Baumwoll- Polyester- Mischung. Das Futter und Zutaten sind neue Materialien.
Die ursprüngliche Rückenfalte einer Jacke, dient als Reversbruch. Durch einen Reißverschluss ist die Reverskante verschließbar.
Das Revers kann unabhängig vom Reißverschluss, als Übertritt mit einem Druckknopf geschlossen werden.
Im Vorderteil sind die Gesäßtaschen als aufgesetzte Eingriffstaschen verarbeitet. Der Jackenabschluss ist der Bund einer Jeanshose. Weiterlesen

Sleigh ride in the snow – Isabelle T., Dortmund

screenshot_20180204-22343206Allen Modellen liegt die Idee zugrunde Tradition und Innovation in moderner Ästhetik zu vereinen. Das Design des individuellen Stiefels greift den Charakter des Beschenkten in Thema, Farb- und Materialauswahl auf.

Das Grundmaterial ist Filz. Die statische Struktur des Filzes erschafft eine 3D-Ansicht des Stiefels und bietet die Bühne für filigrane Stickereien, Ornamente und das Modell umspielende Bänder. So schafft jedes Designstück eine eigene kleine Welt und erweckt individuelle Ideen und Erinnerungen des Weihnachtsthemas. Das eigens kreierte Schnittmuster ist allen Modellen gleich und ergibt eine Stiefellänge von 52 cm. Der Fuß misst in seiner Länge ca. 23 cm. Das Design des Schnittmuster erinnert den Betrachter durch seine geschwungene Leichtigkeit an den Zauber einer Märchenwelt zur Weihnachtszeit. Weiterlesen

Northern Star – Isabelle T., Dortmund

screenshot_20180204-22330504Allen Modellen liegt die Idee zugrunde Tradition und Innovation in moderner Ästhetik zu vereinen. Das Design des individuellen Stiefels greift den Charakter des Beschenkten in Thema, Farb- und Materialauswahl auf.

Das Grundmaterial ist Filz. Die statische Struktur des Filzes erschafft eine 3D-Ansicht des Stiefels und bietet die Bühne für filigrane Stickereien, Ornamente und das Modell umspielende Bänder. So schafft jedes Designstück eine eigene kleine Welt und erweckt individuelle Ideen und Erinnerungen des Weihnachtsthemas. Das eigens kreierte Schnittmuster ist allen Modellen gleich und ergibt eine Stiefellänge von 52 cm. Der Fuß misst in seiner Länge ca. 23 cm. Das Design des Schnittmuster erinnert den Betrachter durch seine geschwungene Leichtigkeit an den Zauber einer Märchenwelt zur Weihnachtszeit.
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Kalinka Christmas – Isabelle T., Dortmund

screenshot_20180204-22315602Allen Modellen liegt die Idee zugrunde Tradition und Innovation in moderner Ästhetik zu vereinen. Das Design des individuellen Stiefels greift den Charakter des Beschenkten in Thema, Farb- und Materialauswahl auf.

Das Grundmaterial ist Filz. Die statische Struktur des Filzes erschafft eine 3D-Ansicht des Stiefels und bietet die Bühne für filigrane Stickereien, Ornamente und das Modell umspielende Bänder. So schafft jedes Designstück eine eigene kleine Welt und erweckt individuelle Ideen und Erinnerungen des Weihnachtsthemas. Das eigens kreierte Schnittmuster ist allen Modellen gleich und ergibt eine Stiefellänge von 52 cm. Der Fuß misst in seiner Länge ca. 23 cm. Das Design des Schnittmuster erinnert den Betrachter durch seine geschwungene Leichtigkeit an den Zauber einer Märchenwelt zur Weihnachtszeit.
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Einsatzkleidung im Mini-Format – Kristin S., Berlin

bild 303Das Deutsche Rote Kreuz ist eine international anerkannte Hilfsorganisation, dessen Bekanntheit und Wiedererkennungswert insbesondere durch die einheitliche Dienstkleidung seiner Mitglieder getragen wird. Ich selbst bin seit 20 Jahren als ehrenamtliches Bereitschaftsmitglied tätig, hier habe ich auch vor fünf Jahren meinen Mann kennengelernt und seit Juni 2017 haben wir unseren gemeinsamen Sohn Malte. Der Spaß am DRK hat sich auch nach der Geburt meines Sohnes Malte im Juni 2017 nicht geändert. Er macht seitdem alle Ausbildungstreffen und Einsätze einfach mit.
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Outfit – Bild – Lydia S., Wien

20180204_20270002Ich mag es Sachen zu entwerfen, die nicht nur eine Funktion haben oder auch eine ganz andere Funktion entwickeln. Bei diesem Projekt habe ich eine Idee aus meiner Kollegzeit weiterentwickelt.

Durch meine Vorliebe für Reissverschlüsse habe ich mich wieder für ein umformbares Design entschieden. Und für ein Bild, welches sich gut für Reissverschlüsse eignet. Ich habe mir Mondrian als Vorbild genommen und ein Kostüm designt, welches aus mehreren Teilen besteht.

Dann habe ich mir über die Aufteilung der Vierecke Gedanken gemacht. Dann habe ich die Reissverschüsse so eingesetzt damit ich alle Vierecke verbinden kann. Weiterlesen

Kleid – Kreation 2 – Anna R., Berlin

26962106_539974293038866_6956816420368584136_o (Copy)Das Zweite Model ist ein Kleid. das ich vor kurzem genäht habe, Es ist für meine Große Nichte. ein Kleid für große Auftritte.

Sie spielt Klarinette und Harfe. deswegen wollte Sie ein Buntes ausgefallenes Kleid mit großem Rock. das Rock habe ich konstruiert.

Das Stoff ist Baummwollsatin. das besondere ist der Rock das ist Halbsonne mit Falten. Kleindetals: ist der Reisverschluß mit spitze, dazu kommt noch weises Gürtel und ein Unterrock. Weiterlesen

Strickkollektion – Angela R., Frankfurt

IMG_7127 (Copy)Meine Ideen bzw. wie ich dazu kam etwas zu stricken, liegt in meinem Hauptberuf. Ich arbeite als Tagesmutter und ich stricke zur Geburt des Geschwisterchens oder auch auf Wunsch „meiner“ Eltern. Seit ein paar Monaten habe ich einen Dawanda-Shop eröffnet. Hier sind noch mehr von meinen Ideen veröffentlich. Es gibt dort auch Produkte nach Anleitung, die dann etwas verändert habe. Diese Bilder, die ich hier eingereicht habe,  sind von mir entworfen und handgestrickt worden.
Ich achte auch darauf, dass ich bei Babys und Kleinkinder so wenig wie möglich Seitennähte habe.
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Regenjacke – Saskia R., Aachen

Regenjacke1Fahrrad-Regenjacke

Ich habe diese Jacke genäht, weil ich genauso leidenschaftlich Rad fahre wie nähe. Zum einem ist gute Funktionsbekleidung für’s Radfahren wahnsinnig teuer, viel entscheidender jedoch: Es gab keine, die farblich zu meinem Rad passte, welches Petrol-orange ist. Also musste ich diese Jacke und einige andere Teile nähen, die ich ebenfalls vorstellen möchte. Weiterlesen

Softshell Radjacke – Saskia R., Aachen

Softshell Radjacke 1Softshell Radjacke

Aus meiner Serie von Radbekleidung möchte ich nun diese Softshelljacke vorstellen, die für Herbst und Frühling gedacht ist. Die Jacke hat natürlich einen verlängerten Rücken, genug Taschen für das notwendigste und wasserdichte Reißverschlüsse. Zusätzlich hat sie eine Kapuze mit Schirm, die sich über einen Kordelzug dicht an den Kopf anziehen lässt, sowie weitenverstellbare Ärmelbünde und zusätzlich eng anliegende innere Bündchen. Weiterlesen

Winterkombi – Saskia R., Aachen

Winterkombi 1Winterkombi

Ich wollte für die kalte Jahreszeit eine hübsche Kombi zum Radfahren, herausgekommen ist dieses Ensemble aus Jacke und Hose, die einem Schneeanzug gleichen, sich aber hervorragend zum Radeln eignen. Der Rücken ist verlängert, die Hose hat hinten unter dem Bund einen Einsatz aus Stretchmaterial, insbesondere auf der dem Autoverkehr zugewandten Seite sind vermehrt Neon- und Reflektormaterial eingearbeitet, um auch im Dunkeln immer gut sichtbar zu sein. Weiterlesen

Schwarze Kombination – Elena V., Aachen

2 DSC06465 (Copy)Ich suche meine Modelle so aus, dass man sie zu vielen anreden Kleidungsstücke kombinieren kann.
Der Stoff ist eine Viskose-Crep-Qualität, der sich sehr gut bearbeiten lässt, elegant und sportlich zu tragen ist.
Man kann diese Kreation miteinander sowie untereinander kombinieren oder man trägt sie „Solo“.
Solche Kombination kann man zu vielen Anlässe anziehen.



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Webpelz Jacke – Elena V., Aachen

5 IMG_2742 (Copy)Diese Jacke habe ich aus Kunst-Webpelz im Fledermaus Stil genäht.

Sie ist gefüttert, hat einen Reißverschluss und Kunstlederaufsätze.

Sie eignet sich sehr gut für den Übergang von Herbst zum Winter. Dieser Schnitt ist individuell verwendbar. Ohne Reißverschluss und in einem anderen Stoff ist sehr schnell ein „Pulli“ genäht.

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Tiergesichter – Carina P., Idar-Oberstein

Upcycling Zwillingsoutfit mal anders

Ein Zwillingsout für meine Zwillingsmädels mal anders. Es besteht aus unterschiedlichen Schnitten aber gleichen Stoffen und Plottbildern aus einer Plottserie von Fusselfreies. Genäht habe ich den Pulli/Tunika nach eigenem Schnitt. Bei den Ärmeln habe ich etwas experimentiert und eine Kellerfalte eingnäht. Der Jeansrock dazu ist nach dem Schnitt `Jeansrock`von Kleiner Polli Klecks. Das Kleid meiner anderen Tochter ist das `Basickleid`von Fadenkäfer. Weiterlesen

Einhörner – Carina P., Idar-Oberstein

einhörner7 (Copy)Zwei Mäntel nach den Wünschen meiner Mädels

Meine Zwillingsmädels hatten sich Mäntel gewünscht. Entstanden sind diese im Zuge des Designnähens der Einhorn Liebe von Lala unf Fluse.

Die Mäntel habe ich nach einem Freebook von Sternenhimmel genäht, jedoch ein paar kleine Sachen extra hinzugefügt. Das ist ja gerade das Schöne am Nähen, dass man auch mal etwas anders machen kann als es gedacht ist. So bekamen unsere Mäntel noch versteckte Nahttaschen und Bündchen an den Kapuzen, damit man diese auch mal zubinden kann. Weiterlesen

Glitzerwirbel – Tanja L., Altweidling

P1270001 (Copy)Ich nähe und stricke schon seit vielen Jahren. Weil ich gerne neues ausprobiert bin ich vor einigen Jahren auf die Strickwerke von Gabi Kluge (www.strickrausch.de) gestoßen. Es geht um das Stricken mit verkürzten Reihen, dabei entstehen nicht nur ausgefallene Kleidungstücke, sonder auch gestrickte Bilder. Seit einigen Jahren beschäftige ich mich auch immer wieder in Kursen vor allem mit dem Bilderstricken.

Mein „Glitzerwirbel“ ist mein aktuellstes Bild. Den „Glitzer“ kann man auf den Fotos leider nicht gut sehen. Es wurden im ganzen Bild sehr dünne glitzernde Beilauffäden mitgestrickt die im Sonnenlicht wunderbar glitzern.
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Strickhose – Tanja L., Altweidling

DSCN0338Ich nähe und stricke schon seit vielen Jahren, probiere gerne neues aus und mag auch ungewöhnliche Kombinationen. Diese Strickhose hat mich in einer Strickzeitschrift sofort angesprochen, allerdings habe ich einiges daran verändert. Die Strickrichtungen wurden verändert und die Bundvariante neu gestaltet. Aus dem Rest der Wolle von den seitlichen Einsätzen habe ich die Durchzugskordel für die Hose und eine Kette gestrickt. In die gestrickten Schnüre wurde ein festes Band eingearbeitet damit die Kordel im Hosenbund auch ihre Aufgabe erfüllen kann und die Kette besser fällt.
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Krokodiljacke – Malgorzata M., Dortmund

01Mein erstes Projekt für die Kategorie Nähen und Schneidern ist eine Krokodil-Jacke. Die Jacke habe ich für die Tochter einer Freundin als Geburtstagsgeschenk genäht. Sie liebt Krokodile und sammelt alles, was mit Krokodilen zu tun hat. Inspiriert dazu wurde ich eigentlich von dem australischem Modelabel „Brands for Kids“, das u.a. tolle Bademäntel mit Tiermotiven für Babys und Kleinkinder herstellt. Da man in einem Bademantel nicht überall hin gehen kann, kam mir die Idee mit der Jacke. Weiterlesen

100 % GLÜCK – Accessoires/Schmuck „Kontraste“ – Susanne M., Weißenfels

6__100 % glück – accessoiresschmuck „kontraste“ – susanne m., weißenfels06Das ist die Geschichte dahinter:

Beruflich habe ich sehr viel mit GLÜCK zu tun. Ich bin Glücksfee aus Leidenschaft, arbeite schon seit ewigen Zeiten im LOTTO-Laden…da baut man eine enge Beziehung auf, zu dem Papier, das das große Glück bedeuten kann…

Die Glücks-Quittungen sind aus Thermopapier und eigentlich landen Unmengen davon täglich in unserem Papierkorb. Seit einiger Zeit ist das anders…Wir machen daraus unser DESIGNPAPIER.

Was war passiert?

Eines Tages kam ein Lotto-Spieler mit seinem Spielschein zu uns. Wir sollten den 8-Wochen-Schein überprüfen. Ging aber leider nicht….Er hatte den Tipp-Schein nämlich 8 Wochen lang im Auto liegen und es war Sommer….ein heisser Sommer! Der Schein war durch die Hitze ganz ausgeblichen….ist ja Thermopapier, Wärme ist da nicht so gut!

Wir konnten den Tipp-Schein dann trotzdem prüfen…über die Nummer der Spielquittung! Keine Angst, bei uns gehen keine Gewinne verloren! Dieser Schein hatte allerdings „Keinen Gewinn“.

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Outfit 3 – Alischa K., Longkamp

„hiraeth“ (Walisisch) beschreibt das Heimweh nach einem Zuhause, zu dem man nicht zurückkehren kann, ein Zuhause, das vielleicht niemals eines war – die Nostalgie, den Schmerz und die Sehnsucht nach Plätzen unserer Vergangenheit. Woody Allen fragte sich, ob eine Erinnerung etwas sei, das man hat oder etwas, das man verloren hat. Oftmals gelingt es uns zu vergeben, nicht aber zu vergessen. Die Kollektion „hiraeth“ soll zeigen, wie viel in jeder unserer Erinnerungen steckt und dass sie in keinem Fall etwas Verlorenes, sondern im Gegenteil, eine für immer währende Sache ist. Sie lässt uns an Orte zurückkehren und Momente als Zuschauer noch einmal erleben. Weiterlesen

Outfit 2 – Alischa K., Longkamp

realisation outfit 2_105„hiraeth“ (Walisisch) beschreibt das Heimweh nach einem Zuhause, zu dem man nicht zurückkehren kann, ein Zuhause, das vielleicht niemals eines war – die Nostalgie, den Schmerz und die Sehnsucht nach Plätzen unserer Vergangenheit. Woody Allen fragte sich, ob eine Erinnerung etwas sei, das man hat oder etwas, das man verloren hat. Oftmals gelingt es uns zu vergeben, nicht aber zu vergessen. Die Kollektion „hiraeth“ soll zeigen, wie viel in jeder unserer Erinnerungen steckt und dass sie in keinem Fall etwas Verlorenes, sondern im Gegenteil, eine für immer währende Sache ist. Sie lässt uns an Orte zurückkehren und Momente als Zuschauer noch einmal erleben. Weiterlesen

Outfit 1 – Alischa K., Longkamp

modenschau outfit1_105„hiraeth“ (Walisisch) beschreibt das Heimweh nach einem Zuhause, zu dem man nicht zurückkehren kann, ein Zuhause, das vielleicht niemals eines war – die Nostalgie, den Schmerz und die Sehnsucht nach Plätzen unserer Vergangenheit. Woody Allen fragte sich, ob eine Erinnerung etwas sei, das man hat oder etwas, das man verloren hat. Oftmals gelingt es uns zu vergeben, nicht aber zu vergessen. Die Kollektion „hiraeth“ soll zeigen, wie viel in jeder unserer Erinnerungen steckt und dass sie in keinem Fall etwas Verlorenes, sondern im Gegenteil, eine für immer währende Sache ist. Sie lässt uns an Orte zurückkehren und Momente als Zuschauer noch einmal erleben. Weiterlesen

Altes Eisen-bunt beWOLLt – Annett K., Weißenfels

6„altes eisen – bunt bewollt“ annett k., weißenfels06Das ist die Geschichte dahinter:
Wir leben in einer „Wegwerf-Gesellschaft“…
Neulich, auf dem Nachhauseweg….lag er da….seine „beste Zeit“ lag wohl auch schon ein paar Tage zurück: Der Bezugsstoff war zerschlissen und etwas Rost hatte er auch schon angesetzt….der Lampenschirm war für den Sperrmüll bestimmt! Aber das ist doch kein Grund, ihn einfach zum „Alten Eisen“ zu degradieren….oder?! Da geht doch noch was!

Ich hab ihn jedenfalls mit nach hause genommen. Hab ihn gleich von dem muffigen Stoffbezug befreit und mich mit dem Rost beschäftigt….Jetzt brauchte er für sein „Neues Leben“ erst mal eine passende Farbe….BLAU oder?…das hat so was „HIMMLISCHES“….oder GRÜN, wie die Hoffnung?
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Eine kleine Zeitreise – Tina K., Bremen

3_KragenMan stelle sich vor, man lebe zum Ende des 19. Jahrhunderts. Zu der Zeit, als Charles Frederick Worth für Königin, Fürstin und Kaiserin Mode kreierte. Zu der Zeit, als Kleidung ein weit aus größerer Stellenwert beigemessen wurde als heute. Zu der Zeit, als es Abendkleider, Ausgehkleider, Empfangskleider und Tageskleider gab. Als man Brokat, Spitze und Seide verwendete. Zu der Zeit, als Stickereien und Rüschen nicht belächelt sondern bestaunt wurden.

Wo ist diese Zeit hin? Wo ist das Bewusstsein für schöne Stoffe und aufwändige Verarbeitung hin?

Für meine Projektarbeit des aktuellen Semesters war es mein Ansinnen ein Kleidungsstück zu entwerfen, das den Stellenwert der Kleidung zum Ende des 19. Jahrhunderts widerspiegelt, aber im Hier und Jetzt tragbar ist. So entstand dieser Wollmantel mit Falten und Ballonform, abgeleitet von den ausladenden Silhouetten vergangener Zeit.

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Maßgeschneiderte Jeans – Kathrin H., Berlin

DSC06411Ich habe schon häufiger Hosen genäht, aber noch nie hat mir ein fertiger Hosenschnitt wirklich perfekt gepasst. Anpassungen müssen immer sein. Als ich vor kurzem eine Jeans nach einem Ebook genäht habe und total frustriert war weil ich trotz vieler Anpassungen kein wirklich zufriedenstellendes Ergebnis erreichen konnte, habe ich beschlossen mir einen Maßschnitt zu erstellen.  Denn nach vielen Stunden Näharbeit eine Hose zu haben, die einen schlechten Sitz hat und die man dann gar nicht so gern trägt – das wollte ich nicht mehr. Dazu musste ich aber erstmal erlernen, wie man einen Maßschnitt erstellt. Mit Hilfe von Online Kursen und einem Standardwerk/Buch habe ich es tatsächlich geschafft, mir einen Hosengrundschnitt zu erstellen, der gut passt und davon dann einen Jeansschnitt abzuleiten.
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Damenkostüm Upcycling – Kathrin H., Berlin

DSC06112In einem Pappkarton im Hausflur (Mietshaus in Berlin) habe ich im Herbst ein hochwertiges Kleidungsstück gefunden, das eine Nachbarin offenbar aussortiert hatte. Es ist in unserem Haus üblich, dass man Dinge, die man nicht mehr gebrauchen kann, die aber zu gut für die Tonne sind, auf diesem Weg den Nachbarn anbietet. Das können Kleider sein, aber auch Bücher, Blumenvasen oder Balkonmöbel.

Ich habe mir aus diesem Karton ein graues Damenkostüm der Marke Benetton gefischt. Die Anprobe ergab: Es war mir ein bißchen zu groß und hatte auch einen sehr unvorteilhaften Schnitt. Also gut geeignet für eine Refashion Aktion. Ich habe zunächst aus dem Rock ein kastiges Blusenshirt genäht. Aufgelockert durch das Einnähen einer gestreiften Krawatte, die früher meinem Großvater gehört hatte. Die habe ich dafür aufgetrennt und eingenäht. Den Rock habe ich vor dem Zuschnitt auf den Kopf gestellt, damit der rückseitige Beinschlitz nun oben rückseitig am Kragen sitzt. Die Ärmel sind die unveränderten Jackenärmel, von denen ich nur die Manschetten abgeschnitten habe. Die dort übrig gebliebenen Knöpfe fanden Wiederverwertung zum Schließen des Kragenschlitzes.
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Vivaldis Winter – Inga H., Berlin

Hettrich_1_Winter_frontNachdem ich für ein paar Freunde und mich eine Kostümgruppe zu Mozarts Zauberflöte gestaltet hatte, wollten wir mehr aus dem Bereich „Klassische Musik“ als Kostüm machen.

So kamen wir zum Plan Vivaldis Vier Jahreszeiten umzusetzen.

Der Dortex Design Award war ein guter Anlass, um mit meinem Kostüm, dem Winter zu starten.

Wichtig war mir dabei, wirklich Vivaldi mit einzubringen. Weiterlesen

Maskenball Reh – Inga H., Berlin

RokokoRehMaskenball (1)In meinem ersten Jahr auf einem „venezianischen“ Maskenball trug ich klassisch eine Pappmaché Maske.

Im zweiten Jahr war mir das nicht mehr genug, ich wollte etwas mehr aus der Reihe fallen.

Dazu erschien mir der Prunk eines venezianisch angehauchten Balls auf einem Schloss genau richtig, um den verromantisierten und dekadent aufgesetzten Stil einer aristokratischen Dame des 18. Jahrhunderts umzusetzen.

Also erstellte ich mir ein Rokoko-Kostüm und machte eine vermeindliche Hommage auf die Natur daraus (Prunk; Reh, dass man höchtens von der Jagd kennt; ein Kostüm, dass nichts mit der wirklichen Natur zu tun hat…) Weiterlesen

Leihkleid – Yvonne H., Calau

IMG_4352 (Copy)Das Leihkleid habe ich bereits vor 2 Jahren nach einem abgewandelten Schnittmuster aus der Burda genäht. Es glitzert nicht und es ist gar nicht mal so auffällig.. aber es bedeutet mir wahnsinnig viel. Die Borte für das Bindeband und die Paspel stammen aus dem Fundus meiner Oma, sind schon asbachuralt.. und einfach mein Herzstück. Sie begleiten mich schon viele Jahre und ich habe immer darauf gewartet, sie würdig zu platzieren. Bei diesem Kleid war es dann so weit.

Insgesamt habe ich 5 Meter Baumwollsatin und 4 Meter Baumwollbatist vernäht. Ich wollte unbedingt mit Textilfarbe experimentieren und endlich hatte ich die Gelegenheit.

Drei Farben standen mir zur Auswahl, dazu perfektes Wetter und ein Kleidersaum von knapp vier Metern. Beste Voraussetzungen also 🙂
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Löwe – Juliette V., Aue

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Der Löwe wurde selbst gezeichnet, auf Filz übertragen aus Einzelteilen, aufwendig mit Hilfe der Filzmaschine, auf Fleece aufgefilzt und mit Einarbeitung eines Bündchens auf der Rückseite, auf einen Keilrahmen gezogen.

Materialen: Filz, Fleece, Bandwolle, Jersey (Bündchen)


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Zapfen-Wichtel auf Stein – Juliette V., Aue

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Der Wichtel besteht aus echten Natur-Materialien, (Kieferzapfe, Erlenzapfe, verschiedene Holzperlen, Natur-Strick, Stein) Chenille-Draht (unter Mütze) Wolle und Fleece-Stoff (Mütze, Bart).

Die Vorlage für Bart und Mütze wurde selbst gezeichnet. Der Körper besteht aus einer großen Kieferzapfe, welche auf einen Stein geklebt ist und woran durch Natur-Strick und Wolle, alle Körperteile und Sonstiges, befestigt wurde.


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Im Traum kann ich fliegen – Yvonne H., Calau

1 (Copy)Wir erwarten, interpretieren, fordern oder maskieren manchmal unsere Kinder, sodass wir ganz vergessen, was für wundervolle Gedanken und eigene Vorstellungen unsere Mäuse haben.

Ich sehe mein Kind im Regen in einer Pfütze sitzen und denke an die Wäsche, eine Erkältung und die Dreckkruste, die ich ihr abkratzen werden muss..Und Zeit ist auch keine, man muss ja noch so viel erledigen und das Kind macht Unsinn. Doch, sie sitzt dort.. fühlt das Wasser in ihren Schuhen zwischen die Zehen laufen, hört den Regen der melodisch um sie herum tanzt, sieht wie kleine Wellen entstehen, wenn sie mit der flachen Hand in die Pfütze patscht. Aufregend! Neu! Intensiv!

Und ich bin ein bisschen neidisch, denn mein Kopf ist voller anderer Sachen, „wichtiger“ Sachen.

Lange habe ich immer darauf geachtet, ein vorbildliches Töchterchen vorweisen zu können, um als Alleinerziehende nicht in Missgunst zu fallen. Sie hat sich bemüht, sich benommen, doch im Inneren ist ihre Welt viel bunter, was ich zu oft vergessen habe.
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Jacke „Vogelhochzeit – Josi G., Ingolstadt

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Farbenfroh durchs Leben? Mit dieser Jacke ganz bestimmt. 🙂 Dies ist die allererste Jacke, welche ich je genäht habe. Damit ich nicht direkt den teuersten Stoff zerschneide, habe ich mir bei Ikea diesen Stoff/Wohntextil ausgesucht. Ich fand die Idee super, eine Jacke zu haben, deren Stoff andere für Kissenbezüge oder Vorhänge verwenden. Um der Jacke Eleganz zu verleihen, habe ich einen glänzenden und etwas elastischen dunkelblauen Futterstoff gewählt.
Das Futter habe ich mit der Overlook-Nähmaschine genäht und den Oberstoff mit meiner Computer-Nähmaschine. Die Jacke hat versteckte Taschen, damit das Bild des Oberstoffes nicht durchbrochen wird. Bei den Schnittteilen habe ich versucht, so viele Vögel wie möglich auf die Jacke zu bringen. Die Jacke ist deswegen immer ein Highlight bei Geburtstagsfeiern oder ähnlichem, denn von allen Seiten schaut dich ein Vogel an.

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Sommermantel „Tiefsee“– Josi G., Ingolstadt

sommermantel tiefsee 107Ich habe bereits sehr früh mit dem Nähen begonnen. Mein erstes Kostüm, es war ein „Sailor Moon“-Kostüm, habe ich aus alten Bettlaken und auch mit der Hand genäht.  Als meine Oma mir dann das Nähen mit der Nähmaschine beibrachte, habe ich mir mit 10 Jahren einen Wickelrock selbst genäht. Damals war es der Rock und heute sind es Jacken, welche mich faszinieren. Davon kann ich jede Menge in unterschiedlichen Stoffen und Formen haben. Bei diesem Sommermantel habe ich einen leichten Baumwollstoff mit Print und Lederimitat kombiniert. Weiterlesen

Flower-Power – Hanna G.-Z., Castrop-Rauxel

IMG_5337Flower-Power by home Second-Hand

Der Frühling steht vor der Tür, der Kleiderschrank muss umgeräumt werden!
Und dann das:
beim Umräumen im Schrank ist mir mein Altes Hochzeitkleid in die Hände gefallen.
12 Jahre und 2 Kinder ist es her, passen (fast) tut es auch noch.
Da kamen die Gefühle wieder hoch und die Idee, dass das Kleid zu einem neuen Leben erweckt werden soll war geboren.

Das Kleid ist aus Baumwoll-Polyester-Gemisch in Farbe Ecru. Vor über 12 Jahren gab’s noch nicht so große Auswahl. Zwei Wochen habe ich daran gesessen um beim „Schönsten Tag“ des Lebens besonders und einmalig auszusehen!
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Stoff im Bild & Ostern – Monika G., Castrop-Rauxel (11 Jahre)

Stoff im BildBeschreibung zum Projekt 1 (Bild: Stoff im Bild)

Ein Bild = ein Hingucker

Als ich eines Tages meiner Mama beim Nähen zugeschaut habe, wieviel Hingabe, Eifer und Leidenschaft sie in ihr Hobby investiert, wieviel Liebe und Zeit sie in uns (meine Schwester und mich) investiert, habe mir gedacht das muss belohnt werden.

Der Entschluss war gefasst!

Nur WAS? Das war jetzt die Frage….!?

Nach kurzer Überlegung kam die erleuchtende Idee! Ein BILD oder eine Bild-Collage  
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Rotkäppchenmantel – Alwy W., Duisburg

OLYMPUS DIGITAL CAMERAFantastisch ist zum Beispiel mein Mantel aus rotpinkem Wollwalk nach dem Schnittmuster Mamakäppchen von Tante Adel Upcycling Designerin. Hier habe ich selbst Flügelärmel dazu gebastelt, und auch die an Steampunk angelehnten Brustriegel aus Kunstleder, gehalten von Metallknöpfen, habe ich selbst designt. Der Gürtel aus Kunstleder ist ebenfalls selbst genäht und hilft besonders dabei, die Sanduhr-Silhouette zu betonen.
Der Wollwalk in meiner Lieblingsfarbe wartete ein ganzes Jahr auf seine Bestimmung, ihn hatte ich nämlich äußerst günstig im WSV erstanden. So kostete mich das ganze Stück keine 25€, für so wenig Geld bekommt man sonst höchstens einen Viertelmantel.
Der Mantel ist mein vorläufiges Meisterwerk und wunderbar warm. Allerdings ist er immer noch nicht fertig, es werden noch Leistentaschen und Ärmelriegel folgen, um das Ensemble zu vervollständigen. Doch auch jetzt schon fühle ich mich wie im Märchen mit diesem Rotkäppchenmantel.

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Hanabi – Alwy W., Duisburg

OLYMPUS DIGITAL CAMERAIch komme ursprünglich aus der künstlerischen Ecke und kann gut mit Farbe und Pinsel umgehen. Da bietet es sich natürlich an, meine beiden liebsten Hobbys zu verknüpfen und Stoff zu bemalen und ganz eigene Unikate zu erschaffen. Hier ist es ein selbstgenähter Einsteckkragen aus Baumwollwebware (abgewandelt nach dem Schnittmuster Pulli Paula von Piexsu), dessen Kragen noch den Extrapfiff vertragen konnte.
So habe ich eins meiner liebsten Motive – scherenschnittartige Äste und Vögel kombiniert mit japanischen Kirschblüten – auf den Kragen gemalt, nachdem ich zwei Stunden daran getüftelt habe, wie die Hanabi am schönsten hinzutupfen seien. Die Stofffarben überstehen auch mehrere Wäschen problemlos und leuchten noch wie am ersten Tag.
Mit diesem Kragen habe ich mir meinen schönsten Schmuckersatz und ein absolutes Einzelstück gezaubert.

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Golden Era – Alwy W., Duisburg

OLYMPUS DIGITAL CAMERAIch liebe die alten Schwarzweiß-Filme, vor allem Screwball hat es mir angetan. Besonders wunderbar: Katherine Hepburn. Sie hatte ich im Kopf, als ich dieses auffällige Oberteil genäht habe, nach dem Schnitt La Diana von Schnittgeflüster. Mir stehen Puffärmel und andere dramatische Ärmelformen sowie alle Elemente, die meine Schultern betonen, besonders gut, da sie meine Proportionen ins beste Licht rücken. Deswegen ist nach demselben Schnitt noch ein ganz ähnliches Stück entstanden, und mit einer anderen Ärmelvariante ist sogar ein weiteres Oberteil geplant.
Kombiniert habe ich hier schwarzen Baumwolljersey mit einem wunderbar weichen Jacquardjersey. So bin ich ohne Mühen alltagstauglich und doch stilvoll gekleidet.

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Amelie – Gruppenarbeit Magdeburg (U18)

Amelie (Copy)

Amelie hat eine sehr schöne Perlenstickerei entworfen und per Hand angenäht. Sophie hat eine liebevolle Applikation angefertigt.

Die jungen Mädchen haben an einem Kreativkurs an unserer Einrichtung, der Schule für Mode und Design Magdeburg teilgenommen. Dabei sind interessante Arbeiten entstanden, die, wie wir denken, in die Nachwuchskategorie passen.

Alle haben ihre Kleider selbst entworfen und genäht, bei der Erstellung der Schnitte hat die Schule für Mode und Design geholfen.

Viel Spaß beim Anschauen der Bilder.
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Aquana-Rüstung – Tabea G., Oberhausen

aquana Aquana-Rüstung

Aquana, ein katzenähnliches Wasserpokemon, ist eines meiner Lieblingspokemon und hat mich mit seinem eleganten Design zu einem Cosplay-Kostüm inspiriert. Das aus Japan stammende Cosplay setzt sich aus den Wörtern „costume“ und „play“ zusammen und bezeichnet das Verkleiden als Charaktere aus Filmen, Spielen, Comics, etc. Die Kostüme werden häufig selbst hergestellt. Weiterlesen

Garados-Rüstung – Tabea G., Oberhausen

garados2bubblesa-original06Garados-Rüstung

Das Kostüm, welches ich hier vorstellen möchte, wurde durch das Pokemon Garados inspiriert. Dieses Wasserpokemon ist normalerweise blau, ich habe mich allerdings für die schillernde Variante, also rot, entschieden. Es ist ebenso wie meine Aquana-Rüstung, welche ich auch einreiche, ein Cosplay-Kostüm (Erläuterungen zu Cosplay siehe Aquana-Text). Weiterlesen

Karlotta – Gruppenarbeit Magdeburg (U18)

Karlotta (Copy)Die jungen Mädchen haben an einem Kreativkurs an unserer Einrichtung, der Schule für Mode und Design Magdeburg teilgenommen. Dabei sind interessante Arbeiten entstanden, die, wie wir denken, in die Nachwuchskategorie passen.

Alle haben ihre Kleider selbst entworfen und genäht, bei der Erstellung der Schnitte hat die Schule für Mode und Design geholfen.

Amelie hat eine sehr schöne Perlenstickerei entworfen und per Hand angenäht. Sophie hat eine liebevolle Applikation angefertigt.

Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Weiterlesen

Sophie – Gruppenarbeit Magdeburg (U18)

Sophie (Copy)Die jungen Mädchen haben an einem Kreativkurs an unserer Einrichtung, der Schule für Mode und Design Magdeburg teilgenommen. Dabei sind interessante Arbeiten entstanden, die, wie wir denken, in die Nachwuchskategorie passen.

Alle haben ihre Kleider selbst entworfen und genäht, bei der Erstellung der Schnitte hat die Schule für Mode und Design geholfen.

Amelie hat eine sehr schöne Perlenstickerei entworfen und per Hand angenäht. Sophie hat eine liebevolle Applikation angefertigt.

Viel Spaß beim Anschauen der Bilder.
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Lilli-Marleen – Gruppenarbeit Magdeburg (U18)

Lilli-Marleen1 (Copy)Die jungen Mädchen haben an einem Kreativkurs an unserer Einrichtung, der Schule für Mode und Design Magdeburg teilgenommen. Dabei sind interessante Arbeiten entstanden, die, wie wir denken, in die Nachwuchskategorie passen.

Alle haben ihre Kleider selbst entworfen und genäht, bei der Erstellung der Schnitte hat die Schule für Mode und Design geholfen.

Amelie hat eine sehr schöne Perlenstickerei entworfen und per Hand angenäht. Sophie hat eine liebevolle Applikation angefertigt.

Viel Spaß beim Anschauen der Bilder.
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Gästebuch – Holzhütte – Claudia Z., München

SONY DSCGästebuch – Holzhütte

Die Familie meines Mannes hat in den Bergen um Tegernsee eine alte, kleine Holzhütte die wir immer gerne besuchen. Aber immer wenn wir dort sind gibt es kein Papier um unsere Anwesenheit, das Wetter oder den Anlass zu notieren. Das fand ich wirklich schade, daher habe ich mich entschieden das Problem mit einem Gästebuch zu lösen. Ich wollte ein Buch erschaffen, das zur Hütte passt. Alle andere Gegenstände in der Hütte sind antik und gehören dahin, also sollte das Buch etwas Besonderes sein. Dafür habe ich ein Foto von der Hütte als Ausgangspunkt meiner Arbeit genommen. Die Formen sind freihand appliziert, das Gras ist freihand gestickt, so dass es etwas mehr Textur erhält. Das Eichhörnchen ist ein kleiner Witz meinerseits. Alle Stoffe sind Baumwolle. Die Ränder habe ich bewusst grob mit Zick-Zack-Stich eingefasst, um dem Buch ein eher grobes Aussehen zu verleihen. Es gibt auch ein Lesezeichen aus übernähtem Wollgarn.

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4 Jahreszeiten – Claudia Z., München

SONY DSC4 Jahreszeiten

Ordner sind normalerweise etwas Hässliches, dass wir nur benutzen um Ordnung zu halten. Ich wollte eine Reihe Ordner erschaffen, die das Gegenteil beweisen, die man gerne benutzt. Filz ist robust, hat eine schöne Haptik und ist in vielen verschiedenen Farben erhältlich. Der Baum symbolisiert das Leben und an ihm ist der Wechsel der Jahreszeiten gut zu erkennen. Für die Ordnerrücken habe ich mir Wörter überlegt, die nicht nur inspirierend sein sollen, sondern auch der Jahreszeit entsprechen – im Winter muss man daran glauben, dass die kalte Zeit vorbeigeht, im Frühjahr kreiert Mutter Erde alles neu, im Sommer ist es Zeit zum Träumen und im Herbst die Zeit sich vorzustellen wie die Zukunft sein wird. Die Ordnerrücken sind mit der Maschine bestickt und die Vorderseiten freihand mit Baumwollstoffen appliziert. Weiterlesen

Hose – Fritz F., Freiburg (17 Jahre)

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Ich, Fritz F. aus Freiburg,17 Jahre jung, nähe seit ca. 3 Jahren und strebe, so wünsch ich mir das zumindest, eine Kariere in der Modebranche an. Ich bin damals durch Lady Gaga Kostüme, welche ich als ihr großer Fan immer nachgezeichnet und später dann mit eigenen Ideen selbst entworfen habe, zum Nähen gekommen weil ich irgendwann das Bedürfnis hatte, besagte  Skizzen zu verwirklichen. Nach einem fast ein jährigen Nähkurs arbeite ich seitdem zu Hause an selbst gemachten Klamotten.

Zwar habe ich von denen einige wenige auf Ebay verkauft und ich nehme über Ebay Kleinanzeigen ab und zu Aufträge gegen etwas Bezahlung an, doch an sich ist mein Werkeln nicht kommerziell, sondern eine Leidenschaft bei der ich meistens für mich selber, Freunde und Verwandte nähe.Diese Leidenschaft ist es auch, was mich dazu antreibt mich bei diesem Wettbewerb einzuschreiben, da ich keine Gelegenheit auslassen möchte meinem Traum, eines Tages Modedesigner zu sein, ein Stückchen näher zu kommen oder es zumindest zu versuchen.

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Jacke – Fritz F., Freiburg (17 Jahre)

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Ich, Fritz F. aus Freiburg,17 Jahre jung, nähe seit ca. 3 Jahren und strebe, so wünsch ich mir das zumindest, eine Kariere in der Modebranche an. Ich bin damals durch Lady Gaga Kostüme, welche ich als ihr großer Fan immer nachgezeichnet und später dann mit eigenen Ideen selbst entworfen habe, zum Nähen gekommen weil ich irgendwann das Bedürfnis hatte, besagte  Skizzen zu verwirklichen. Nach einem fast ein jährigen Nähkurs arbeite ich seitdem zu Hause an selbst gemachten Klamotten.

Zwar habe ich von denen einige wenige auf Ebay verkauft und ich nehme über Ebay Kleinanzeigen ab und zu Aufträge gegen etwas Bezahlung an, doch an sich ist mein Werkeln nicht kommerziell, sondern eine Leidenschaft bei der ich meistens für mich selber, Freunde und Verwandte nähe. Diese Leidenschaft ist es auch, was mich dazu antreibt mich bei diesem Wettbewerb einzuschreiben, da ich keine Gelegenheit auslassen möchte meinem Traum, eines Tages Modedesigner zu sein, ein Stückchen näher zu kommen oder es zumindest zu versuchen.

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Pullover – Fritz F., Freiburg (17 Jahre)

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Ich nähe seit ca. 3 Jahren und strebe, so wünsch ich mir das zumindest, eine Kariere in der Modebranche an. Ich bin damals durch Lady Gaga Kostüme, welche ich als ihr großer Fan immer nachgezeichnet und später dann mit eigenen Ideen selbst entworfen habe, zum Nähen gekommen weil ich irgendwann das Bedürfnis hatte, besagte  Skizzen zu verwirklichen. Nach einem fast ein jährigen Nähkurs arbeite ich seitdem zu Hause an selbst gemachten Klamotten.

Zwar habe ich von denen einige wenige auf Ebay verkauft und ich nehme über Ebay Kleinanzeigen ab und zu Aufträge gegen etwas Bezahlung an, doch an sich ist mein Werkeln nicht kommerziell, sondern eine Leidenschaft bei der ich meistens für mich selber, Freunde und Verwandte nähe.Diese Leidenschaft ist es auch, was mich dazu antreibt mich bei diesem Wettbewerb einzuschreiben, da ich keine Gelegenheit auslassen möchte meinem Traum, eines Tages Modedesigner zu sein, ein Stückchen näher zu kommen oder es zumindest zu versuchen.
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Everything now – Künstlerduo isterika (Nata D./Alex P.), Fürth

Everything now_03 (Copy)Wir sind das Künstlerduo isterika (Nata D. + Alex P.). Unser Schwerpunkt liegt in der bildenden Kunst und Lichtinstallationen. Mit unserem Fashion-Projekt Moonpeople leben wir unseren abstrakten Lebensstill vor. Inspiriert durch Musik und Tanz kreieren wir unsere eigene Kleidung.

Wir sind Autodidakten und gehen alles eher intuitiv an. Wir entwerfen Schnitte, Bemalen und Bedrucken Stoffe, stellen eigene Holzknöpfe her, verwenden Häkeleien und Stickereien. Fleece, Softshell, Sweat, Baumwolle, Wolle sowie unterschiedliche Kunstfasern setzten wir zu abstrakten geometrischen Mustern zusammen.
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Suddenly I saw a discobear – Künstlerduo isterika (Nata D./Alex P.), Fürth

Suddenly I saw a discobaer_01 (Copy)Wir sind das Künstlerduo isterika (Nata D. + Alex P.). Unser Schwerpunkt liegt in der bildenden Kunst und Lichtinstallationen. Mit unserem Fashion-Projekt Moonpeople leben wir unseren abstrakten Lebensstill vor. Inspiriert durch Musik und Tanz kreieren wir unsere eigene Kleidung.

Wir sind Autodidakten und gehen alles eher intuitiv an. Wir entwerfen Schnitte, Bemalen und Bedrucken Stoffe, stellen eigene Holzknöpfe her, verwenden Häkeleien und Stickereien. Fleece, Softshell, Sweat, Baumwolle, Wolle sowie unterschiedliche Kunstfasern setzten wir zu abstrakten geometrischen Mustern zusammen.
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Prototeus Observateus – Künstlerduo isterika (Nata D./Alex P.), Fürth

Prototeus Observateus_01 (Copy)Wir sind das Künstlerduo isterika (Nata D. + Alex P.). Unser Schwerpunkt liegt in der bildenden Kunst und Lichtinstallationen. Mit unserem Fashion-Projekt Moonpeople leben wir unseren abstrakten Lebensstill vor. Inspiriert durch Musik und Tanz kreieren wir unsere eigene Kleidung.

Wir sind Autodidakten und gehen alles eher intuitiv an. Wir entwerfen Schnitte, Bemalen und Bedrucken Stoffe, stellen eigene Holzknöpfe her, verwenden Häkeleien und Stickereien. Fleece, Softshell, Sweat, Baumwolle, Wolle sowie unterschiedliche Kunstfasern setzten wir zu abstrakten geometrischen Mustern zusammen.
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Rotkäppchen und kleiner Wolf – Simone F., Bootzheim

img_262105Ich wohne in Frankreich, am Rande der badischen Grenze. In unserer ländlichen Gegend in Baden-Württemberg ist das Verkleiden und die Fasnet sehr präsent.

Da ich grossen Spass daran habe meine zwei Schlingel Mélissa (4 Jahre alt) und Léo (ein Jahr alt) komplett zu benähen war dies natürlich auch anlässlich dem bevorstehenden Karneval auch wieder der Fall.

Am schönsten finde ich es ein gemeinsames Familienkostüm zu haben. Da bei meiner Tochter Mélissa jedoch momentan Märchen sehr aktuell sind gab es dieses Jahr ein Geschwister Köstum à la Rotkäppchen 💕 Weiterlesen

2P = P+P Pistazie Pelerine – Die Knotenpelerine – Gyöngyvér „Ginger“ D., Budapest

DSC_0459 - Copy2P  =  P + P
P
istazie Pelerine  – Die Knotenpelerine

Pistazie Farbe + Pelerine Schnitt

Pistazie ist eine von meinen Lieblingssnacks, auch als Eiscreme, und die helle Pistaziengrün gefällt mir sehr gut und lässt die Strukturen und Zöpfe gut zur Geltung kommen.

Ich experimentiere gerne mit Strukturen, z.B. mit „CableKnit” und erfinde neue moderne Musterungen und plastische Lösungen.  So habe ich diese Pelerine entworfen, mit Zöpfen, die man knoten kann. Weiterlesen

2 in 1 – Bubo, das Eulenkleid – Gyöngyvér „Ginger“ D., Budapest

2 in 1  –  Bubo, das Eulenkleid

Neben den Strukturen experimentiere ich gerne mit starken Farbkontransten, und versuche interessante Farbkombinationen zu kreieren.  Ausdrückliche Farben  gefallen mir sehr gut und können starke optische Wirkung haben. Hier kommen diese Farbkontraste gut zur Geltung – Nachtblau, Weiss, Grau und Paprikarot wurden für dieses Kleid gewählt – ein bisschen in College Style.

Dieses Kleid hat 2 Gesichter, also 2 Outfits. Eins ist farbenfroh und feminine, mit Halsschmuck, das optisch als auch ein Teil des Kleides aufweist, das andere ist witzig, die Eulenkleidversion. Weiterlesen

Experimenthaus – Schal mit neuen Strukturen – ein Experimentstück – Gyöngyvér „Ginger“ D., Budapest

DSC_0049 - CopyExperimenthaus  – Schal mit neuen Strukturen – ein Experimentstück

Vor einigen Monaten habe ich die alte Spielzeuge von meiner Kindheit gefunden. Diese bunte Sachen – die mir einmal so lieb waren – inspirierten mich optisch etwas ähnliches im Stricken zurückzuspiegeln. Für mich ist es wichtig, immer etwas neues und phantasievolles zu entwerfen. Ich experimentiere ständig mit neuen Techniken.  So entstand diese Strickarbeit, ein Mustermix, mit 5 verschiedenen Techniken.

Alles ist gestrickt, zugestrickt, nichts genäht. Weiterlesen

Faunkostüm – Silke B., Baunatal

DSC_5563 (Copy)Ich bewerbe mich mit einem Faunkostüm zum Wettbewerb in der Kategorie Best of Kostümdesign.
Die Hörner sind selbst gebaut und folgendermaßen aufgebaut. Die Grundlage bilden eine Overlockkone und eine Speiche, darüber ist Alufolie modelliert und dann mit Pappmaché ummantelt. Mit Acrylfarben bemalt und auf einen Haarreifen geklebt. Mit Federn und Borten geschmückt und in die Perücke geklebt. Die Jacke ist aus Pannesamt genäht und mit Federn geschmückt, die Corsage aus Leder mit seitlicher Schnürung verziert. Der Rock ist gekauft und mit zwei Lichterketten a 100 Lichtern geschmückt. Der Stab ist ein Haselnussstecken, mit Licht und Federn verziert. Die Krähe ist aus Kunststoff und dient eigentlich als Taubenschreck. Arbeitszeit waren ca.30 Stunden. Weiterlesen

Kleid Kolibri – Denise W., Berlin

kleid_Kolibri (Copy)Ich mache Brautmode nachhaltig und einzigartig.
Aus gebrauchten Brautkleidern werden neue Unikate geschaffen.

Aus diesem Kleid habe ich in Handarbeit ein neues Kleid gezaubert.
Ich habe die Träger abgenommen und die Raffung entfernt. Dadurch habe ich ein schlichtes weisses Kleid geschaffen. Den Stoff habe ich abgetrennt so das er durchsichtig wird.
Im Nachgang habe ich dafür einen besseren Halt der Corsage angebracht. An den Rock habe ich Tüllbahnen eingearbeitet und das ganze dann noch mit Glitzer versehen. Die abgetrennten Träger habe ich gekürzt und umgeändert und wieder angesetzt als Carmenausschnittträger. Weiterlesen

Ballettkleid – Marika W., Zwickau

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Ich habe Anfang diesen Jahres beobachtet wie meine Tochter in der Kita mit der Erzieherin Ballett übte und mit welcher freude sie es machte. Als ich den Stoff fand war mir sofort klar das meine Tochter ein schönes Kleid braucht als Ballerina. Sicherlich ist es im Winter mit ein TüTü Röckchen sehr kalt. Mich inspiriert immer die freude die meine Tochter beim spielen und tanzen hat diese Leichtigkeit und der Fantasie einfach freien lauf lassen ohne eine Richtung vorgeben zu müssen oder sie anreize geben zu müssen. Das erinnert mich immer sehr an mich selber wenn ich nähe. Einfach der Kreativität freien lauf zu lassen. Weiterlesen

Strickjacke – Silke U., Köln

20180127_122310 (Copy)Zum Entwurf dieser Jacke wurde ich von den klassischen Designs Coco Chanels inspiriert. Von zeitloser, reduzierter Eleganz, dabei feminin und vielseitig tragbar sollte mein Design sein. 

Gestrickt wurde aus DROPS Baby Alpaka Silk mit Nadeln in Größe 2,5mm. Die seidige und weiche Struktur des Garns in Kombination mit den dünnen Nadeln schaffen ein gleichzeitig anschmiegsames und doch festes Gestrick mit einem sehr ebenmäßigen Maschenbild. 

Das feine Jäckchen wird in Teilen gestrickt und nach dem Spannen der Einzelteile zusammen genäht. Das gibt der Jacke mehr Formstabilität.
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Sweatpullover Pfau – Shirin T., Niederhasti

pullover talaylama@hotmail.com (3)03Mein zweites Werk ist ein ganz einfacher Sweatpullover. Er besteht aus einem
Stück. Für den Schnitt liess ich mich von Kaufkleidung meiner Tochter
inspirieren und stellte eine Mischung aus ihren Lieblingsteilen her. Weil
meiner Meinung nach Kinderkleidung bunt sein darf und soll, habe ich
kurzerhand eine Pfauapplikation gezeichnet, diese mit Stofffarben und
Stoffkreide verschönert und aufgenäht. So wurde aus der unscheinbaren
grauen Maus ein echtes Unikat.
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Beuteltasche „Flower of Life“ – Shirin T., Niederhasti

tasche talaylama@hotmail.com (2)08Normalerweise – also seit der Geburt meiner Tochter vor sieben Jahren – nähe ich Kinder- und Babykleidung.
Vereinzelt auch Taschen und Kleidung oder andere Accessoires für mich.

Für diesen Wettbewerb wollte ich mich selber ein bisschen herausfordern und ein eigenes Schnittmuster erstellen.

Und dann erst noch in einem Bereich, in welchem ich mich sonst nicht so zu Hause fühle. Inspirieren liess ich mich durch eine ehemalige Lieblingstasche, welche ich immer gern benutzte.
Der Aussenstoff ist ein fester Baumwollstoff, welchen ich mit einem selbst erstellten „Blume des Lebens“- Plot aufgepeppt habe. Weiterlesen

Winterkleid – Caroline R., Wien

Winterkleid_Caroline Rötzsch_5Winterkleid „Glitter“
„Hello Winter – Es soll endlich schneien! Am liebsten in Gold und Glitzer!“ Unter diesem Arbeitstitel entstand Ende 2017 u. a. das Winterkleid „Glitter“ für meine drei Mädchen.

Entwurf/ Textilveredelung/ Fertigung:
Vom Entwurf und der Schnitterstellung über die Textilveredelung bis hin zur Fertigung mache ich alles in Eigenregie. Die Idee für den Schnitt entstand beim Zusammenbauen einer Matrjoschka. Diese „bauchigen Gewänder“ habe ich in das weite Kleid mit Platz für saisonal bedingtes Einkleiden in Zwiebeltechnik und Luft zum Toben übersetzt. Ein breiter Kragen aus RIB ermöglicht müheloses Überziehen. Weiterlesen

Rosa Punkt – Caroline R., Wien

Ensemble RosaPunct_Caroline Rötzsch_2Shirt & Faltenrock – Ensemble „RosaPunct“
Im Sommer 2017 erstellte ich unter dem Arbeitstitel „RosaPunct“ eine kleine Serie für meine zwei größeren Mädchen im lässigen aber schicken alltagstauglichen Design. Eines davon war dieses Ensemble aus einem Kellerfaltenrock und einem zweifarbigen Shirt.

Entwurf/ Textildesign/ Fertigung:
Vom Entwurf und der Schnitterstellung über das Textildesign bis hin zur Fertigung mache ich alles in Eigenregie. Shirt: Im Grunde besteht es aus zwei Teilen, die an den Schultern und Seiten zusammengenäht und durch Säume ergänzt wurden. Im Schulter- und Brustbereich ist das Shirt ausgestellt und dennoch tailliert geschnitten. Weiterlesen

Schultertuch: Frühlingserwachen – Julia S., Buchwald

fullsizeoutput_c14 (Copy)Bei diesem Tuch, 60er–Generation legte ich mich auf 6 leuchtende Grundfarben fest, die ich in Vierer-Anordnung so variierte, das immer wieder eine andere Farbkombination entstand. Ich setzte Blüte für Blüte während des Häkelns an den Außenkanten zusammen, so das sie hinterher nicht noch aneinandergenäht werden mussten. Blüten zu häkeln, wie ich sie hier verwendete, macht mir besonders viel Freude. Einerseits sieht man schnell Ergebnisse und zusätzlich kann man bei den Farbkombinationen aus dem Vollen schöpfen. An kühlen Sommerabenden, wenn man Schulterfrei unterwegs ist und zu frösteln beginnt, ist das Tuch ein attraktiver Begleiter, insofern man Knallfarben mag. Weiterlesen

Häkelkleid Meeresgrund – Julia S., Buchwald

fullsizeoutput_c18 (Copy)Da das Häkeln für mich eine sehr entspannende und erfreuliche Beschäftigung ist, brachte ich die Nadel wieder mal zum Glühen. Ich suchte mir Restbestände von Baumwollgarnen und kaufte dazu, was ich für geeignet hielt. Ein Häkelkleid mit einfacher Maschenfolge war mein Ziel. Doch ich wollte auch einen besonderen Blickfang erreichen und so kam mir eine üppige Unterwasserwelt in den Sinn. Ich fertigte dementsprechende Pflanzen und Getier und verzierte sie mit Perlen aus Kunststoff. Phantasievoll angeordnet sind sie ein auffälliger Eye-Catcher geworden. Wann immer ich damit doch mal Aufsehen erregen möchte, kann ich damit rechnen, darauf angesprochen zu werden. Weiterlesen

ReDots – Caroline R., Wien

OvSzSh_Caroline Rötzsch_2Oversize- Shirt „REdots“
Im Sommer 2017 entstand unter dem Arbeitstitel „REdots“ eine kleine Serie an Oberteilen für meine zwei größeren Kinder im Retro- Chic. Eines davon ist dieses Oversize- Shirt aus Jersey.

Entwurf/ Textilveredelung/ Fertigung:
Vom Entwurf und der Schnitterstellung über die Textilveredelung bis hin zur Fertigung mache ich alles in Eigenregie. Die Idee für den Schnitt ist ein luftiges „mitwachsendes“ Shirt nach dem Prinzip #shirt or #dress #itcanbeboth. Der Schnitt, bestehend aus drei Teilen (1x Rücken-, 2x Vorderteil) und ergänzt durch Säume, ist im Schulter- und Brustbereich luftig weit und dennoch tailliert. Versteckte Innentaschen befinden sich an den Seitennähten und bieten Stauräume für kleine Sammlerinnen. Simpel und wunderbar zugleich. Weiterlesen

Kissen Ensemble Eisrosen – Julia S., Buchwald

Bild 01.02.18 um 10.39 (1) (Copy)Der Prototyp war ein Geburtstagsgeschenk für meine Cousine. Eigentlich sollte das Kissen ganz simpel werden, der wunderschöne Stoff wirkte schon für sich. Leider reichte der Stoff für ein 40×40 Kissen nicht aus, so suchte ich nach einem geeigneten Mittelstück, das dazu passte. Nun erschien mir der Bezug zu fade. Da ich ein großer Fan von Häkelblumen bin, speziell Rosen, lag die Lösung auf der Hand. Nachdem ich das Mittelteil damit verziert hatte, wurde mein Geschenk ein bis dahin einzigartiges Schmuckstück. Weiterlesen

Die Handtasche – Christina S., Kalsdorf

Tasche 4 (Copy) (2)Es wird immer schwieriger in Zeiten von Fast Fashion und Schnelllebigkeit noch den Überblick zu bewahren, ob man etwas wirklich braucht oder man es einfach nur kauft weil es billig ist.
Seit einiger Zeit jedoch beschäftigen sich viele Menschen wieder vermehrt mit Recycling und wollen alten Dingen ein zweites Leben einhauchen. So spielt auch für mich Recycling seit meinen Kindertagen eine große Rolle, vorgelebt durch meine Eltern. Leider gewinnt man in den letzten Jahren vermehrt den Eindruck, dass das erlernte Verhalten wieder in Vergessenheit gerät. Um den auf meine Weise entgegenzuwirken entstand auch die Idee für meine Kollektion- „Upcycling- das zweite Leben der Dinge“.

Die Handtasche
Die Tasche wurde in Handarbeit aus Papierstreifen alter Zeitungen angefertigt. Diese wurden zuerst geschnitten, gefaltet und anschließend vernäht. In über 70 Stunden Arbeit entstand dieses Einzelstück- aber jede Minute war es wert.

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Die Fliege – Christina S., Kalsdorf

Fliege 2 (Copy)Es wird immer schwieriger in Zeiten von Fast Fashion und Schnelllebigkeit noch den Überblick zu bewahren, ob man etwas wirklich braucht oder man es einfach nur kauft weil es billig ist.

Seit einiger Zeit jedoch beschäftigen sich viele Menschen wieder vermehrt mit Recycling und wollen alten Dingen ein zweites Leben einhauchen. So spielt auch für mich Recycling seit meinen Kindertagen eine große Rolle, vorgelebt durch meine Eltern. Leider gewinnt man in den letzten Jahren vermehrt den Eindruck, dass das erlernte Verhalten wieder in Vergessenheit gerät. Um den auf meine Weise entgegenzuwirken entstand auch die Idee für meine Kollektion- „Upcycling- das zweite Leben der Dinge“.

Die Fliege
Die Fliege wurde aus einem alten Fahrradschlauch hergestellt und auch die Flicken sind „original“. Es gibt viele Dinge die man aus alten Fahrradschläuchen herstellen kann, aber eine Fliege ist auch immer ein Statement und dadurch ein Hingucker.

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Granny Square-Decke – Magrit S., Appenweier

Grannydecke_ganz_SauerMargit (Copy)Bei dieser Decke sind 140 kleine Quadrate so arrangiert, dass ein kontinuierlicher und harmonischer Farbübergang erreicht wird (Größe: ca. 1,50 m x 1 m). Die Auswahl der Farben und die Anordnung der Quadrate habe ich lange überlegt, da keine abrupten Farbwechsel entstehen sollten. Das Ziel war eine in sich harmonische Anordnung, die man gerne anschaut. Die Umrandung enthält bewußt eine neue Farbe, was das ganze vielleicht etwas auflockert (Material: 100 % Baumwolle).



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Streifen-Decke – Magrit S., Appenweier

Streifendecke_ganz_SauerMargit (Copy)Dies ist meine erste große Decke, die ich gehäkelt habe (ca. 1,50 m x 1,50 m). Inspiriert von Lucy, die seit einigen Jahren den Blog attic24 betreibt,  habe ich 17 Farben ausgewählt und versucht so zu arrangieren, dass es eine stimmige Farbkombination ergibt. Das Muschel-Muster ergibt eine warme und nicht zu schwere Decke, die sich auch als Bettüberwurf für ein Doppelbett verwenden lässt (Material: 100 % Polyacryl).



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2 Kuscheltiere – Heidi S., Appenweier (U18)

Bild1_Heidi Sauer (Copy)Das Häkeln lernte ich vor einiger Zeit von meiner Mutter, da sie selbst auch häkelt.

Irgendwann wollte ich meine eigenen Projekte machen: Kuscheltiere.

Zuerst häkelte ich das dreieckige Kuscheltier (ca. 37 cm), das nur aus festen Maschen besteht. Da dieses Kuscheltier so allein war, bekam es noch einen  Freund dazu, das Viereck (ca. 35 cm). Auch hier habe ich mit festen Maschen gearbeitet.

Leider konnte ich für beide noch keine guten Namen finden.

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Kleid EYE CATCHER – Alexandra R., Villenbach

_20180203_005446 (Copy)Manche großen Dinge oder Kreationen entstehen aus vielen Kleinigkeiten… Und so entstand auch meine Idee aus mehreren einzelnen Bändern oder Bordüren EIN Kleid zu nähen.

Die Farbwahl war eine Herausforderung! Alles schwarz und schlicht?  Dann wird die Idee, die Technik nicht sichtbar.

Alles bunt? Fällt das Kleid in die Kategorie Kostüm. Weiterlesen

Tasche – Helena R., Villenbach

_20180203_011359 (Copy)Liebes Team,

im Namen von meiner Mutter hiermit die Teilnahme und die Beschreibung an dem Wettbewerb zur Kategorie „Textilkunst“ :

Mit irgendeiner Altkleider Aktion bekam ich sehr viele Krawatten von Bekannten und Freunde. Diese Prachtstücke waren weder zum Gebrauch zum Tragen noch zum weitergeben und doch zu schade zum Wegwerfen. Weiterlesen

Vogelkäfig – Sabine R., Berlin

Vogelkäfig 1 (Copy)Ich verwende gerne jeden zur Verfügung stehenden Wollreste. Die Farbe des zur Verfügung stehenden Materials ist oft impulsgebend für die zu häkelnden Kreationen. Die Modellierung
geschieht während des Häkelns: Durch Zu- und Abnahme, meist intuitiv, manchmal durch Versuch und Irrtum.

Bei einem Sonntagsbummel über einen Berliner Flohmarkt, erstand ich den alten Vogelkäfig aus Holz. Weil er nicht leer bleiben sollte, fing ich an mich mit Form und Farbe von Wellensittichen und ihrem Futter zu beschäftigen und als Häkelensemble umzusetzen.

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Terrarium – Sabine R., Berlin

Terrarium 4 (Copy)Ich verwende gerne jeden zur Verfügung stehenden Wollreste. Die Farbe des zur Verfügung stehenden Materials ist oft impulsgebend für die zu häkelnden Kreationen. Die Modellierung geschieht während des Häkelns: Durch Zu- und Abnahme, meist intuitiv, manchmal durch Versuch und Irrtum.

Auch hier begann alles mit dem Behältnis. Drei verschiedenen Schlangenarten in ihrem Lebensraum in gehäkelter Form zu gestalten, war eine spannende Aufgabe.
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Fishbowl – Sabine R., Berlin

Fishbowl 1 (Copy)Ich verwende gerne jeden zur Verfügung stehenden Wollreste.
Die Farbe des zur Verfügung stehenden Materials ist oft impulsgebend für die zu häkelnden Kreationen.
Die Modellierung geschieht während des Häkelns: Durch Zu- und Abnahme, meist intuitiv, manchmal durch Versuch und Irrtum.

Auch dieses schöne Gefäß sollte nicht ungenutzt im Schrank stehen. Die beiden gehäkelten Zierfische mit Höhle, Pflanzen und Steinen geben dem Glas seine Bestimmung.

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Sommerfarben Frankreichs – Beate N., Halver

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Nummer 2:
Sommerfarben Frankreichs:

Quilt im Zauberquadratmuster 80×90 cm

Jeweils vier Quadrate, ca. 13 x 15 cm, unterschiedlich gemusterter Stoffe der gleichen Farbe werden übereinander gelegt und 2x zerschnitten. Die einzelnen Teile werden zu neuen Quadraten zusammengelegt und genäht, dann noch einmal zerschnitten und umgekehrt zusammengenäht.

Die Farben erinnern mich an die Lavendel- und Sonnenblumenfelder Frankreichs.


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Hundertwasserinspiration – Beate N., Halver

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Nummer drei:
Hundertwasserinspiration:

Quilt in Molatechnik 50 x 60 cm;
Stoffe unterschiedlicher Farbe wurden übereinander gelegt, der oberste Stoff ist schwarz: Auf diesen Stoff wurde ein Muster gezeichnet. Die Linien wurden nachgenäht. Dann wurden die Stoffe je nach gewünschter Farbe in den einzelnen Musterabschnitten aufgeschnitten und der Rand befestigt.
Der Hintergrund wurde mit 200 m Goldfäden benäht und an einzelnen Stellen mit kleinen quadratischen Spiegeln bestückt.
Die Arbeit erhielt ein Binding und wurde auf eine schwarz bemalte Leinwand geklebt, nachdem sie mit einem Vlies unterlegt wurde. Am Rand wurden kleine Stoffquadrate aufgeklebt.
Leider kopiert mein PC das vierte Bild nicht entsprechend der Ausrichtung (mehrer Versuche). Es müsste 1x nach links gedreht werden.

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Mantel „Griechenland“ – Olena P., Osterrönfeld

IMG_6580 (Copy)Die Melange Wolle in dieser Arbeit sieht auch wie ein Hügel Olymp, weiße Konturen der Häuser erinnern einen an die Küstenlinie und die geometrischen Linien unterstreichen noch mehr die Ähnlichkeit zu Griechenland. Abgesehen von der Wärme des gesticktenen Mantels, wirkt dieser mir der Farbe des Garns sehr sonnig und macht gute Laune. De geraden Linien der odern Hälfte harmonieren perfekt mir den unteren Details, womit es einen eleganten Look erstellt.  Weiterlesen

Weste „Korfu“ – Olena P., Osterrönfeld

IMG_6607 (Copy)Schwarze, spitzenartige Weste aus dünner Baumwolle – das perfekte Detail zum sommerlichem Outfit. Diese verschönert nicht nur ein einfaches Kleid, sondern passt auch zu einer strengen Bluse mit Jeans. Das Schwarz ist sehr kontrastvoll und das Muster macht den Look leichter und luftiger.

Materialen:
Häkel N 2
100 % Baumwolle in schwarz, Lauflänge 100 g = ca. 400 m


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Kleid „Rhodos“ – Olena P., Osterrönfeld

IMG_6690 (Copy)Dieses wunderschöne Kleid aus leichter Baumwolle mit runden Elementen kann man zu verschiedenen Anlässen tragen. Man kann es mit einer schlichten Basis kombinieren und bekommt ein elegantes Kleid. Es kommt auf das Unter-Kleid an, wie die blaue Farbe wirkt. Man kann das blaue Kleidchen auch über einen Bikini anziehen und bekommt eine schöne und luftige Tunika für den Urlaub auf der Insel Rodos. Ihr könnt auch ein Top mit einer Jeans darunter anziehen und kriegt einen wunderschönen Alttagslook. Jedes Outfit wird mit dem blauen Kleidchen ein Gewinn. Weiterlesen

Tasche – Michaela M., München

Tasche (2)Ich lebe mit meinem Sohn in der Münchener Innenstadt in einer Ladenwohung und betreibe dort einen Vintage- Laden. Zum Ausgleich (und wenn ich mal keine Klamotten mehr sehen kann :-)) erstelle ich diese Taschen aus hochwertigen Garnen, Vintage- Stoffen und feinem Echtleder. Die Muster enstehen während des Arbeitsprozesses, vor allem Farbkombinationen faszinieren mich und inspirieren zu immer neuen Kreationen.

Die Taschen haben eine Größe von ca 45cm x 30cm, gefüttert sind sie mit nostalgischen Vintage- Stoffen, die Träger sind anhand von handgemachten Knöpfen längenverstellbar.

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Kissen – Kreation 2 – Michaela M., München

Kissen 2Seit ich die Technik Tapestry Crochet für mich entdeckt habe, kann ich nicht mehr aufhören.

Ich lebe mit meinem Sohn in der Münchener Innenstadt in einer Ladenwohung und betreibe dort einen Vintage- Laden. Zum Ausgleich (und wenn ich mal keine Klamotten mehr sehen kann :-)) erstelle ich diese Kissen aus hochwertigen Garnen und feinem Echtleder. Die Muster enstehen während des Arbeitsprozesses, vor allem Farbkombinationen faszinieren mich und inspirieren zu immer neuen Kreationen.

Die Kissen haben eine Durchmesser von ca 30cm und eine Höhe von ca 15cm, sie sind mit Dinkelspelz gefüllt und eignen sich wunderbar als Bodenkissen, Yoga-/ Meditationskissen, Fußhocker und Dekokissen. Räume erstrahlen durch die leuchtenden Farben in neuem Licht.

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Kissen – Kreation 1 – Michaela M., München

Kissen1 (1)Seit ich die Technik Tapestry Crochet für mich entdeckt habe, kann ich nicht mehr aufhören.

Ich lebe mit meinem Sohn in der Münchener Innenstadt in einer Ladenwohung und betreibe dort einen Vintage- Laden. Zum Ausgleich (und wenn ich mal keine Klamotten mehr sehen kann :-)) erstelle ich diese Kissen aus hochwertigen Garnen und feinem Echtleder. Die Muster enstehen während des Arbeitsprozesses, vor allem Farbkombinationen faszinieren mich und inspirieren zu immer neuen Kreationen.

Die Kissen haben eine Durchmesser von ca 30cm und eine Höhe von ca 15cm, sie sind mit Dinkelspelz gefüllt und eignen sich wunderbar als Bodenkissen, Yoga-/ Meditationskissen, Fußhocker und Dekokissen. Räume erstrahlen durch die leuchtenden Farben in neuem Licht.

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Petticoat meets pink roses – Anika L., Grafenberg

PrettyPink1Sehr oft inspiriert mich ein Stoff, wenn ich ihn sehe oder fühle. So zum Beispiel bei den Vorhängen meiner Oma. Mich hat das zarte Zusammenspiel zwischen Rosenmotiv, Farbe und der weich samtigen Haptik schon vor ein paar Jahren fasziniert, als meine sie ihr Schlafzimmer mit diesen Vorhängen ausstattete. 

Nun hatte Omi sich langsam an den Vorhängen satt gesehen und ich hab meine Chance gewittert. Weiterlesen

Verführung in Rot – Anika L., Grafenberg

RedDress3Ich bin ein „Filmjunkie“ und wenn ich mal nicht an der Nähmaschine sitze, schaue ich mir zur Entspannung gern die verschiedensten Filme und Serien, unterschiedlichster Genres an. Viele Kostüme und Gewänder ließen so mein “Nähherz” schon höher schlagen

So war es auch bei diesem Projekt. In einer DC Comic Verfilmung trug eine der Protagonistinnen ein Kleid, welches mich sofort in seinen Bann zog. Leider war es nur wenige Sekunden zu sehen, was den Entwurf und die Schnittentwicklung anhand der TV Bilder, nicht so einfach machte. Weiterlesen

Une Robe à la Grace Kelly – Anika L., Grafenberg

FotoGK3Nähen ist wie zaubern können. Ich finde es wunderbar Ideen und Inspirationen in eigene Schnitte umzusetzen und mir so meine textilen Wünsche und Träume selbst erfüllen zu können.

Bei diesem Kleid wurde ich durch einen Song inspiriert. Als ich diese wunderschöne Ballade im Radio hörte, sah ich mich in einem eng taillierten Kleid mit zauberhaft weit schwingendem Tüllrock über die Tanzfläche schweben. Ein Kleid im Stil einer der großen Hollywood Diven der 40er und 50er Jahre. Im Stil von Grace Kelly. Weiterlesen

Upcycling – Andrea L., Iserlohn

verkleinert07Projekt Upcycling:
Aus ausgemusterten Jeans, Hemden, T-Shirt´s entstehen Unikate in allen Variationen.
So werden auch Löcher in Kinderjeans mitgenutzt, als Verzierung.
Korkstoff vernähe ich auch gerne, er passt sehr gut zu Jeans.
Dabei kann ich experementieren und bin auch oft überrascht, was alles geht.

Vor zwei Jahren aktivierte ich meine uralte Nähmaschine, um Reparaturen durchzuführen. Zugegeben, wir waren beide etwas eingerostet. Dann begann ich kleine  Utensilien zu nähen, die regen Anklang bei Freundinnen und Kolleginnen fanden. Davon ermutigt wagte ich mich an schwierigere Stücke , da ich bei Problemen schnell im Internet Antworten fand.
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Rucksack – Andrea L., Iserlohn

verkleinert04Projekt Rucksack:
Dieser Kinderrucksack ist ein Auftrag einer Kollegin. Als sie mich bat, zeigte ich ihr mein Stofflager und sie wurde fündig. Etwas Zubehör gekauft, und los ging es.
Das Ergebnis sorgt überall für Begeisterung auch bei mir, so dass direkt noch einer genäht wurde.

Vor zwei Jahren aktivierte ich meine uralte Nähmaschine, um Reparaturen durchzuführen. Zugegeben, wir waren beide etwas eingerostet. Dann begann ich kleine  Utensilien zu nähen, die regen Anklang bei Freundinnen und Kolleginnen fanden. Davon ermutigt wagte ich mich an schwierigere Stücke , da ich bei Problemen schnell im Internet Antworten fand.
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Espadrilles – Helene K., Iserlohn

Der Oberstoff für die Schuhe ist aus einem Kartoffelsack.  Für die nötige Stabilität habe ich eine Bügeleinlage verwendet. Bevor ich die einzelnen Schnittteile mit dem Futter verstürzte und an die Sohle nähte, brachte ich Perlen- und Pailettenstickereien auf.

Zu den Stickereien inspirierten mich eigene Arbeiten aus meinen Skizzenbüchern, da ich gelegentlich Streubilder zeichne, die ähnliche Formen aufweisen, nur weniger bunt sind.

Als die ersten Schnittteile der Espadrilles bestickt waren, erinnerten sie mich an einen Blick durch das Mikroskop, bei dem viele verschiedene Mikroben und Kleinstlebewesen zu sehen sind. Vielleicht die Welt der Tiefsee und ein sich darin befindender Mikroben-Kindergarten. Mit dieser Assoziation stellte ich die Stickereien fertig.

Zum Schluss verband ich Schuh und Sohle mit dem Festonstich.

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Blouson Jacke Afrika – Helene K., Iserlohn

IMG_8585 (Copy)Die von mir gefertigte Jacke ist eine Wendejacke, die so verarbeitet ist, dass man sie von beiden Seiten tragen kann. Dennoch habe ich nur in die Seite mit dem gelb gemusterten, afrikanischen Stoff Leistentaschen eingearbeitet.

Der afrikanische Stoff kommt aus unserer Partnerschule in Ruanda. 

Auch bei diesem Model erstellte ich den Schnitt selbst, nach eigenen Maßen.

Ich fand die Idee sehr interessant diesen traditionellen Stoff für ein modernes Kleidungsstück zu verwenden.

Die Ärmel der Jacke haben Überlänge und bei dem Reißverschluss handelt es sich um einen Wendereißverschluss.  Bei der Futterseite habe ich vor allem gefallen daran gehabt, klassisches Ärmelfutter zu verwenden, da es in der Bekleidungsindustrie kaum noch Verwendung findet und ich es für die Blouson Jacke auf eine Art zweckentfremdet habe.

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Kleid-Matisse – Helene K., Iserlohn

IMG_8567 (Copy)Im Rahmen eines Schulprojektes durfte ich ein selbst entworfenes Kleidungsstück fertigen, dass an keinerlei Vorgaben geknüpft war.

Das Kleid ist das Resultat der Vorgaben die ich mir selbst gestellt habe:

die Materialkosten so gering wie möglich zu halten, bzw. sämtliches an Stoffresten zu verwenden und  mein Gefallen an der expressionistischen Malerei wider zu spiegeln.

Der Oberstoff und das Futter sind aus Baumwolle, für den Rock habe ich ein Bettlaken verwendet.  Den Schnitt habe ich selbst nach meinen eigenen Körpermaßen konstruiert.

Zuerst habe ich den Oberstoff mit Stofffarben bedruckt. Nach dem trocknen fing ich an Stoffreste und Schnipsel zu positionieren und fest zu steppen, dabei ließ ich die Kanten offen und unversäubert (in der Hoffnung dass sie Einestages kräftig fransen).

Meine Idee war es den Oberstoff regelrecht mit den Applikationen zu überladen. Dafür verwendete ich sämtliche Materialien, die mir vor die Hände kamen z.B. Samt, Baumwolle, Maschenware, Futter, Webkanten der Stoffe oder gemusterte und bedruckte Stoffreste. Dabei ging ich sehr spontan vor und ließ mich selbst von dem Ergebnis überraschen, habe mich dabei aber von Malern wie E.L. Kirchner, Kandinsky oder Matisse inspirieren lassen.

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Kuhfell – Andrea L., Iserlohn

verkleinert01Projekt Kuhfell:
Diese Tasche habe ich mir geschenkt. Das Kuhfellimitat ist ein Reststück und gefiel mir sehr. Dazu kam der Glitzerreißverschluss! Innen werden immer auch Innentasche, eingenäht, für Papiere, Schlüssel oder Handy. Bei dieser Tasche arbeitete ich zuerst mit Ösen. Hat mich Nerven gekostet, aber ging doch.

Vor zwei Jahren aktivierte ich meine uralte Nähmaschine, um Reparaturen durchzuführen. Zugegeben, wir waren beide etwas eingerostet. Dann begann ich kleine  Utensilien zu nähen, die regen Anklang bei Freundinnen und Kolleginnen fanden. Davon ermutigt wagte ich mich an schwierigere Stücke , da ich bei Problemen schnell im Internet Antworten fand.
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Cybees Around – Christine K., Friedrichshafen

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„Summ, summ, summ“ heißt es in dem beliebten Kinderlied. Das „fleißige Bienchen“ ist ein wunderschönes Tier, das seit tausenden von Jahren uns Menschen beim Überleben hilft. Wir versprechen „Ei, wir tun dir nichts zu Leide“ und können es nicht einhalten.

Es wird nie eine Maschine geben, die leisten kann, was Bienen können. Science Fiction ist etwas für Filme und nicht für unsere Blumenwiesen. Diese Metamorphose ist ein Gedankenspiel für die Kunst. Hier zwischen Lavendel aus Batik und in Gesellschaft der erdachten künstlichen Kollegen wirkt alles fast harmonisch. Bis zu dem Augenblick in dem man die Kabel in den Flügeln erkennt…
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Julia – Christine K., Friedrichshafen

CKuechel_Julia (Copy)Julia blickt verträumt am Betrachter vorbei und nimmt einen augenblicklich mit. Wohin? In einen Traum, den Urlaub oder zurück in die eigene Jugend? Lassen Sie sich treiben. 

Das Foto entstand vor mehr als drei Jahren im Studio. Ich blieb bei der Farbwahl nahe am Original und fertigte das Top mittels Stoffcollage und Freihandsticken. Fotorealistische Collagen zu quilten, die Gesichter, Körper und vor allem den Charakter zu zeigen, ist für mich eine besondere Herausforderung. 
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Tunika – Denise K., Hattingen

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Als drittes zeige ich euch eine Tunika gehäkelt aus 4 fädrigem Farbverlaufsgarn in grau und rosa tönen und Nadelstärke 3,5.
Auch hier wieder inspiriert von den alten Häkelzeitungen denn der Anfang ist quasi eine große Filetdecke; Da ich am liebsten in Runden häkel habe ich eine Luftmaschenkette aufgenommen die einmal über den Kopf passt und locker auf den Schultern liegt. Eine schneiderpuppe ist da sehr hilfreich; Mit ein bisschen Rechnen und Maschen zählen bin ich irgendwo passend am Anfang in der Tischdeckenhäkelschrift reingesprungen und habe die anfangsmustersätze gehäkelt. So lange bis das gehäkelte Stück über den Schultern hing.

Als nächstes hab ich die Ärmel so als Fledermausärmel abgesteckt… also ziemlich weit und locker. Dann viele viele Runden nur mit einfachen Stäbchen und luftmaschen ohne Zunahmen gehäkelt bis zum Po. Für das Ende hab ich noch eine breite Borte mit kleinem Blumenmuster gewählt. Manchmal kann ich hinterher kaum glauben, dass das was ich mir vorher ausgedacht hab, tatsächlich funktioniert hat.

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Weste – Denise K., Hattingen

20151223_111956 (Copy)Als zweites möchte ich euch eine Weste zeigen …
Gehäkelt wurde die Weste aus 3 fädrigem Farbverlaufsgarn in blautönen.

Angefangen hab ich mit dem großen „Granny“ auf dem Rücken. Ich hab noch einige ganz alte Häkelzeitungen von meiner Oma, auch einige mit so Filet-Häkeldeckchen … und dort entdeckte ich dieses filigrane Granny und ließ meiner Häkelnadel freien lauf. Das Viereck musste den ganzen rücken bedecken und dementsprechend groß werden. Als das genügte habe ich mit einer Luftmaschenkette die Armausschnitte überbrückt und anschließend nur noch mit Stäbchen und luftmaschen immer wieder in Runden drum herum gehäkelt.

Da ich diese großen überhängenden Kragen nicht so gerne mag, ging es nach einer Weile dann aber in Reihen weiter … quasi immer von einer Brust , über den Rücken, zur anderen Brust. Meistens habe ich keinen bestimmten Plan sondern entscheide beim Häkeln wie ich das ganze weitermachen soll. So ist dann am Ende auch der etwas zackigen / wellige Rand entstanden den ich noch zusätzlich mit festen Maschen umhäkelt habe. Für einfach mal drauflos gehäkelt gefällt sie mir sehr gut … und am meisten hat sich meine Mutti gefreut die sie jetzt gerne zur Schau trägt.

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Blätterponcho – Denise K., Hattingen

1474980550049 (Copy)Als erstes möchte ich Ihnen gerne meinen “ Blätterponcho “ zeigen.
Ich liebe den Herbst, zugegeben, nicht den Regen, aber die wunderschönen Farben im Herbst und vor allem wenn die Sonne durch die Baumkronen fällt.
Als ich die Wolle zufällig im Internet sah, wusste ich sofort was ich daraus machen will und so wurde sie prompt in sämtlichen Herbstfarben bestellt.
Das Garn ist aus Baumwolle und hatte kleine Blätter und kleine braune Holzperlen aufgefädelt so das es aussieht wie Kastanien oder Nüsse.

Gehäkelt hab ich mit einer 5er Nadel und im Zickzackmuster mit Stäbchen und Zunahmen in den Spitzen damit der Poncho auch nicht zu eng wird.
Die Farbreihenfolge wollte ich so anlegen wie sich das Blatt natürlich im Herbst verfärbt, also von frischem grün zum dunklen ton.
Es sieht vielleicht gar nicht so aus, aber es hat eine ganze Weile gedauert bis er endlich fertig war.
Lustigerweise hatte ich schon die passenden Schuhe und Handtasche damit das Outfit dann auch perfekt ist.

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Kulturelle Kleidervielfalt unserer Stadt – Gemeinschaftsarbeit Upcycling Atelier, Rostock

verkleinert01Sozialpädagogin aus Russland, Hausfrau aus Syrien, Biologin aus Jakutien, Schulpsychologin aus Inguschetien, Umweltwissenschaftlerin aus Deutschland,  Buchhalterin aus Komi, Fotograf aus Syrien und dreifache Mutter aus Mauretanien teilen eine gemeinsame Leidenschaft. Wir engagieren uns ehrenamtlich in der Initiative „Upcycling Atelier“, wo wir uns regelmäßig treffen, um gemeinsam Projekte umzusetzen, uns gegenseitig inspirieren und helfen. Uns verbindet die Liebe zur Handarbeit und Kreativität und Sorgen um unsere Zukunft und die Umwelt. Jede von uns beherrscht eine oder mehrere Handarbeitstechniken, die wir mit dem Prinzip des Upcycling verbinden.
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Abendkleid – Sevim K., Nachrodt

IMG_5431 (Copy)Mein größter Traum war schon immer Modedesignerin zu werden, dies hat mich dazu Inspiriert eine schulische Ausbildung zur Bekleidungstechnischen Assistentin mit meiner Fachhochschulreife zu machen. Ich nahm einen zwei stündigen Schulweg auf und kam meinen Träumen ein bisschen näher. Im Rahmen meiner Ausbildung haben wir in der Mittelstufe eine Modenschau gemacht. Meine Jacke ist aus einem Pflichtstoff den wir verwenden mussten.E r ist aus 100 prozentiger Baumwolle, welches aus unserer Partnerschule aus Afrika ist.Das tolle Muster inspirierte mich dazu eine Jacke mit Schwarzem Beleg zu fertigen.

Es hat etwas von einer ´Mauer-Optik`. Auch wenn die Jacke oversize geschnitten ist, kann man diese mit einem passenden Gürtel binden und somit eine schmale Taille erreichen. Für die Espadrilles haben wir nur die Sohle bekommen und unsere Aufgabe war es, einen Schuh zu gestalten. Dazu erstellte ich ein Schnittmuster, bestickte die Schuhe mit den Perlen und nähte die Sohle per Hand an. Dazu habe ich mich für einen Satinband als Schnürung entschieden.

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Schuhe – Sevim K., Nachrodt

IMG_5445 (Copy)Mein größter Traum war schon immer Modedesignerin zu werden, dies hat mich dazu inspiriert eine schulische Ausbildung zur Bekleidungstechnischen Assistentin mit meiner Fachhochschulreife zu machen. Ich nahm einen zwei stündigen Schulweg auf und kam meinen Träumen ein bisschen näher. Im Rahmen meiner Ausbildung haben wir in der Mittelstufe eine Modenschau gemacht. Meine Jacke ist aus einem Pflichtstoff den wir verwenden mussten. Er ist aus 100 prozentiger Baumwolle, welches aus unserer Partnerschule aus Afrika ist. Das tolle Muster inspirierte mich dazu eine Jacke mit Schwarzem Beleg zu fertigen.

Es hat etwas von einer ´Mauer-Optik`. Auch wenn die Jacke oversize geschnitten ist, kann man diese mit einem passenden Gürtel binden und somit eine schmale Taille erreichen. Für die Espadrilles haben wir nur die Sohle bekommen und unsere Aufgabe war es, einen Schuh zu gestalten. Dazu erstellte ich ein Schnittmuster, bestickte die Schuhe mit den Perlen und nähte die Sohle per Hand an. Dazu habe ich mich für einen Satinband als Schnürung entschieden. Das ganze macht einen sportlich eleganten Eindruck. Die Idee zu meinem Abendkleid kam mir als ich im Internet recherchiert habe. Es sollte etwas besonderes sein. Es erinnert mich an Cinderella. Ich fertigte mein Kleid aus einem blauen Futterstoff und einem bestickten und mit Straß besetzten Stoff. ie Ärmeldetails sollten den Eindruck wie eine Art Handschmuck/Handschuh sein.

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Jacke – Sevim K., Nachrodt

IMG_0933 (Copy)Mein größter Traum war schon immer Modedesignerin zu werden, dies hat mich dazu inspiriert eine schulische Ausbildung zur Bekleidungstechnischen Assistentin mit meiner Fachhochschulreife zu machen. Ich nahm einen zwei stündigen Schulweg auf und kam meinen Träumen ein bisschen näher. Im Rahmen meiner Ausbildung haben wir in der Mittelstufe eine Modenschau gemacht. Meine Jacke ist aus einem Pflichtstoff den wir verwenden mussten. Er ist aus 100 prozentiger Baumwolle, welches aus unserer Partnerschule aus Afrika ist. Das tolle Muster inspirierte mich dazu eine Jacke mit Schwarzem Beleg zu fertigen.

Es hat etwas von einer ´Mauer-Optik`. Auch wenn die Jacke oversize geschnitten ist, kann man diese mit einem passenden Gürtel binden und somit eine schmale Taille erreichen. Für die Espadrilles haben wir nur die Sohle bekommen und unsere Aufgabe war es, einen Schuh zu gestalten.Dazu erstellte ich ein Schnittmuster, bestickte die Schuhe mit den Perlen und nähte die Sohle per Hand an.Dazu habe ich mich für einen Satinband als Schnürung entschieden. Das ganze macht einen sportlich eleganten Eindruck. Die Idee zu meinem Abendkleid kam mir als ich im Internet recherchiert habe.

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Tetrapack-Geldbeutel – Anja J., Emskirchen

kreation1a (Copy)Kreation 1:

Tetrapack-Geldbeutel

Vor einiger Zeit habe ich herausgefunden, dass sich Tetrapack gut zum Nähen kleiner Accessoires eignet. Das Material fühlt sich gut an, ist relativ stabil und reisst nicht so leicht. Dazu kam, dass mein alter Geldbeutel ausgedient hatte und ich mir einen neuen nähen wollte. Also habe ich mir den Tetrapack geschnappt und probiert. Ich habe viele Schnittmuster erstellt, den Geldbeutel genäht, wieder verworfen, was neues aufgemalt, nochmal genäht und wieder verworfen. Das ging 5-6 mal so, bis ich endlich den für mich perfekten Geldbeutel in der Hand hilt. Es ist ein einfaches Stück. Ein rechteckiges Stück Tetrapack und ein Stück Baumwollstoff in der selben Größe. Die Kante verschönert mit Schrägband. Die Lasche des Geldbeutels wird mit einem Tetrapackband quer über den Geldbeutel gehalten. Ich verwende ihn schon lange und sehr gern. Weiterlesen

Mini-Kosmetiktäschchen – Anja J., Emskirchen

kreation2a (Copy)Kreation 2:

Mini-Kosmetiktäschchen

In meinem Tetrapackfieber habe ich beschlossen auch noch ein kleines Täschchen zu nähen. Es sollte Platz für kleine Cremes, Tampons etc. haben, die sonst in einer großen Tasche nur herumfliegen. Ich hatte ein spezielles Täschchen im Kopf und es war schnell ein geeignetes Schnittmuster erstellt. Anpassungen habe ich nur noch an der Größe gemacht. Auch hier liegen 2 gleich große Teile, ein Tetrapack und ein Baumwollstoff, übereinander. Schrägband verschönert die Kante. Ein Reisverschluss bildet den Verschluss. Das Stück ist teilweise von Hand und teilweise mit der Nähmaschine genäht. Weiterlesen

Memes – Andrea H., Lauenau

davSehr geehrtes Team von Dortex Textilien,

hiermit bewerbe ich mich in der Kategorie „Best of Nähen und Schneidern 2018“ mit meinen selbstentworfenen Kuschelmonster-Kissen, den Meme´s.

Die Kissen sind aus einer Idee meines Sohnes heraus entstanden. Er hatte früher Angst im Dunkeln und brauchte einen Aufpasser. Daraus ist das erste Meme entstanden, mit dem er Nacht für Nacht gekuschelt hat und das ihn sehr beruhigt hat. Irgendwann beantragte er ein zweites Meme, weil das erste so alleine sei und dann folgte der Rest der Familie. Inzwischen habe ich viele verschiedene Varianten genäht zu diversen Themen, z.B. gibt es ein Football-Meme oder einen Vampir mit Flügeln und Umhang. Weiterlesen

Rostfarbenes Dreiecktuch – Josi H., Aachen

Tuch_1 (Copy)Laut meiner Mutter habe ich mit 5 Jahren meinen ersten Topflappen gehäkelt. Damit aber nicht genug: kurz danach lernte ich stricken, weben und später auch nähen.

Ich entwerfe immer wieder neue Dinge und bin glücklich, wenn so wunderbare Teile entstehen, die ich vielfältig kombinieren kann und die meinen Stil ganz individuell in Szene setzen. Inspiriert werde ich meist durch die Wolle selbst: wenn ich sie in der Hand halte, habe ich sofort Bilder und Ideen im Kopf, wozu ich sie gerne verarbeiten möchte. Wenn das passiert, verliere ich keine Zeit und lege so schnell wie möglich los :-). Weiterlesen

Schwarze Clutch – Josi H., Aachen

Clutch1 (Copy)Laut meiner Mutter habe ich mit 5 Jahren meinen ersten Topflappen gehäkelt. Damit aber nicht genug: kurz danach lernte ich stricken, weben und später auch nähen.

Ich entwerfe immer wieder neue Dinge und bin glücklich, wenn so wunderbare Teile entstehen, die ich vielfältig kombinieren kann und die meinen Stil ganz individuell in Szene setzen. Inspiriert werde ich meist durch die Wolle selbst: wenn ich sie in der Hand halte, habe ich sofort Bilder und Ideen im Kopf, wozu ich sie gerne verarbeiten möchte. Wenn das passiert, verliere ich keine Zeit und lege so schnell wie möglich los :-). Weiterlesen

Poncho – Josi H., Aachen

Poncho1 (Copy)Laut meiner Mutter habe ich mit 5 Jahren meinen ersten Topflappen gehäkelt. Damit aber nicht genug: kurz danach lernte ich stricken, weben und später auch nähen.

Ich entwerfe immer wieder neue Dinge und bin glücklich, wenn so wunderbare Teile entstehen, die ich vielfältig kombinieren kann und die meinen Stil ganz individuell in Szene setzen. Inspiriert werde ich meist durch die Wolle selbst: wenn ich sie in der Hand halte, habe ich sofort Bilder und Ideen im Kopf, wozu ich sie gerne verarbeiten möchte. Wenn das passiert, verliere ich keine Zeit und lege so schnell wie möglich los :-). Weiterlesen

Hochgeschlossenes zweiteiliges Kleid – Anna H., Köln (16 Jahre)

DSC1 (Copy)Die Idee für dieses Kleid ist mir gekommen, nachdem ich einige ähnliche Kleider gesehen habe, bei denen die Stoffqualität jedoch nicht so schön war. Ich habe zunächst eine technische Zeichnung angefertigt, mit den Maßen und der Planung für das Kleid und habe anschließend den Stoff dafür gekauft. Entschieden habe mich dabei für einen halben Meter Baumwollchambrey für das Oberteil, da dieser für die Plisseefalten geeignet ist und für einen Meter Cupro für den Rock, ein Stoff der an Seide erinnert, da er schön leicht, fließend und glänzend ist.

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Rabenkostüm – Barbara G., Laakirchen

DSC_0274 (Copy)Eine Idee als Bild im Kopf – erste Anfänge und dann endlich das fertige Kostüm! Mit großer Leidenschaft ist dies einmal im Jahr für mich fixer Bestandteil meiner Kreativität, um mein Kostüm für den Fasching zu kreieren.
Dieses Jahr war die Grundidee schon früh fixiert, aber die Umsetzung stellte mich vor Herausforderungen.


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Kleid – Dani H., Solingen (11 Jahre)

1KleidDani (Copy)
Ich besuche die Realschule und mein größtes Hobby ist kreativ zu sein. In meiner Freizeit zeichne ich gerne, am liebsten schöne Kleider. Wenn ich erwachsen bin, würde ich gerne als Modedesigner arbeiten. Ich finde Mode für Frauen besonders schön, weil die Anziehsachen für Männer immer gleich und ein bisschen langweilig sind.
Das Nähen lerne ich gerade in einem Nähkurs bei der Volkshochschule in meiner Stadt.
Für den Wettbewerb habe ich ein Kleid entworfen und selbst genäht. Das Oberteil sollte eng sein, wie eine Korsage, also habe ich als Vorlage ein fertiges Schnittmuster aus der Burda benutzt. Den Rock habe ich mir selbst ausgedacht, es sollte breite Falten haben und vorne ein bisschen kürzer sein. Als das Kleid schon fast fertig war, kam mir noch die Idee mit dem Tüllrock, der Schleife hinten und dem Strassstein, der vorne wie ein Diamant glänzt.

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Kleiderliebe – Astrid D., Alsdorf

image1 (Copy)Kleiderliebe

Meine Mädels wollten unbedingt von Mama gemachte Kleider… allerdings war das nie so meins, bin eher die kreative, die persönliche Kissen entwirft, Zubehör für Kaufläden macht …

Die Einschulung stand an… meine ältere Tochter liebt bastel usw, wollte aber keine eigene Schultüte machen, sie müsste von Mama sein!!!

Da ich Schultüten bisher auch nicht selbst gemacht habe, dachte ich mir, machst du das Kleid auch noch gleich mit… Weiterlesen

Rosenzauber – Astrid D., Alsdorf

image1(2) (Copy)Rosenzauber

Meine Schwiegermutter liebt Rosen, da es zu Weihnachten einen Gutschein (also etwas unpersönliches) als Geschenk gab, sie gern ein Kissen für ihren Sessel hätte, hab es ein extra für sie entworfenes Kissen, mit allem was sie liebt:

Rosen und als Erinnerung Handabdrücke ihre Enkelinnen

Den Bezug habe es aus einem Tischläufer genäht, da die Farbe genau zu ihrem Sessel passt. Weiterlesen

Kianosch – Stefanie G., Lindau

27658558_2009203009405455_1993126462_nWie ich das Häkeln für mich entdeckt habe:
Vor ca. 4 Jahren habe ich in einem sehr schweren Lebensabschnitt nach etwas gesucht, dass mich seelisch aber auch körperlich beruhigt. Ich weiß bis heute nicht warum aber ich entschied mich damals einfach los zu ziehen um mir eine Nadel, Lehrbücher und Hefte zu zulegen und genau daraus ist meine Leidenschaft für das Häkeln entstanden.
Heute häkle ich alles frei aus dem Kopf und schreibe eigene Anleitungen zu zu meinen Produkten.



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Drapage – Selda B., Düsseldorf

2bild1WP (Copy)Guten Tag mein Name ist Selda, 20 Jahre alt und Studentin an der Fashion Design Institut (FDI 1. Semester) in Oberbilk Düsseldorf.
Dieses Outfit ist eines meiner Abgaben für den Unterrichtsfach Drapage.

Ich habe mich von japanischen Fächern inspirieren lassen und versuchte eine neue und interessante Falten Technik zu entwickeln, was mir auch gelungen ist. Diese Technik habe ich auf Pape umgesetzt und in Nessel Stoff eingesetzt. Nessel zu benutzen war Pflicht. Das ganze habe ich in eine dynamische avantgardistische architektonische Form/ Silhouette gebracht. Den Body darunter habe ich ebenfalls gefertigt, dies war auch Pflicht des Projekts. Das ganze habe ich an den Body befestigt.

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Das Kleid – Marieke d. J., Troisdorf

Kleid 1 (Copy)Im April 2017 habe ich mit dem Nähen begonnen.

Sofort wurde aus dem Hobby eine Leidenschaft und eine neue Welt hat sich mir eröffnet. Inzwischen nähe ich für jeden, meine Kinder, meine Familie, meine Freunde und für mich selbst. Voraussetzung ist immer: bequem!

Dabei ist es ganz unterschiedlich, ob ich nun für meine Kinder nähe oder für Männer – also meine Brüder oder eben meinen. Am meisten Spaß macht es jedoch für meine Freundinnen und mich selbst. Weiterlesen

Das Top – Marieke d. J., Troisdorf

top 3 (Copy)Im April 2017 habe ich mit dem Nähen begonnen.

Sofort wurde aus dem Hobby eine Leidenschaft und eine neue Welt hat sich mir eröffnet. Inzwischen nähe ich für jeden, meine Kinder, meine Familie, meine Freunde und für mich selbst. Voraussetzung ist immer: bequem!

Dabei ist es ganz unterschiedlich, ob ich nun für meine Kinder nähe oder für Männer – also meine Brüder oder eben meinen. Am meisten Spaß macht es jedoch für meine Freundinnen und mich selbst. Weiterlesen

Das Jersey – Marieke d. J., Troisdorf

Jersey 2 (Copy)Iim April 2017 habe ich mit dem Nähen begonnen. Sofort wurde aus dem Hobby eine Leidenschaft und eine neue Welt hat sich mir eröffnet. Inzwischen nähe ich für jeden, meine Kinder, meine Familie, meine Freunde und für mich selbst. Voraussetzung ist immer: bequem!

Dabei ist es ganz unterschiedlich, ob ich nun für meine Kinder nähe oder für Männer – also meine Brüder oder eben meinen. Am meisten Spaß macht es jedoch für meine Freundinnen und mich selbst.

Wir sind alle Mütter und die letzten Jahre immer 27, auch wenn 30+ im Ausweis steht. Mitten im Leben, zufrieden, sexy und teils eben mit Bäuchlein 😉.

Also ganz klar, mein Ziel ist, bequeme, lässige und natürlich einfach schöne Kleidung zu nähen, mit der wir uns auch zu einem Mädelsabend in einer Bar verdrehter Köpfe gewiss sein dürfen.

Ich möchte mich gern mit einem Kleid, einem Top und einem Jersey bewerben.
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Gut gebügelt ist halb genäht – Put a Ring on it Bluse – Meike B., Marburg

IMG_7892 (Copy)Bügeln, das ist ja so ein Thema für sich aber während des Nähens gehört es für mich einfach so dazu, wie Nadel und Faden auch.

Ich bezeichne mich selber gerne als Näh-Monk. Monk? Das ist doch dieser leicht durchgeknallte TV-Ermittler mit den etlichen Ticks und Zwangsstörungen? Ja, ganz genau der ist das. Ich für meinen Teil habe neben dem hochfrequentierten Bügeln ebenfalls noch den ein oder anderen weiteren perfektionistischen ‚Tick‘ beim Nähen (böse Zungen behaupten: „Nicht nur dort!“). Weiterlesen

Der Gipfel der Geschmacklosigkeit? – Die schickste Warnweste aller Zeiten (ehrlich!) – Meike B., Marburg

IMG_6525 (Copy)Diese Jacke hat zugegebenermaßen für die ein oder andere Kontroverse in meinem Freundes- und Verwandtenkreis gesorgt, ist das Muster doch eher gewöhnungsbedürftig.

Ich bin jedoch vollends überzeugt von diesem schönen Stück, denn es zeigt meinen Hang zu fragwürdigen Mustern sowie Stoffkombinationen, die aber immer fein säuberlich ausgewählt werden.

Ein Stück, das niemand hat – das trifft hier wohl voll und ganz zu. Bei meinen genähten Werken schwingt also auch immer ein großes Stückchen Individualität mit. Weiterlesen

Endgegner Stretch-Spitze – ‚Drehkleid‘ mit Kellerfalten und Liebe – Meike B., Marburg

IMG_8091 (Copy)„Was habe ich mir bloß hiermit selbst angetan?“, diese Frage beschäftige mich während des Nähens dieses Kleides doch das ein oder andere mal.

Von meinen vielen selbsterfundenen Schimpfwörtern fangen wir hier auch lieber gar nicht erst an, wobei ich doch eigentlich immer für mehr Ehrlichkeit beim Nähen bin. Nicht immer klappt alles auf Anhieb, aber wenn ich mir etwas in meinen Dickschädel gesetzt habe, dann wird das auch genau so gemacht! Weiterlesen

Katzenkostüm – Chantal B., Dortmund (13 Jahre)

DSCN1026 (Copy)Ich habe im Sommer letzten Jahres ein Kostüm entworfen bzw. einen ,,Fursuit“. Hier sind einige der Materialien die ich für mein ,,Katzenkostüm“, namens Harmony verwendet habe: Schaumstoff, Kunstfell ;), Heißklebe, ein Gitter als Base für meinen Kopf (im ersten Bild), Gummis, unter anderem auch meine Nähmaschine, usw….

Ich bin gerade kurz vor der Fertigstellung des Kostüms!


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Rucksack aus einem alten Segel – Sabine B.-S., Dortmund

Rucksack vorneIch war auf der Suche nach einem Rucksack der nicht zu groß, robust, nicht zu schwer, praktisch und individuell ist. Auf dem Markt gibt es viele, sie sind schön, praktisch, aber ein Kriterium fehlt, sie sind nicht individuell.

Als ich dann ein gebrauchtes Segel geschenkt bekam, wusste ich sofort, wie es verarbeitet wird. Zu einem Rucksack. Nach einigen Prototypen wusste ich, was ich brauche.

Ein Rucksack mit Reißverschluss und Taschenklappe, eine Tasche mit Reißverschluss außen, eine Innentasche für Handy oder Portemonnaie. Weiterlesen

Ballroom dress – Constanze A., Köln

Outfit1_01Ich habe lange davon geträumt, ein solches Tanzkleid zu entwerfen. Die fließenden Stoffe, die die Tänzerin umspielen und ihre Eleganz unterstreichen und die glitzernden Strasssteine, die um die Wette funkeln – all das fand ich unglaublich faszinierend. Als ich angefangen habe, Equality-Turniere zu tanzen, wusste ich, dass die Zeit für ein solches Kleid nun gekommen ist. Equality-Tanzen zeichnet sich dadurch aus, dass zwei Frauen oder zwei Männer zusammen Standard- und lateinamerikanische Tänze tanzen. Eine*r führt eine*r folgt und als eine weitere Besonderheit können die tänzerischen Rollen im Tanz gewechselt werden. Weiterlesen

Ballroom II Pfau – Constanze A., Köln

Outfit2_01Dieses Outfit ist das tänzerische Pendant zum erstgezeigten. Es handelt sich ebenfalls um Standardtanzoutfit für den Equality-Tanzbereich, dieses mal für die führende Rolle entworfen. Es greift Farben und Materialen des Kleides auf, um im Tanzpaar zu harmonieren. Dieses Outfit ist von den wunderbaren Pfaufedern inspiriert, die gleichzeitig eine auffällige, aber auch tief harmonierende Farbpalette abdecken.

Eine Besonderheit sind hierbei die Pfauenaugen aus Stasssteinen im Dekolleté. Ich habe hierfür zunächst einen Body aus blauem Lycra gefertigt und dann ovale Formem ausgeschnitten und mit hautfarbenem Mesh hinterlegt. Hierauf sind dann einzeln die Steinchen befestigt. An den Manschetten habe ich die dunkelblaue Spitze verwendet und diese fur mehr Stabilität mit hautfarbeem Lycra hinterlegt. Für den unteren Teil habe mich für eine Hose entschieden. Diese ist dreilagig aus petrolfarbenem Strechnetz sowie zwei Georgette-Lagen in grün und blau.

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Multifunktionales T-Shirt – Orlando B., Holdorf (10 Jahre)

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Meine Idee ist ein multifunktionales T-Shirt. Sprich, es ist ein T-Shirt mit einem abnehmbaren Handy-Tasche.
Die Idee dazu bekam bei meinem Hobby, Lego-Design. Die Lego Figuren erhalten ziemlich oft kleine Taschen. Und mir als Junge fehlen oft Taschen, Handtasche fällt da ja weg. 
Aus diesem Grund kam ich auf die Idee und ich finde das so etwas vor allem für Männer sehr praktisch ist.
Verwendet habe ich für die Handytasche Filz. Das T-Shirt ist aus Zeitgründen gekauft. Kam Snaps und Köperband zur Stabilisation, vervollständigen das T-Shirt.
Die beiden Applikationen sollen Phoenixe darstellen, weil ich das Symbol des Phoenix sehr mag.
Zugeschnitten, genäht und ausgeführt habe ich alles alleine. Meine Mutter hat sich geweigert mir zu helfen.
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„Frühlingsgefühle“ – Gabriele W., Eschweiler

Wolljacke mit StolaAlle meine hier eingereichten Arbeiten stehen unter der Rubrik Upcycling von Secondhandkleidung. Ausrangierte  Kleidung, die nicht unbedingt up to date ist, wird wieder neu verwertet und zu einem individuellen, unverwechselbaren Kleidungsstück umgestaltet.

Ich verwende hier Materialien, wie z.B. Seidenstoffe, handgefärbt, bemalt, unikat, für die ich noch keinen speziellen Verwendungszweck hatte, oder Stoffreste, die neu zusammengefügt – gepatcht- zu einer neuen Designidee werden.

Material:

Graue kurze Jacke mit Reissverschluss

Merinowolle, Applikationsstoffe aus Baumwolle, Chiffonseidenstoff, wasserlösliche Folien

Technik: Maschinengenäht auf der wasserlöslichen Folie (Solufix)

Ich verwende in meiner textilen Arbeit immer wieder die wasserlösliche Folie. Da es diese Folie ( Solufix) jetzt auch mit einer Klebeseite gibt, können die kleinsten Stoffelemente auf einer Fläche aufgelegt werden und verrutschen nicht beim Maschinennähen.
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„Seidencrash“ – Gabriele W., Eschweiler

SeidencrashAlle meine hier eingereichten Arbeiten stehen unter der Rubrik Upcycling von Secondhandkleidung. Ausrangierte  Kleidung, die nicht unbedingt up to date ist, wird wieder neu verwertet und zu einem individuellen, unverwechselbaren Kleidungsstück umgestaltet.

Ich verwende hier Materialien, wie z.B. Seidenstoffe, handgefärbt, bemalt, unikat, für die ich noch keinen speziellen Verwendungszweck hatte, oder Stoffreste, die neu zusammengefügt – gepatcht- zu einer neuen Designidee werden.

Material:

Graue längere Jacke mit vier verschiedenen, handbemalten, handgefärbten Seidenstoffen ( Pongeeseide, Crepe de Chineseide und Crepesatin)

Technik: Crashen der Stoffe mit kleinen Rocailles in Handnähtechnik

Seit längerem habe ich diese klassische, figurbetonte graue Jacke schon in meinem Schrank. Durch das Aufnähen der gecrashten Seidenstoffen, verändert sich der klassische Grundschnitt in eine extravagante Jacke.
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„Crazy Lady – Ensemble“ – Gabriele W., Eschweiler

Crazy LadyAlle meine hier eingereichten Arbeiten stehen unter der Rubrik Upcycling von Secondhandkleidung. Ausrangierte  Kleidung, die nicht unbedingt up to date ist, wird wieder neu verwertet und zu einem individuellen, unverwechselbaren Kleidungsstück umgestaltet.

Ich verwende hier Materialien, wie z.B. Seidenstoffe, handgefärbt, bemalt, unikat, für die ich noch keinen speziellen Verwendungszweck hatte, oder Stoffreste, die neu zusammengefügt – gepatcht- zu einer neuen Designidee werden.

Material: Jacke und Rock in grau, umgestaltet mit Patchworkresten in Filz

Technik: Applikation von gefilzten patches, verziert mit Knöpfen, Rocailles, Stickelementen.

Bei diesem Ensemble wurden aus meiner Fundgrube von Resten die passenden Filzteile herausgesucht und miteinander kombiniert. Ich habe zuerst den Rock gestaltet und dann passend dazu die kurze Jacke. Die Designelemente wie Knöpfe, Stickstiche und Rocaillesverzierungen sind in beiden Teilen vorhanden und lassen es so zu einer Einheit werden.

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„Deckel gegen Polio – 500 Deckel für 1 Leben ohne Kinderlähmung“ – Jin-Ju L., Leverkusen

20180201_082539Inspiration:

Vor rund einem Jahr wurde ich auf eine bundesweite Spendenaktion aufmerksam. Die Poliomyelitis , Kinderlähmung oder Heine-Medin-Krankheit ist eine vorwiegend im Kindesalter hervorgerufene Infektionskrankheit die zu schwerwiegenden, bleibenden Lähmungen führen kann.
Leider kommt diese Krankheit in vielen Ländern immer noch vor. Beispielsweise in Afghanistan, Pakistan und Nigeria , stellt diese Krankheit ein großes Problem dar.

Nach einem Projekt aus Portugal wurde 2014 ein gemeinnütziger Verein namens ,,Deckel drauf e.V‘‘ ins Leben gerufen. Bundesweit kooperieren und kommunizieren Entsorger und zahlreiche weitere Sammelstellen mit regionalen Rotary Clubs und unterstützen die Initiative ,,End Polio now‘‘.

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Strick-Häkel-Ensemble „Rosengarten“– Constanze M., Arnsberg

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Die Inspiration für diese blumig-bunte Kreation waren meine Besuche im Europa-Rosarium in Sangerhausen. Irgendwann, nach dem dritten oder vierten Aufenthalt dort dachte ich, man müßte einmal versuchen, dieses phantastische, üppige Blühen und die fröhlichen Farben in einem Strickstück einzufangen und wiederzuspiegeln. Ich wollte etwas zwischen Barock und Folklore, etwas, daß gute Laune macht, womit man kreativ umgehen kann, was sich immer wieder anders kombinieren und tragen läßt.

So ist das Ensemble „Rosengarten“entstanden.
Ich habe ein Bändchengarn aus Baumwolle mit einem kleinen Polyesteranteil verwendet.
Es hat eine gewisse Schwere und fällt so sehr schön, behält aber auch gut die Form und ließ sich vielseitig verarbeiten.
Der Rock und die Weste sind komplett quer gestrickt, die Armstulpen ebenfalls. Alle weiteren Accessoires, der Hut, die Tasche und der Gürtel sind gehäkelt. Auch der Blumenschmuck ist gehäkelt und außerdem noch mit kleinen Perlen bestickt. Als ich die Fadenenden der gehäkelten Blüten und Blätter vernähen wollte, kam mir die Idee, diese Fädchen auch noch kreativ zu nutzen. So habe ich daraus Ranken und Zweiglein gestickt.

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Jeansarmbänder – Dorothea S., Mössingen

IMG_5659 (Copy)ALT & NEU miteinander kombiniert

Als Mutter von zwei kleinen Töchtern (1 ½ Jahre und  5 Jahre) und Familienfrau übe ich meinen Beruf als Grafikdesignerin derzeit nur in Teilzeit aus.

In der wenigen Freizeit die mir zur Verfügung steht, vor allem abends wenn die Kinder schlafen, entspanne ich mich am besten beim Nähen und dem Umsetzen meiner kreativen Ideen. Diese Ideen entstehen oft beim Auftrennen der abgelegten Jeans und Kleider. Am liebsten entwerfe ich Kinderkleider, Kinderrucksäcke oder auch Taschen, die überwiegend aus gebrauchten sowie abgelegten Kleidern und Jeanshosen bestehen und fast restlos verwertet werden. Upcycling ist ein wichtiger Aspekt meiner Arbeit um unser Konsumverhalten zu überdenken und die Umwelt zu schonen. Weiterlesen

Jeanstasche Rucksack – Dorothea S., Mössingen

IMG_5611 (Copy)ALT & NEU miteinander kombiniert

 Als Mutter von zwei kleinen Töchtern (1 ½ Jahre und  5 Jahre) und Familienfrau übe ich meinen Beruf als Grafikdesignerin derzeit nur in Teilzeit aus.

In der wenigen Freizeit die mir zur Verfügung steht, vor allem abends wenn die Kinder schlafen, entspanne ich mich am besten beim Nähen und dem Umsetzen meiner kreativen Ideen. Diese Ideen entstehen oft beim Auftrennen der abgelegten Jeans und Kleider. Am liebsten entwerfe ich Kinderkleider, Kinderrucksäcke oder auch Taschen, die überwiegend aus gebrauchten sowie abgelegten Kleidern und Jeanshosen bestehen und fast restlos verwertet werden. Upcycling ist ein wichtiger Aspekt meiner Arbeit um unser Konsumverhalten zu überdenken und die Umwelt zu schonen. Weiterlesen

Jeanskleider – Dorothea S., Mössingen

IMG_5592 (Copy)ALT & NEU miteinander kombiniert

 Als Mutter von zwei kleinen Töchtern (1 ½ Jahre und  5 Jahre) und Familienfrau übe ich meinen Beruf als Grafikdesignerin derzeit nur in Teilzeit aus.

In der wenigen Freizeit die mir zur Verfügung steht, vor allem abends wenn die Kinder schlafen, entspanne ich mich am besten beim Nähen und dem Umsetzen meiner kreativen Ideen. Diese Ideen entstehen oft beim Auftrennen der abgelegten Jeans und Kleider. Am liebsten entwerfe ich Kinderkleider, Kinderrucksäcke oder auch Taschen, die überwiegend aus gebrauchten sowie abgelegten Kleidern und Jeanshosen bestehen und fast restlos verwertet werden. Upcycling ist ein wichtiger Aspekt meiner Arbeit um unser Konsumverhalten zu überdenken und die Umwelt zu schonen. Weiterlesen

Drachen-Hemd – ein Klassiker kriegt Biss! – Sonja W., Schöneiche

Drachen-Hemd_02 (Copy)Bereits als Kind durfte ich mich an der Nähmaschine meiner Mutter versuchen. Aber erst viele Jahre später, nach der Geburt meines zweiten Kindes sollte mich das Nähfieber packen. Erst waren es Faschingskostüme für die Kinder, dann folgten diverse Taschen sowie Accessoires und mittlerweile nähe ich hauptsächlich Lieblingsteile für meine Kinder und gelegentlich für mich.

Besonders spannend finde ich es, klassische Schnitte oder Retro-Modelle abzuwandeln und neu zu interpretieren. Dabei verwende ich besonders gerne ungewöhnliche Stoffe (gerne auch vom Flohmarkt), nutze abgelegte Kleidungsstücke oder erfülle einfach die Träume kleiner Mädchen und Jungs. Weiterlesen

Elsa & Anna entdecken den Sommer – Sonja W., Schöneiche

Elsa-Kleid_01 (Copy)Bereits als Kind durfte ich mich an der Nähmaschine meiner Mutter versuchen. Aber erst viele Jahre später, nach der Geburt meines zweiten Kindes sollte mich das Nähfieber packen. Erst waren es Faschingskostüme für die Kinder, dann folgten diverse Taschen sowie Accessoires und mittlerweile nähe ich hauptsächlich Lieblingsteile für meine Kinder und gelegentlich für mich.

Besonders spannend finde ich es, klassische Schnitte oder Retro-Modelle abzuwandeln und neu zu interpretieren. Dabei verwende ich besonders gerne ungewöhnliche Stoffe (gerne auch vom Flohmarkt), nutze abgelegte Kleidungsstücke oder erfülle einfach die Träume kleiner Mädchen und Jungs. Weiterlesen

Retro-Kleid mal anders – Sonja W., Schöneiche

Retro-Kleid_01 (Copy)Bereits als Kind durfte ich mich an der Nähmaschine meiner Mutter versuchen. Aber erst viele Jahre später, nach der Geburt meines zweiten Kindes sollte mich das Nähfieber packen. Erst waren es Faschingskostüme für die Kinder, dann folgten diverse Taschen sowie Accessoires und mittlerweile nähe ich hauptsächlich Lieblingsteile für meine Kinder und gelegentlich für mich.

Besonders spannend finde ich es, klassische Schnitte oder Retro-Modelle abzuwandeln und neu zu interpretieren. Dabei verwende ich besonders gerne ungewöhnliche Stoffe (gerne auch vom Flohmarkt), nutze abgelegte Kleidungsstücke oder erfülle einfach die Träume kleiner Mädchen und Jungs. Weiterlesen

affordable fashion dress, blue – Inspiration und Imitation in der Mode – Santiago A., Aachen

Plakat (Copy)Bei der beigefügten Einreichung handelt es sich um ein Formfindungskleid unter dem Titel „affordable fashion dress, blue – Inspiration und Imitation in der Mode“, das als Projektarbeit im zweiten Semester entstanden ist und sich als Satire auf die Massenkultur versteht. Mit dem Konzept einer großen schwedischen Möbelkette als Inspiration, imitiert es in der Form eine überdimensionale blaue Tragetasche, wie sie täglich tausendfach rausgegeben werden. Dies steht im Kontrast zur gängigen Praxis im High-Fashion-Bereich, wo limitierte Designer-Stücke zu Preisen in astronomischer Höhe gehandelt werden.

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Ältere Schneiderei… oder jeder fing irgendwann mal an! – Dagmar F., Oldenburg

Taufkleid (Copy)Dieses Taufkleid ist mittlerweile ca.26 Jahre alt. Es ist war ein Einzelschnitt von Burda. Als ich dieses Taufkleid genäht habe, hatte ich absolut keinen Plan vom nähen. Ich hatte einige Stores mit geraden Nähten genäht und ein oder zwei Kissenbezüge ohne RV. Die Nähmaschine hatte mir kurz vorher mein Mann gekauft mit dem Hinweis das ich jetzt auch mal Kleidung nähen müsste. Ich weiß noch das ich drei lange Abende über dem Schnittmuster gesessen habe, gefühlt wohl hundertmal durchgelesen, die Schnittmuster vor mir ausgebreitet und der Knoten im Kopf wurde immer größer. Weiterlesen

„CLOSE.D Outfit 3“ – Julia G.-M., Trier

Outfit3.2Kontext

Intimität ist ein Zustand tiefster Vertrautheit. Ein Bereich, der uns ganz alleine gehören kann und Außenstehende ausschließt. Sie hat viele Gesichter, die von körperlicher Nähe und Berührungen, bis hin zur Sexualität und Lust reichen.

Die vorliegende Kollektion „CLOSE.D“ beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Thema der emotionalen Intimität, wie wir in der heutigen Zeit mit Intimität umgehen und sie nach außen tragen.

Obwohl wir selbst bestimmen können, ob wir unsere Intimsphäre mit jemandem teilen wollen, macht es manchmal den Anschein, als hätten wir ein Bedürfnis uns zu zeigen und gesehen zu werden. Aufgrund unserer mobilen Gesellschaft sind wir immer auf der Suche nach neuen Formen von Gemeinschaft, die uns Nähe und Gemeinsamkeit kommunizieren. Um möglichst schnell zu diesem Ziel zu gelangen, müssen wir jedoch imstande sein, unsere geschlossene Sphäre des Privaten aufzubrechen und mit der Öffentlichkeit zu teilen. Der Widerspruch zwischen innen und außen, Intimität und Öffentlichkeit verschwimmt. Intimität stellt keinen statischen Zustand mehr da, sondern einen fließenden Prozess, der von wechselseitigem Durchdringen von Verschlossenheit und Offenheit geprägt ist. Die Grenzen von Intimität können je nach Situation anders definiert werden. Sie sind genauso flexibel geworden, wie der Mensch selbst.

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„CLOSE.D Outfit 2“ – Julia G.-M., Trier

Outfit2.1Kontext

Intimität ist ein Zustand tiefster Vertrautheit. Ein Bereich, der uns ganz alleine gehören kann und Außenstehende ausschließt. Sie hat viele Gesichter, die von körperlicher Nähe und Berührungen, bis hin zur Sexualität und Lust reichen.
Die vorliegende Kollektion „CLOSE.D“ beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Thema der emotionalen Intimität, wie wir in der heutigen Zeit mit Intimität umgehen und sie nach außen tragen.

Obwohl wir selbst bestimmen können, ob wir unsere Intimsphäre mit jemandem teilen wollen, macht es manchmal den Anschein, als hätten wir ein Bedürfnis uns zu zeigen und gesehen zu werden. Aufgrund unserer mobilen Gesellschaft sind wir immer auf der Suche nach neuen Formen von Gemeinschaft, die uns Nähe und Gemeinsamkeit kommunizieren. Um möglichst schnell zu diesem Ziel zu gelangen, müssen wir jedoch imstande sein, unsere geschlossene Sphäre des Privaten aufzubrechen und mit der Öffentlichkeit zu teilen. Der Widerspruch zwischen innen und außen, Intimität und Öffentlichkeit verschwimmt. Intimität stellt keinen statischen Zustand mehr da, sondern einen fließenden Prozess, der von wechselseitigem Durchdringen von Verschlossenheit und Offenheit geprägt ist. Die Grenzen von Intimität können je nach Situation anders definiert werden. Sie sind genauso flexibel geworden, wie der Mensch selbst.

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„CLOSE.D Outfit 1“ – Julia G.-M., Trier

Outfit1.2Kontext

Intimität ist ein Zustand tiefster Vertrautheit. Ein Bereich, der uns ganz alleine gehören kann und Außenstehende ausschließt. Sie hat viele Gesichter, die von körperlicher Nähe und Berührungen, bis hin zur Sexualität und Lust reichen.

Die vorliegende Kollektion „CLOSE.D“ beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Thema der emotionalen Intimität, wie wir in der heutigen Zeit mit Intimität umgehen und sie nach außen tragen.

Obwohl wir selbst bestimmen können, ob wir unsere Intimsphäre mit jemandem teilen wollen, macht es manchmal den Anschein, als hätten wir ein Bedürfnis uns zu zeigen und gesehen zu werden. Aufgrund unserer mobilen Gesellschaft sind wir immer auf der Suche nach neuen Formen von Gemeinschaft, die uns Nähe und Gemeinsamkeit kommunizieren. Um möglichst schnell zu diesem Ziel zu gelangen, müssen wir jedoch imstande sein, unsere geschlossene Sphäre des Privaten aufzubrechen und mit der Öffentlichkeit zu teilen. Der Widerspruch zwischen innen und außen, Intimität und Öffentlichkeit verschwimmt. Intimität stellt keinen statischen Zustand mehr da, sondern einen fließenden Prozess, der von wechselseitigem Durchdringen von Verschlossenheit und Offenheit geprägt ist. Die Grenzen von Intimität können je nach Situation anders definiert werden. Sie sind genauso flexibel geworden, wie der Mensch selbst.

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„Weekender Eigentum mit Handschellen“ – Frauke G., Rhauderfehn

IdeeKreation 3 Vorderansicht (Copy):

Viele Lederjacken sind, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr tragbar und werden dann in den Schrank verbannt. Im ungünstigsten Fall landen sie in der Altkeidersammlung, wo sie dann z.B. zu Untersetzern oder Schreibtischunterlagen verarbeitet werden.

Ich gebe diesen Jacken eine neue Chance, indem ich aus ihnen ganz besondere Taschen fertige. Das meist superweiche Leder und die schönen Farben bieten sich einfach dazu an. Ich  kombiniere das Leder auch gern mit anderen gebrauchten besonderen Materialien wie zum Beispiel Armeedecken, Postsäcke etc.

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„Jackentasche Motorrad“ – Frauke G., Rhauderfehn

Kreation 2 Vorderansicht (Copy)Idee:

Viele Lederjacken sind, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr tragbar und werden dann in den Schrank verbannt. Im ungünstigsten Fall landen sie in der Altkeidersammlung, wo sie dann z.B. zu Untersetzern oder Schreibtischunterlagen verarbeitet werden.

Ich gebe diesen Jacken eine neue Chance, indem ich aus ihnen ganz besondere Taschen fertige. Das meist superweiche Leder und die schönen Farben bieten sich einfach dazu an. Auch Ledermöbel landen viel zu schnell ungenutzt auf den Sperrmüll. Entweder sind sie zu unmodern geworden oder  einfach kaputt und abgenutzt. Hier handelt es sich oft um richtig schönes, dickes und strapazierfähiges Leder mit großflächigen Nutzungsmöglichkeiten.

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„Scharfe Couchtasche“ – Frauke G., Rhauderfehn

Kreation 1 Vorderansicht-1 (Copy)Idee:

Viele Lederjacken sind, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr tragbar und werden dann in den Schrank verbannt. Im ungünstigsten Fall landen sie in der Altkeidersammlung, wo sie dann z.B. zu Untersetzern oder Schreibtischunterlagen verarbeitet werden.

Ich gebe diesen Jacken eine neue Chance, indem ich aus ihnen ganz besondere Taschen fertige. Das meist superweiche Leder und die schönen Farben bieten sich einfach dazu an. Auch Ledermöbel landen viel zu schnell ungenutzt auf den Sperrmüll. Entweder sind sie zu unmodern geworden oder einfach kaputt und abgenutzt. Hier handelt es sich oft um richtig schönes, dickes und strapazierfähiges Leder mit großflächigen Nutzungsmöglichkeiten.

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Alles Steampunk oder was… – Dagmar F., Oldenburg

20180129_204350 (Copy)Alles Steampunk oder was…

Dieses Kostüm habe ich für meine Tochter gefertigt. Es sollte in Richtung Steampunk gehen, wobei ich nicht weiß, ob es so okay ist.

Meine Tochter findet es jedenfalls ausgesprochen gut, und sie fühlt sich sichtlich wohl damit.

Genäht habe ich die Bluse, nach eigenem Entwurf, den kurzen Rock, den Überrock mit Tüllunterrock, die Halsmanschette und die Tasche, ferner die Armmanschette und Lederbänder. Weiterlesen

Alaaf und Helau – Dagmar F., Oldenburg

ekg 2018 (Copy)Alaaf und Helau

Dieses  Jahr war das Thema China bei uns. Bei meinem Mann habe ich Karnevalssatin genommen und mit diversen Stickarbeiten versehen, überwiegend Drachen.

Alle Stickdateien wurden von mir digitalisiert und es sind ca. 620.000 Stiche geworden. Die längsgearbeiteten Ornamente sind Langettenstiche,

die ich immer schon mal ausprobieren wollte. Der Kragen wurde mit Vlies verstärkt, in Höhe der Schulter habe ich etwas Federstahl eingearbeitet. Weiterlesen

P.E.G Ranzen Set – Nicole S., Grafhorst

Kreation 1 P.E.G Ranzen Set Bild 1 (Copy)Ich bin totale Nähanfängerin und nähe erst seit knapp einem halben Jahr. Ich habe zwar ebenfalls selbst ein Label entworfen bin aber nicht gewerblich tätig, verkaufe nicht und  bewerbe mich mit 3 meinen genähten Arbeiten in der Kategorie Best of innovative Kreationen 2018 und möchte kurz damit beginnen,  meine Inspiration, die mir mein körperlich und geistig  schwerst beeinträchtigtes Tageskind geschenkt hat zu beschreiben.

Seit  fast 1 Jahr trägt er eine Magensonde (PEG= Perkutane endoskopische Gastrostomie) Seit dieser Zeit schwirren mir unglaublich viele kreative und innovative  Ideen in meinem Herzen, die das Leben  dieser  beSONDEren Kinder  und deren Familienangehörigen etwas Farbenfroher und leichter , auch bei der Handhabung bestimmter Dinge gestalten können. Der Beutel mit der künstlichen Nahrung und der dazugehörige Schlauch beispielsweise, hängen offen an dem Kinderwagen. Entweder am Griff oder an einem extra  befestigten Infusionsständer. Alles ist offen erkennbar. Es geht mir nicht darum irgendetwas zu versteckten, nein ganz im Gegenteil. Mit meinem süßen, netten und  bunten  P.E.G Ranzen Set  kann ich zumindest versuchen den Blick, die Energie weg vom Mitleid hin zur Offenheit und zu Gesprächen zu lenken.

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P.E.G Body – Nicole S., Grafhorst

Kreation 2 P.E.G Body Bild 3 (Copy)
Ich bin totale Nähanfängerin und nähe erst seit knapp einem halben Jahr. Ich habe zwar ebenfalls selbst ein Label entworfen bin aber nicht gewerblich tätig, verkaufe nicht und  bewerbe mich mit 3 meinen genähten Arbeiten in der Kategorie Best of innovative Kreationen 2018 und möchte kurz damit beginnen,  meine Inspiration, die mir mein körperlich und geistig  schwerst beeinträchtigtes Tageskind geschenkt hat zu beschreiben.

Seit  fast 1 Jahr trägt er eine Magensonde (PEG= Perkutane endoskopische Gastrostomie) Seit dieser Zeit schwirren mir unglaublich viele kreative und innovative  Ideen in meinem Herzen, die das Leben  dieser  beSONDEren Kinder  und deren Familienangehörigen etwas Farbenfroher und leichter , auch bei der Handhabung bestimmter Dinge gestalten können. Der Beutel mit der künstlichen Nahrung und der dazugehörige Schlauch beispielsweise, hängen offen an dem Kinderwagen. Entweder am Griff oder an einem extra  befestigten Infusionsständer. Alles ist offen erkennbar. Es geht mir nicht darum irgendetwas zu versteckten, nein ganz im Gegenteil. Mit meinem süßen, netten und  bunten  P.E.G Ranzen Set  kann ich zumindest versuchen den Blick, die Energie weg vom Mitleid hin zur Offenheit und zu Gesprächen zu lenken.

Auch dieser Body hat mir schlaflose Nächte bereitet. Ebenfalls brauchte ich auch hier mehrere Prototypen, bis er mir so gelungen ist und ich zufrieden war, wie er jetzt ist.

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P.E.G-PADS – Nicole S., Grafhorst

Kreation 3 P.E.G Pad´s Bild 5 (Copy)Ich bin totale Nähanfängerin und nähe erst seit knapp einem halben Jahr. Ich habe zwar ebenfalls selbst ein Label entworfen bin aber nicht gewerblich tätig, verkaufe nicht und  bewerbe mich mit 3 meinen genähten Arbeiten in der Kategorie Best of innovative Kreationen 2018 und möchte kurz damit beginnen,  meine Inspiration, die mir mein körperlich und geistig  schwerst beeinträchtigtes Tageskind geschenkt hat zu beschreiben.

Seit  fast 1 Jahr trägt er eine Magensonde (PEG= Perkutane endoskopische Gastrostomie) Seit dieser Zeit schwirren mir unglaublich viele kreative und innovative  Ideen in meinem Herzen, die das Leben  dieser  beSONDEren Kinder  und deren Familienangehörigen etwas Farbenfroher und leichter , auch bei der Handhabung bestimmter Dinge gestalten können. Der Beutel mit der künstlichen Nahrung und der dazugehörige Schlauch beispielsweise, hängen offen an dem Kinderwagen. Entweder am Griff oder an einem extra  befestigten Infusionsständer. Alles ist offen erkennbar. Es geht mir nicht darum irgendetwas zu versteckten, nein ganz im Gegenteil. Mit meinem süßen, netten und  bunten  P.E.G Ranzen Set  kann ich zumindest versuchen den Blick, die Energie weg vom Mitleid hin zur Offenheit und zu Gesprächen zu lenken.

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Quilt “Wald im Herbst” – Angelika A.-W., Castrop-Rauxel

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Mein Quilt “Wald im Herbst” hat eine Größe von 1,15 m in der Breite und 1,00 m in der Höhe. Er besteht aus 2 verschiedenen Baumwollstoffen, mit Birken und Spiralen, sowie fliegenden Blättern, bestehend aus Seidenmalerei und Patchwork in freier Schneidetechnik.

Als Farben für die Seidenmalerei habe ich bewusst Herbsttöne ausgewählt und diese in der Nass – in Nass – Technik ineinander fließen lassen.

Der Spiralenstoff für den Waldweg verstärkt zusätzlich die Dynamik der fliegenden Blätter und lässt den Herbstwind erahnen.
Der Quilt wurde mit der Hand gequiltet und mit der Maschine genäht.
Es war ein herrlicher Herbsttag und ein wunderschöner Spaziergang der mich zu diesem Quilt inspirierte.

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Quilt “20 Jahre, Experiment” – Angelika A.-W., Castrop-Rauxel

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Mein Quilt “20 Jahre, Experiment” ist 40 cm x 40 cm groß.
Er entstand aus den unterschiedlichsten Materialien die ich alle frei zusammen vernäht habe.
Von mir gemalte Aquarelle, Brokat, Plastikfolie, Jersey, Wollstoff, Kunstleder, eine afghanische Stickerei mit der Zahl 20, einem schwarz-weißen Baumwollstoff und einem Leinenstoff mit Glitzer für den Hintergrund.

Es wurde alles mit der Maschine zusammengenäht und auch gequiltet. Erst entstanden die kleinen Patchwork – Quadrate, die ich dann mit dem Glitzerleinen verbunden habe.

Er soll die Freude darstellen, die ich seit gut 20 Jahren, bei der Arbeit und dem Experimentieren mit textilen Materialien empfinde.

Die Haptik der unterschiedlichsten Materialen inspiriert mich stets aufs Neue. Es wird nie langweilig, auch nach 20 Jahren nicht!

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Quilt “Alltagsinspiration” – Angelika A.-W., Castrop-Rauxel

DSCN8531 (Copy)
Mein Quilt “Alltagsinspiration” ist 64 cm breit und 68 cm hoch. Er besteht aus Maschinenputzlappen aus der Arbeitswelt meines Mannes, einer Isolierfolie aus dem Autozubehör und einem von mir gemalten Aquarell, das ich in verschiedene Stücke zerschnitten habe und mit den anderen Materialien frei vernäht habe. Die Isolierfolie habe ich dann zuletzt appliziert.
Beim Aufräumen unserer Garage fiel mir das Material in die Hände und sofort entstand die Idee dieses mit meinem Aquarell zu vereinen.
Es war ein wunderschöner Frühlingstag mit viel Sonne und super schönen Lichtverhältnissen, die ich versuchte mit der Isolierfolie noch zu verstärken.
Ich hatte zuvor mit dem Nähen von Papier experimentiert.
Der Quilt ist mit der Maschine genäht und auch mit der Maschine gequiltet.

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Meine neue Winterjacke – Mandy S., Cottbus

Outfit 1a (Copy)Gelb ist meine Lieblingsfarbe

Meine neue Winterjacke (Outfit 1)

Mein vierjähriger Sohn liebt Gelb und das seit fast zwei Jahren. Da diese Farbe im Kauf-Kleidungssortiment für Jungs eigentlich nicht zu finden ist, hatte ich beschlossen ihm seine diesjährige Winterjacke einfach selbst zu nähen. Schon lange wollte er unbedingt eine Gelbe Jacke haben.

Der Mantel wurde nach dem E-Book „Mantel Louie“ geschneidert. Er besteht aus einem Außenstoff, einem Futterstoff, sowie Belegen und versteckten Armbündchen. Weiterlesen

Weihnachten und rot – wie wäre es mal mit Gelb / Grün – Mandy S., Cottbus

Outfit 3a (Copy)Wie in jedem Jahr habe ich auch zu diesem Weihnachtsfest meinem Sohn ein Festoutfit gezaubert. Das ich mir diese „Mühe“ macht liegt zum einen daran, dass es mir unheimlich viel Freude bereitet und zum anderen, dass wir in den Tagen vor Weihnachten auf den jeweiligen Weihnachtsfeiern unserer Firmen eingeladen sind, welche immer als Familienfest gefeiert werden und da will man natürlich Schick angezogen hingehen. Und zum anderen legen wir in unseren Familien viel Wert darauf, Weihnachten festlich gekleidet bei Oma und Opa zu sein. Weiterlesen

Ein Allerleikind(liches) Outfit – Mandy S., Cottbus

Outfit 2a (Copy)

Ich gehöre ja zur Generation „ich habe nähen durch E-Books gelernt“. Denn einen Nähkurs habe ich nie besucht. Okay, in der Schulzeit gab es mal ein paar Stunden Näharbeit, aber das ist über 20 Jahre her. Als mein Sohn dann ca. 6 Monate alt war und ich das erste Mal eine Pumphose in den Hängen hielt jucke es mich in den Fingern. Also suchte ich www und wurde schnell fündig. Die damals gekaufte Hose wurde als Schnittvorlage genutzt und schon ging es los. Schnell noch die alte Veritas von Uroma rausgeholt und Stoff gekauft und schon war sie fertig. Meine erste Hose für meine Sohn (damals noch zu groß und irgendwie auch unförmig, aber ich war trotzdem stolz wie Oskar :-D). Weiterlesen

Metamorphose – Max K., Radebeul

Metamorphose 1 (Copy)Impressionen zum Kleid „Metamorphose“

 Der Designer

Ich bin Max, 19 Jahre alt und seit meinem 13. Lebensjahr von allem, was mit Nadel und Faden zu tun hat, begeistert. Das Nähen habe ich mir autodidaktisch beigebracht. Durch das Entwerfen von Kleidern teile ich meine Wahrnehmung der Welt mit anderen Menschen. Die Fertigung empfinde ich als etwas sehr Persönliches, da ich Ruhe brauche, um das Kleid in angestrebter Qualität zu realisieren. Liebe zum Detail ist meine Maxime, weil jede Feinheit von Hingabe, Zuversicht, Verzweiflung oder Zufriedenheit zeugt. Da sich diese Gefühle vor allem bei sehr zeitaufwändigen Kleidern stark wandeln können, nannte ich dieses Kleid – „Metamorphose“. Weiterlesen

Handstulpen im Mustermix „Ist denn noch Winter?“ – Berit Charlotte G., Witten

Projekt 1 Stulpen 1 (Copy)Soweit ich mich zurückerinnern kann, war ich schon immer gern kreativ tätig. Zurzeit stricke und häkle ich am liebsten. Und auch mit dem Nähen habe ich nach über 10jähriger Pause wieder begonnen.

Ich experimentiere gerne, probiere Neues aus und lerne immer dazu. Meine Projekte plane ich in der Regel. Einfach loslegen und sehen, was dabei herauskommt, ist nicht so mein Ding. Und irgendwann habe ich dann angefangen, aufzuschreiben, was ich mache. Seit vielen Jahren zeige ich meine Projekte auf Ravelry. Dort sind sie oft mit Notizen versehen, da ich „fremde“ Anleitungen gerne für mich abändere. Weiterlesen

Hexensocken – Berit Charlotte G., Witten

Projekt 2 Hexensocken 1 (Copy)Auf Ravelry bin ich gerne mit unserer „Sockenreisegruppe“ unterwegs. Virtuell besuchen wir jeden Monat ein anderes Ziel, reale und fantastische. Im August 2017 war ich Reiseleiterin. Unser Ziel war die Scheibenwelt nach den Romanen von Terry Pratchett.

Das fünfte Element auf der Scheibenwelt ist „Überraschung“. Und so sollten auch meine Socken aussehen: Ich startete mit einer anatomischen Bandspitze, die ich der Form meiner Füße angepasst habe.

Für die Füße und den Schaft habe ich eine Wolle herausgesucht, die „poolt“ und habe unterschiedliche Möglichkeiten mit einem Poolingrechner im Internet ausprobiert. Außerdem gibt es an den Außenseiten einen einfachen Zopf. Weiterlesen

„Verbunden!“ – ein großes Tuch, in zwei Versionen gestrickt – Berit Charlotte G., Witten

Projekt 3 Tuch 2 Verbunden 1 (Copy)Im Herbst 2017 habe ich wieder einen Mystery-KAL auf meinem Blog www.Berit-Charlotte.de veröffentlicht. Entworfen habe ich ein großes Tuch, das Schultern, Rücken und Arme wärmt. Das Muster des Tuches entsteht durch Hebemaschen. Gestrickt habe ich zwei von den möglichen vier Versionen.

Tuch Nr. 1 ist aus dunkelgrauer und türkisfarbener Merinowolle von Drachenwolle mit Nadelstärke 3 mm gestrickt. Verbraucht habe ich zwei Mal 150 g, das entspricht knapp 1.000 m.

Tuch Nr. 2 (nach der gleichen Anleitung) entstand aus zwei gleichen Bobbels (Woolly Hugs Bobbel Cotton) von je 400 g (= insges. 1.600 m Lauflänge). Weiterlesen

Die Edle – Gabriele R., Castrop-Rauxel

Die Edle von der Seite (Copy)Über meine Therapie als Borderlinerin bin ich aufs Malen gekommen, wobei mich das Fluid Painting am meisten fesselt und begeistert. Dieses Hobby hilft mir meine negativen Gedanken und Gefühle in kreative Energie umzulenken. So entstanden im Laufe der Zeit eine Menge an Bildern und auch Skulpturen.

Über eine Facebook Tauschbörse tauschte ich ein Bild von mir gegen eine selbstgenähte Tasche. Aus diesem Tauschvorgang entstand eine tiefe und innige Freundschaft. Nach einiger Zeit schenkte mir diese neue Freundin ihre „alte“ Nähmaschine Namens „Gudrun“.  

Ich fing auch sofort an mit dem nähen. Aufgrund meiner Erkrankung war es mir nicht möglich Nähkurse aufzusuchen, so dass ich mir unter Zuhilfenahme des Internets das Nähen selber beibrachte.

Nachdem ich anfänglich einige Kleidungstücke für mich genäht hatte, bin ich auf Schnittmuster für Taschen und Geldbörsen gestoßen und fragte mich ob ich darüber zwischen dem Malen und dem Nähen eine Verbindung schaffen könnte.

Nach einigen Versuchen war es dann so weit mein erstes Portemonnaie, bei dem die Außenteile durch Fluid Painting  gestaltet wurden war fertig.

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Die Große – Gabriele R., Castrop-Rauxel

Die Große von innen detail (Copy)Über meine Therapie als Borderlinerin bin ich aufs Malen gekommen, wobei mich das Fluid Painting am meisten fesselt und begeistert. Dieses Hobby hilft mir meine negativen Gedanken und Gefühle in kreative Energie umzulenken. So entstanden im Laufe der Zeit eine Menge an Bildern und auch Skulpturen.

Über eine Facebook Tauschbörse tauschte ich ein Bild von mir gegen eine selbstgenähte Tasche. Aus diesem Tauschvorgang entstand eine tiefe und innige Freundschaft. Nach einiger Zeit schenkte mir diese neue Freundin ihre „alte“ Nähmaschine Namens „Gudrun“.  

Ich fing auch sofort an mit dem nähen. Aufgrund meiner Erkrankung war es mir nicht möglich Nähkurse aufzusuchen, so dass ich mir unter Zuhilfenahme des Internets das Nähen selber beibrachte.

Nachdem ich anfänglich einige Kleidungstücke für mich genäht hatte, bin ich auf Schnittmuster für Taschen und Geldbörsen gestoßen und fragte mich ob ich darüber zwischen dem Malen und dem Nähen eine Verbindung schaffen könnte.

Nach einigen Versuchen war es dann so weit mein erstes Portemonnaie, bei dem die Außenteile durch Fluid Painting  gestaltet wurden war fertig.

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Der schicke Begleiter – Gabriele R., Castrop-Rauxel

Der schicke Begleiter von vorne (Copy)Über meine Therapie als Borderlinerin bin ich aufs Malen gekommen, wobei mich das Fluid Painting am meisten fesselt und begeistert. Dieses Hobby hilft mir meine negativen Gedanken und Gefühle in kreative Energie umzulenken. So entstanden im Laufe der Zeit eine Menge an Bildern und auch Skulpturen.

Über eine Facebook Tauschbörse tauschte ich ein Bild von mir gegen eine selbstgenähte Tasche. Aus diesem Tauschvorgang entstand eine tiefe und innige Freundschaft. Nach einiger Zeit schenkte mir diese neue Freundin ihre „alte“ Nähmaschine Namens „Gudrun“.  

Ich fing auch sofort an mit dem nähen. Aufgrund meiner Erkrankung war es mir nicht möglich Nähkurse aufzusuchen, so dass ich mir unter Zuhilfenahme des Internets das Nähen selber beibrachte.

Nachdem ich anfänglich einige Kleidungstücke für mich genäht hatte, bin ich auf Schnittmuster für Taschen und Geldbörsen gestoßen und fragte mich ob ich darüber zwischen dem Malen und dem Nähen eine Verbindung schaffen könnte.

Nach einigen Versuchen war es dann so weit mein erstes Portemonnaie, bei dem die Außenteile durch Fluid Painting  gestaltet wurden war fertig.

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Upcycling-Projekte – Tanja S., Aachen

IMG_20180126_074659 (Copy)Ich liebe Upcycling!

Ein Leben, zwei Leben? Vielleicht auch drei oder vier?

Jedes Ding kann oft noch mehrer Leben haben, so wie dieser Fahrradschlauch, gemeinsam mit anderen Schläuchen und Rest-Stoffen zur Kosmetiktasche wird.

Oder ein Stück Pappe in Verbindung mit gerissenen Stücken aus Eierkarton zu Engelsflügeln in allen Größen werden kann.

Es gibt so viele Möglichkeiten.

Diese Kreativität auszuleben macht mir viel mehr Spaß, als andere Dinge nachzubasteln und dabei für Materialien noch viel Geld auszugeben.

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Federwiege – Jenny B., Holdorf

D5 (Copy)Ich bewerbe mich mit der selbstgenähten Federwiege meines jüngsten Sohnes. Ich bin Mama von sechs Jungs und habe eigentlich viel zu wenig Zeit zum Nähen. Meistens nur nachts, das Los der Mütter. 

Schon als Kind fing ich an zu Nähen, Häkeln, Stricken etc. Durfte aber leider keine Ausbildung in dem Bereich Schneidern machen. Das haben mir meine Eltern konsequent untersagt.

Die „Sucht“ ließ mich aber nie ganz los und so habe ich mir autodidaktisch mein Wissen beigebracht. 

Ich gebe ehrenamtlich Nähkurse in unserer Gemeinde für Migrantinnen und Flüchtlinge. Dieses Projekt wird sehr gut angenommen und in Zusammenarbeit mit der Gemeinde haben wir mittlerweile ein eigenes kleines Nähcaffee als Treffpunkt für Frauen und Kinder, egal welcher Nationalität oder Glaubensrichtung. 

Ich liebe es zu sehen wie Nähen verbindet, über Sprachbarrieren oder gesellschaftlichen Stand hinweg.

Die Federwiege habe ich selbst entworfen, die Feder und das Gestell habe ich gekauft.

Verwendet habe ich meterweise festen Baumwollstoff, die Gurte sind aus einer alten Babyschale welche aufgrund ihres Alters nicht mehr Verkehrs tauglich war. Das Holz ist ein alter Lattenrost, den mein Mann aufgearbeitet hat.

Federwiegen gibt es natürlich zu kaufen aber ich wollte gerne eine mit Gurten, da ich immer sehr aktive Kinder habe.

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Babydecke – Jenny B., Holdorf

D3 (Copy)Ich bewerbe mich mit dem Geburtstagsoutfit meines jüngsten Sohnes. 

Ich bin Mama von sechs Jungs und habe eigentlich viel zu wenig Zeit zum Nähen. Meistens nur nachts, das Los der Mütter. 

Schon als Kind fing ich an zu Nähen, Häkeln, Stricken etc. Durfte aber leider keine Ausbildung in dem Bereich Schneidern machen. Das haben mir meine Eltern konsequent untersagt.

Die „Sucht“ ließ mich aber nie ganz los und so habe ich mir autodidaktisch mein Wissen beigebracht. 

Ich gebe ehrenamtlich Nähkurse in unserer Gemeinde für Migrantinnen und Flüchtlinge. Dieses Projekt wird sehr gut angenommen und in Zusammenarbeit mit der Gemeinde haben wir mittlerweile ein eigenes kleines Nähcaffee als Treffpunkt für Frauen und Kinder, egal welcher Nationalität oder Glaubensrichtung. 

Ich liebe es zu sehen wie Nähen verbindet, über Sprachbarrieren oder gesellschaftlichen Stand hinweg.

Hier ist mein drittes und letzes eingereichtes Werk. Es ist eine Häkeldecke, gehäkelt komplett aus Resten, nicht ein einziges Wollknäuel habe ich gekauft. Die Krabbeldecke ist für meine kleinsten Söhne. Sie ist zum kuscheln, zudecken, schlafen, mitschleppen oder als Fotohintergrund gedacht.

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Geburtstagsoutfit 1 – Jenny B., Holdorf

D5 (Copy)Ich bewerbe mich mit dem Geburtstagsoutfit meines jüngsten Sohnes. 

Ich bin Mama von sechs Jungs und habe eigentlich viel zu wenig Zeit zum Nähen. Meistens nur nachts, das Los der Mütter. 

Schon als Kind fing ich an zu Nähen, Häkeln, Stricken etc. Durfte aber leider keine Ausbildung in dem Bereich Schneidern machen. Das haben mir meine Eltern konsequent untersagt.
Die „Sucht“ ließ mich aber nie ganz los und so habe ich mir autodidaktisch mein Wissen beigebracht. 

Ich gebe ehrenamtlich Nähkurse in unserer Gemeinde für Migrantinnen und Flüchtlinge. Dieses Projekt wird sehr gut angenommen und in Zusammenarbeit mit der Gemeinde haben wir mittlerweile ein eigenes kleines Nähcaffee als Treffpunkt für Frauen und Kinder, egal welcher Nationalität oder Glaubensrichtung. 

Ich liebe es zu sehen wie Nähen verbindet, über Sprachbarrieren oder gesellschaftlichen Stand hinweg.

Doch nun zu meinem zweitem eingereichtem Werk: Der Pullover und die Hose entstanden zum ersten Geburtstag meines jüngsten Sohnes. Verwendet habe ich Reste aus meinem Stoff-Fundus. Dickerer Jersey und Sweat. Und natürlich Bündchen. Unser Baby ist am Nikolausstag geboren und von daher boten sich die doch sehr weihnachtlichen Farben und die Stickdateien mit Wichteln an.

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2. Kostümidee – Jessica S.-P., Stuttgart

SD63-0190 (Copy)Diesmal mit Bodypainting und Riesenfederkopfputz, Das Kostüm habe ich allerdings verkauft.

DIE MAGISCHE KUNST DER NÄHERIN

So wie bei der Jagd, der Domäne der Männer, praktisches Handeln nicht von symbolischem zu trennen war, so verschmolzen Arbeit und Ritus auch in der Kunst der Frauen, der Handarbeit. Jeder Stamm besaß seine eigenen Muster, die ihren Ursprung oft in Mythen hatten. Kleidung – so lebenswichtig ihre wärmenden Eigenschaften auch waren – hatte einen über die Gebrauchstüchtigkeit hinausgehenden Wert. Bestimmte Motive und Materialien dienten dazu, ein festes Band zwischen den Menschen zu schmieden, aber auch zwischen den Menschen und ihrer Umwelt sowie zwischen den Menschen und den Geistern ihrer Beutetiere. Weiterlesen

1. Modell – Helga H., München

IMG_20180128_140304 (Copy)Vor einigen Jahren habe ich die Stricktechnik Double Face für mich entdeckt. Modelle mit zwei rechten Seiten fand ich sehr spannend. Daraus hat sich die Idee einer Jacke entwickelt, die komplett ohne Nähte gestaltet ist. Daher kann die Jacke von beiden Seiten getragen werden.
Die blaue Merinowolle mit einer Lauflänge von 600 Meter/100 Gramm habe ich auf einem Textilmarkt entdeckt und dazu ein dünnes Alpakagarn der Firma Lamana kombiniert. Als „Eyecatcher“ habe ich an der einen Schulter die Innenraute in rot gestrickt die so auf beiden Seiten erscheint.

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Das große Mahl – Franziska H.-S., Augsburg

IMGP0239 (Copy)Es begann mit einem übriggebliebenen Baumwollgarn und der Suche nach einem Hähnchenrezept in einem Kochbuch.
Durch das Foto inspiriert wuchs die Idee ein Hähnchen zu häkeln. Aus dem Hähnchen wurde dann allerdings eine Ente, es gesellten sich Klöße und Gemüse dazu.
Der erste Teller war fertig!

Es folgte eine Forelle blau, ein Hummer im Salatbett, ein Schweinskopf mit Blut- und Leberwürsten, eine Wurstplatte und……
Die Tafel wuchs Teller um Teller. Es machte riesigen Spaß, längst waren alle Reste verarbeitet und die Suche nach außergewöhnlichen Baumwollfarben in sämtlichen Handarbeitsläden in In- und Ausland begann.

Nun ist die Tafel 1m breit und 3,20m lang.

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Kasimir, das Kaschmirschäfchen – Janina L., Stuttgart

image4 (Copy)So gesehen, ist Kasimir eigentlich ein Luxusschaf, denn sein Körper, seine Arme und Beine sind allesamt aus feiner Kaschmirtextur! Dass ich mit diesem Material arbeitete, war jedoch reiner Zufall, am Ende aber auch ein Recyclingprojekt aus einem meiner Lieblings-Kaschmirpullover, der sich aus Versehen unter diversen Kleidungssticken in die Waschmaschine verirrt hatte und nach dem Waschgang die Größe eines Kleinkinds hatte. Tragen konnte ich daher leider nicht mehr, was mich sehr traurig machte. Da es sich aber um meinen Lieblingspullover handelte, brachte ich es kaum über das Herz ihn wegzuwerfen.

Er musste einfach eine andere Verwendung finden UND er musste ein Gesicht bekommen. Das war DER Geburtsmoment von Kasimir! Die Schnittform habe ich mir selbst ausgedacht und die Körperteile in Form von verschiedengroßen Schläuchen einfach und relativ schnell mit der Nähmaschine zusammengenäht. Kasimirs Kopf ist aus Filzmaterial, das Gesicht und seine lockige Frisur habe ich händisch aufgestickt. Die schlafenden Augen machen ihn (und, um meinen Lieblingspullover nicht zu vergessen!) liebenswürdig und man möchte ihn am liebsten gleich knuddeln! Kasimirs Körper habe übrigens mit Reis und Watte gefüllt, damit Kasimir auch beim Schlafen im Sitzen nicht umfällt 😊 die Zierbänder um seinen Bauch und seine Gelenke waren das letzte i-Tüpfelchen und die Geburt einer neuen Gattung unter den Textilkunstprojekten: Ein Recycling-Stoffschaf mit liebenswertem Charakter, das man sich als Deko einfach überall hinstellen kann und das einen beim Anblick ein Lächeln auf die Lippen zaubert!

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Benno, das schlafende Bärenbaby – Janina L., Stuttgart

image3 (Copy)Dass Bärenkinder im schlafenden Zustand mit Sicherheit am ungefährlichsten sind, ist keine Neuigkeit. Die Erkenntnis dazu diente für mich jedoch als ideale Inspirationsquelle für dieses Projekt! Dem Voraus geht jedoch meine große Liebe fürs Modellieren und auch für Filzstoffe, welche ich bei Näharbeiten stets bevorzuge, da sie nicht ausfransen und daher super easy zu verarbeiten sind. Ich überlegte mir daher, wie man beide Materialien in einem Bastelprojekt verarbeiten und könnte. Da ich jedoch der Meinung bin, dass Filzstoffe vielen Projekten schnell antiquarischen Charakter aufgrund von nicht harmonierender Farbwahl verleihen können, sollte mein Projekt jugendliche Frische ausstrahlen.
Und süß sollte es auch sein! Eine Postkarte mit einem Babybärenmotiv vollendete dann meine Gedanken und die Form des Projekts stand fest:

Ein schlafendes Bärenbaby, bei dem ich mich für mit Herzen bedruckten Filzstoff entschied und diesen mit einem sanften Beerenton in Bennos Kissen kombinierte.

Bennos Körper formte ich aus einem simplen Drahtgestell an dessen Enden ich die Extremitäten wie Kopf, Tatzen, Füße und Schwänzchen allesamt geformt aus bräunlich gefärbter Modelliermasse anbrachte. Das Imitieren des Fellcharakters war die größte Herausforderung, die jedoch nach mehrmaligen Ausprobieren sehr viel Spaß machte. Ich verwendete hierfür eine Nadel, mit der ich in die einzelnen Extremitäten stach und das krausige Fell quasi einzeln herauszupfte! Die Einzelteile härtete ich dann im Ofen aus und begann daraufhin den Schlafanzug sowie die Zipfelmütze Bennos um das Drahtgestell zu nähen.

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Löwe – Monika S., Offenburg

Löwe_06 (Copy)Meine Ideen für die Figuren kommen durch Tiere in der Natur und die Begeisterung für Stop-Motion-Filme ( z.B. Tim Burton; Wes Anderson; Aardman). Gepaart mit Punk und Grunge aus meiner Jugend entstehen diese wunderbaren Geschöpfe in liebevoller Handarbeit.
Tiere liegen mir besonders am Herzen und ich wünschte mir dass wir Menschen besser mit Ihrer Umwelt umgehen. Viele Tierarten sind bereits bedroht weil ihr Lebensraum immer mehr zerstört wird. Mit meinen Kreationen möchte ich darauf etwas aufmerksam machen.
Deswegen bekommen sie von mir auch „menschliche Züge“ um zu zeigen dass Sie zu uns gehören sowie wir auch zur Natur gehören.

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Fuchs – Monika S., Offenburg

Fuchs_03 (Copy)Meine Ideen für die Figuren kommen durch Tiere in der Natur und die Begeisterung für Stop-Motion-Filme ( z.B. Tim Burton; Wes Anderson; Aardman). Gepaart mit Punk und Grunge aus meiner Jugend entstehen diese wunderbaren Geschöpfe in liebevoller Handarbeit.
Tiere liegen mir besonders am Herzen und ich wünschte mir dass wir Menschen besser mit
Ihrer Umwelt umgehen. Viele Tierarten sind bereits bedroht weil ihr Lebensraum immer mehr zerstört wird. Mit meinen Kreationen möchte ich darauf etwas aufmerksam machen.
Deswegen bekommen sie von mir auch „menschliche Züge“ um zu zeigen dass Sie zu uns gehören sowie wir auch zur Natur gehören.

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Tucan – Monika S., Offenburg

Tucan_06 (Copy)Meine Ideen für die Figuren kommen durch Tiere in der Natur und die Begeisterung für Stop-Motion-Filme ( z.B. Tim Burton; Wes Anderson; Aardman).
Gepaart mit Punk und Grunge aus meiner Jugend entstehen diese wunderbaren Geschöpfe in liebevoller Handarbeit.
Tiere liegen mir besonders am Herzen und ich wünschte mir dass wir Menschen besser mit Ihrer Umwelt umgehen. Viele Tierarten sind bereits bedroht weil ihr Lebensraum immer mehr zerstört wird. Mit meinen Kreationen möchte ich darauf etwas aufmerksam machen.
Deswegen bekommen sie von mir auch „menschliche Züge“ um zu zeigen dass Sie zu uns gehören sowie wir auch zur Natur gehören.

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Strickmode für Barbie & Ken – Ursula P., Breckerfeld

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Seit Jahren habe ich die Strickmodelle für Barbiepuppen und Ken immer weiter verbessert. Ich glaube die Passform ist mir inzwischen gelungen, was mir viele Begeisterte bestätigt haben. Ich präsentiere hier eine kleine Auswahl meiner Sammlung, die von mir in Handarbeit hergestellt sind.

Alle Modelle benötigen keine hässlichen Verschlüsse. Die Pullover und Kleider passen über den verhältnismäßig großen Kopf der Barbiepuppen. Aussagen wie „ endlich auch mal normale, haltbare Kleidung“ für diese Art Puppen, bestätigen mir meinen richtigen Weg. Auch die Hosen werden von mir hergestellt. Inzwischen ist meine Sammlung so groß geworden, dass ich immer mal wieder etwas davon abgebe.

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Winterbeeren – Dagmar S., Ahlen

Dagmar Schnuck WinterbeerenIm Herbst/Winter 2014 ist mir bei meinen Spaziergängen mit den Hunden aufgefallen, das ganz viele bunte Beeren an den Sträuchern hingen. Ich habe mich gewundert, das mir das nicht schon früher aufgefallen ist. Nach ein paar Tagen bin ich dann auf die Lösung gekommen. In dem Jahr war der Herbst sehr trocken! Sonst fällt mit dem ganzen Regen alles im Matsch zu Boden. Diesmal war das nicht so. Dann bin ich aufmerksamer geworden und habe bemerkt, wie viele verschiedene Beeren zu finden sind !
Manche bekannt aber doch einige, von denen ich nicht wusste, das diese Sträucher Beeren tragen.
Insgesamt war das aber so prachtvoll, das ich mir die Kamera genommen habe und die einzelnen Beeren fotografierte und nach diesen Fotos Applikationsschablonen anfertigte. Dann mussten „nur noch“ passende Stoffe gefunden werden, die auch die Charakteristika und vor allem auch Unterschiede der Beeren darstellen. Einige Stoffe sind selbst gefärbt.
Dann noch passende Hintergrundstoffe finden und los ging`s.

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Novembergrau – Dagmar S., Ahlen

Dagmar Schnuck Novembergrau Details 1In dem trocken Herbst/Winter 2014 ist mir bei meinen Spaziergängen mit den Hunden aufgefallen, das das Laub, wenn es nicht regnet, auch auf dem Boden liegend noch bunt ist, und mit jeder Windböe durch die Gegend gewirbelt wird.
Auf dem vielen Grau unserer asphaltierten, gepflasterten, betonierten Flächen leuchtet vor allem das gelbe Birkenlaub richtig auf und bringt helle Lichtpunkte in den Alltag.
Diese Beobachtung war Grundlage zum Quilt Novembergrau.
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Metamorphose – Anna M., Tönisvorst

007_25_Anna_Mode21630-2 (Copy)Mein Name ist Anna M. Ich studiere am Fashion Design Institut in Düsseldorf. Momentan befinde ich mich im dritten Semester.Mit meinem Outfit, welches ich „Metamorphose“ genannt habe möchte ich mich für den Dortex Design-Award bewerben.

Es besteht aus Material, welches normalerweise nicht im Textildesign verwendet wird. In diesem Fall sind es 23.200 Wattestäbchen.

Die Inspiration dieses Outfit ist der Schmetterling. Die Form des Outfits sieht aus wie ein Kokon eines Schmetterlings, die dritte Stufe der Metamorphose. Watterstäbchen errinern an Seidenfäden, aus denen Schmetterlinge einen Kokon erzeugen. Sie sind so leicht und luftig wie der Kokon selbst.

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Energie – Anna M., Tönisvorst

007_25_Anna_Mode21821-2 2 (Copy)Mein Name ist Anna M. Ich studiere am Fashion Design Institut in Düsseldorf. Momentan befinde ich mich im dritten Semester.Im 1. Semester wurde uns ein Stoff vorgegeben, den wir verwenden mussten, in unserem Fall Nesselstoff.
Dieser sollte abstrakt verwendet werden. Mit diesem Outfit möchte ich mich für den Dortex Design-Award bewerben.

Ich habe das Outfit „Energie“ genannt und besteht aus 600 Blumen, die ich alle selber entworfen habe.
An diesem Outfit können wir sehen, wie sich Energie auf unsere positive Einstellung auswirkt.

Die Spiralen die wir auf dem Outfit sehen, repräsentieren die menschliche Aura. Die Blumen zeigen, wie sich unser Denken auf uns auswirkt. Die grosse Anzahl an Blumen konzentrieren die Energie, die einen erheblichen Einfluss auf den menschlichen Allgemeinzustand hat. Wenn dieser in Ordnung ist, wird uns der Erfolg, das Glueck und die gute Laune nicht verlassen.

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Summer Night – Petra S., Ostrhauderfehn

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Dies könnte die Ergänzung für einen kühlen Sommerabend sein. In neutralen zarten und frischen sommerlichen Farben präsentiert sich dieses Modell.

Hergestellt im dreidimensionalen japanischen Nunofilzverfahren wurde auch hier die Pongé Seide mit der Pflanzenfarbe Sandelholz gefärbt.
Die optischen Highlights wurden durch Wollstränge, Maulbeerseide und farblich abgestimmter Merinowolle erzielt.


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Schattenspiel – Petra S., Ostrhauderfehn

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Die Natur hinterlässt auf diesem zarten Abendkleid ihre Spuren – hierzu werden pflanzliche Materialien, Merinowolle und Pongé Seide im Eco Print Verfahren bedruckt und in Blauholz gefärbt.

Die Korsage ist im japanischen Nunofilzverfahren hergestellt – hierzu wurde blaue Merinowolle und farblich abgestimmte Maulbeerseide und Wollstränge mit der Pongé Seide verarbeitet. Der Rock des Abendkleides umspielt im Vorderteil das Knie und endet im hinteren Rockteil mit einer leichten Schleppe.


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Feen-Mantel – Erika G., Phyn

FEEN-MANTEL 2Feingefilztes
Meine Kreationen sind aus Merino-Wolle und Seide gearbeitet. Diese Materialien feingefilzt ergeben Kostbarkeiten in erstaunlich leichter Qualität. Das Material des Hochzeitskleides: auf 0,5 Pongéseide ist leichte Lage von Merinowolle ausgelegt, ebenso sind feine „Sari-Seiden-Fäden“ und Maulbeerseide eingefilzt. Durch das einfilzen der Seide (Nuno-Filz-Technik) ergibt es auf der Rückseite, resp. auf dem umgelegten Kragen – einen Crash-Effekt, indem die Wolle die Seide aufnimmt und durch die Seide dringt.

Die selbe Technik habe ich auch bei dem „Feen-Mantel“ angewendet, dabei sind min. 10m Seide verarbeitet. Die aufgelegten Blütenblätter sind aus einem Merino Vorfilz ausgeschnitten und eingefilzt. Das Muster, die großzügig geschnittene Kapuze und die Kellerfalte verleihen dem Mantel einen märchenhaften Touch.
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Hochzeitskleid – Erika G., Pfyn

HOCHZEITSK.BLUMENRANKEN JUPEFeingefilztes
Meine Kreationen sind aus Merino-Wolle und Seide gearbeitet. Diese Materialien feingefilzt ergeben Kostbarkeiten in erstaunlich leichter Qualität. Das Material des Hochzeitskleides: auf 0,5 Pongéseide ist leichte Lage von Merinowolle ausgelegt, ebenso sind feine „Sari-Seiden-Fäden“ und Maulbeerseide eingefilzt. Durch das einfilzen der Seide (Nuno-Filz-Technik) ergibt es auf der Rückseite, resp. auf dem umgelegten Kragen – einen Crash-Effekt, indem die Wolle die Seide aufnimmt und durch die Seide dringt.

Die selbe Technik habe ich auch bei dem „Feen-Mantel“ angewendet, dabei sind min. 10m Seide verarbeitet. Die aufgelegten Blütenblätter sind aus einem Merino Vorfilz ausgeschnitten und eingefilzt. Das Muster, die großzügig geschnittene Kapuze und die Kellerfalte verleihen dem Mantel einen märchenhaften Touch.
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Abendliche Safari: Tiger trifft auf Mustermix – Sandra M., München

1_EnsembleDie Stile verschiedener Kulturen und Epochen faszinieren und inspirieren mich. Meine Modelle zeichnen sich durch Einfachheit und Alltagstauglichkeit aus und sind dennoch Hingucker abseits vom Mainstream.Aus Vorhangstoff und Plüsch habe ich dieses Abendensemble, bestehend aus Rock, Stola, Tasche und Geldbörse erschaffen.
Ich habe dabei ohne Schnittmuster gearbeitet. Meine Vorgaben waren meine eigenen Maße (für den Rock) und die Größe der vorhandenen Stoffreste sowie meine persönliche Vorstellung vom Ergebnis.

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Fischerhemd Rucksack – Theodora E., Husum

Fischerhemd 1 (Copy)Ich heiße Theodora, bin 46 Jahre alt. Nähen war schon immer mein Hobby. Bis vor einem Jahr habe ich hauptsächlich Wohnaccessoires und einfache Taschen genäht. Dann kam ich durch einen bevorstehenden Reha-Aufenthalt auf die Idee, einen Rucksack für mich zu nähen. Er sollte nicht nur stabil sein, ohne dabei wie ein auszusehen, sondern individuell und chic. Die Suche nach den richtigen Materialien, ließ mich bei einem befreundeten Sattler landen m, der große Mengen Kunstleder, das für Autobezüge verwendet wird, in allen Variationen und Qualitäten liegen hatte. Das ich den Finkenwerder Fischerhemdstoff verwenden wollte, war vorher schon klar, da ich ein Friesenkind bin, und größere Mengen getragene Fischerhemden liegen hatte, die ich zum upcyklen gesammelt hatte.
Mein sattlerfreund bot mir Reißverschlussreste an, die üblicherweise in Zelte vernäht werden. Die reißen nicht mal eben aus, wenn eine Selterflasche in dem Rucksack getragen wird.

Da schnell klar war, dass ich diese Materialien nicht auf meiner 25 Jahre alten Husqvarna nähen konnte, schlug er vor auf einer seiner Adler zu nähen, wenn die nicht gebraucht wurde.
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Cardigan Herbstgeflüster – Michaela J., Oversee

Cardigan Herbstgflüster 3Nachdem ich Strickjacken / Longcardigans ohne Maschenprobe gestrickt habe, wollte ich diese Technik auch ins Häkeln übertragen.

Hierfür nahm ich insgesamt 17 Luftmaschen auf und häkelte auch hier einen Gürtel, der einmal um die Taile passte.
Hier habe ich überwiegend mit einem Muschelmmuster gearbeitet. Auch hier habe ich erstmal bis zur Axel gehäkelt, bis ich die Arbeit getrennt voneinander beendet habe. Durch die Anzahl der Muscheln, habe ich hier die Reihen ausgerechnet, wie weit ich bis zu den Schultern hoch häkeln musste. Ebenfalls habe ich somit die Arme gearbeitet. Auch den Rest des  Vordereteils habe ich hier noch mal seperat angehäkelt. Auch hier benutzte ich ein Muschelmuster. Bei den Armen jedoch arbeitete  ich nur Stäbchen. Auch hier habe ich mit anhäkeln an den Gürtel, den Cardigan verlängert. 

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Dunkle Beere – Michaela J., Oversee

Longcardigan 1
Das Stricken ohne Maschenprobe klappte so gut, dass ich noch weiter machen musste. Diesmal aber wollte ich einen langen Cardigan und somit kam mein Longcardigan „Dunkle Beere“ auf die Welt.
Benutzt habe hier ein Garngemisch, von dem ich keine weiteren Infos habe, nur dass es eine Lauflänge von 83 Meter / 50 Gramm hat. Dieser Longcardigan sollte nun nicht mit nur rechten Maschen gestrickt werden, sondern es sollte ein Muster her. Aber eines, bei dem man auch gemütlich Fernsehen gucken konnte. Somit fing ich mit 20 Maschen an und stricke auch hier erstemal nur den Gürtel, in dem ein Zopfmuster mit eingearbeitet wurde. Auch dieser Gürtel ging einmal um die Taille.
Ich strickte wieder an der Seite des Gürtels Maschen ran und arbeitete mit einem simplem Lochmuster weiter. Auch hier bis zu den Axeln.

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Wilde Beere – Michaela J., Oversee

Wilde Beere 4Meine Große Leidenschaft ist das Stricken und Häkeln. Nur mit einer Sache habe ich sehr große Probleme und das sind die Maschenproben. Also musste etwas her, womit ich keine Maschenprobe brauchte. Ich überlegte hin und her und hatte dann den Plan.

Und eines dieser Werke ist meine Strickjacke „Wilde Beere“ Ich fing einfach nur mit 30 Maschen, die ich aufnahm an und strickte erstmal einen Gürtel, der um die Taile passte. Danach strickte ich an den Gürtel Maschen ran und ging somit in die Länge. Ich strickte so lange, bis ich an den Axeln ankam, dann teilte ich meine Arbeit  mit einer einfachen Bruchrechnung und stricke getrennt weiter. Und durch die Maschenanzahl, die ich nun auf der Nadel hatte, konnte ich auch die Reihen errechnen, die ich hoch stricken musste, um bis zu den Schultern zu gelangen. Und auch die Arme errechnete ich mit ganz einfachen Mathematikaufgaben.

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Blaues Kleid – Lisa G., Strausberg

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Für das blaue Kleid fand ich meine Inspiration in das 70 Jahre alte Kleid meiner Ur-Großmutter, das sich in meinem Besitz befindet und dessen filigrane, blaue Spitze, ich sehr mag und bewundere. Die Spitze erstreckt sich über das gesamte Kleid. Besonders die zarten, kaum erkennbaren Bestickungen zwischen den einzelnen Blüten erweckten meine große Begeisterung.

So begann ich ein Kleid zu kreieren, das etwas von der Schlichtheit des vorangegangenen Kleides abwich, jedoch nicht überladen wirkte, um die feinen Stickereien mit Häkelelementen, die sich auf beide Ärmel und den Dekolleté-Bereich befinden, zur Geltung zu bringen. Auch dieses Kleid besteht aus unzähligen Luft- und festen Maschen, sowie halben, einfachen und doppelten Stäbchen, die mit den Muschelmuster kombiniert wurden. Die Herangehensweise ähnelt stark, die des cremefarbenen Kleides, nur im Design gibt es leichte Abweichungen des Vorgehens meiner Häkelei und der dazu kommenden Stickereien mit Häkelelementen wie Blumen, Blätter und einzelne Blüten.

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Cremefarbenes Kleid – Lisa G., Strausberg

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Entzückt und inspiriert von der Mode des 17., 18. Und 19. Jahrhunderts, insbesondere von den Barockkleidern, die mit ihrer üppigen prachtvollen Erscheinung ein kunstvoll, anders anmutendes Bild einer Frau wiedergeben, gepaart mit der gleichsamen Entzückung und völligen Faszination zur Häkelei, begab ich mich schon in Kindertagen auf ein kreatives Abenteuer mit großen Herausforderungen. Herausforderungen, die die Umsetzungen von Kleidungsstücken beinhalteten, die für gewöhnlich nur mit Stoffen umgesetzt werden.

Seit 2009 erarbeite ich mir die unterschiedlichsten Kleider mit dem Material des feinen doppeltveredelten (mercerisierten, gasierten) Häkelgarns aus 100% Baumwolle und einer Häkelnadelstärke von 1-1,5.

Mein erstes Barockkleid besitzt ein schlichtes Design mit einfachen Techniken, wie die der Luftmaschen, der festen Maschen, der Stäbchen, des Muschelmusters und des vielfältig einsetzbaren Ananas-Musters, das ich sowohl in senkrechter als auch in waagerechter Form verwendete. Um den Halsausschnitt zu schmeicheln, wählte ich das waagerechte Ananas-Muster, das wie eine zarte Blätterranke über den Schultern,  dem Dekolleté und dem Rückenausschnitt entlang verläuft. An deren Unterkante arbeitete ich ein gitterartiges Gebilde, bestehend aus Stäbchen und Luftmaschen heran. Es schließt sich zu einem geraden Abschluss über der Brust ab und geht zum Muschelmuster über.

Das Muschelmuster wiederum, wurde bis kurz unterhalb der Hüfte gehäkelt. Auf der Rückseite sind die Außenkanten des waagerechten Ananas-Musters, des Häkelgitters, sowie des Muschelmusters mit senkrecht gearbeiteten festen Maschen abgeschlossen und als Knopfleiste verarbeitet worden. Die Knopfleiste selbst ist sehr schmal gehalten mit vielen cremefarbenen Knöpfen in sehr kurzen Abständen.

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Tasche für Kotbeutel als gefilzter Hund – Dagmar C., Berlin

Jakob+Mini-Jakob-2 [621397]Ich bewerbe mich mit einem Kotbeutelspender aus umweltfreundlicher Schurwolle, die nach dem Öko-Tex-Standard 100 behandelt und eingefärbt wurde. Wenn er mal unbrauchbar wird, ist er 100% kompostierbar.

Entstehungsgeschichte:
Inspiration:
Meine Tochter, eine Hundebesitzerin, bat mich um ein gefilztes Täschchen, in die sie Kottüten zum Gassigehen packen konnte. Möglichst gleich eine ganze Rolle. Also filzte ich eine Hülle für die Rolle mit langer Schnur, damit man sie an die Hundeleine binden konnte.
Damit nicht zufrieden, kam mir der Gedanke einen Hund zu filzen, aus dem man die einzelnen Tüten von der Rolle ziehen konnte.

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Der Kater mit dem Knickschwanz – Dinah T., Stuttgart

Dinah Thaler_Bennet 02Bennet, der Kater mit dem Knickschwanz, ist mein allerbester Freund. Er spielt mit mir auf dem Krabbelteppich, im Auto und sogar im Garten. Wenn wir uns ein Eis teilen kommt Bennet zur Fellpflege einfach in die Waschmaschine. Beim einschlafen kann ich mich an seinen Beinen festhalten und darf mich an seinen warmen Bauch kuscheln. Bennet ist immer mit dabei.
Bennet ist gleichzeitig Nackenkissen und Kuscheltier für Kinder (0 – 8 Jahre). Er besteht aus samtig weichem Baumwoll-Frottee Stoff, der gleichzeitig robust und leicht zu reinigen ist.

BENNETs Geschichte:

Direkt nach der Geburt wurde der kleine schwarze Kater auf einem Supermarkt Parkplatz ausgesetzt – wahrscheinlich weil er einen Knick im Schwanz hat. Gefunden, mitgenommen,
gefüttert und großgezogen geht es dem Kater Bennet jetzt sehr gut. So verspielt und verschmust ist er bei großen und ganz besonders bei kleinen Leuten sehr beliebt. Das erste
Bennet Kuscheltier entstand als Geschenk für die Nichte um den Trennungsschmerz nach einem Besuch etwas zu milden. Mittlerweile ist der Kuscheltier-Bennet ihr ständiger Begleiter.

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CRALEILA – Lena C., Düsseldorf

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KONZEPT

Wir haben diese eine Welt und wir kriegen Kinder. Kinder, die im besten Fall weiterhin die Chance haben das Leben genießen zu können. Doch das verhindern wir. Unsere mörderischen Entwicklungen rauben uns mehr als wir denken. Eine der ernst zu nehmenden Problematik, ist die Rodung des Waldes. Wir vernichten gekonnt unseren Lebensraum. Was für egoistische Gedanken, oder? Erst wegen uns sterben doch jeden Tag 100 Arten von Leben dieser Welt aus. Geld regiert die Welt? Was ist Geld? Auch nur Papier -aus Holz. Wir sind auf dem guten Weg unseren Kindern das Leben schwer zu machen. Doch vielleicht werdet ihr schlauer.
Vielleicht könnt ihr eure Gier überwinden. Vielleicht könnt ihr der Erde das zurückgeben, was wir ihr genommen haben.

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Krabbeldecke Eulen – Birgit S., Mühlheim-Kärlich

Krabbeldekce EulenZu den verwendeten Techniken und Materialien:

Alle Krabbeldecken sind selbstverständlich eigene Entwürfe, Kreationen und selbstgenäht. Ich möchte jedem meiner Enkelkinder etwas Besonderes hinterlassen. So entstanden diese individuellen Krabbeldecken nach eigenen Vorstellungen zu einem eigenen Thema. Die Größe der Decken liegt zwischen 150 x 160 bis 185, somit groß genug um später als Tagesdecke verwendet werden zu können.
Als Material wurde fast ausschließlich Baumwollstoff verwendet. Die Rückseiten bestehen teileweise aus Fleece. Alle Decken haben ein dickes Volumenvlies, damit sie auch die Kälte eines Bodens genügend abhalten.

Die Techniken sind ein Gemisch aus Patchwork Inspirationen und Applikationen. Jede einzelne selbst entworfene Figur wurde zuerst auf doppelseitige Vlieseline aufgebügelt und anschließend mit Zickzackstich appliziert. Hinzu kommen noch Stickarbeiten wie Namen und die diversen Geburtsdaten Wie man auf den Fotos erkennen kann, wurde das Binding meistens aus dem Rückstoff gearbeitet. Auf der Rückseite wurden als Abschluss noch meine Daten eingestickt. So hat jedes Enkelkind eine absolute individuelle Arbeit als Erinnerung an seine Oma….

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Krabbeldecke Meer – Birgit S., Mühlheim-Kärlich

Krabbeldekcke MeerZu den verwendeten Techniken und Materialien:

Alle Krabbeldecken sind selbstverständlich eigene Entwürfe, Kreationen und selbstgenäht. Ich möchte jedem meiner Enkelkinder etwas Besonderes hinterlassen. So entstanden diese individuellen Krabbeldecken nach eigenen Vorstellungen zu einem eigenen Thema. Die Größe der Decken liegt zwischen 150 x 160 bis 185, somit groß genug um später als Tagesdecke verwendet werden zu können.

Als Material wurde fast ausschließlich Baumwollstoff verwendet. Die Rückseiten bestehen teileweise aus Fleece. Alle Decken haben ein dickes Volumenvlies, damit sie auch die Kälte eines Bodens genügend abhalten.

Die Techniken sind ein Gemisch aus Patchwork Inspirationen und Applikationen. Jede einzelne selbst entworfene Figur wurde zuerst auf doppelseitige Vlieseline aufgebügelt und anschließend mit Zickzackstich appliziert. Hinzu kommen noch Stickarbeiten wie Namen und die diversen Geburtsdaten Wie man auf den Fotos erkennen kann, wurde das Binding meistens aus dem Rückstoff gearbeitet. Auf der Rückseite wurden als Abschluss noch meine Daten eingestickt. So hat jedes Enkelkind eine absolute individuelle Arbeit als Erinnerung an seine Oma….

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Krabbeldecke Dinos – Birgit S., Mühlheim-Kärlich

Krabbeldecke Dinos 1Zu den verwendeten Techniken und Materialien:

Alle Krabbeldecken sind selbstverständlich eigene Entwürfe, Kreationen und selbstgenäht. Ich möchte jedem meiner Enkelkinder etwas Besonderes hinterlassen. So entstanden diese individuellen Krabbeldecken nach eigenen Vorstellungen zu einem eigenen Thema. Die Größe der Decken liegt zwischen 150 x 160 bis 185, somit groß genug um später als Tagesdecke verwendet werden zu können.
Als Material wurde fast ausschließlich Baumwollstoff verwendet. Die Rückseiten bestehen teileweise aus Fleece. Alle Decken haben ein dickes Volumenvlies, damit sie auch die Kälte eines Bodens genügend abhalten.

Die Techniken sind ein Gemisch aus Patchwork Inspirationen und Applikationen. Jede einzelne selbst entworfene Figur wurde zuerst auf doppelseitige Vlieseline aufgebügelt und anschließend mit Zickzackstich appliziert. Hinzu kommen noch Stickarbeiten wie Namen und die diversen Geburtsdaten Wie man auf den Fotos erkennen kann, wurde das Binding meistens aus dem Rückstoff gearbeitet. Auf der Rückseite wurden als Abschluss noch meine Daten eingestickt. So hat jedes Enkelkind eine absolute individuelle Arbeit als Erinnerung an seine Oma….

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Schweigt und wächst – Marie K., Wien

schweigt_und_wächst_2schweigt und wächst

Die Arbeit entstand durch ein Unwohl-sein-gefühl. Gedanken die sich aufblasen, Lasten die man mit sich trägt und wachsen. Es ist weich und etwas fleischig, wie ein Geschwür das am Körper wächst. Das „Etwas“ ist statisch, aber dennoch sollte es wie in leichter Bewegung wirken.
“ ….ich liege in der Sonne am Wasser und habe eine Blase auf dem Bauch. Ich zog die Haut von der Blase, und es tat nicht weh. Denn unter der Haut war Stein. Der Wind blies und hob das Wasser in die Luft, es war nur ein Tuch mit Falten, kein Wasser. Darunter lagen keine Steine, unter dem Tuch lag Fleisch. „
– Herta Müller

Das verwendete Material besteht aus einem dichten Baumwollgewebe, Negligé mit Spitzenborte, Schaumschoffschnitzel und der Rahmen aus Buchenholz.

Das Maß der Arbeit hat 60x80cm und entstand 2017.

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Haarband – Marie K., Wien

Haarband_2Haarband

Freunde spendeten Material und Inhalte. Das Verweben der Haare wurde begleitet von der Anwesenheit der ehemaligen TrägerInnen.
Haare brauchen Zeit um zu wachsen. Sie schenkten mir diese Haare und teilten mit mir die Zeit die ich zum Weben brauchte. Es ist ein Versuch Freundschaften einen materiellen Anker zu geben. Das Material besteht aus einem Baumwoll-Leinengarn für die Kette und für den Schuss wurden Menschenhaare, Hundehaare sowie den Baumwoll-Leinengarn verwendet.

Die Maße sind variabel und Arbeit entstand von 2016-2017.

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Hände – Marie K., Wien

Hände_3Hände

Die Angst vor sich selbst und die damit verbundene Handlungsunfähigkeit wurde für mich zum Thema.
Das auftragen meiner Hände auf ein Textil und das Zusammennähen der Stofffinger erzeugen die Geste, die die Arbeit bestimmt Die geformte Hand kann verbergen und schützen, aber sie wird auch zu einer Schale die schöpft und bewahrt. Das Material Leinen, wurde auf ein Bügelvlies gebügelt um den Stoff fester und steifer zu bekommen.

Das Maß der Arbeit hat 130x 157cm und entstand 2017.

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Kleid mit Spitze – Jule K., Düsseldorf (16 Jahre)

Spitzenkleid 1Dieses Kleid habe ich 2017 für meine Freundin genäht. Das Kleid dient als Abschlusskleid für unsere Schulkonzerte. In unserer Schule gibt es immer ein Weihnachtskonzert und ein Sommerkonzert. Zu diesen Anlässen wird spezielle Konzertkleidung  gewünscht, sodass die Klassen 5-9 oben weiß und unten schwarz tragen, während die 10. Klasse als Abschlussjahrgang komplett Schwarz trägt.
Besonders bei diesem Kleid zeigt sich die wunderschöne Spitze am Oberteil. Das Kleid besteht aus 3 Metern Chiffon und Spitze sowie 3 Meter Futter. Innen verläuft keine Naht. Der Blickfang des Kleides ist besonders auf das Oberteil gerichtet. Dort ist ein trägerloses „Oberteil“ (Bandeau Top) durch die Spitze zusehen. Darüber verläuft die Spitze. Hals- sowie Armausschnitte sind mit selbst gemachtem Schrägband (Satin) eingefasst. Für ein angenehmes Tragegefühl hat sich meine Freundin BH Polster gewünscht, die in das Bandeau Top eingefasst wurden.

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High-Low Kleid – Jule K., Düsseldorf (16 Jahre)

High-Low Kleid 2Dieses Kleid habe ich auch für das Schulkonzert angefertigt jedoch im Gegensatz zum anderen für mich selber. Das Kleid ist mein absolutes Traumkleid. Das Kleid habe ich komplett nach meinen Vorstellungen angefertigt. Sprich, den High Low artigen Rock, das Pailletten Oberteil mit an den Schultern herunterhängenden Trägern und einer schönen Strass Kette, die von Hand an die Taille genäht wurde.
Das Oberteil besteht komplett aus Pailletten, die auf ein Gummi gezogen sind, sodass das Oberteil sehr elastisch ist. Der High Low artige Rock (vorne kurz, hinten lang) besteht aus 6 Metern Chiffon.

Damit es blickdicht ist, habe ich auch hier Futter unter den Chiffon genäht, welches an das Futteroberteil dran genäht ist. An die Taille (Naht vom Rock und Oberteil) ist mit Hand eine Strass Kette angenäht.

Auch hier ist natürlich ein nahtverdeckter Reißverschluss an der Seite eingearbeitet und der Saum mit einem Rollsaum Stich versäubert worden.
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Tassenwärmer – Sabine M., München

T1Ich bin Hobbykünstlerin und seit meinem 7. Lebensjahr verfallen.
Immer wieder auf‘s Neue wundervolle Dinge zu entwerfen und zaubern macht mein Herz überglücklich!

„Tassenwärmer“
In der kalten Jahreszeit helfen Tassenwärmer, den Tee oder Kaffee länger warm zu halten. Und was gibt es Schöneres, wenn diese auch noch selbstgehäkelt sind?

Bei der Wahl der Wolle habe ich mich sofort in diese Pastellfarben verliebt.
Ich verwendete nur ein Knäuel (100 g) und eine 6mm Häkelnadel.
Bei der Gestaltung habe ich ganz besonders auf die Farbe und Musterwahl geachtet.

Für den ersten Tassenwärmer wählte ich das Perlenmuster.Der zweite Tassenwärmer besteht aus einer Büschelmaschenkette, die sehr einfach zu häkeln ist.
Bei kleineren oder größeren Tassen werden weniger oder mehr Reihen gehäkelt bis die notwendige Länge erreicht wurde.
Zum Schluss habe ich die Tassenwärmer um die Tasse gelegt und jeweils mit einem hübschen Knopf in Herzform zugeknöpft.

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Super Chunky Yarn – Sabine M., München

chunky6Ich bin Hobbykünstlerin und dem Häkeln seit meinem 7. Lebensjahr verfallen.
Immer wieder auf‘s Neue wundervolle  Dinge zu entwerfen und zu zaubern macht mein Herz überglücklich.
Ganz brandaktuell angesagt ist „super chunky yarn “ – ein enorm dickes und voluminöses Garn zum XXL -Häkeln oder Stricken.
Hierzu habe ich im Internet mir ein schönes weißes ein schönes weißes Garn bestellt sowie eine 25mm Bambus-Häkelnadel.

Schon als ich das erste Knäuel in der Hand hatte, war gleich verliebt und meinem Kopf in wirbelten die Ideen, was sich hiermit zaubern lassen würden.
Weil ich zu Hause noch keine eigene Kissenhülle hatte habe ich für mich eine gehäkelte, schmusigeschmusige Hülle entworfen.
Es gibt kaum was tolleres als dicke, kuschelige Wolle -ich liebe sie, denn die Projekte sind schnell fertig und herrlich warm.

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Granny Shrug – Sabine M., München

shrug4Ich bin Hobbykünstlerin und dem Häkeln seit meinem 7. Lebensjahr verfallen. Immer wieder auf‘s Neue wundervolle Dinge zu entwerfen und zu zaubern macht mein Herz überglücklich!

„Granny Shrug“

Das Quadrat zum Anziehen, wird sehr einfach aus einem GrannySquare gehäkelt und kann schlicht und schick oder ein außergewöhnlicher Hingucker sein!! Diese „Jacken“ werden meist Shrug oder Seelenwärmer genannt. Hierzu habe ich einen Garn bestehend aus Seide und Kaschmir und eine 10mm Häkelnadel verwendet. Der Shrug wird in einem Stück von der Mitte aus gearbeitet, durch falten und zusammen nähen/häkeln entsteht ein fließendes Kleidungsstück und lässt sich mit jeder Häkelnadel und jedem Garn häkeln und ist individuell anpassbar. Das ist mein bisher liebstes gehäkeltes Kleidungsstück. Ich trage es sehr, sehr gerne!

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Softshelljacke – Kerstin L., Samswegen

Softshelljacke_Nähen (4) (Copy)Für die Kategorie Nähen und Schneidern möchte ich eine Jacke mit dazu passender Tasche vorstellen. Die Jacke besteht dabei aus Softshell-Stoff. Die Jacke ist nach einem Schnittmuster genäht, das unter dem Account „Erbsünde“ auf der Plattform Makerist.de zu finden ist. Die Schnitt selbst wird dort als „Dona Capa“ Jacke bezeichnet. Genäht habe ich sie schließlich in der Größe 52. Die dazu passende Tasche wurde aus Resten desselben Stoffes und einer zu kleinen Hose meines Sohnes genäht.



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Häkelponcho (Kurz) fairytale – märchenhaft – Miriam N., Marienheide

DSC03808Die Wolle zu diesem Poncho war ein Weihnachtsgeschenk meiner Schwiegermutter. Ich empfand die Farbkombination des Hauptverlaufsgarns von Anfang an als märchenhaft – wunderschön, traumhaft. 

Ich häkelte zunächst ein Dreieckstuch und verband es an einer Stelle, sodass ein Poncho entstand. Dann häkelte ich noch einen „Rand“, weil ich den Poncho insgesamt länger haben wollte. Weiterlesen

Hoodie – Kreation 2 – Yvonne S., Oerlenbach

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Ich bin Mami von einem kleinen Jungen und stolze Tante von meiner Nichte.
Ich nähe aus Leidenschaft jeden Tag.

Ich würde mich sehr über die Teilnahme an diesem Wettbewerb freuen.
Einfach um auch mal zu sehen wie die Resonanz meiner Sachen ist.
Ich nähe sehr gerne Hoodies und Hoodiekleider.

Selbst veränderte Schnitte mit viel Liebe zum Detail.

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„Verändere das Leben eines Kindes – und du veränderst die Welt“ – Kreation 3 – Daniela K., Norden

20180111_151347Im Jahr 2013 habe ich die Celebrate Hope Ministries Uganda kennengelernt – Hilfe zur Selbsthilfe. Der afrikanische Pastor, der dieses Projekt ins Leben gerufen hat, wohnte für ein Wochenende bei uns. Seine Vision für Menschen in seinem Heimatdorf hat mich fasziniert: in Rakai/Uganda eine arme Familie mit monatlich 25 Euro zu unterstützen, damit sie eine Kaffeeplantage anbauen können und ihr Kind zur Schule schicken zu können.
Inzwischen wird der Kaffee vor Ort geröstet und verkauft – und das Ergebnis ist großartig. Ich habe nie besseren Kaffee getrunken!
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„Verändere das Leben eines Kindes – und du veränderst die Welt“ – Kreation 2 – Daniela K., Norden

20180105_104724Im Jahr 2013 habe ich die Celebrate Hope Ministries Uganda kennengelernt – Hilfe zur Selbsthilfe. Der afrikanische Pastor, der dieses Projekt ins Leben gerufen hat, wohnte für ein Wochenende bei uns. Seine Vision für Menschen in seinem Heimatdorf hat mich fasziniert: in Rakai/Uganda eine arme Familie mit monatlich 25 Euro zu unterstützen, damit sie eine Kaffeeplantage anbauen können und ihr Kind zur Schule schicken zu können.
Inzwischen wird der Kaffee vor Ort geröstet und verkauft – und das Ergebnis ist großartig. Ich habe nie besseren Kaffee getrunken! Weiterlesen

„Verändere das Leben eines Kindes – und du veränderst die Welt“ – Kreation 1 – Daniela K., Norden

20180105_104640Im Jahr 2013 habe ich die Celebrate Hope Ministries Uganda kennengelernt – Hilfe zur Selbsthilfe. Der afrikanische Pastor, der dieses Projekt ins Leben gerufen hat, wohnte für ein Wochenende bei uns. Seine Vision für Menschen in seinem Heimatdorf hat mich fasziniert: in Rakai/Uganda eine arme Familie mit monatlich 25 Euro zu unterstützen, damit sie eine Kaffeeplantage anbauen können und ihr Kind zur Schule schicken zu können.
Inzwischen wird der Kaffee vor Ort geröstet und verkauft – und das Ergebnis ist großartig. Ich habe nie besseren Kaffee getrunken! Weiterlesen

Weiße Häkeltischdecke – Kreation 3 – Gerda J., Göppingen

Weiße Decke 001
Kreativität ist etwas Schönes, egal welche Richtung und die versuche ich seit frühester Jugend als Ausgleich zu meinem Beruf, mit großer Freude umzusetzen. Besonders inspiriert werde ich dabei immer wieder bei meinen Besuchen in der Heimat, im ostfriesischen Coldemüntje. Auf dem Hof meines Bruders entstanden auch die Fotos.

Mit dieser Decke aus Aida20 habe ich versucht, den Sommer mit all seinen herrlichen Blumen einzufangen. 6 Blumenkränze habe ich in die Decke, die ca. 2m x 1,5m misst, eingefügt.

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Wolldecke – Kreation 2 – Gerda J., Göppingen

Wolldecke 001Kreativität ist etwas Schönes, egal welche Richtung und die versuche ich seit frühester Jugend als Ausgleich zu meinem Beruf, mit großer Freude umzusetzen. Besonders inspiriert werde ich dabei immer wieder bei meinen Besuchen in der Heimat, im ostfriesischen Coldemüntje. Auf dem Hof meines Bruders entstanden auch die Fotos.

Im Norden weht das ganze Jahr über ein frischer Wind. Also muss eine warme Decke her.
Ich habe sie aus Shetlandwolle (80%Polyacryl, 20% Wolle), lauflänge 85m, 50g, angefertigt.
Sie ist ca. 2m x 1,45m groß und besteht aus 39 verschiedenen Mustern.

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Efeugardine,Tischdecke u. Kissenhülle – Kreation 1 – Gerda J., Göppingen

Efeu-Gardine 001Kreativität ist etwas Schönes, egal welche Richtung und die versuche ich seit frühester Jugend als Ausgleich zu meinem Beruf, mit großer Freude umzusetzen. Besonders inspiriert werde ich dabei immer wieder bei meinen Besuchen in der Heimat, im ostfriesischen Coldemüntje. Auf dem Hof meines Bruders entstanden auch die Fotos.

Mit dieser Kombination habe ich mein früheres Mädchenzimmer in Coldemüntje dekoriert.
Die Idee (Träumerei) entstand, weil um das Fenster außen herum, soweit ich mich erinnere, immer Efeu war und mir sehr gut gefällt. Die Modelle habe ich mit Aida20 angefertigt.

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OPEN YOUR I – Look 3 – Daniela H., Lehre

outfit_3fDie vorgelegten Arbeiten sind Teil meiner women‘s wear Abschlusskollektion OPEN YOUR I, welche ich an der Königlichen Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen entworfen und gefertigt habe.

Mein Projekt setzt sich im Wesentlichen mit dem Akt des Ausziehens von Kleidung auseinander.

Es gibt Menschen, die mehrmals täglich aus unterschiedlichen Gründen ihre Kleidung wechseln. In meinem Projekt untersuche ich, in wie weit TrägerInnen durch bewusstes Ablegen und vor Auge führen der Kleidung, den Prozess des ständigen Kleiderwechselns entschleunigen können. Durch dieses Bewusstsein, soll die Signifikanz von Kleidung hervorgehoben werden. Weiterlesen

OPEN YOUR I – Look 2 – Daniela H., Lehre

Die vorgelegten Arbeiten sind Teil meiner women‘s wear Abschlusskollektion OPEN YOUR I, welche ich an der Königlichen Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen entworfen und gefertigt habe.

Mein Projekt setzt sich im Wesentlichen mit dem Akt des Ausziehens von Kleidung auseinander.

Es gibt Menschen, die mehrmals täglich aus unterschiedlichen Gründen ihre Kleidung wechseln. In meinem Projekt untersuche ich, in wie weit TrägerInnen durch bewusstes Ablegen und vor Auge führen der Kleidung, den Prozess des ständigen Kleiderwechselns entschleunigen können. Durch dieses Bewusstsein, soll die Signifikanz von Kleidung hervorgehoben werden. Weiterlesen

OPEN YOUR I – Look 1 – Daniela H., Lehre

outfit_1aDie vorgelegten Arbeiten sind Teil meiner women‘s wear Abschlusskollektion OPEN YOUR I, welche ich an der Königlichen Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen entworfen und gefertigt habe.

Mein Projekt setzt sich im Wesentlichen mit dem Akt des Ausziehens von Kleidung auseinander.

Es gibt Menschen, die mehrmals täglich aus unterschiedlichen Gründen ihre Kleidung wechseln. In meinem Projekt untersuche ich, in wie weit TrägerInnen durch bewusstes Ablegen und vor Auge führen der Kleidung, den Prozess des ständigen Kleiderwechselns entschleunigen können. Durch dieses Bewusstsein, soll die Signifikanz von Kleidung hervorgehoben werden. Weiterlesen

In the mood for love – Kreation 3 – Julia R., Leipzig

_S0A3216 Kopie (Copy)Die eingereichten Arbeiten umfassen 3 Womanswearoutfits aus der Kollektion „In the mood for love“, angelehnt an die Titelmusik zu dem gleichnamigen chin. Film. Es ist ein Tribut an die Liebe & umfasst 3 Kleider, einen Pullover & eine Lederjacke. Die Umsetzung der Prototypen entstand im Rahmen eines Semesterprojekts an der Designschule Leipzig.

Aufgabenstellung war es, sich von einem Fundstück zu einer Kollektion inspirieren zu lassen. Die Schwierigkeit beim Finden, ist jedoch nicht gezielt danach zu suchen. Diese Kollektion steht daher ganz im Zeichen des Findens. Von dem Gedanken verabschiedet auf Zwang etwas zu suchen. Fundstück, dass diese Kollektion begründet, ist ein Arbeitsschutzhandschuh in Kindergröße aus einer Verschenkekiste. Weiterlesen

In the mood for love – Kreation 2 – Julia R., Leipzig

_S0A2635 Kopie (Copy)Die eingereichten Arbeiten umfassen 3 Womanswearoutfits aus der Kollektion „In the mood for love“, angelehnt an die Titelmusik zu dem gleichnamigen chin. Film. Es ist ein Tribut an die Liebe & umfasst 3 Kleider, einen Pullover & eine Lederjacke. Die Umsetzung der Prototypen entstand im Rahmen eines Semesterprojekts an der Designschule Leipzig.

Aufgabenstellung war es, sich von einem Fundstück zu einer Kollektion inspirieren zu lassen. Die Schwierigkeit beim Finden, ist jedoch nicht gezielt danach zu suchen. Diese Kollektion steht daher ganz im Zeichen des Findens. Von dem Gedanken verabschiedet auf Zwang etwas zu suchen. Fundstück, dass diese Kollektion begründet, ist ein Arbeitsschutzhandschuh in Kindergröße aus einer Verschenkekiste. Weiterlesen

In the mood for love – Kreation 1 – Julia R., Leipzig

_S0A2463 Kopie (Copy)Die eingereichten Arbeiten umfassen 3 Womanswearoutfits aus der Kollektion „In the mood for love“, angelehnt an die Titelmusik zu dem gleichnamigen chin. Film. Es ist ein Tribut an die Liebe & umfasst 3 Kleider, einen Pullover & eine Lederjacke. Die Umsetzung der Prototypen entstand im Rahmen eines Semesterprojekts an der Designschule Leipzig.

Aufgabenstellung war es, sich von einem Fundstück zu einer Kollektion inspirieren zu lassen. Die Schwierigkeit beim Finden, ist jedoch nicht gezielt danach zu suchen. Diese Kollektion steht daher ganz im Zeichen des Findens. Von dem Gedanken verabschiedet auf Zwang etwas zu suchen. Fundstück, dass diese Kollektion begründet, ist ein Arbeitsschutzhandschuh in Kindergröße aus einer Verschenkekiste. Weiterlesen

I‘m not afraid to close my eyes – Kreation 3 – Celia F., Neuwied

Kreation 3 Bild 2 (Copy)Die Kreationen sind Teil der Bachelorkollektion „I‘m not afraid to close my eyes“ die, in Betreuung von Professor Dirk Wolfes, an der Hochschule Trier entstanden ist. Sie soll Blinden und Sehbehinderten einen, für sie zugänglichen, Ansatz in die experimentelle Mode bieten, sowie Sehenden ein Gefühl dafür vermitteln, wie Kleidung erfahren werden kann, wenn die haptischen den optischen Reizen gleichgestellt sind.

Wie baut man einen Bezug zur Mode auf, wenn der optische Reiz in den Hintergrund tritt?“ Weiterlesen

I‘m not afraid to close my eyes – Kreation 2 – Celia F., Neuwied

Kreation 2 Bild 3 (Copy)Die Kreationen sind Teil der Bachelorkollektion „I‘m not afraid to close my eyes“ die, in Betreuung von Professor Dirk Wolfes, an der Hochschule Trier entstanden ist. Sie soll Blinden und Sehbehinderten einen, für sie zugänglichen, Ansatz in die experimentelle Mode bieten, sowie Sehenden ein Gefühl dafür vermitteln, wie Kleidung erfahren werden kann, wenn die haptischen den optischen Reizen gleichgestellt sind.

Wie baut man einen Bezug zur Mode auf, wenn der optische Reiz in den Hintergrund tritt?“ Weiterlesen

I‘m not afraid to close my eyes – Kreation 1 – Celia F., Neuwied

Kreation 1 Bild 1 (Copy)Die Kreationen sind Teil der Bachelorkollektion „I‘m not afraid to close my eyes“ die, in Betreuung von Professor Dirk Wolfes, an der Hochschule Trier entstanden ist. Sie soll Blinden und Sehbehinderten einen, für sie zugänglichen, Ansatz in die experimentelle Mode bieten, sowie Sehenden ein Gefühl dafür vermitteln, wie Kleidung erfahren werden kann, wenn die haptischen den optischen Reizen gleichgestellt sind.

Wie baut man einen Bezug zur Mode auf, wenn der optische Reiz in den Hintergrund tritt?“ Weiterlesen

Hearts of Spring – Frühlingsherzen – Miriam N., Marienheide

image3Dieses Häkelkleid entstand während des Häkelns. Nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel. Zunächst war ein Pulli geplant, aber durch die Form, die entstand, entschied ich mich um und häkelte ein Kleid. Bei der Onlineplattform Instagram nenne ich mich „Colourflowerpower“. Das ist auch mein Motto. Ich liebe es, Farben bei der Handarbeit miteinander zu kombinieren. Ich male quasi dabei mit der Wolle. Dieses Kleid ist so bunt geworden, dass ich es „Hearts of Spring“, also Frühlingsherzen genannt habe. Wenn ich es trage, wie zum Beispiel an meinem Geburtstag  im Dezember, hatte ich den Frühling im Herzen trotz Schnees. Es ist immer wieder schön, zu erleben, dass Farben einen Einfluss auf die Stimmung haben. Mit meiner selbstgemachten Kleidung möchte ich gerne ein Lächeln in die Herzen meiner Mitmenschen zaubern.

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Gummella de Ville – Ahmed K., Köln

2Mein Name ist Ahmed K. und ich studiere Mode-Design am Fashion Design Institut in Düsseldorf. Ich befinde mich momentan im dritten Semester.

Im zweiten Semester (Sommersemester 2017) war unsere Aufgabe „Upcycling“. Dafür sollten wir Materialien verwenden, die man in der Textilindustrie nicht verwendet.
Ich bewerbe mich für den DORTEX Design-Award mit meinem Outfit, namens „Gummella de Ville“, dass aus über 16000 Gummiringen besteht. „Gummella de Ville“ ist inspiriert von dem Disneycharakter der Cruella de Ville, die in dem Disneyfilm „101 Dalmatiner“ den Bösewicht spielt.
Ding aufwendig, in einer Reihe angenähten Gummis erzeugen einen pelzigen Effekt, den ich erzielen wollte; da Bekannterweise „Cruella de Ville“ auf der Jagd nach den Dalmatinerwelpen ist, um daraus Pelze für sich fertigen zu lassen.
Als Unterkonstruktion nahm ich Filz. Auf den Filz, nähte ich dann alle Gummis aneinandergereiht zusammen. Die spitzen Abhebungen sind satirisch auf die Figur der Cruella de Ville zu beziehen und dienen als eine Art Hohn oder Spott letzterer.

Insgesamt wiegt mein Outfit 5,5 kg.

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Häkeljacke Good Vibration – Miriam N., Marienheide

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Nach dem Burnout Anfang 2014 erkannte ich im Therapieprozess meine große Häkelleidenschaft. Die Grundlagen lernte ich bereits im eigenen Textilunterricht. Dabei war es eine Herausforderung, die vorgegebenen Anleitungen immer wieder im Kopf andersherum zu drehen, da ich Linkshänderin bin. Mittlerweile häkle ich sehr korrekt und schnell durch meine langjährige Erfahrung. Weiterlesen

Transformation #3 – Maj-Britt K., Düsseldorf

Teilnahmeformular-2018-V1-sp-1.jpgTRANSFORMATION

AUTUMN / WINTER 2017/2018 MAJ-BRITT K.

Raus

„Versilberte Welt, du drehst dich, wie ein Karussell

Versilberte Welt, du drehst dich wie ein Karussell. Bei dem Lärm und der Musik vergesse ich mein Selbst. Du zeigst mir, wie man atmet, arbeitet und schwitzt. Doch den Weg der Wege, den verrätst du nicht. Lass die Fünf mal gerade sein funktioniert nicht. Hirn raus, Hirn rein, Frankenstein regiert mich. Augen bis zum Tellerrand, niemals drüber.
Viel zu große Angst vor dem wahren Gegenüber. Im Labyrinth, verworrene Gänge, mit Gedanken vollgestopft. Ich dreh am Rad, nehme kurz Rast, raste aus. Im Schleudergang von Ecke zu Ecke finde nicht mehr raus.“

Songtext – „Raus“ von Planetarium

Menschliche Anpassung

In der heutigen Zeit geht es oftmals vor allem darum, nicht aufzufallen, sich der Gesellschaft und seinen Mitmenschen anzupassen.

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